Ich glaube nicht, daß die Motorschäden irgendetwas mit dem Öl zu tun haben, auch wenn ich hiermit hier recht alleine stehe. Meines Erachtens liegt es an den zu geringen Fertigungstoleranzen im Lagerbereich. Das erklärt auch die hohe Streuung in der Haltbarkeit. Denn es gibt sehr wohl hohe Laufleistungen bei den V6 Dieseln. Aber halt auch viele, die nur eine kurze Strecke funktionierten. Das gibt es bei Jaguar ebenso wie bei den Landrovern. Für mich ist es jedoch das größte, daß es für eben diese Motoren keine richtige Ersatzteilversorgung gibt und gab. Es wäre halt interessant neue Maschinen zu zerlegen und nachzumessen, aber wer macht das schon. Auf der chaotischen Insel gibt es Motoreninstandsetzer, die aus drei oder vier Motoren einen machen und auf diese Aggregate sogar Garantie geben. Und scheinbar haut das sogar hin, sie können aber nicht sagen, wann sie denn wieder einen Motor liefern können. Auch setzen diese kleinen Betriebe eher ,,bottom ends‘‘ für Jaguar und Landrover, da ist der Bedarf größer, aber sie schlachten Motoren aus PSA-Beständen zu diesem Zweck. Einzig neue KWellen beziehen Sie aus China für den 2,7er.
Ich habe einen Freund in Lothringen bei Diedenhofen, er ist recht schmerzfrei und fährt seinen C5/III mit den 2,7er immer 50.000 km von Wechsel zu Wechsel, dieser Motor hatte zwar schon die Probleme mit dem Thermostatgehäuse und andere Kleinigkeiten, bekam alle 190.000 einen Steuerriemen und knackt jetzt die 450.000km, seine Antwort auf Motorschäden bei anderen: j'ai eu de la chance. Scheinbar ist es mit den sechs Zylindern schlechter als beim Lotto. Leider - deshalb hab ich auch nur noch Vierzylinder, die kommen doch immer an. NB, der C5 ist bis auf die Frontscheibe in einem super Zustand, die Scheibe ist von den vielen km ebenso wie die Scheinwerfergläser? verschlissen. Fragezeichen deshalb weil die Dinger ja aus Kunststoff sind. Gruß der Bachmayer