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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation für 29.10.2019 in allen Bereichen

  1. CX Fahrer
    Hätten sie die Bierkiste zwischen den Sitzen in den Kofferraum gestellt hätte es Auch mit der Breite geklappt. Ich nenne das nicht stilsicher sondern bekloppt. Autos müssen nicht immer breiter werden nur weil ein paar meinen das macht was her.
  2. uwe.v11
  3. ACCM Haasiötz
    Hallo C5 Gemeinde Nach 220.000 Km mit einem C5 2 Break und insgesamt 3 C5 III Tourern mit zusammen über 600.000 zurückgelegten Kilometern bin ich seit Mitte April Benutzer eines C5 Aircross Blue HDI 180 S&S EAT 8 Shine mit allem außer Standheizung in Volcano-Rot Metallic. Nach nun fast 30000 Km Nutzung kann ich ein erstes Fazit abgeben. Bei Vergleichen beziehe ich mich immer auf den von mir zuletzt genutzten C5 Tourer 180 S&S EAT6 Exclusive den ich für 165000 Km von Januar 2015 bis April 2019 genutzt habe. Beide sind gut vergleichbar, da sie ja den gleichen Motor verbaut haben. Allgemein Nach wie vor bedaure ich das nicht vorhanden sein eines großen Kombis im aktuellen Verkaufs- Programm von Citroën. Da das Leasing des C5 auslief, und ich wegen dem guten Service auch bei meinem Händler bleiben wollte, habe ich dann einen SUV den C5 Aircross im November 2018 bestellt ohne diesen vorher gesehen oder Probegefahren zu haben. Als Servicetechniker nutze ich die Wagen innerhalb ganz Europas teilweise mit Tagesetappen von 1200 Km. Insgesamt bin ich sehr positiv überrascht worden und immer mehr davon überzeugt, die richtige Wahl für mich getroffen zu haben. Fahrkomfort und Straßenlage: Der C5 Aircross ist ein sehr komfortabler und absoluter Langstecken tauglicher PKW. Insbesondere die Federung ist auf schlechten Straßen (Polnische Landstraßen oder Korsischen Bergstraßen) eher besser als die im C5. Und mein C5 war dank MOS2 und reduziertem Reifendruck auf der HA schon ein echter Gleiter. Der C5 Aircross ist aber im besser im Ansprechen und ruhiger um die Längsachse. Insgesamt bewegt sich der Oberkörper im Aircross weniger als im C5. Der C5 war aber bei hohem Autobahntempo >180 angenehmer. Sicher auch wegen des etwas längerem Radstandes. Der C5 Aicross ist aber auch bei hohen Geschwindigkeiten noch sehr kontrolliert. Es fehlt hat dieses absolut souveräne Gefühl der Hydropneumaten bei schnellster Fahrt. Interessant ist, dass ein Absenken des Luftdruckes im C5 Aircross nicht für deutlich besseres Ansprechen auf kurzen Stößen führt, anders als im C5. Nach vielen Versuchen fahre ich beim C5 Aircross den Luftdruck nun mit den 2,3 Bar die vorgesehen sind. Mit 2,0 Bar federt er nicht spürbar besser wird aber unruhiger und ist weniger kontrolliert in der Spur. Bewusst habe ich mich beim C5 Aircross für Reifen im Format 215/65 R17 entschieden (Michelin Primacy 3). Auch diese Entscheidung war richtig, da mein Kollege dann meine Serien Reifen 235/55 R18 auf seinem C5 Aircross nutzt und meiner deutlich komfortabler abrollt und fährt. Größtes Manko ist aber das Fahren mit schwere Beladung im Kofferraum. War der C5 hier durch nichts zu erschüttern und lediglich beim Bremsen sind die Beladungskilo spürbar geworden, geht der C5 Aircross schon recht deutlich bei Lasten > 200 kg im Kofferraum in die Knie. Der Federweg wird dadurch kürzer und man kommt schon des Öfteren in die hydraulischen Endanschläge der Federung. Da wird es dann schon manchmal ruppiger. Aber immer noch besser als z.B. der VW Touran der auch in unserer Firma genutzt wird. Der Riesen Vorsprung zu „normalen“ Autos wird halt mit Last im Kofferraum kleiner. Da der C5 Aircross ca. 35 cm kürzer als der C5 Tourer ist lässt er sich auch auf engen Straßen besser Zirkeln und leichter Parken. Innenraum uns Sitzkomfort: Der C5 Aircross Innenraum mit den braunen Nappaleder Sitzen ist sehr schön und trotzdem unempfindlich. Die Sitze sind super bequem und waren nach kurzer Umgewöhnung mindestens genauso Langstrecken tauglich wie die C5 Sitze. Der Platz für mich als Fahrer mit 185 cm ist etwas größer wie im C5 Tourer. Auch hinter mir ist etwas mehr Platz im C5 Aircross. Die Massagefunktion der Sitze ist deutlich besser als im C5 Tourer. Negativ ist, dass der Beifahrersitz seit 1994 der erste nicht elektrisch verstellbare Sitz in einem Citroën für mich ist. Schade dass man dies auch nicht optional bestellen kann. Toll ist die enorme Variabilität der drei einzel-verschiebbaren Einzelsitze hinten. Der Kofferraum ist etwas größer als im C5 Tourer und bei Bedarf dann auch deutlich größer. Der C5 Tourer war halt weniger zerklüftet im Kofferraum. Auch die Ladekante von 10 cm stört erstaunlich wenig im alltäglichen Gebrauch. Das Ein- Aussteigen ist einer der großen Vorteile im C5 Aircross. Die hohe Sitzposition des SUV macht es schon deutlich einfacher. Auch ist der Innenraum im C5 Aircross funktionaler (vernünftige Becherhalter, riesiges gekühltes Ablagefach in der Mittelkonsole und mehr Ablagen als im C5) Motor, Getriebe, Fahrleistungen und Verbrauch: Die 200 kg weniger Gewicht merkt man beim Beschleunigen deutlich. Der C5 Aircross zieht wie ein Bulle. Das EAT 8 Getriebe ist eine Wucht und schaltet perfekt und völlig unauffällig immer in den richtigen Gang. Das C5 Aircross ist dadurch noch etwas leiser als der C5. Die ECO Einstellung des Getriebes ermöglicht eine Segelfunktion die wirklich schön nutzbar ist. Der Verbrauch liegt im 10000er Schnitt nun bei 6,3 Litern und daher sogar etwas unter meinem C5 Verbräuchen. Interessant, dass der SUV sparsamer ist, als der gleich motorisierte Kombi. Die Abgasreinigung benötigt alle 8-9 Tausend Kilometer ca. 10 Liter AdBlue. (C5 ca. 20000) Ab <160 wird der C5 Aircross wegen dem Ziegelstein CW Wert dann aber träge und beschleunigt langsamer als der C5. Die Endgeschwindigkeit ist bei beiden aber gleich mit 215, und bergab mit Rückenwind bei ca. 235 km/h. Es reich allemal für rote Köpfe in diversen Audis und BMWs. Infotainment, Navi und Assistenzsysteme.: Klarer Vorteil für den C5 Aircross. Hier wirkt sich halt fehlende Modellpflege bei C5 besonders nachteilig aus. Alles ist funktional und gut bedienbar. Das TomTom Navi im C5 Aircross hat eine super Routenführung und die Stauumfahrung funktioniert deutlich besser. Die Berührungslosen- Tasten für die Grundmenüführung sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Sprachsteuerung geht nach etwas Eingewöhnung gut. Die Assistenzsysteme funktionieren alle perfekt. Das Teilautonome Fahren Stufe 2 ist z.B. auf der Autobahn eine echte Entlastung und arbeitet sehr gut. Die Anbindung des Android Mobiltelefons (Sony) mit vollem Funktionsumfang ist völlig unkompliziert. Andriod Auto funktioniert und macht manches halt besser. Nervig ist, dass aber eine Bluetooth Audio Wiedergabe nach jedem Neustart auch erneut aktiviert werden muss. Der Empfang des Radio DAB+ ist wegen einer fehlenden sichtbaren Außenantenne nicht ganz so gut wie im C5. Ich benutze einen 64 GB USB Stick mit fast 8000 Titeln und dieser lässt sich noch einigermaßen handhaben. 32 GB mit weniger als 5000 Titel funktionieren dann perfekt. Umstecken ist mir halt zu Umständlich. Der Sound ist wenn der Bass etwas zurückgenommen wird O.K. Schade das man nicht wie beim DS7 das FOCAL System optional bestellen kann. Beim Digitalen Kombiinstrument ist vieles sehr gut und schön gelöst aber es gibt durchaus auch Verbesserungspotential. Die Auflösung der Parkkameras ist etwas bescheiden. Parkassistenz arbeitet aber wirklich gut, selbst vollautomatisches Einparken. Das LED Licht des C5 Aircross ist besser und heller als das Xenon Licht im C5. Qualität: Bis jetzt nach 30000 Km noch null Ausfälle oder Beanstandungen. Die Verarbeitung ist wirklich sehr gut. Nichts klappert oder rappelt. Liegt vielleicht daran, dass meiner mittwochs in Rennes zusammengebaut worden ist. PS: Alle meine C5 außer dem C5 2 (bei 348000 Km vom Sohn getötet) laufen noch innerhalb der Familie ACCM Haasioetz C5 Aircross Blue HDI 180 S&S EAT 8 Shine, C5 Tourer BJ 2008 135 HDI Exclusive Autom., C3 PureTech 110S&S EAT6, 2CV6 BJ 1986, BMW R65
  4. GuenniTCT
    1 Punkt
    Und genau daran würde ein Tempolimit nichts ändern. Viele fahren, wie sie wollen. Regeln scheint es für viele nicht zu geben. Es ist niemand da, der die Vergehen ahndet. Und wenn es doch einmal passiert, sind die Strafen viel zu lasch.
  5. Till
    https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/markt/video-fahrt-eure-alten-karren-weiter-100.html Gerade gefunden - man kann sich natürlich über die Art des Formates und vor allem über die gezeigten Fahrzeuge streiten. Finde den Beitrag trotz dessen gut.
  6. TorstenX1
    Man kann auch ein beliebiges Rücklaufbündel neu kaufen und entsprechend anpassen. Flickwerk ist in der Regel nicht zielführend, alles was nicht ersetzt wird ist genauso alt und morsch wie der ersetzte Teil.
  7. Gernot
    Es gibt nicht genug Kakao auf der ganzen Welt, um eine Automarke da durchzuziehen, wenn sie eine derartige Zuverlässigkeit hätte. Gernot
  8. schwinge
    1 Punkt
    Ich wunder mich auch immer über die Behauptung, daß der 2.5TD im XM reparaturunfreundlich wäre. Er war nur seiner Zeit voraus!
  9. (°\=/°)
    Ja, ich mache mir Gedanken. 15% Sicherheit ist immer noch besser als 10% oder nur 5%. Und dass Automatikgurte besser sind als Statikgurte, konnte noch keiner widerlegen. Also warum eine faktische Verbesserung klein- oder schlecht reden? Auch wenn es sich nur um wenige Prozentpunkte dreht?
  10. HDI JUNKIE
    Vielleicht gibt es ja demnächst nur noch Umweltmessen.
  11. TurboC.T.
    1 Punkt
    Muss man nicht verstehen, warum hier nun schon seit fast drei Wochen gezaudert, gezögert und gehadert wird Oder wird das Auto sowieso nicht gebraucht? Dann würde ich es abschaffen. Die Strecke vom Wohnort des TE zum hier nun schon mehrfach (!) genannten Xantia-Spezialisten TX1 sind gerade mal 90 km. Ins Autosetzen und hinfahren - fertig. Und wenn die Kiste unterwegs stehen bleibt, einfach den ADAC oder einen anderen Pannendienst der Wahl, bei dem man natürlich Mitglied ist, anrufen. edit: Zu spät. Dann hast du ja jemanden gefunden. Gott sei Dank. Ich drücke die Daumen
  12. Xanbibti
    1 Punkt
    Hab jemand gefunden, nächste Woche soll Ich mich dort nochmal melden, dann gucken wir mit der Kamera mal durch. Ist nicht weit weg, der Mechaniker hat bei Citroen gelernt. Falls wir mit der Kamera nicht viel sehen, wäre euer Vorschlag ( bis zum Zylinderkopf demontieren usw.) die beste Option und dann machen wir es so. Stundenlohn ist total günstig, muss aber nochmal nachfragen nicht dass ich mich verhört habe.Werde euch dann berichten. Vielen Dank für das Angebot des Transportes. Und für den Video Link Schönen Abend
  13. HDI JUNKIE
    1 Punkt
    Wir haben ja verschiedene Kompetenszentren , die sich mit Citroen auskennen. Ob es jetzt Torsten oder Guenni oder wer auch immer ist . Da wird sich doch was finden.
  14. tschungl
  15. CX Fahrer
    Das ist eine Eigenschaft die für mich nie eine Rolle gespielt hat. Ein Auto suche ich nach meinem Geschmack aus und da ist es mir Herzlich egal was die Anderen darüber denken. Würden das mehr Menschen wie ich halten gäbe es wohl Auch Heute noch aussergewöhnliche Autos. Nur weil die Menschen konform sein wollen, am Besten gar nicht bemerkt werden, ist der silberne Golf oder der silberne A6 und alle anderen Kopien so ein Erfolg. Individualisten die sich Autos vom Schlage einer DS19, CX, SAAB99/900 RO80 etc. kaufen würden sind Sehr selten geworden. Die paar die es gibt kann man kaum mit einem Primitivaufguss eines C5 in Grossformat (C6) hinter dem Ofen hervor locken. Diese Menschen wollen etwas Aussergewöhnliches und eben nicht konform sein.
  16. marc1234
    Warum soll ich den DS3 CB kaufen, wenn die gleiche Technik im Haus billiger zu haben ist? und der E-2008 kommt ja auch noch. Für den Preis eines DS3 CB kauf ich einen Hyundai Kona. Hat zwar kein Rautendesign innen, spielt aber von Technik und Fahrdynamik wohl in einer anderen Liga.
  17. silvester31
    Nuja.... die Beschreibung erinnert irgendwie an die Haltung unserer Kanzlerin, für die dieses neumodische Zwischennetz auch ziemliches Neuland ist. Ich bin wahrlich kein Freund von Onlinekäufen à la Amazon & Co. Aaaber gerade der Ticketkauf bei der DB ist ziemlich einfach. Und das von mir, der möglichst viel noch analog erhalten möchte ! Man kann schön alternative Verbindungen und Preise vergleichen. Verschiedene Abreisezeiten abfragen und dann mit dem zu Hause erworbenen Ticket zum Bahnhof fahren und rel. streßfrei in den gebuchten Zug einsteigen. Ich fahre höchstens 1 x pro Jahr Bahn, eher seltener. Aber der Onlineticketkauf ist selbst für mich machbar. Dennoch kann ich die Kritik nachvollziehen, daß es immer weniger Beratung und Service vor Ort gibt. Das macht es gerade für Gelegenheitsbahnfahrer sehr unattraktiv.
  18. gastposter
    Der 190er hat einen Bruch von einer Tradition hervorgebracht und der war sogar gewollt. Dagegen hatte man von der Konzernspitze aus alles daran gesetzt gehabt den Kombi aus der Baureihe W123 zu verhindern. Von daher finde ich diverse Modelle nicht uninteressant. Letztendlich sind es gelungene Beispiele in Sachen Changemanagent.
  19. CX Fahrer
    Diese Farbbezeichnung gefällt mir. Also wer den 190 D oder Vergaser als sprizig bezeichnet hat entweder nie einen gefahren oder eine ganz andere Vorstellung von spritzig wie der grösste Teil der Autofahrenden Bevölkerung. Mercedes hatte bis vor wenigen Jahren nur müde Krücken als Diesel. Aber den 190 als schlechtes Auto darzustellen ist so fehl am Platze wie beim Golf 7.
  20. schwinge
    Und ich kann gerne aus dem Raum DD was mitbringen für den Weitertransport durch Chris. DD-Gotha fahre ich Do früh los.
  21. AndreasRS
    1 Punkt
    Fahr vorsichtig nach Fußgönheim!
  22. bx-basis
    Ihr macht euch tatsächlich Gedanken über die Insassensicherheit in einem 2CV? Ob das Kind da einen Gurt anlegt oder nicht ändert nicht wirklich viel, in einem 2CV hat man im Falle eines Unfalls so oder so nur geringste Überlebenschancen.
  23. schuemanski
    Gestern Mittag, Alt-Moabit, Berlin:
  24. GuenniTCT
    Bring ihn nicht auf dumme Gedanken. Bisher ist unser Verhältnis zum Vermieter gut. Das könnte sich dann schlagartig ändern.
  25. GuenniTCT
    Versuch es mal damit: https://www.amazon.de/dp/B07C7CNNWZ/ref=pe_3044161_185740101_TE_item Das Teil hat meinen Schweller wieder raus gezogen. Es braucht Zeit und Geduld. Wenn es nicht klappen sollte, ist der Verlust überschaubar. Besorg dir auf jeden Fall noch die Flüssigkeit, um den Kleber wieder ab zu kriegen. Ohne die wird die Entfernung des Kleber eine echte Fummelei.
  26. ACCM Claude-Michel
    Tja, innerhalb 18h kann schon viel anders sein
  27. Steinkult
    Bei der Einführungspräsentation des XM 1989 fuhren 1000 graue Autos auf. Kein Modell der Welt hat soviel Grautöne wie der XM. Einen davon fahre ich selbst. Zur Hölle mit den Schwarz-Weiß-Sehern. I love the shades of grey! Muss so um 2003 gewesen sein, als ich in hochkomplizierten Heiratsverhandlungen mit zwei Kandidatinnen exorbitanter Schönheit von je 23 Jahren in Tanger und Laayoune/Guelmim steckte. Die erste habe ich in einem Film mit Depardieu und der Deneuve gedreht in Tanger nach einem erfolgreichen Schönheitswettbewerb im Hotel Rembrandt, untergebracht als Statistin (falls sich jemand den Film angucken will, sie ist zu sehen in der Szene im Spielcasino). Die andere von ebenfalls unausdenkbarem Ebenmaß, habe ich losgeeist durch eine Diskussion mit einem ortsansässigen Doktor, der eigens für diese "Verhandlungen", sprich ein 4-5 stündiges Essen, engagiert wurde. Natürlich konnte der besser französisch als ich, der Knackpunkt war allerdings ein Gespräch über das Grau, und wie schlimm es ist, wenn man nur schwarz-weiß sieht. The shades of grey schenkten mir eine wunderbare Tochter und 12 glückliche Ehejahre. Das war noch längst nicht die schwierigste Nummer in meinem Leben, meine erste Frau habe ich aus dem eisernen Vorhang geholt. aber auch das verblasst gegenüber dem, was ich am XM V6 24 an Wundern vollbringe. Andererseits, ich wundere mich über gar nichts mehr! Im Schach geschahen indes noch ganz andere Offenbarungen, aber ihr kennt sicherlich die Bibelstelle mit den Perlen und den Säuen.
  28. CX Fahrer
    Sieht ganz so aus. Wer will sich schon für so eine peinlichkeit ansehen lassen. Als es um Cabrios ging fandest du den klang des Jaguars peinlich, den hört man aber nur wenn er fährt. Die DS Dinger sehen im Stand schon peinlich aus, in Fahrt kriegt man lachkrämpfe (aus der Ferne) oder Schreikrämpfe (aus de Nahe).
  29. vonwegen
    Es hat den Anschein. Die Kisten fallen doch unter das Label " Geschmacksverirrung " .
  30. Rosti
    Nein. Aus einer Organspende gleich ein Verwandtschaftsverhältnis herzuleiten, scheint mir in diesem Fall doch etwas übertrieben.
  31. gastposter
    Mit zeitlichem Abstand werden auch Automobile vom "Erzfeind" interessant Vergleichweise ist so ein 650ccm-Visa mit Nix-Ausstattung im rostfreien Zustand immerhin ein dankbarer Spender für den "sportiven" 2CV
  32. fluxus
    Das ist Geschmacksache. Ich habe den 508 probegefahren - wegen der Größe und des Verbrenners ein nicht mehr zeitgerechtes Fossil, aber ein verdammt gut gemachtes, ausgesprochen durchdacht und fein designtes Auto - gerade auch innen, und wie ich finde: weit weg vom Üblichen. Das i-Cockpit ist ganz nach meinem Geschmack, wenn mir auch das puristischere im 308 noch besser gefällt. Würde mein C5 morgen das Zeitliche segnen, ein 508 wäre bei mir in der sehr engen Wahl. Ich habe mich sehr weit vom Doppelwinkel entfernt, das SUFF- und Plastik-Gedöns kann mich mal ... fl.
  33. Dreher
    Zahnriemen ist gerade gewechselt am C2 ... 100 Zähne. Nach 11 Jahren. Die einzige Feststellung gegenüber dem neuen ist, das der alte fester war, Versprödung in gewissem Maße. Der neue fühlte sich an den Zähnen fest, aber leicht gummiartig an, der alte eher wie Hartplastik. Ansonsten gabs rein garnichts zu sehen, also reines Glücksspiel ob er reißt oder nicht. Wird halt wahrscheinlicher ab 10 Jahre, aber der hätte es eventuell auch noch 5 Jahre gemacht. Von kleinen Rissen oder ähnlichem Material war nichts zu sehen, also nicht wie alte Reifen die kleine Oberflächenrisse bekommen.
  34. Entenholgi
    Ich hatte mal einen 190iger Turbodiesel Automatik, bin dafür dem BX Turbodiesel untreu geworden. Ja, ja, war nur eine Affäre, gehört doch zum Leben irgendwie dazu. Aber ganz ehrlich: Probefahrt, kaum vom Hof gefahren und ich wusste, ich will dieses Auto haben. So leise, kräftig, dieses Tresorgefühl bei kompakten Abmessungen, das war schon ziemlich einzigartig. Gruß Holgi
  35. bx-basis
    Beim kleinen HDi ist der Ausbsu des Getriebes auch kein Geschenk. Beim Benziner braucht man locker 1 Stunde weniger...
  36. bx-basis
    Kein ZMS, ganz konventionelle Kupplung mit Torsionsdämpfer. Beim Austausch nicht die Führungshülse vom Ausrücklager vergessen, die beinhaltet auch den Simmering der Eingangswelle vom Getriebe.
  37. ACCM xplan2
    1 Punkt
  38. ACCM xplan2
    1 Punkt
  39. CIEHT-DROËN
    Laut Citroen gibt es nur einen Satz für alle Fahrzeuge. Einfach irgendwo im I net bestellen und Glücklich sein. Ich meine auf der Vorderachse gab es 2 Verschiedene Systeme. Und evtl direkt die Radbremszylinder mit machen. Kann nicht schaden bevor dann kurz drauf die neuen Beläge voll Bremsflüssigkeit sind.
  40. p1000
    Hallo, um das Getriebe- und Kupplungs- Stellglied auszubauen, müssen diese vorher mit dem Lexia auf die Montageposition gestellt werden! Ansonsten bekommt man die Stellglieder schlecht ab/ angebaut. Nach der Reparatur alles neu einspeichern und dann sollte das Fahrzeug wieder laufen.
  41. Dreher
    Auf jeden Fall passen die 200.000 Km für neu machen. In der Verwandschaft war das schon bei 140.000 fällig. Zum wie man es macht, kann ich leider nichts beitragen.
  42. admin
  43. 96er
    Hallo liebe Forengemeinde, ich traue mich jetzt auch mal, meinen Xantia vorzustellen - auch wenn er aufgrund des kleinen Motors und der geringen Ausstattung für die meisten hier vermutlich nicht so richtig spannend ist. Aber zum einen ist geteilte Freude am neuen alten Auto doppelte Freude und zum anderen ist mein Auto der reale Beweis dafür, daß es diese vergessenen Garagenschätzchen in sehr gutem Zustand tatsächlich noch gibt - und daß man in diese dann trotzdem noch sehr viel Geld investieren kann, bis er dann tatsächlich wieder auf der Straße ist. Ich hatte ihn ja schon nach dem Kauf Ende April diesen Jahres als „Garagenfund“ kurz vorgestellt. Leider konnte man danach für eine Weile hier keine Bilder posten, so daß ich erst jetzt einen ausführlichen Bericht mit Bildern und epischer Breite poste. Also seid gewarnt - es folgt ein langer Roman. Achtung, Spoiler: Es ist keine "Rettung eines Wracks", es kommt keine Flex vor und es geht nicht um ein günstiges Winterauto, sondern eher um eine langfristig angelegte Dauerbeziehung. Kurz zum Hintergrund: Mein erstes neu gekauftes Auto im Jahr 1995 war ein schwarzer Xantia 1.6i SX mit Klima und EFH. Er lief bis 280 Tkm super zuverlässig, sparsam und komfortabel, und wir haben das Auto geliebt! Leider mußten wir uns im Jahr 2003 von ihm trennen und er wurde dann von den Nachbesitzern nach weiteren 2 Jahren mit ca. 350 Tkm nach Afrika verkauft. Einen zweiten neuen vegagrünen Xantia X2 2.0 HDI hatten wir später auch noch, aber den haben wir aufgrund eines Drehers auf der Autobahn nicht in guter Erinnerung. Ich wollte schon länger einen Youngtimer mit dem ich etwas persönlich verbinde und den ich dann als zukünftigen Oldtimer fahren kann. Es sollte ein Xantia X1 1.6i mit Klima, Velourspolsterung und EFH sowie idealerweise ein SX in Schwarz sein - also genau wie mein erster. Ich habe seit einigen Jahren nach sowas vergeblich gesucht - wenn auch nicht sonderlich intensiv. Anfang 2019 habe ich dann festgestellt, daß die Xantias plötzlich wirklich rar wurden und man sie kaum noch sieht. Also war handeln angesagt. Im Autoscout24 fiel mir dann Ende April ein roter 1.6i mit Standort Frankfurt auf, der längere Zeit inseriert war und den aufgrund des kleinen Motors anscheinend niemand haben wollte. Bei der Besichtigung stellte sich das Auto als überaus gepflegter Xantia 1.6i „Harmonie“ in Rouge Pivione, Erstzulassung 5/1996 heraus. Die „Harmonie“ war ein Sondermodell mit mausgrauem Velourpolstern, Klima, elektrischen Fensterhebern vorne und vier möglichen Perleffektlackierungen. Abweichend vom SX hat er graues Kunstleder an den Sitzrückseiten, die Hutablage hat kein Rollo und er hat keine Fächer in den hinteren Türen (damit auch keine serienmäßige Einbauposition für hintere Lautsprecher). Außerdem fehlen zu meinem damaligen SX die elektrisch einstellbaren Spiegel und die Nebelscheinwerfer. Weitere Extras konnten meines Wissens nicht dazugeordert werden. Also ein etwas abgespeckter SX mit Klima und EFH. Der Neupreis lag 1997 laut Prospekt bei 32.690, - DM. Die gepunkteten Polster gefielen mir im SX deutlich besser als das Mausgrau - aber die Außenfarbe Rouge Pivoine ist echt schön. Das Auto hat nur einen Vorbesitzer Jahrgang 1928 und hatte nach 23 Jahren nur 51Tkm gelaufen. Er war bis 2010 Scheckheft-gepflegt - stand aber die letzten 7 Jahre abgemeldet in einer Garage, wo er ab und zu mal angelassen wurde und sich ansonsten die Reifen platt stand. Nach dem Tod des Vorbesitzers Ende letzten Jahres wurde er nun von einem Freund der Familie verkauft. Die Besichtigung war sehr positiv. Der Motor lief, die Hydropreumatik funktionierte anscheinend und das Auto war fahrbereit. Ich konnte ihn nur auf einer Privatstrasse ein 50 Meter hin- und her fahren, was soweit OK war. Die Klimaanlage lief nicht. Der Zustand war rostfrei und sehr gepflegt. Der Lack war auf den ersten Blick okay ohne Sonnenbrand. Auf der Rückbank müssen nur Jacken gelegen haben und ich habe noch nie einen so sauberen und neuwertigen Kofferraum gesehen (außer bei Neuwagen bei der Abholung im Autohaus). Angesichts der ersichtlich sehr guten Substanz habe ich das Auto spontan vom Fleck weg ohne Expertenrat und Kontrolle auf einer Hebebühne für 1.800€ gekauft. No risk, no fun… Leider bin ich kein Schrauber, so daß ich Auto erstmal zu meinem Neffen in NRW für ein erstes großes Wartungsprogramm gebracht habe. Mein Neffe ist KFZ-Meister und hat früher in der Familie mehrere Xantias gewartet - unter anderem unsere eigenen. Nach der langen Standzeit und ohne Zulassung und ohne TÜV mussten wir das Auto Anfang Mai auf einem Hänger nach NRW fahren - hinter dem BMW Cabrio meiner Frau und ohne Erfahrung mit so einem Riesentrumm von Hänger - was ziemlich affig aussah, aber immerhin farblich "Ton in Ton". Die erste Besichtigung auf der Hebebühne offenbarte wie erhofft einen absolut rostfreien und guten Zustand (bis auf den ESD). Anscheinend hatte er all die Jahre nur in einer trockenen und beheizten Garage gestanden und wurde nur bei Sonnenschein gefahren. Das Auto sieht an vielen Stellen fast wie neu aus - eigentlich unglaublich für ein 23 Jahre altes Fahrzeug. Selbst verschiedene verzinkte Halter oder Leichtmetallteile im Motorraum und am Fahrwerk sind noch nicht mal angelaufen. Leitungen, Manschetten, Kugeln und die Heulecken sahen neuwertig aus. Auffälligkeiten nach dem ersten Check: Er hatte einige typische „Opakampfspuren“ an den Stoßfängern vorne und hinten. Beide hintere Radläufe waren oben leicht ausgedellt. Der linke Radlauf war am am Schweller lose (war mir nicht aufgefallen). Das könnte vielleicht ein leichter Auffahrunfall gewesen sein, wobei wir von unten keine Hinweise auf eine Unfallreparatur gefunden haben. Der Endtopf war durch Kondensat von innen durchgerostet. Das war bis jetzt der einzige erkennbare Rost! Das Auto roch merklich im Innenraum nach Benzin. An der ansonsten blanken Ölwanne war eine leichte Öl- oder Benzinspur, die von oben kam. Wir haben dann erstmal ein größeres „Rundumaustauschprogramm“ gemacht. Vielen Dank an alle Forenteilnehmer, die mir auf meine diversen Posts mit dummen Fragen intelligente Antworten und sehr gute Ratschläge gegeben haben. Erstes Arbeitspaket von meinem Neffen: Ursache Ölsträhne herausfinden und beheben => Es war scheinbar eine verdrückte Dichtung im Übergang vom Ansaugrohr. Zahnriemen mit Wasserpumpe ersetzen. Den ZR mussten wir leider zweimal machen, weil wir beim ersten mal zu straff gespannt hatten und er Geräusche machte. Das Risiko einer Schädigung war mir zu groß. Rippenriemen ersetzen Reifen und Reserverad ersetzen (Michelin 185er) Bremsscheiben vorne und rundum Bremsklötze ersetzen. Die Scheiben mussten wir nach der ersten Fahrt nach Zulassung tauschen, da sie zwar neuwertig aussahen, aber wellig waren. Motoröl und, Ölfilter austauschen Getriebeöl austauschen Endschalldämpfer erneuern Batterie ersetzen. Fehlenden Batteriehalter ersetzen (kein Orignalteil) Luftfilter und Benzinfilter erneuern Pollenfilter erneuern Zündkerzen erneuern Poröses Ende der Benzinleitung abschneiden und neubefestigen Scheibenwischer vorne und hinten erneuern (leider hat mein Neffe vorne neumodische Flachwischer montiert, die ich auf originale Gestellwischer rückbauen werde) Kühlmittel austauschen Feuchtes Rücklicht rechts trocknen und korrekt montieren (Kabel war eingeklemmt) Alle Leuchtmittel erneuern Klimaanlage prüfen und auffüllen (Druckschalter war defekt) LHM erstmal nur auffüllen, da ich die Hydropneumatik bei Torsten in Fußgönnheim machen lassen wollte So ist das Auto im Juni problemlos durch den TÜV und die AU gekommen. Der Prüfer meinte, so einen guten Xantia hötte er noch nie gesehen - wobei offen ist, wieviel er überhaupt gesehen hat. Ich habe das Auto im Juni dann angemeldet und noch in NRW die erste Probefahrt gemacht. Er sprang gut an - aber klingelte unter Last etwas. Das lag vermutlich am uralten Sprit. Auf dem Weg zur Tankstelle wurde prompt die Benzinleitung an der Einspritzanlage undicht, was einfach zu beheben war. Nach dem Tanken mit Aral Ultimate lief er vollkommen problemlos - und das hat sich auch nicht geändert. Nach der ersten Fahrt durch die Waschanlage fiel die Tankanzeige aus - und nach dem Rückwärtsfahren ging jedesmal die ABS-Leuchte an. Weiterhin wummerte er beim Bremsen, was durch neue Scheiben behoben wurde. Das wars - sonst keine weiteren Überraschungen. Die Lackarbeiten habe ich bei einer kleinen Lackiererei auch in NRW machen lassen: Beide hintere Kotflügel ausgebeult sowie den einen Kotflügel festgepunktet. Nach dem Spachteln beide hinteren Kotflügel bzw. Seitenwände hoch bis zum Dach neu lackiert. Der vordere und der hintere Stoßfänger wurden gespachtelt und lackiert. Das Ergebnis der Lackarbeiten war m.E. sehr gut - bis auf einen leichten, aber sehr hartnäckigen Sprühnebelschleier auf den Seitenscheiben, den ich zu spät entdeckt habe und noch entfernen muss (Grrrrrr). Die Dichtungen waren anscheinend alle gut abgeklebt, denn da ist nichts. Leider habe ich zwei vom Vorbesitzer sehr liederlich in falschem Farbton reparierte Macken an der Tür hinten links und der Beifahrertür ignoriert bzw. mir gespart. Hinterher habe ich mich mächtig geärgert, weil man das sehr auffällig sieht. So muss ich da nochmal ran und die beiden Türen oberhalb der Seitenleisten neu lackieren lassen. Ende Juli stand die erste Fahrt über 250km in die Pfalz zurück nach Speyer an, die der Xantia ohne Mucken mit Bravour meisterte. Er fuhr sich ganz normal, so wie sich früher auch mein alter Xantia fuhr. Da ich meinem Neffen die Hydropneumatik ersparen wollte, habe ich mit @TorstenX1 habe ich eine Grundüberholung der Hydropneumatik vereinbart. Fußgönheim ist ja nicht weit von Speyer. Arbeitspaket Torsten: Hydropneumatik komplett überholen (LHM erneuern, Filter reinigen, Kugeln prüfen, Leitungen Check, entlüften etc.) Es mußten 5 Kugeln erneuert werden. Die Druckleitungen sind alle OK und die Rücklaufleitungen nicht porös und alle geschmeidig. Torsten meint, das das alles so bleiben kann. Fernbedienungsschlüssel Gummi ersetzen - gab ein komplett neues Schlüsselgehäuse Fehlenden Batteriehalter montieren ABS prüfen / Fehlerspeicher auslesen => ABS Sensor hinten war nicht richtig angeschlossen, sonst keine Fehler im Speicher Tankanzeige prüfen (nichts gefunden, Fehler trat nicht mehr auf) Saugrohrdichtung erneuern - welche aber OK war. Torsten hat dann die ganze Kurbelgehäuseentlüftung ersetzt, weil die alte kollabiert war. Das gelbe Elastomer des Ölpeilstabs zerbröselte, so daß Torsten einen anderen längeren gekürzt und entsprechende Kerben reingeflext hat (Ha, erwischt! Entgegen meinem Spoiler oben ist sie hier doch, die Flex!) Heulietz-Ecken und Schweller konservieren Ursache des Benzingeruchs herausfinden. Torsten hat wirklich gründlich nachgeschaut - am Tankstutzen, unter dem Deckel unter der Rückbank. So richtig fündig wurde er (bis jetzt) noch nicht. Es wurde ein Schlauch vorne ersetzt. Es ist jetzt besser, aber nach längerer Standzeit riecht es immer noch. Vielleicht ist mein Anspruch an ein 23 Jahre altes Auto hier etwas zu hoch. Weiterhin habe ich mir folgende Schönheitsreparaturen bei Torsten zusätzlich geleistet: Originalradio 4030 mit Lenkradfernbedienung nachrüsten Bessere Lautsprecher. Original-Hochtöner von Torsten (Hertz Bass-Mitteltöner habe ich auf Torstens Empfehlung bei Ebay gekauft) Kofferraumabdeckung mit Rollo (die aber auch nicht schöner als meine alte ist) - ich lasse das Original Weiterhin fielen mehrere Kratzer und provisorische Reparaturen an der Mittelkonsole und am Rahmen um die Uhr auf. Vermutlich hat der Vorbesitzer einmal etwas langes unvorsichtig durchgeladen und die Teile dabei verkratzt. Die Mittekonsole wurde gegen eine bessere aus dem X2 mit Steckdose ausgetauscht. Der Rahmen wurde ersetzt. Jemand nicht so pingeliges hätte das gelassen… Torsten war glaube ich vom Zustand des Autos und der Substanz recht angetan. Allerdings fehlt die Isolierungsmatte zwischen Spritzwand und Motor. Das war vermutlich ein Marderschaden, nach dem die zerfetzte Matte rausgerissen wurde. Leider kann die Matte nur bei ausgebautem Motor montiert werden. Das spare ich mir jetzt mal… Die unlackierten Kunststoffteile (Spiegel, Türgriffe) sahen alle sehr verblichen aus - was bei einem Garagenwagen nicht zu erwarten wäre. Der geschulte Blick von Torsten offenbarte „das ist kein UV-Schaden - woher auch - sondern das ist Hartwachs aus der Waschanlage. Nimm Feinwaschmittellauge, damit geht es weg“. Und damit ging es auch weg und die Kunststoffteile sehen wieder wie neu aus. Sooooo - das war es bis jetzt... Eine sehr lange Geschichte eines eher unspektakulären Autos. Bisher sind keine weiteren Standschäden oder Überraschungen aufgetreten. Mein Ziel ist, ihn möglich dicht an den Originalzustand heranzubekommen. Trotz der guten Substanz habe ich daher einiges gemacht - was sicher nicht alles unbedingt notwendig gewesen wäre. Auf den Kaufpreis von 1.800€ kam bis jetzt nicht ganz das Doppelte drauf. Ich schätze, daß ich jetzt in Summe für Auto, Teile, Reparaturen, Lackieren sowie incl. TÜV-Gebühr insgesamt bei ziemlich genau bei 5.000 € liegen müsste. Das genaue Rechnen spare ich mir zukünftig aber wohl besser… Was jetzt noch ansteht ist folgendes: Die Beifahrertür und hintere linke Tür mit Rahmen nachlackieren. Mit dem Lack bin ich noch nicht zufrieden. Vermutlich gebe ihn für eine große Lackpflege mit Versiegelung zu einem professionellen Aufbereiter. Sprühnebel auf Seitenscheibe links entfernen - der ist leider sehr hartnäckig und ich will die Fensterdichtung nicht mit Verdünnung ruinieren. Vielleicht geht es mit einem Melaminschwamm weg. Den Motorraum würde ich gerne gründlich reinigen. Mit Kaltreiniger und Kärcher traue ich mich wegen der Steckverbindungen und möglichem Feuchtigkeitseintrag in die Elektrik nicht dran. Hat hier jemand eine gute Idee? Die Windschutzscheibe hat blöderweise einen tiefen Steinschlag mitten im Sichtfeld und muss möglichst bald ersetzt werden. Gibt es die bei Carglas noch? Der Kunststoffmantel des Handbremshebels hat auch Kratzer. Mich „Pingel“ stört das und vielleicht findet Torsten ja einen nicht verkratzten. Der Filz der Hutablage löst sich am Rand ab und muss neu angeklebt werden (siehe früheren Post, nehme Pattex) Scheibenwischer vorne durch Original mit Gestänge ersetzen und Wischergummi am Original-Heckwischer ersetzen. Weiter nach der Ursache des Benzingeruchs suchen und ggf. doch alle Benzinschläuche ersetzen. Wobei die Qualität neuer Schläuche anscheinend schlechter geworden ist. Die Isoliermatte der Spritzwand lasse ich bis auf weiteres besser mal sein. Falls ich eine neuwertige bekomme, lege ich mir die hin für den Fall, daß der Motor doch mal raus muss. Wenn ich den Lack gut poliert und versiegelt bekomme, dann sollte er recht nah am Originalzustand sein, in dem er in Rennes vom Band lief. Aber alles kriegt man einfach nicht mehr hin - damit muss man sich abfinden. Mein "Xantel" steht jetzt in einer trockenen Tiefgarage und wird jede Woche bewegt. Ein „Daily Driver“ ist es nicht und soll es auch nicht mehr sein. Wir werden jetzt hoffentlich gemeinsam alt. Meine Frau nennt es das „Plakafarbenauto“ - weil es bei Regen nicht gefahren wird. Sie zieht mich immer damit auf, daß es scheinbar mit abwaschbarer Plakafarbe lackiert ist und ich anscheinend befürchte, daß es nach einem Regenguss blank gewaschen in einer roten Pfütze stehen könnte… Auf den folgenden Bildern ein paar Impressionen vom jetzigen Zustand nach ca. 1500km. Ich hoffe, ihn bis nächste Frühjahr ganz fertig zu haben und würde mich freuen, mit ihm beim Xantia-Treffen 2020 in Xanten dabei zu sein (sogar bei Regen). Vielen Dank an meinen Neffen, den Lackierer und natürlich an Torsten, ohne die die das Auto jetzt nicht so dastehen würden. Und Danke an alle Mitforisten, die mir Tips gegeben haben und die meinen Roman tatsächlich bis hier gelesen haben. Liebe Grüße aus der Pfalz Ralf PS: In Fußgönheim wird gerade ein X1 V6 Automatik in gleicher Farbe hergerichtet. Da juckt es schon etwas...
  44. holger s
    Ja, auf jeden Fall erst mal reinigen. Wird beim Sicherungssitz natürlich etwas schwierig, aber mit so Mitteln wie Kontakt 60 / Kontakt WL kann man zunächst Erste Hilfe leisten, bevor man auf einen anderen Sitz umbaut. Ich habe gerade das selbe Problem mit meiner Klimaanlagensicherung. Ich habe erstmal mit Kontakt 60 gereinigt und mit Kontakt WL gespült. Bei mir ist es aber ein Fall für einen Umbau, da auch der Sicherungssitz schon angeschmolzen ist.
  45. Koelner
    Vielleicht verabschiedet sich die Pumpe so langsam und der Vorbesitzer hatte das Problem auch schon (daher evtl. die dickere Sicherung)? ich würde mal eine neue/gute-gebrauchte kaufen und auf die Seite legen. Warum der Notstart auf Gas nicht ging, erschließt sich mir aber nicht ganz. Evtl. liegt Klemme 15 (Zündungsplus) nicht dauerhaft an?
  46. schwinge
    Beim V6 kommt man da zwar recht schön dran, aber man kann den auch prüfen, anstatt "wild" drauflos zu tauschen.
  47. Manson
    Der OT-Geber ist nicht sooo wahnsinnig Teuer. Ich würde den auf gut Glück mal tauschen, sitzt über der Schwungscheibe oben im Getriebe, ca. 15-20cm langes Kabel mit vermutlich braunem 3-poligen Stecker. Befestigt ist er mit einer M6 Schraube, SW 10 Meine Landi startet auch auf Gas wenn das Kühlwasser noch Warm genug ist zum umschalten, bei mir 20° laut Einstellung und ich musste in der Software einen Haken setzen.
  48. TorstenX1
    Wenn der OT-Geber defekt ist, gibt es weder Zündung, noch Einspritzung, noch Drehzahlsignal, dem Motorsteuergerät fehlt die Information über die Kurbelwellenstellung.
  49. ...hannes
    Die eigentliche Besonderheit des belg. AZL3 ist das Fach für die Unterbringung Reserverades. ;-)
  50. wolfgan
    Vor Weihnachten klebt der kleine Junge am hell erleuchteten Schaufenster mit der aufgebauten Miniaturwelt und ihrer faszinierenden elektrischen Eisenbahn. Fantasie, Sehnsucht, Wünsche; verheißungsvolle Träume. Das große, gläserne Gewölbe der Eingangshalle mit seinen tausenden eisern gerahmten Fenstern steht auf filigranen Stahlträgern und bekennt eine architektonische Ästhetik im Verbund von Technik und Fortschrittsglauben. Die Epoche genussvollen Reisens, der Hauch von Fernweh mit dem Aufbruch ins Unbekannte ließ den Fahrgästen das Warten auf Ankunft und Abfahrt trocken und abgeschirmt gewähren. Zahlreich die kommenden und gehenden Gleise mit vielen Weichen und Kreuzungen, zig Signale rot und grün leuchtend; zahllos die Motive und Ziele der Passagiere in täglich etwa 1200 Zügen. Kommen und Gehen unter dieser Visitenkarte der Großstadt Köln; heute das Tageslicht gedämpfter am grauen Novembermorgen. Kleiner Punkt, endlich, größer werdend; gewohnter Einheitsbrei verblassend hinter der besonderen Erscheinung. Das Versprechen der Exklusivität wird souverän gehalten; elegantes Elfenbein, komplementär vom karminroten Dunkel abgesetzt. Stilvolles Nahen, nonchalante Einmaligkeit, größer werdende Imposanz. Sanfter Halt, brausende Lüfter, die Form aus dem Windkanal hält lässig Schnelligkeit und garantiert mühelose Kraftentfaltung. Das As in den Quartetten; mit der Karte konnte schlecht verloren werden: über 10000 PS und 200 km pro Stunde, nur der japanische Hokaido lief mit 250 schneller. Das Flaggschiff aus den Siebzigern, die leistungsstärkste Lokomotive von der Bahn in Deutschland je eingesetzt und weltweit die stärkste Einteilige; die Sechsachsige für den gehobenen Reisezugverkehr. 145 Stück ab 1970 in Betrieb, Intercity Schnellläufer für über 30 Jahre. 350.000 km pro Stück pro Jahr, bestehender Rekord mit 50.000 km in einem Monat und 283 km/h nur durch ein geändertes Getriebe sind ebenfalls Rekord. Lumpig wenige 8 österreichische Fernreisezugwagen sind angekoppelt, planmäßig, heute, 44 Jahre später. Planmäßig heißt offiziell ausgewiesen, viele Fotoapparate mit älteren Bedienern Ein-, Aus- und Vorbeifahrt festhaltend, viele Stative. Smalltalk bei der Übergabe, dann die zwei Meter überm Schotter in den Führerstand. Übersichtlich, funktionale Schalter, kein Schnickschnack, keine flimmernden Infos. Helles Industriegrün, Einheitsfarbe der 70er an fast allen Metallen, selbst die Grundierung der Bundeswehr leuchtete in dem Farbton. Das babykopfgroße Relais wird hingelegt: „Kannste noch selber, ohne zeitaufwändig Störungsprogramme wie beim ICE abspulen.“ Zwei alte Schreibtischstühle nicht im Boden verankert; die Lehnen lassen sich aus Platzmangel nicht neigen, keine Kniefreiheit; Lachen: „ Die ersten hatten nur Drehschemel mit Holz, Arbeitsplatz, dann wurden die Stühle rein gezwängt.“ Die Fahrgäste vom „Rheingold“, „blauem Enzian“ und wie die Nobelzüge sonst noch kinderkarnevalistisch bezeichnet wurden, hatten es da deutlich bequemer, 2 Klassen Gesellschaft eh und je. Faszinierend die vielen eng beieinander liegenden Schlitzschrauben des Frontscheibenrahmens, durch den der Blick nach draußen über die sich verjüngenden Stahlstränge nur eine Richtung kennt. Fernsprecher Abstimmung mit dem Zugführer, Uhrzeit, Blick aus dem Fenster nach hinten, Wink, langgezogener Pfiff. Aufschalten der Leistung, unmerkliche Bewegung, langsam, dann Schrittgeschwindigkeit, kontinuierlich schneller werdend mit weicher und ruckfreier Beschleunigung. Viele parallele Gleise, nebenher fahrend und entgegenkommende Züge bei der Ausfahrt aus Köln; das gemächliche Tempo erlaubt Voyeurismus auf Hinterhöfe, Fenster und Balkone von mehrstöckigen Häusern. Die Bewohner nehmen das dauernde Stahlräderstakkato hoffentlich kaum noch wahr. Den Takt überfahrener Gleisverbindungen hat Arlo Guthries „City of New Orleans“ 1972 sehr schön als Untermalung und seine Zeile „This train got the disappearing railroad blues“ ist der wunderbare Abgesang. Ursache für den heutigen Einsatz zweier im Schnitt nach 30 Jahren und Millionen von Kilometern verschlissener Loks ist Habgier, sachlicher formuliert, die „Bahnreform“ mit Gründung der „Deutsche Bahn AG“. Nach 120 Jahren in staatlicher bzw. öffentlich rechtlicher Regie war die Institution Reichs- und Bundesbahn nicht nur verlässlicher Arbeitgeber (teils Beamtenstatus) auf Lebenszeit, sondern besaß riesige Wohnungsbestände, große prachtvolle Filetgrundstücke in den Herzen aller Städte, besonders begehrenswert in den Metropolen, hatte eine eigene Bank und lebte Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter; sie war Staats- oder besser Volkseigentum, gehörte nur uns, dem Steuerzahler. Das änderte sich ab 1991 auf Anraten des Aasgeiers Roland Berger und seiner Unternehmensberatung aus God’s own country, die Birne, pardon Kohl, veranlasste, bis 1997 seinen „Freund“ Heinz Dürr, auf Privatisierungskurs zu schicken; „privare“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt „berauben, befreien“. Heinz Dürr war und ist Mehrheitseigentümer der Dürr AG, dem laut Eigendarstellung „weltweit führenden Anbieter von Lackieranlagen für die Automobilindustrie“. Er wurde 1980 Chef des Elektrokonzerns AEG; unter seiner Führung musste AEG 1982 Insolvenz anmelden und wurde zwei Jahre später von Daimler übernommen. Heinz Dürr blieb Chef der Sparte AEG und rückte zugleich in den Vorstand der Daimler AG auf. Unter seinem Vorsitz, die Bahn war jetzt AG, wurden 51% der Arbeitsplätze abgebaut (215.000), 10% des Schienennetzes gestrichen und sein Jahresgehalt von 290.000 (DM oder € weiß ich nicht) um 175% erhöht. Er vertickte mehr als ein Dutzend Großbahnhöfe an gefräßige Immobilienspekulanten und halbierte die Gleisanschlüsse. Letzteres ist besonders bitter, aber sehr effektiv, da die wichtige wegbrechende Struktur den Güterverkehr eben nicht leichter auf die Schiene brachte, trotz albern beschwörendem Umweltgeschwamel und dem Gesülze von Verkehrs-, Umwelt- u sonstigen Ministern. Dem „Daimler“ als weltweit größtem Lkw Hersteller waren die feisten Schenkel vom vielen Lachklopfen sicher schön rosig und gut durchblutet. Dürr war auch Gründer und Treiber des Milliardengrabs (für uns Steuerzahler) Stuttgart 21. https://www.nachdenkseiten.de/?p=46138 Nachfolger wurde Johannes Ludewig von 97 – 99. Der baute die Mitarbeiter nur noch um 10 % und die Industrieanschlüsse lediglich um 16,9% ab; seine Bezüge stiegen glücklicherweise dafür auf 950.000, also um 19%. Unter seinem Management fiel das größte Unglück der deutschen Eisenbahngeschichte mit 101 Toten und 88 Schwerverletzten in Eschede. Privatisierung heißt nämlich selbstverständlich auch, behördliche Aufsicht deutlich zu reduzieren und weiter, durch primär wirtschaftliche Interessenvorgaben, Warnungen von Fachleuten in den Wind zu schlagen und in diesem Fall einen für Hochgeschwindigkeitszüge völlig ungeeigneten Radtyp mit Radreifen, die bisherigen „Monobloc“ aus einem Stück, ersetzen zu lassen. Inzwischen und stillschweigend laufen die ICEs wieder mit Ganzstahlrädern und der ICE 884 Wilhelm Conrad Röntgen gar nicht mehr. Ludewig konnte übrigens nix dafür (war vom Vorgänger eingestielt) und er hatte Stuttgart 21 klar als unwirtschaftlich eingestuft. Sein neun Jahre wirkender Nachfolger Hartmut Mehdorn, eine blendende SPD Kanzler Beziehung, schob Stuttgart 21 (2009) wieder an und die Verschuldung der Bahn AG durch teure Zukäufe in 130 Ländern als Global Player für den Steuerzahler in deutlich höhere Sphären. Dafür kassierte er 2007 lumpige 2,975 Millionen € an Bezügen. Die Air Berlin (Pleite) von 2011 bis 13 und der dolle Hauptstadtflughafen BER bis 2015 tragen auch seine kompetente Handschrift: Steigende Preise bei sinkenden Leistungen. Rüdiger Grube (danach knapp acht Jahre im Amt) war Vertrauter von Jürgen Schrempp, (psssst: Daimler,) und mit diesem Vertreter der heute kritisierten und, och, wieder beendeten „Welt-AG“. Im Jahr 2016 hatte er mit Boni Gesamteinnahmen von über 2,4 Millionen Euro brutto, dazu kamen 2,25 Millionen Euro Abfindung für seinen Ausstieg bei der Bahn und richtig nett, gibt‘s auch noch fast 900.000 Euro als Pensionsrückstellung. Richard Lutz, aktueller Bigboss, hat 2018 1,8 Millionen eingestrichen, wobei, bei diesem leider schmalen Salär, 30% weniger als im Vorjahr in neue Züge und den Infrastrukturausbau investiert werden konnten. Was hat die vollmundig beworbene Privatisierung zum Wohl des Steuerzahlers und der Reisenden gebracht? Etwa mehr Güter zwecks Verkehrs- und Umweltentlastung auf die Schiene? Ha, haha, hahaha. Pünktlich wie die Bahn? (Gröhl) Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn AG – die ohnehin extrem fragwürdig bemessen wird (nur Züge, die mehr als 5 Minuten und 59 Sekunden verspätet unterwegs sind, werden als „unpünktlich“ registriert) – lag bereits 2017 deutlich unter 80 Prozent (offiziell bei 78,5 Prozent). Sie liegt im ersten Halbjahr 2018 nochmals niedriger (offiziell bei 77,5%). In Österreich liegt diese Quote trotz der engeren Definition (5 Minuten sind die strikte Grenze) bei 85 Prozent. In der Schweiz bei nochmals kundenfreundlicherer Definition (es gilt eine Drei-Minuten-Schwelle) liegt die Pünktlichkeitsquote bei 95 Prozent. In Japan erreichen die Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge Pünktlichkeitswerte von 99 Prozent. (Dort in 15 Sek getaktet.) In Spanien ist der Talgo um die Hälfte billiger, in F hat der TGV eigene Gleise u in der CH gibt’s zum Fernverkehr perfekte passende Nahverkehrsanschlüsse. Will nun der arme und gestresste Unternehmer, ob mittelständisch oder Konzern vorstehend, seine überaus wichtigen Wirtschaftsforen in den erstklassigsten Foyers diverser Luxusetablissements der Metropolen au(s oder f)suchen, wird er wohl auf den max. 1 Jahr alten (Abschreibung, Abschreibung) Bonzenboliden zurückgreifen; lieber den Chauffeur im Stau ankac… anstatt auf zugigen Bahnhöfen seine Beine … Für die Hungerleider stellt sich die Frage, welcher Arbeitgeber ist jeden 5. Tag über das Zuspätkommen seiner Belegschaft begeistert? Dann die doch lieber in den Stau gehetzt und Dieselfahrverbote. Und Inlandsflüge gibt’s umweltsconend schon ab 19, - €. Wer fährt denn da noch Bahn? Deppen, notorische Optimisten, Rentner, Leute ohne Führerschein, die keine andere Wahl haben. Wir wahren Füchse nun wirklich nicht. Geschickter kann Marketing nicht umgesetzt werden und so zeigt sich erstklassiges Management (von manus = Hand, agere = führen) oder an der Hand Politiker mit klangvollem Namen führen: Matthias Wissmann (CDU) bis 98 Verkehrsminister, dann Cheflobbyist der Automobilindustrie (ach nee, wirklich?), Müntefering (SPD) bis 99 (Rente erst ab 67), Tiefensee (SPD) Kommission Agenda 2010 verweigerte den Waffendienst in der NVA - Donnerwetter, Ramsauer u Dobrindt nun von der CSU als PPP (Public-private[wir erinnern uns? privare = berauben]-Partnership und Mautpäpste. Zu Scheuer fällt Euch selbst was ein. Was hat’s für den Nahverkehr bei mir auf dem Dorf gebracht? Leider nix, seit 75 die eingleisige Strecke ohne Personen, die Busse abends nach Meschede und zurück gestrichen, die Kids in Mamis SUV zur Schule falls Kohle da ist, sonst proppenvoller Bus mit Niedriglohnkutscher, Akzent und Migrationshautfarbe. Für die Ferne? S. o.; erinner mich an Hannover, als von 4 ICEs 3 mit Verspätung angezeigt wurden. Meiner bei Abfahrt pünktlich, in HH, nur ein Pubs (fürn ICE) entfernt, waren 30 Minuten Verspätung mit dabei und ein nervig laut schlagendes Rad oder Lager der akustische Begleiter. Der gehorsam burgeoise CDUCSUSPDFDPund GRÜNEwähler hat es richtig gemacht, besser lassen sich Interessen in unserer Vorzeigedemokratie nicht vertreten. Das Rheintal ist eng, die Fernzüge teilen sich die wenigen Gleise mit dem Nah- und teilweise dem Frachtverkehr, die Zugfrequenz ist (zu) hoch und die vor uns laufende S-Bahn hält an jeder Milchkanne. Die Bahnsteige werden gerade saniert, die Verspätung nimmt ständig zu. „Das ist doch den Verantwortlichen bekannt, wozu dieser Fahrplan?“ „Image; ICE hat schnell zu sein, erst recht auf dem Papier.“ Nicht mehr lange bis Stuttgart und endlich, endlich darf sie. Der Fahrdienstleiter hat grünes Licht gegeben, die Krücken haben Platz gemacht und die Tachonadel wandert stoisch rechtsrum. 160, 180, keine Mühe; 5 Promille Steigung mit 300 Tonnen Anhängelast waren Anforderung, 600 Tonnen später die Regel. Dafür fängt‘s immer mehr an zu schlingern und zu rollen, ein voll abgestellter Kaffeepott wäre längst halb leer. „Die Lagerung der Drehgestelle ist ausgeschlagen, dazu gibt‘s Risse.“ Grinsen. Bei 200 km/h ist Schluss, die Nadel klebt, die Oberleitungsmasten fliegen nur so vorbei, die Schwellen sind ein einziger langer dunkler Strich und der Blick kennt weiter nur die Richtung vorwärts. „250 sind hier ausgewiesen, aber es hat zu wenig vorgehaltenes Material und das vorhandene ist durch gestreckte Wartungsintervalle kaputt gespart. Diese zwei, die annähernd die Leistung der ICE im Fahrplan erbringen können, haben noch irgendwo rumgestanden, Nürnberg, Gera, weiß nicht mehr. Dazu kommen die jüngeren Kollegen mit ihren verkürzten Schulungen, Aufteilung in Cargo-, Nah- und Fernverkehr, die dürfen nur noch eine Handvoll Loks fahren und diese darf kaum noch einer, dein Glück.“ Mit 45 Minuten Verspätung im Kopfbahnhof Stuttgart hat das gestresst spärliche Rangierpersonal längst die Biege gemacht. Warnweste an, fluchend runter ins Gleis und selbst abgekoppelt. Weiter ins Betriebswerk, mit Pause ist nichts, Lok abgestellt, das Relais nicht vergessen, die andere aufgerüstet, und vor den Zug zurück nach Köln. „Zehn, zwölf Stunden Schichten sind keine Seltenheit, mal 10 Tage hintereinander, oft in der Nacht los oder erst zurück, Feiertage nur die Hälfte und der Dispo mit seinem, kannste mal eben, der Kollege iss krank …“ Die einsetzende Dämmerung kaschiert die fehlenden 35 cm im Führerstand zur Vorgängerin gnädig, (70 cm insgesamt) bei 19,5 m Länge und 114 t, es ist noch enger; die Fotographen draußen winken freundlich, sind begeistert. Der Charme der schwarzen Dunkelheit offenbart sich besonders in den entgegenkommenden ICEs, winzige Punkte, rasend schnell da mit ihrer nur akustisch wahrgenommen enormen Druckwelle, Masse zählt. Eine weibliche Stimme signalisiert per kollegialem Du sehr charmant über den Lautsprecher ihr „ich mach Dir Platz, Du hast jetzt freie Bahn.“ Die paar chronologisch nun schnell näher kommenden hellen Flecken entpuppen sich als Provinzbahnhöfe ohne Halt. In einem mit langgezogener und geneigter Kurve sehe ich die Mutter schützend hinter ihrem Kind die Hände hastig über dessen Ohren legen; mit über 120 Klamotten kacheln wir vorbei und ich spüre das Durchschütteln des vorbeidonnernden Zuges körperlich mir Schauer über den Rücken jagend. Heute steht sie im Eisenbahnmuseum in Koblenz und fährt Sonderzüge. Die Lagerung der Drehgestelle und deren Risse… Lange vorher, 2004, hatte er seinen ersten PU, 4 Jahre später den zweiten, kürzlich den 6. oder 7. mit steigender Frequenz. Wohlgefühl Indikator ohne mediale Verbreitung: PU steht für „Personenunfall“ und beschönigt die finale Lösung persönlicher Probleme. „Du siehst paar hundert Meter ne Gestalt auf den Damm kriechen, sich aufrichten. Machtlosigkeit, Vollbremsung, Sand, Pfeifen, die Hand brichst du fast in diesen Sekundenbruchteilen, rasende Gedanken, der Hauch eines Gesichts, Mann Frau, dein NEEEIIHN nutzt gar nichts. ICEs sind beliebt, die Psyche immer mehr traumatisiert. Der kleine Junge ist grau geworden, der Spielzeugladen schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Geiz-ist-geil Egoismus ordert „clever“ Konsumrotz bei Amazon und Jeff Bezos Niedrigstlöhner legen den Plunder ans Sofa; am liebsten 7/7 und 24/24, rund um die Uhr; wir sind völlig bescheuert. Märklin, Trix, Faller, Fleischmann usw. sind vom deregulierten Markt verscheucht; etliche Einzelhandelsgeschäfte in der Hauptstraße Warsteins mit ihren schmutzig trüben Glasfenstern seit Jahren verwaist. Lange begraben die Hoffnung, neoliberal ausgerichtete (Einheits)Parteiabgeordnete erlassen Gesetze im Volksinteresse. Längst überfällige Politikmodifikation, wenigstens im Kleinen ein vernünftiges Verkehrssystem, Fehlanzeige. Der zertretene Coffee-to-throw Becher entlarvt im Rinnstein fahl schimmernd die Verlogenheit unserer Smartfonmentalität; dankbar gnädig verschluckt Dunkelheit den dreckigen Rest; zunehmende Armut, Ausgrenzung und Gewalt. „Friday for Future darf keine Dauerveranstaltung sein.“ meint der grüne Minipräsi von Stuttgart 21 und ich meine, mitlaufen ohne denken hat eine lange Tradition. Gruß Wolfgang Dein Freund fährt Golf, meiner E 03.
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