Was hat sich daran geändert? Meine Meinung dazu jedenfalls nicht. Aber schön, dass du meine Beiträge so genau über viele Jahre hinweg in Erinnerung behältst
Nein es tut mir leid, ich weigere mich zur Zeit noch das anzusehen, vielleicht etwas später mal. Ich bin auch so schon überflutet worden in den letzten zwei Tagen mit diesem Video und den Kommentaren dazu, dass ich einfach keine Lust habe, mich schon wieder mit den gleichen fehlerhaften und tendenziösen Angaben zu beschäftigen. Was soll wohl der Neuigkeitswert dieses Videos sein, das im Grunde die zwei Jahre alte mehrfach klar widerlegte Schwedenstudie aufwärmt was die 17 Tonnen CO2 betrifft und ansonsten den ZDF-Bericht über die Atacamawüste wiederkäut?
Aber vielleicht dazu nochmal: Ja, es ist ein Wahnsinn, was wir Menschen für unsere Ressourcen alles der Natur und den Menschen, die dort leben wo es diese Ressourcen gibt, antun. Aber auch hier: Wo ist der Neuigkeitswert? Die einzige Konsequenz, die ich daraus ziehen kann, ist einfach kein Auto mehr zu besitzen. Ich dürfte dann aber genaugenommen auch nicht mehr mit den Öffis und dem Fahrrad fahren, denn auch dort werden Ressourcen - und nicht zu wenig - benötigt.
Und ja: Ein größerer Akku braucht mehr Ressourcen und ist deshalb schlechter für die Umwelt, als ein kleinerer oder gar kein Akku. Genauso wie ein größeres Auto schlechter ist, als ein kleineres oder als gar keines. Ist das jetzt wirklich eine so skandalöse Erkenntnis, die uns bislang von der linksgrün versifften Lügenpresse immer verheimlicht wurde?
Wenn man allerdings beginnt das E-Auto deshalb madig zu machen, hat man ganz offensichtlich keinen blassen Schimmer von der Dimension an Umweltzerstörung und Raubbau an Natur und Mensch, der durch die Ölförderung vonstatten geht.
Wie soll man ernsthaft mit jemandem über diese Thematik diskutieren, wenn klar ist, dass das Gegenüber entweder keine Ahnung davon hat oder nicht Willens ist, sich damit auseinanderzusetzen, dass Lithium, Kobalt und Co. 1. auch ohne E-Autos schon viele Jahrzehnte abgebaut werden, 2. zum überwiegenden Teil woanders benötigt werden als im E-Auto-Akku (eben auch im Verbrenner), 3. die Rohstoffe eben nicht auf Nimmerwiedersehen verschwinden nach einmaligem Gebrauch, sondern weiterverwendet werden können und 4. die Kinderarbeit bei Akkus für E-Autos so gut wie ausgeschlossen werden kann? Langer Fragesatz, sorry.
Das wird übrigens derzeit auf Facebook fleißig geteilt und gelikt - soll man sich da wirklich ernsthaft mit Argumenten damit auseinandersetzen?
Was Lithiumabbau betrifft (aber auch schon beim E-Auto) ist übrigens Edison vom Handelsblatt immer eine gute Quelle - ändert aber nichts daran, dass es jene nicht lesen werden, die felsenfest davon überzeugt sind, dass Lithium das ultimative Böse im Vergleich zu ihrem hochreinen Diesel ist:
https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/lithium-aus-lateinamerika-umweltfreundlicher-als-gedacht/24022826.html
https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/so-laeuft-die-lithiumgewinnung-in-bolivien/24072704.html
https://edison.handelsblatt.com/erleben/deutsche-lithium-foerderer-wir-wollen-nachhaltig-abbauen/24067586.html