Hallo,
nachdem dieser Thread "Model S" heißt und mein Model S mittlerweile ausgeliefert wurde, möchte ich mich mal wieder melden.
Es handelt sich um ein Model S Performance der neuesten Generation, um einen sogenannten "Raven". Gegenüber dem Vorgängermodell wurde die WLTP-Reichweite auf 590 km vergrößert, die Ladeleistung auf 200 kW erhöht und die Luftfederung erneuert. Die Luftfederung kennt nun zwei Grundeinstellungen: "Standard" und "Sport". In der Einstellung "Sport" federt der Raven ungefähr so wie das Vorgängermodell, in der Einstellung "Standard" ist das Fahrzeug hingegen deutlich komfortabler. Der spürbare Unterschied zwischen den beiden Konfigurationen ist dabei deutlich größer, als beim Citroën C6, der in der AMVAR-Version bekanntlich ebenfalls zwei Grundeinstellungen kennt.
Den Charakter der Einstellung "Standard" würde ich gemessen an den heute üblichen Fahrwerkskonfigurationen als sehr komfortabel bezeichnen, vielleicht nur einen kleinen Hauch straffer, als beim C6. Dafür gibt es beim Model S nicht jene beim C6 bekannte Unart Querrillen deutlich in den Innenraum eindringen zu lassen. Querrillen lassen den Raven kalt. Insgesamt wirkt das Fahrwerk des Model S harmonischer, da es keinerlei störende Erschütterungen gibt. Dem Tesla hilft hierbei sicherlich auch die größere Relation von gefederten zu ungefederten Massen.
Gleich in der ersten Nacht nach der Auslieferung erhielt mein Raven ein Tuning per OTA. Wie die Release-Notes am nächsten Morgen auf dem 17-Zoll-Bildschirm verrieten, wurde über Nacht die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h auf 261 km/h erhöht. Darüber hinaus gibt es jetzt weitere Features und Bugfixes. Tesla ist eben nicht nur ein Hardware-, sondern mindestens ebenso sehr auch ein Softwareunternehmen - und mit den altbackenen OEMs hat Tesla ganz wenig gemein!
Nachfolgend ein paar Bilder. Das Energiediagramm veranschaulicht eine Fahrt durch die Kärntner Nockberge.
Beste Grüße, Albert