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André Citroën Club

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Inhalte mit guter Reputation für 13.04.2019 in allen Bereichen

  1. Wurzelsepp
    An ein Antisinkventil gehen 5 Leitungen ( für LHM). Und so sieht es innen aus. So sieht ein zerlegtes Sicherheitsventil aus, welches beim Xm etwa unter dem Fahrersitz befindet. Die kurze Feder und die Hülse unter der langen Feder gehören da nicht hin. Das war nur ein Test. Jetzt noch ein Härteregler, auch zerlegt. Unterhalb der aufgedruckten Nummer sitzt dort das Hydractivventil. und nun noch dieses Hydractiv, oder Magnetventil, auch zerlegt. Das absinken, meist an der Hinterachse hat oft einen ganz banalen Grund. Ein innerlich verschlissenes Bremsventil. Falls davon auch Bilder gewünscht sind, kann ich einstellen.
  2. Wurzelsepp
    Da geht es um bewegte Teile und um 10tel oder 100tel mm. Also , doch. Hier mal das Bremsventil, wo es sitzt und wie es zerlegt aussieht.
  3. Juergen_
    "Der Automobilhersteller PSA hat die Qualität seiner After-Sales-Customer.Betreuung ... erhöht." Hahaha. Wenn das so wäre, hätten wir es doch bemerkt, oder? Ein besseres Beispiel für hohles, von der Realität völlig abgehobenes Marketinggeschwätz gibt es wohl kaum.
  4. MartinSt
    Wobei die Natur auf Freiflächen PV Anlagen ja nicht tot ist sein muß. Ich kann mir vorstellen das eine Schafweide mit PV, für die Insekten und Kräuter angenehmer ist, als Chemie intensiver Anbau von Nutzpflanzen. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
  5. Ebby Zutt
    Guten Morgen, deutsche Premiumproduktion! Zuviele Fehler in der Elektronik siehe hier: https://m.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-neuer-golf-8-kommt-zunaechst-nur-mit-abgespeckter-elektronik-a-1262544.html Gruß Ebby
  6. MiNiKiN
  7. bx-basis
    100% der Probleme mit dem Heckwischer habe ich beim C5 bislang im Kabelbaum zur Heckklappe gefunden. Kabelbruch...
  8. AndreasRS
    Hallo, ja, davon gibt es hier einiges zu lesen. Du kannst recht günstig die Kabel mit Software aus China bestellen, aber bei manchen Kabeln ist etwas falsch, da muss man wohl Leitungen umlöten. E.L.I.T. ist ein Gerät von Citroën, selten und ziemlich teuer. Grüße Andreas
  9. Ebby Zutt
    Hab ja schon vorgeschlagen BER nach Kassel zu verlegen, der Flughafen funktioniert und es ist nix los. Stuttgart 21 nach Wihelmshöhe. Die Differenzstrecken macht dann die Flugbereitschaft & nach Bremerhaven mit der Ubootflotte. Was vergessen?
  10. phantomas
    Citroen verkaufen sich doch momentan ausgesprochen gut, Den C3 Aircross finde ich sehr gut gemacht. Den neuen Werbeclip auch.
  11. fluxus
    Naja, ich würde die Entscheidung für den Kauf eines Autos nicht von wenigen Statements in einem Auto-Forum abhängig machen. Eine Probefahrt wäre da schon angebracht. Meine C5 der ersten Serie waren durch die Bank weg sehr langstreckentauglich und rückenfreundlich, und dass es HP-Fahrzeuge sind, merkt man auch bei diesen Autos - den ersten HP-lern ohne Zentralhydraulik - immer! Das Problem der ersten Serie besteht neben der Geschmacksangelegenheit Design in der sehr weit streuenden Qualität. Mit Glück erwischt man ein gutes Exemplar, mit Pech eins, was die Werkstätten herbeisehnt. Die Federung ist insofern sekundär - angesichts der von dir avisierten Baujahre sowieso. Ich nähme so einen alten C5 wegen der Qualitätsprobleme meiner 3 Ex-Exemplare (alles Neuwagen, EZ 2001, 2004 und 2006) als Nichtschrauber noch nicht mal geschenkt. fl.
  12. MartinSt
    Zu den Software Entwicklern bei VW habe ich absolutes Vertrauen [emoji6]. Die würden nie etwas zum schaden des Kunden machen oder gar ungesetzlich. Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
  13. Gernot
    Die gucken schon nicht auf das Markenemblem. VW, Vorfahrt gewähren, Citroën, abschiessen. Ich werde aber auch das Gefühl nicht los, daß hier ein ganzes Land als Versuchskaninchen für profilierungssüchtige Manager mißbraucht wird. Gernot
  14. Memphisto
    Bei dem Gedanken, dass Fahrzeuge allein von VW-Software gesteuert autonom herumfahren, wird mir Angst und Bange.
  15. AndreasRS
  16. Gernot
    Das kann man doch eiskalt durchrechnen. Neue Elektronik für den Crash, alte Elektronik für den Crash. Irgendwie haben den VW Fahrer ja auch manchmal überlebt. Mir wäre eine alte Elektronik lieber, als eine neue, die nicht funktioniert. Da wird ein Run einsetzen. Schnell noch einen Golf kaufen, bevor die neue Elektronik kommt. Die ist ja dann irgendwann ausgereift und dann kaufen wir zwei Golf. Einen zum in der Garage stehen und einen zum in der Werkstatt stehen. Die paar Besorgungen kann man doch auch zu Fuß machen. Gernot
  17. entenwilli
  18. Bastian B
    Wenn du wirklich daran willst dann mach gleich die Rücklaufleitung mit neu. Gibt es natürlich auch nicht mehr neu. Ich habe Benzinschlauch genommen in 8mm Innendurchmesser. Dann noch eine Messinghülse in 8mm und den Schlauch oben neben dem Fass angesetzt. Bei meinem HDI war der gebrochen unten im Knick und ich habe auf 100km 1l LHM verloren... Das Auto ist nun gut konserviert mit LHM von unten... Habe das gleiche dann sofort beim v6 gemacht und da war der Schlauch auch schon gerissen aber nicht wirklich undicht...
  19. bx-basis
    Bis auf "Classic" klebt das bei mir alles auf der Heckklappe...
  20. TorstenX1
    Da ist dir sicher ein kleiner Fehler unterlaufen. Ich vermute es sollte heißen:
  21. TorstenX1
    Proxia geht auch Wie Andreas richtig bemerkt, hat der Xantia, egal ob X1 mit dem 30-poligen oder der X2 mit 16-poligem Stecker KEIN OBD2. Man braucht ein Diagnosegerät, das mit der (viel besseren) PSA-Software kommunizieren kann.
  22. grojoh
    Deshalb gibt's ja schon erste Versuche mit Doppelnutzung: https://www.pv-magazine.de/2019/04/12/hitzesommer-bescherte-der-agro-photovoltaik-hohe-ernteertraege/ Aber grundsätzlich - solange noch so viele geeignete Dächer frei sind, macht es keinen Sinn auf die Fläche zu gehen.
  23. AndreasRS
    Hallo, OBD2 nützt gar nichts, auch wenn der Stecker gleich aussieht. Du brauchst Lexia oder E.L.I.T. Grüße Andreas
  24. klavierfisch
    Kann oben geschriebenes weitgehend bestätigen - original ist der Ier richtig holzig, weil deutlich überdämpft. Und das design - ok - muss man ignorieren, ist ja nur ein Auto. Andererseits - sehr preiswert zu bekommen, kann man überall offen stehen lassen, endlos Platz im Kombi (der IIIer ist wesentlich enger), das Fahrwerk zwar simpel (McPherson vorne), dafür aber auch wesentlich unempfindlicher. Die Federbeine halten das Öl (beim 3er regelmäßig Defekte), hinten gibt es selten mal Leckagen, das fahrwerk wird vom Prinzip her seit CX (der hatte noch Doppelquerlenker vorne, ab BX dann McPherson) so verbaut, ist recht ausgereift. Hat allerdings noch die Schwingarmlager, die irgendwann breit sind, aber die zu erneuern, runiert einen nicht. Schön weich bekommt man ihn als H3+ mit H3-Radkugeln (größere Bohrungen) und (vermutlich) MoS2. habe beides zeitgleich gemacht, kann also den Effekt nur zusammen beurteilen. Dann neigt er aber schon vor allem vorne zum leichten, sanften schwingen, taucht hinten schön (nicht zu sehr) ein beim beschleunigen da kommt doch HP-Feeling auf - aber das ist beim C6 mit bis zu 241 Ps serienmäßig so, aufschaukeln tut sich da letztlich garnix. Grüße Chris
  25. Ulrich T
    Die Ironie ist angekommen, auch ohne Emoji. Zur Frage: Keiner von beiden. Est ab C5 III (Start in 2008) ist das Fahrwerk wieder so konstruiert, dass von "Schweben" die Rede sein kann. Ich wüsste auch nicht von einem Unterschied zwischen den Fahrwerken der beiden genannten Jahrgänge, V6 und 2,2 HDI haben Hydractiv 3. Ob es dafür Komfortkugeln gibt, weiß ich nicht.
  26. wolfgan
    Vor Weihnachten klebt der kleine Junge am hell erleuchteten Schaufenster mit der aufgebauten Miniaturwelt und ihrer faszinierenden elektrischen Eisenbahn. Fantasie, Sehnsucht, Wünsche; verheißungsvolle Träume. Das große, gläserne Gewölbe der Eingangshalle mit seinen tausenden eisern gerahmten Fenstern steht auf filigranen Stahlträgern und bekennt eine architektonische Ästhetik im Verbund von Technik und Fortschrittsglauben. Die Epoche genussvollen Reisens, der Hauch von Fernweh mit dem Aufbruch ins Unbekannte ließ den Fahrgästen das Warten auf Ankunft und Abfahrt trocken und abgeschirmt gewähren. Zahlreich die kommenden und gehenden Gleise mit vielen Weichen und Kreuzungen, zig Signale rot und grün leuchtend; zahllos die Motive und Ziele der Passagiere in täglich etwa 1200 Zügen. Kommen und Gehen unter dieser Visitenkarte der Großstadt Köln; heute das Tageslicht gedämpfter am grauen Novembermorgen. Kleiner Punkt, endlich, größer werdend; gewohnter Einheitsbrei verblassend hinter der besonderen Erscheinung. Das Versprechen der Exklusivität wird souverän gehalten; elegantes Elfenbein, komplementär vom karminroten Dunkel abgesetzt. Stilvolles Nahen, nonchalante Einmaligkeit, größer werdende Imposanz. Sanfter Halt, brausende Lüfter, die Form aus dem Windkanal hält lässig Schnelligkeit und garantiert mühelose Kraftentfaltung. Das As in den Quartetten; mit der Karte konnte schlecht verloren werden: über 10000 PS und 200 km pro Stunde, nur der japanische Hokaido lief mit 250 schneller. Das Flaggschiff aus den Siebzigern, die leistungsstärkste Lokomotive von der Bahn in Deutschland je eingesetzt und weltweit die stärkste Einteilige; die Sechsachsige für den gehobenen Reisezugverkehr. 145 Stück ab 1970 in Betrieb, Intercity Schnellläufer für über 30 Jahre. 350.000 km pro Stück pro Jahr, bestehender Rekord mit 50.000 km in einem Monat und 283 km/h nur durch ein geändertes Getriebe sind ebenfalls Rekord. Lumpig wenige 8 österreichische Fernreisezugwagen sind angekoppelt, planmäßig, heute, 44 Jahre später. Planmäßig heißt offiziell ausgewiesen, viele Fotoapparate mit älteren Bedienern Ein-, Aus- und Vorbeifahrt festhaltend, viele Stative. Smalltalk bei der Übergabe, dann die zwei Meter überm Schotter in den Führerstand. Übersichtlich, funktionale Schalter, kein Schnickschnack, keine flimmernden Infos. Helles Industriegrün, Einheitsfarbe der 70er an fast allen Metallen, selbst die Grundierung der Bundeswehr leuchtete in dem Farbton. Das babykopfgroße Relais wird hingelegt: „Kannste noch selber, ohne zeitaufwändig Störungsprogramme wie beim ICE abspulen.“ Zwei alte Schreibtischstühle nicht im Boden verankert; die Lehnen lassen sich aus Platzmangel nicht neigen, keine Kniefreiheit; Lachen: „ Die ersten hatten nur Drehschemel mit Holz, Arbeitsplatz, dann wurden die Stühle rein gezwängt.“ Die Fahrgäste vom „Rheingold“, „blauem Enzian“ und wie die Nobelzüge sonst noch kinderkarnevalistisch bezeichnet wurden, hatten es da deutlich bequemer, 2 Klassen Gesellschaft eh und je. Faszinierend die vielen eng beieinander liegenden Schlitzschrauben des Frontscheibenrahmens, durch den der Blick nach draußen über die sich verjüngenden Stahlstränge nur eine Richtung kennt. Fernsprecher Abstimmung mit dem Zugführer, Uhrzeit, Blick aus dem Fenster nach hinten, Wink, langgezogener Pfiff. Aufschalten der Leistung, unmerkliche Bewegung, langsam, dann Schrittgeschwindigkeit, kontinuierlich schneller werdend mit weicher und ruckfreier Beschleunigung. Viele parallele Gleise, nebenher fahrend und entgegenkommende Züge bei der Ausfahrt aus Köln; das gemächliche Tempo erlaubt Voyeurismus auf Hinterhöfe, Fenster und Balkone von mehrstöckigen Häusern. Die Bewohner nehmen das dauernde Stahlräderstakkato hoffentlich kaum noch wahr. Den Takt überfahrener Gleisverbindungen hat Arlo Guthries „City of New Orleans“ 1972 sehr schön als Untermalung und seine Zeile „This train got the disappearing railroad blues“ ist der wunderbare Abgesang. Ursache für den heutigen Einsatz zweier im Schnitt nach 30 Jahren und Millionen von Kilometern verschlissener Loks ist Habgier, sachlicher formuliert, die „Bahnreform“ mit Gründung der „Deutsche Bahn AG“. Nach 120 Jahren in staatlicher bzw. öffentlich rechtlicher Regie war die Institution Reichs- und Bundesbahn nicht nur verlässlicher Arbeitgeber (teils Beamtenstatus) auf Lebenszeit, sondern besaß riesige Wohnungsbestände, große prachtvolle Filetgrundstücke in den Herzen aller Städte, besonders begehrenswert in den Metropolen, hatte eine eigene Bank und lebte Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter; sie war Staats- oder besser Volkseigentum, gehörte nur uns, dem Steuerzahler. Das änderte sich ab 1991 auf Anraten des Aasgeiers Roland Berger und seiner Unternehmensberatung aus God’s own country, die Birne, pardon Kohl, veranlasste, bis 1997 seinen „Freund“ Heinz Dürr, auf Privatisierungskurs zu schicken; „privare“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt „berauben, befreien“. Heinz Dürr war und ist Mehrheitseigentümer der Dürr AG, dem laut Eigendarstellung „weltweit führenden Anbieter von Lackieranlagen für die Automobilindustrie“. Er wurde 1980 Chef des Elektrokonzerns AEG; unter seiner Führung musste AEG 1982 Insolvenz anmelden und wurde zwei Jahre später von Daimler übernommen. Heinz Dürr blieb Chef der Sparte AEG und rückte zugleich in den Vorstand der Daimler AG auf. Unter seinem Vorsitz, die Bahn war jetzt AG, wurden 51% der Arbeitsplätze abgebaut (215.000), 10% des Schienennetzes gestrichen und sein Jahresgehalt von 290.000 (DM oder € weiß ich nicht) um 175% erhöht. Er vertickte mehr als ein Dutzend Großbahnhöfe an gefräßige Immobilienspekulanten und halbierte die Gleisanschlüsse. Letzteres ist besonders bitter, aber sehr effektiv, da die wichtige wegbrechende Struktur den Güterverkehr eben nicht leichter auf die Schiene brachte, trotz albern beschwörendem Umweltgeschwamel und dem Gesülze von Verkehrs-, Umwelt- u sonstigen Ministern. Dem „Daimler“ als weltweit größtem Lkw Hersteller waren die feisten Schenkel vom vielen Lachklopfen sicher schön rosig und gut durchblutet. Dürr war auch Gründer und Treiber des Milliardengrabs (für uns Steuerzahler) Stuttgart 21. https://www.nachdenkseiten.de/?p=46138 Nachfolger wurde Johannes Ludewig von 97 – 99. Der baute die Mitarbeiter nur noch um 10 % und die Industrieanschlüsse lediglich um 16,9% ab; seine Bezüge stiegen glücklicherweise dafür auf 950.000, also um 19%. Unter seinem Management fiel das größte Unglück der deutschen Eisenbahngeschichte mit 101 Toten und 88 Schwerverletzten in Eschede. Privatisierung heißt nämlich selbstverständlich auch, behördliche Aufsicht deutlich zu reduzieren und weiter, durch primär wirtschaftliche Interessenvorgaben, Warnungen von Fachleuten in den Wind zu schlagen und in diesem Fall einen für Hochgeschwindigkeitszüge völlig ungeeigneten Radtyp mit Radreifen, die bisherigen „Monobloc“ aus einem Stück, ersetzen zu lassen. Inzwischen und stillschweigend laufen die ICEs wieder mit Ganzstahlrädern und der ICE 884 Wilhelm Conrad Röntgen gar nicht mehr. Ludewig konnte übrigens nix dafür (war vom Vorgänger eingestielt) und er hatte Stuttgart 21 klar als unwirtschaftlich eingestuft. Sein neun Jahre wirkender Nachfolger Hartmut Mehdorn, eine blendende SPD Kanzler Beziehung, schob Stuttgart 21 (2009) wieder an und die Verschuldung der Bahn AG durch teure Zukäufe in 130 Ländern als Global Player für den Steuerzahler in deutlich höhere Sphären. Dafür kassierte er 2007 lumpige 2,975 Millionen € an Bezügen. Die Air Berlin (Pleite) von 2011 bis 13 und der dolle Hauptstadtflughafen BER bis 2015 tragen auch seine kompetente Handschrift: Steigende Preise bei sinkenden Leistungen. Rüdiger Grube (danach knapp acht Jahre im Amt) war Vertrauter von Jürgen Schrempp, (psssst: Daimler,) und mit diesem Vertreter der heute kritisierten und, och, wieder beendeten „Welt-AG“. Im Jahr 2016 hatte er mit Boni Gesamteinnahmen von über 2,4 Millionen Euro brutto, dazu kamen 2,25 Millionen Euro Abfindung für seinen Ausstieg bei der Bahn und richtig nett, gibt‘s auch noch fast 900.000 Euro als Pensionsrückstellung. Richard Lutz, aktueller Bigboss, hat 2018 1,8 Millionen eingestrichen, wobei, bei diesem leider schmalen Salär, 30% weniger als im Vorjahr in neue Züge und den Infrastrukturausbau investiert werden konnten. Was hat die vollmundig beworbene Privatisierung zum Wohl des Steuerzahlers und der Reisenden gebracht? Etwa mehr Güter zwecks Verkehrs- und Umweltentlastung auf die Schiene? Ha, haha, hahaha. Pünktlich wie die Bahn? (Gröhl) Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG – die ohnehin extrem fragwürdig bemessen wird (nur Züge, die mehr als 5 Minuten und 59 Sekunden verspätet unterwegs sind, werden als „unpünktlich“ registriert) – lag bereits 2017 deutlich unter 80 Prozent (offiziell bei 78,5 Prozent). Sie liegt im ersten Halbjahr 2018 nochmals niedriger (offiziell bei 77,5%). In Österreich liegt diese Quote trotz der engeren Definition (5 Minuten sind die strikte Grenze) bei 85 Prozent. In der Schweiz bei nochmals kundenfreundlicherer Definition (es gilt eine Drei-Minuten-Schwelle) liegt die Pünktlichkeitsquote bei 95 Prozent. In Japan erreichen die Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge Pünktlichkeitswerte von 99 Prozent. (Dort in 15 Sek getaktet.) In Spanien ist der Talgo um die Hälfte billiger, in F hat der TGV eigene Gleise u in der CH gibt’s zum Fernverkehr perfekte passende Nahverkehrsanschlüsse. Will nun der arme und gestresste Unternehmer, ob mittelständisch oder Konzern vorstehend, seine überaus wichtigen Wirtschaftsforen in den erstklassigsten Foyers diverser Luxusetablissements der Metropolen au(s oder f)suchen, wird er wohl auf den max. 1 Jahr alten (Abschreibung, Abschreibung) Bonzenboliden zurückgreifen; lieber den Chauffeur im Stau ankac… anstatt auf zugigen Bahnhöfen seine Beine … Für die Hungerleider stellt sich die Frage, welcher Arbeitgeber ist jeden 5. Tag über das Zuspätkommen seiner Belegschaft begeistert? Dann die doch lieber in den Stau gehetzt und Dieselfahrverbote. Und Inlandsflüge gibt’s umweltsconend schon ab 19, - €. Wer fährt denn da noch Bahn? Deppen, notorische Optimisten, Rentner, Leute ohne Führerschein, die keine andere Wahl haben. Wir wahren Füchse nun wirklich nicht. Geschickter kann Marketing nicht umgesetzt werden und so zeigt sich erstklassiges Management (von manus = Hand, agere = führen) oder an der Hand Politiker mit klangvollem Namen führen: Matthias Wissmann (CDU) bis 98 Verkehrsminister, dann Cheflobbyist der Automobilindustrie (ach nee, wirklich?), Müntefering (SPD) bis 99 (Rente erst ab 67), Tiefensee (SPD) Kommission Agenda 2010 verweigerte den Waffendienst in der NVA - Donnerwetter, Ramsauer u Dobrindt nun von der CSU als PPP (Public-private[wir erinnern uns? privare = berauben]-Partnership und Mautpäpste. Zu Scheuer fällt Euch selbst was ein. Was hat’s für den Nahverkehr bei mir auf dem Dorf gebracht? Leider nix, seit 75 die eingleisige Strecke ohne Personen, die Busse abends nach Meschede und zurück gestrichen, die Kids in Mamis SUV zur Schule falls Kohle da ist, sonst proppenvoller Bus mit Niedriglohnkutscher, Akzent und Migrationshautfarbe. Für die Ferne? S. o.; erinner mich an Hannover, als von 4 ICEs 3 mit Verspätung angezeigt wurden. Meiner bei Abfahrt pünktlich, in HH, nur ein Pubs (fürn ICE) entfernt, waren 30 Minuten Verspätung mit dabei und ein nervig laut schlagendes Rad oder Lager der akustische Begleiter. Der gehorsam burgeoise CDUCSUSPDFDPund GRÜNEwähler hat es richtig gemacht, besser lassen sich Interessen in unserer Vorzeigedemokratie nicht vertreten. Das Rheintal ist eng, die Fernzüge teilen sich die wenigen Gleise mit dem Nah- und teilweise dem Frachtverkehr, die Zugfrequenz ist (zu) hoch und die vor uns laufende S-Bahn hält an jeder Milchkanne. Die Bahnsteige werden gerade saniert, die Verspätung nimmt ständig zu. „Das ist doch den Verantwortlichen bekannt, wozu dieser Fahrplan?“ „Image; ICE hat schnell zu sein, erst recht auf dem Papier.“ Nicht mehr lange bis Stuttgart und endlich, endlich darf sie. Der Fahrdienstleiter hat grünes Licht gegeben, die Krücken haben Platz gemacht und die Tachonadel wandert stoisch rechtsrum. 160, 180, keine Mühe; 5 Promille Steigung mit 300 Tonnen Anhängelast waren Anforderung, 600 Tonnen später die Regel. Dafür fängt‘s immer mehr an zu schlingern und zu rollen, ein voll abgestellter Kaffeepott wäre längst halb leer. „Die Lagerung der Drehgestelle ist ausgeschlagen, dazu gibt‘s Risse.“ Grinsen. Bei 200 km/h ist Schluss, die Nadel klebt, die Oberleitungsmasten fliegen nur so vorbei, die Schwellen sind ein einziger langer dunkler Strich und der Blick kennt weiter nur die Richtung vorwärts. „250 sind hier ausgewiesen, aber es hat zu wenig vorgehaltenes Material und das vorhandene ist durch gestreckte Wartungsintervalle kaputt gespart. Diese zwei, die annähernd die Leistung der ICE im Fahrplan erbringen können, haben noch irgendwo rumgestanden, Nürnberg, Gera, weiß nicht mehr. Dazu kommen die jüngeren Kollegen mit ihren verkürzten Schulungen, Aufteilung in Cargo-, Nah- und Fernverkehr, die dürfen nur noch eine Handvoll Loks fahren und diese darf kaum noch einer, dein Glück.“ Mit 45 Minuten Verspätung im Kopfbahnhof Stuttgart hat das gestresst spärliche Rangierpersonal längst die Biege gemacht. Warnweste an, fluchend runter ins Gleis und selbst abgekoppelt. Weiter ins Betriebswerk, mit Pause ist nichts, Lok abgestellt, das Relais nicht vergessen, die andere aufgerüstet, und vor den Zug zurück nach Köln. „Zehn, zwölf Stunden Schichten sind keine Seltenheit, mal 10 Tage hintereinander, oft in der Nacht los oder erst zurück, Feiertage nur die Hälfte und der Dispo mit seinem, kannste mal eben, der Kollege iss krank …“ Die einsetzende Dämmerung kaschiert die fehlenden 35 cm im Führerstand zur Vorgängerin gnädig, (70 cm insgesamt) bei 19,5 m Länge und 114 t, es ist noch enger; die Fotographen draußen winken freundlich, sind begeistert. Der Charme der schwarzen Dunkelheit offenbart sich besonders in den entgegenkommenden ICEs, winzige Punkte, rasend schnell da mit ihrer nur akustisch wahrgenommen enormen Druckwelle, Masse zählt. Eine weibliche Stimme signalisiert per kollegialem Du sehr charmant über den Lautsprecher ihr „ich mach Dir Platz, Du hast jetzt freie Bahn.“ Die paar chronologisch nun schnell näher kommenden hellen Flecken entpuppen sich als Provinzbahnhöfe ohne Halt. In einem mit langgezogener und geneigter Kurve sehe ich die Mutter schützend hinter ihrem Kind die Hände hastig über dessen Ohren legen; mit über 120 Klamotten kacheln wir vorbei und ich spüre das Durchschütteln des vorbeidonnernden Zuges körperlich mir Schauer über den Rücken jagend. Heute steht sie im Eisenbahnmuseum in Koblenz und fährt Sonderzüge. Die Lagerung der Drehgestelle und deren Risse… Lange vorher, 2004, hatte er seinen ersten PU, 4 Jahre später den zweiten, kürzlich den 6. oder 7. mit steigender Frequenz. Wohlgefühl Indikator ohne mediale Verbreitung: PU steht für „Personenunfall“ und beschönigt die finale Lösung persönlicher Probleme. „Du siehst paar hundert Meter ne Gestalt auf den Damm kriechen, sich aufrichten. Machtlosigkeit, Vollbremsung, Sand, Pfeifen, die Hand brichst du fast in diesen Sekundenbruchteilen, rasende Gedanken, der Hauch eines Gesichts, Mann Frau, dein NEEEIIHN nutzt gar nichts. ICEs sind beliebt, die Psyche immer mehr traumatisiert. Der kleine Junge ist grau geworden, der Spielzeugladen schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Geiz-ist-geil Egoismus ordert „clever“ Konsumrotz bei Amazon und Jeff Bezos Niedrigstlöhner legen den Plunder ans Sofa; am liebsten 7/7 und 24/24, rund um die Uhr; wir sind völlig bescheuert. Märklin, Trix, Faller, Fleischmann usw. sind vom deregulierten Markt verscheucht; etliche Einzelhandelsgeschäfte in der Hauptstraße Warsteins mit ihren schmutzig trüben Glasfenstern seit Jahren verwaist. Lange begraben die Hoffnung, neoliberal ausgerichtete (Einheits)Parteiabgeordnete erlassen Gesetze im Volksinteresse. Längst überfällige Politikmodifikation, wenigstens im Kleinen ein vernünftiges Verkehrssystem, Fehlanzeige. Der zertretene Coffee-to-throw Becher entlarvt im Rinnstein fahl schimmernd die Verlogenheit unserer Smartfonmentalität; dankbar gnädig verschluckt Dunkelheit den dreckigen Rest; zunehmende Armut, Ausgrenzung und Gewalt. „Friday for Future darf keine Dauerveranstaltung sein.“ meint der grüne Minipräsi von Stuttgart 21 und ich meine, mitlaufen ohne denken hat eine lange Tradition. Gruß Wolfgang Dein Freund fährt Golf, meiner E 03.
  27. Ronald
  28. Manson
    Es gibt mit Sicherheit qualifiziertere Lektüre. ABER Diese Buchreihe soll in erster Linie absolut unbedarften Menschen helfen Probleme an ihrem Auto zu lokalisieren und diese dann wenn sie es sich zutrauen auch zu beheben. Alles Wichtige steht drin und die technischen Informationen sind exakt die gleichen wie in "hochwertigen" Reparaturanleitungen. Mich hat das Buch beim Simca schon dazu inspirieret mir einen Hobbystroboblitzer zu kaufen um meine Zündung selbst einzustellen, der Durchschnittsfamilienvater wird mit "Jetzt helfe ich mir selbst" herausfinden wo der Zündverteiler sitzt und dann in die Werkstatt fahren und dem Mechaniker zeigen was er gerne eingestellt haben möchte. Das Buch ist mit Absicht so geschrieben das es Menschen, die keinen sonstigen Bezug zur Technik haben, die (Berührungs-)Angst vor der Technik nehmen soll. Ich kann darin nichts verwerfliches entdecken ...auch wenn ich beim Lesen manchmal schmunzeln muss Ich bin Autoditakt, ich begreife die Technik eines speziellen Fahrzeugs dadurch am besten wenn ich ein gleiches Modell zerlege. d.h. ich weiß wo sich was befindet und was es macht, da ich die Lektüre zwar besitze aber fast nie nachlese erkennt man daran das ich bei etlichen Teilen die Fachbegriffe nicht kenne ...bis sie mir jemand sagt, so wie beim Lenkventil der Dirass Beim Simca am Anfang meiner Hobbyschraubertätigkeit hatte ich nur "Jetzt helfe ich mir selbst" und das hab ich dann auch wortwörtlich gemacht weil ich mir als Lehrling keine Werkstatt leisten konnte. Beim Transit hatte ich eine professionelle Reparaturanleitung benutzt. Beim HY ein paar kopierte Seiten einer unvollständigen Bedienungsanleitung Der Beginn meiner kreativen Phase Für den CX und XM habe ich originale Werkstattordner ...und benutze sie nie ....nur beim CX hab ich mich mal durch die ganzen Schaltpläne gekämpft als ich den Break Kabelbaum mit dem Prestige Kabelbaum verheiratet habe
  29. NonesensE
  30. NonesensE
    Reg dich ab, das hat irgendwer in der Redaktion mit Photoshop zusammengebastelt.
  31. hglipp
    Ein "echter" Citroen muss anders, als das Einheitsgedöne sein. z.B. früher Lupentacho, Im Armaturenbrett integrierte Schalter, Karosserieformen usw.usw. Er muss Komfortabler als das Einheitsgedöne sein (HP oder ähnliches). Kurz gesagt, er muss sich von den anderen abheben, unterscheiden. das WAR Citroen. Leider ist das heute nicht mehr so. Mehr braucht man dazu nicht zu schreiben....... Gruß HG
  32. timmS
    Nö, das JHIMS gehört zur CX-"Literatur" dazu, auch wenn es nur einen groben Überblick geben kann.
  33. Gernot
    Das eigentliche Dilemma mit TomTom ist ja, daß die der aktuelle Lieferant für die Werksnavigantionsgeräte von PSA sind. Gernot
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