Ihr beteiligt Euch mit Beiträgen in einem Forum des ACC, der die Marke Citroën wohlwollend und selbstverständlich auch kritisch begleitet, nicht in einem Forum für Elektroautos. Dabei soll es natürlich auch möglich sein, über Elektroautos und die entsprechende Strategie der Politik zu diskutieren, auch alle Aspekte kritisch von allen Seiten zu beleuchten. Die eine Wahrheit gibt es nicht und Prognosen sind immer kritisch, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. Was richtig und auch falsch war, merkt man erst hinterher und ist dann erst schlauer. Der "gequirlte Mist" ist keine offizielle Meinung des ACC, sondern eine Position der FAZ als Beitrag/Aspekt zur Diskussion.
Wichtig ist bei allem aber auch, was für die Zukunft der Marke zu erwarten ist, die ja Teil des PSA-Konzerns ist. Deren Chef Carlos Tavares hat sich mehrfach kritisch zu den europäischen Grenzwerten und der Elektroauto-Strategie geäußert, die die europäische Automobilindustrie in große Schwierigkeiten bringen, was auch Konsequenzen für die Arbeitsplätze, nicht nur in der Automobilindustrie, und unseren gewohnt hohen Lebensstandard haben wird.
Es bleibt dem Konzern trotzdem nicht erspart, alternativ Elektromodelle bzw. Hybride zu entwickeln, weil er sonst mit Strafzahlungen rechnen muss, die man interessanterweise dem Verkäufer aufdrückt und nicht dem (aus Sicht der Politik noch zu erziehenden) Käufer. Ob das aber hilft, ist offen, denn die Entwicklung hängt weniger vom Angebot von Elektroautos ab, sondern von der Nachfrage der Kunden, die aus verschiedenen Gründen den von der Politik gewünschten Weg noch nicht gehen wollen.
Abgesehen davon, dass die Politik (siehe auch VW) nur auf Batterie-Elektroautos setzt, statt die Entwicklung technologie-offen zu begleiten. Dabei sei nur auf die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Strategie der Japaner verwiesen (siehe Meldung vom 27.11.18 in www.acc-intern.de), die auch schon vor geraumer Zeit (damals von den Konkurrenten belächelt) auf Hybride gesetzt haben, die jetzt alle nachahmen wollen. Auch sei auf die Änderung in China verwiesen, die jetzt auch die Brennstoffzelle forcieren wollen (siehe die Meldung vom 19.08.19 in www.acc-intern.de, die sich auf die China-News bezieht). In D gibt es zum Glück inzwischen erste verschiedene Initiativen zur Wasserstoffverwendung (siehe der parallele Thread toyota-setzt-auf-wasserstoffantrieb-statt-elektroauto) , die auch das Problem des Überschuss-Stroms aus erneuerbaren Energien oder den Transport bzw. die Speicherung von Strom lösen könnten.