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Inhalte mit guter Reputation für 30.11.2019 in allen Bereichen

  1. 96er
    Genau - ich hatte heute den direkten uns leider auch sehr ausgiebigen Vergleich Activa V6 vs. BMW 520dX. Es geht um Britney, die alte Lebedame: https://www.andre-citroen-club.de/forums/topic/115809-xantia-sichtungen/?do=findComment&comment=1588531 Der unmögliche Vergleich: Ich bin heute über Tag 535 km im BMW 520dX (Bj. 2016) einmal von der Pfalz über den Schwarzwald an den Donausprung und zurück gefahren - zum Glück mit einem Kollegen, so daß wir uns abgewechselt haben. Und eben bin ich dann nochmal 270km im Xantia Activa V6 (BJ 1997, liebevoll "Britney" genannt) aus der Pfalz nach NRW ins Mittelgebirge gefahren. Und weil ich nach soviel Fahrerei nicht einschlafen kann und mein Rücken schmerzt (siehe unten), schreibe ich mal einen unmöglichen Vergleichstest. Beide Autos haben 190 PS - aber das war es dann auch mit den Gemeinsamkeiten (OK, Ledersitze und 4 Räder haben beide). Also - der BMW ist natürlich das neuere Auto, und eher komfortabel ausgelegt mit Komfortsitzen und 8-Gang Automatik. Ein super Reisewagen, um sehr entspannt auf der Autobahn weite Strecken runterzuspulen. Sehr leise, kaum Motor- oder Windgeräusche, sehr schwer und satt auf der Straße - meine Frau nennt ihn liebevoll den "Bus" - ich eher die "Concorde auf Rädern". Ich fahre normalerweise moderat so bei 130 - 160 km/h - aber den kann man auf Strecke über 300km auch mit 220km/h scheuchen und hat nie das Gefühl, daß er nicht beherrschbar wäre. Super Auto - auch bei einer Laufleistung von mittlerweile 150Tkm. Vor allem sitzt man super. Britney - der Activa V6: Die war die Woche für das zweite Arbeitspaket bei @TorstenX1 - ich habe sie aber über das Wochenende "ausgeliehen", da ich morgen Winterreifen aufziehen will und mit meinem Neffen Motoröl / Getriebeöl / Zündkerzen und Bremsscheiben wechseln will. Ich muss vorausschicken, daß Torsten noch nicht das AFS eingestellt hat und da nochmal dran muss. Aber er hat das Leck gefunden!!! Nach dem Abstecher nach Fussgönheim und einer Ruhepause daheim eben weiter mit Britney, dem Activa V6 - von der Pfalz 235km nach NRW über die A6 / A67 / A5 und A45. Ich habe die Kiste für meine Verhältnisse richtig getreten (2:15 hr für 235km). Jetzt mal so der von mir subjektiv empfundene Unterschied (und das korrigiert auch etwas meine Aussage oben). Komfortempfinden: Der 5er gewinnt als modernes Oberklassefahrzeug wie zu erwarten sehr eindeutig - einfach aufgrund der Geräuschkulissen und Laufruhe. Da merkt man beim Activa V6 einfach das Alter. Da vibriert es im Lenkrad und beim Bremsen, und vor allem die Windgeräusche sind deutlich höher - vermutlich vor allem wegen der Windabweiser an den Fenstern, die ich wahrscheinlich abmontieren werde. Es sind v.a. Vibrationen, die beim Activa stören. Das kann mit neu gewuchteten Winterreifen und neuen Bremsscheiben und Belägen morgen schon ganz anders aussehen. Allergrößtes Manko des Xantia sind die Sitze!!! Die Sitze sind im BMW einfach nur klasse - und im Xantia einfach nur sch... lecht. Der Fahrersitz wackelt und die Sitzheizung ist kaputt, aber sie sind noch nicht mal durchgesessen. Das Problem ist, daß ich mit fast 2m Körperlänge kaum eine vernünftige Sitzposition finde. Die Lenkradverstellung ungenügend, Sitzlehne viel zu kurz, Kopfstütze zu niedrig. Bei den Sitzen liegen Lichtjahre zwischen den Autos. Das merkt mein Rücken gerade gewaltig. Federungskomfort: Ich würde sagen, Gleichstand (ja, Skandal und ich erwarte den Shitstorm aller Citroen-Fans - aber so empfinde ich es). Der BMW federt kompakter - d.h. er ist besser gedämpft und dennoch komfortabel. Britney ist auf hohem Niveau und bügelt HP-typisch Querfugen weg - schwingt aber mehr durch lange Bodenwellen. Das wird mit Hydractive auf "hart" besser - aber dann ist die Federung deutlich unkomfortabler und harte Stöße kommen durch. Der Activa schwebt auf jeden Fall nicht so wie ein anderer Hydropneumat - und auch mein Xantia 1.6i ist deutlich schwebiger als Britney. Straßenlage: Fanfare!!! - die große Stunde des Activa (mit Abstrichen, s.u.). Also - der Activa ist eine Welt für sich. Auf gerader Strecke bei 220 km/h ist vermutlich Gleichstand, aber die Deklassierung des BMW findet auf der kurvigen und bergigen A45 statt. Hier nimmt der Activa bei gleichem "Kontrollempfinden" dem BMW sicher mindestens 20 bis 40 km/h in Kurven ab (letzteres auf Hydractive "hart"). Und auf der kurvigen Bergstraße sowieso. Da fehlt dem Activa dann allerdings auf nasser Fahrbahn die Traktion - und da ist dann die Sternstunde des xDrive. Abstriche: Ist das normal für Activas, daß das AFS bei einem schnellen Schlenker nachschwingt? Lenkrad schnell bei 130km/h 15° nach links und wieder nach rechts: Der BMW "schaukelt" einmal kurz ein neigt sich merklich. Der Activa bleibt ruhig - aber das Wagenheck schwingt einmal nach in der Querachse - so als würde das AFS nachschwingen. Das ist sehr unangenehm und nicht unbedingt "vertrauensbildend". Aber Torsten will ja nochmals an das AFS - vielleicht ist es dann weg. Beide sind übrigens im Grenzbereich leicht untersteuernd bis neutral und schieben über alle Räder gutmütig nach außen (bischen mehr über die Vorderräder) Höchstgeschwindigkeit: Ich würde sagen, exakter Gleichstand! Mit Bleifuß auf der A5 zwischen Darmstadt und dem Flughafen läuft die alte verlebte Dame tatsächlich 240 laut Tacho. Hätte ich nicht gedacht - zumal sich der Ansaugschlauch schon wieder zusammengefaltet hatte und von Torsten notdürftig in den Motorraum gelegt wurde. Aber die Charakteristik ist ganz anders. Der BMW dreht bei 130 mit 2000 U/min - da ist der Activa V6 bei 3000 U/min. Der BMW schnurrt wie ein Kater - der V6 faucht wie eine Katze, ist drehfreudig und ein echter Sportmotor, auch klanglich. Die Beschleunigung ist vermutlich auch gleich - auch wenn der BMW schwerer ist, so schaltet die Automatik eher mal zurück. Verbrauch: Und... Es gewinnt der Activa V6 (wenn man nach Höchstverbrauch geht) . Im Ernst - der BMW ist trotz Allrad ein super sparsames und hocheffizientes Auto, den ich typischerweise bei knapp über 6 l/100km fahre (heute bei 6,5 bis 7l Diesel). Der Activa liegt bei Bleifuß eher so bei 12 - 15 l Super... Noch Fragen Hauser? Nein, Kienzle... So, daß war mein unmöglicher Vergleichstest über insgesamt 800km an einem Tag zwischen zwei schönen, aber sehr unterschiedlichen Autos. Der BMW ist mein komfortables Alltagswohnzimmer, mit dem ich jedes Jahr 50Tkm abspule. Meine Britney ist eher "ein sündiges Abenteuer", das ich so aber vielleicht nicht jeden Tag brauche... Und ja, die alte Dame muss auf jeden Fall "gerettet" werden. Gruß Ralf
  2. 96er
    Update: Neue Scheiben und Reifen - und die Vibrationen sind weg.
  3. CX84
    Mit einem 3d Drucker kann man schon coole Sachen bauen bin gespannt was in der Zukunft noch alles möglich sein wird Falls jemand mal Bedarf hat
  4. frommbold
    das is ne ganz pöhse unterstellung! bei "ist in einem für das alter neuwertigem Zustand." sind natürlich nicht nur die lager sondern auch sämtliche gummiteile durch neue ersetzt. bei dem preis doch selbstverständlich...
  5. Gernot
    OK, wollte heute das Teil bestellen. Mußte lernen, daß "ab sofort DS Salon" heißt, daß ich den DS3 Crossback E-Tense ab 01.01.2020 in Augsburg bestellen kann. So erzeugt man Markenbindung. Denn ohne die hätte man schon längs ein anderes Auto gekauft. Vielleicht hat natürlich auch eine höhere Macht Einwände bei meiner Farbwahl und will den Kauf verhindern. Gernot
  6. Frank M
    Herr Müller-Lüdenscheid
  7. bx-basis
    "Lass ruhig drin" würde ein Bekannter von mir sagen. Der lebt davon Diesel-Einspritzanlagen zu reparieren...
  8. Rosti
    Kürzlich habe ich "interessante" Details gesehen, die ich Euch nicht vorenthalten will. 1. Alternative Montage Schloßbügel 2CV6. Erstaunlich: Die Heckklappe schliesst tatsächlich und man spart das Unterlegblech. 2. Endlich eine Idee, wo man die Aluabdeckungen der Scheibenwischerachsen sonst noch verwenden kann. Sieht zwar nicht toll aus, passt aber. Und umgekehrt passte es leider nicht so gut, habe ich vergessen zu fotografieren. 3. Oft ein Problem, hier individuell gelöst: Gurthalterungen und Kopfstützen aus einem Guß :-) Vor dem Aufschlag Kopf aber in Richtung Fahrzeugmitte beugen. Auch das Detail erfreut, billig zudem: Alles im Baumarkt erhältlich oder man schlachtet ein Badezimmer Regal. Für zusätzliche Sicherheit ist gesorgt, da darf die Optik schon etwas leiden : Vorsorglich: Ich kenne weder Künstler noch Eigentümer und nein, dass sind keine Basteltipps....
  9. Henry K
    1 Punkt
    Hallo also geht um meinen 1.6 i .Gebläse funktioniert auch im Auto Modus . Das Problem ist die Einstellung wenn ich den Schieberegler ganz auf rot stelle wird warm nehme ich den zurück so auf 22 Grad kommt nur kalte Luft. Es gibt praktisch nur entweder ganz heiß oder kalt .Woran kann das liegen? Gruß Henry
  10. TorstenX1
  11. baustromverteiler
    Da kannst du was über meine Erfahrungen diesbzgl. Nachlesen:
  12. TorstenX1
    1 Punkt
    Ich hatte damals einen defekten Temperatursensor, der dem Steuergerät eine zu hohe Innenraumtemperatur vorgaukelte. Ich konnte wie Henry nur noch zwischen voller Wärme und keiner Wärme wählen. Außerdem ist das Ding genau über dem Radio plaziert, das je nach Betriebszustand mehr oder weniger Wärme entwickelt und den Wert so verfälscht. Abhilfe soll der kleine Lüfter schaffen, was aber offenbar nicht wirklich funktioniert. Deshalb hängt der Sensor bei meinem Xantia im Dach, wie auch schon beim CX, und auch in diesem kleinen Körbchen des CX, und dort funktioniert es gut. Einmal Temperatur einstellen und vergessen. Der Lüfter blieb bei mir angeschlossen, da sonst Fehler abgelegt werden im Steuergerät. Den Rotor habe ich entfernt, somit gibt es keine wahrnehmbaren Geräusche mehr.
  13. suentelensis
    definitiv ja. Hatte ich auf der A75 in France, wer die Strecke kennt, kann sich vorstellen wie übel das ist, wenn man gefühlt mit Wechsel zwischen leicht- und schwergängig die Serpentinen runter muss. Es war das Kreuzgelenk. Ich dachte auch erst an partiellen Druckausfall. lg micha
  14. AndreasRS
    1 Punkt
    Hallo, bei meinem ist das auch so. Und wie bei Dir, @neiya:), steht der Wechsel des Heizungswärmetauschers an, außerdem des Armaturenbretts (dann mit Beifahrer-Airbag), Klimabedienteil (Schleifkontakte verschlissen) und vermutlich ist auch das Kreuzgelenk fällig. Bei der Gelegenheit kann man gleich machen, was @TorstenX1 irgendwo beschrieben hat: Sensor ins Dach, dann braucht der keinen Ventilator. Grüße Andreas
  15. xantiboy
    Zum nachstehenden Angebot : https://www.ebay.de/itm/153737997044?ul_noapp=true mein Senf : Der Startpreis ( 100 Eu ) ist eine Wunschvorstellung der gehobenen Art. Korrosion, Schrammen und fehlende Teile - wohin man schaut. Einige Teile können vielleicht mit Politur aufgehübscht werden. Einwandfrei sind 1 Chrom-Radkappe, SM Schild vorn, 1 SM Eblem an der C Säule Fahrerseite und........? Die fortgeschrittene Korrosion an den Armaturen ist erfahrungsgemäß ein Hinweis, dass die mechanischen Innenteile (Motor) fest sein könnten. Einige (Ersatz) -Teile können mit hohem Zeitaufwand vielleicht aufgehübscht werden.... Ein 99%tiger Ersatz für die Fahrertür in fast identischer Materialfarbe wird nicht einfach zu finden sein. Wünsche einen schönen 1. Advent.
  16. schwinge
    Sollte jetzt von mir auch keine Werbung speziell für diesen Laden sein, war halt das erste was ich beim Gugeln gefunden habe. So als Alternativvariante zu: les doch mal ein wenig im Forum bevor du Fragen zu einem Problem stellst, welches schon 50 andere hier hatten.
  17. EntenDaniel
    300.000km sind für ein 30 Jahre altes Auto nichts. Das sind im Schnitt grad mal 10.000km/Jahr - für einen Diesel! Vielleicht solte man wieder 5-stellige Tachos einbauen - dann ständ da:"Tachostand 91000km" und keiner wüßte, ob das 91000, 191000 oder 291000 wären
  18. klavierfisch
    Alle 20Tkm gutes Öl rein (bei Kurzstrecke beim Diesel eher noch öfter) und es gibt sicher keinen Stress. Die Verkokung entsteht, wenn fast nix mehr durchgeht und es dort natürlich sehr heiß wird. das kann der Ölfilter dann nicht rausfiltern, weil er es gar nicht zu sehen bekommt. Trotzdem doof gemacht, keine Frage, man frags sich schon manchmal, was die sich bei sowas denken. Scheiße Motoren kenn ich andere, beispielsweise die, die wegen hirnloser Konstruktionen literweise Öl saufen oder deren Fahrradketten keine 100Tkm halten... Grüße Chris
  19. silvester31
    1500 für den BX und 8500 für die "Citroen Sport" Tüte im Kofferraum........
  20. Walter01
  21. AX furio
    Bei fast 300'000 km? LOL Da ist das komma wohl um mindestens eine Stelle verrutscht... Ist das etwa ein weiterer helicopter-BX? Break würde ja ins Schema passen...
  22. fraunie
    @cit-rotti Pardon, ich dachte, es wäre klar, dass ich ein "Motul-Evo-Spülgerät" verwendet habe. Der entsprechende Adapter wird anstatt des Wärmetauschers montiert. Das Gerät pumpt das neue Öl rein und drückt das alte raus, der Motor läuft dabei, das Getriebe steht auf "P". Den Reiniger (0,3 l) kann man entweder über das Gerät einfüllen oder durch die Einfüllschraube von oben, wenn man dann eben noch ein bisschen fahren will. Ich habe "Motul Multi ATF" (JWS 3309) benutzt, der Reiniger ist auch von Motul und gehört zum Programm dazu. Hier gibt es ein Video der "Autodoktoren", die genau dieses Gerät benutzen: Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich das originale ATF-Öl nicht fotografiert und abgefiltert habe, das war wirklich super-dreckig... Mache ich beim nächsten Getriebe.
  23. Juergen_
    Zweites Futur bei Sonnenaufgang
  24. 96er
    Wie gesagt, Spekulationen sind interessant - aber eben spekulativ. Ich rechne eher so: Wenn der Xantia Activa V6 heute auf dem Markt wäre und heute Standardfestures wie ESP und vorgeschriebene Sicherheitsaustattung hätte - und das ein oder andere über Dacia hinausgehende - dann wäre er mit V6 und dem Fahrwerk sicher nicht für den Preis eines 1er BMW zu bekommen. Leider hat Citroen keine normalen Autos mehr in der Klasse - aber konfiguriert mal einen C4 Spacetourer mit Leder - da liegt Ihr bei 35 T€ für 130 PS. Stellt Euch den Activa V6 als modernes Auto vor - das würde heute genauso viel kosten wie der 520dX - der ja auch genau so viel oder weniger wie ein fett ausgestatteter 3er kostet.
  25. schwinge
    Wenn bei dir was vibriert liegt das nicht am Alter sondern an technischen Unzulänglichkeiten, die man abstellen kann. Mit Windgeräuschen muß man allerdings leben bei den alten Autos. Mit komplett neuen Dichtgummis für die Türen wäre sicherlich Verbesserung zu erwarten, allerdings: woher bekommen? An den Sitzen kann man leider nix machen. Außer das Wackeln bei dir mit einem ordentlich erhaltenen Fahrersitzgestell abstellen. Bei den SItzen ist über die Jahrzehnte viel passiert. Xantia und XM können da mit modernen Fahrzeugen unmöglich mithalten. Bin leider nie einen Activa gefahren... Aber ich hatte mal an einem XM Break auch eine etwas "schlenkerige" Hinterachse. Woran das lag, habe ich noch nicht herausgefunden. Schwingarmlager wären ein Kandidat, oder ausgeleierte Gummilagerbuchsen (Verbindung der Achse zur Karosse). Die Achse liegt ausgebaut herum und wartet auf Diagnose.
  26. TurboC.T.
    Nur mal so auf die Schnelle in einen Inflationsrechner eingegeben: 27000 Euro wären heute wohl 36000 Euro Dafür bekommt man einen 1er mit ein paar Extras, der ein paar Sachen besser kann als ein Xantia und manches schlechter. Kann man so nicht sagen, finde ich. Ja, das Fahrwerk ist klasse und ein 6-Zylinder kostet heute viel Geld. Aber den Rest der Xantia-Ausstattung kann heute ein Dacia bieten oder gar noch was obendrauf ...
  27. jozzo_
    Zu den Sitzen etc: Man muß bedenken, dass ein Activa V6 heute nicht annähernd den Preis eines 520xd kosten würde (Grundpreis ca. 50.000 ), sondern eine ganze Klasse drunter ist. Der letzte Neupreis war bei 27.000 €, ok, viele Jahre her.
  28. Ebby Zutt
    1 Punkt
    Schöne Wortschöpfung, darunter kann ich mir gut was vorstellen! Genauso wie Platz 4 beim Wort des Jahres 2019: Schaulästige- die kennen wir alle leidvoll von der Autobahn.
  29. TorstenX1
    Ich habe zufällig einen CX und einen Activa. Mit dem CX kann ich den meisten Jungs mit den tiefergelegten Karren ohne weiteres in Kurven davonfahren, das stimmt. Gerade wohl weil diese Dinger bei kleinen Bodenwellen abheben und dann halt keine Seitenfürhrungskraft mehr vorhanden ist. Zwischen CX und Activa allerdings liegen Welten, das kann man nicht mal ansatzweise vergleichen. Und wenn es geradeaus geht, ist der Komfortunterschied zwischen meinem Activa und meinem CX nicht wirklich groß.
  30. Hartmut51
    Holza, was willst du uns damit sagen ? Lass uns nicht unaufgeklärt sterben ! Wenn du dann noch in der Lage bist, das mit deinem anti EU Posting zu verquicken, wäre das toll. Ganz toll wäre, wenn du es dann noch für uns nachvollziehbar machst, warum man sich hier derart als Kasper betätigt. "Citroen zu fahren ist eine Weltanschauung." Nein, nicht eine ! Ich weiß, dass es da mehrere Varianten gibt und wir nicht alle in deinem Topf mitschwimmen müssen.
  31. Gernot
    Hey, es geht doch nur um den Verbrauch des Autos. Der wird doch durch den Bordcomputer ermittelt. Und der Wert wird halt gelegentlich übermittelt. Dafür haben die Autos diese Notfalltelefone. Die können das. Wenn mein C4 einen Fehler hat, was so einmal im Jahr vorkommt, habe ich auch die Assistance am Hals. "Brauchen Sie einen Werkstattbesuch? Ihr Fahrzeug hat einen Fehler gemeldet." Die Technik ist an sich gut. Die praktische Handhabung finde ich mitunter etwas schwach. Gernot
  32. MatthiasM
    Ich finde, man sollte schon aufmerksam sein, aber nicht hinter jedem Busch eine Verschwoerung wittern. Was spricht dagegen, dass der Realverbrauch erfasst werden soll? Das die "Normverbraeuche" Fantasiewerte sind, hat wohl jeder schon gemerkt. Jedes Regelwerk kann "kreativ" ausgelegt werden. Realverbraeuche sind aber Fakt. Was und wie uebertragen wird, wird auch in Gesetzen und Normen festgelegt. Wer dem nicht traut, kann sie, mit entsprechendem Fachwissen, auch ueberpruefen. Kaum vorstellbar, das in diesem Umfang nicht eine undichte Stelle ist. Bizarrerweise wird dem Staat fast jede Schandtat zugetraut, waeren man sich den gewerblichen Datenspionen meist unreflektiert hingibt.
  33. silvester31
    Die Antwort darauf ist oben mehrfach gegeben. Um es kurz zu machen : NEIN ! Der Benzinanteil ist dafür im aktuellen Fall viel zu hoch.
  34. Yvonne2202
  35. Ebby Zutt
    Dann wird nicht OBD fähiges Altmetall einfach geschätzt, natürlich mit fettem Zuschlag und nach gefahrenen KM abgerechnet. Auf jeden Fall wird’s teurer
  36. ACCM Claude-Michel
    1 Punkt
    Rechts. Da ist mehr Gewicht, da mehr Flüssigkeit
  37. AndreasRS
    1 Punkt
    Hallo, Natürlich kann die Membran zurück in die Ausgangsstellung. Dazu ist es nur erforderlich, dass niemand die Kolbenstange festhält. Frage: Welche Feder wird stärker zusammengedrückt, die rechte oder die linke? (Das gepunktete ist eine beliebige Flüssigkeit, die bekanntermaßen nicht komprimierbar ist) Grüße Andreas
  38. AndreasRS
    1 Punkt
    Ja, guck, stell Dir die Membran mit dem Stickstoff dahinter als eine Feder vor (was sie letztlich ist). Wie stark die Feder zusammengedrückt wird, hängt bei geschlossenem HK-Ventil ausschließlich davon ab, wie stark unten auf die Kolbenstange gedrückt wird. Die Ölmenge in Federzylinder spielt dabei keine Rolle. Das sehe ich schon immer ein. Eben nicht. Wieso sollte das Vorderrad stärker auf die Kolbenstange drücken, wenn mehr Öl im Zylinder ist? Das "Geheimnis" liegt darin, dass beim Hineinpumpen von Öl der das Auto nach oben ausweicht. Anders gesagt: Das Öl, was zusätzlich in den Federzylinder kommt, muss ja irgendwo hin, da es nicht komprimierbar ist. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die zunächst auch gemeinsam in Frage kommen: 1) Es kann die Membran nach oben bewegt werden (und der Stickstoff stärker zusammengedrückt). 2) Die Kolbenstange kann nach unten gedrückt werden, wodurch das Auto sich anhebt. Die spannende Frage ist, was passiert in der Realität? Das hängt davon ab, wo der Widerstand geringer ist. Zum Bewegen der Membran nach oben muss der Stickstoff zusammengedrückt werden und zum Bewegen der Kolbenstange nach unten müssen die Reibungswiderstände in der Vorderachse überwunden werden. Deswegen passiert zunächst tatsächlich beides, also Membran hoch und Kolben runter. Halten wir jetzt den Moment fest, an dem sich das HK-Ventil schließt: Die Membran ist höher, der Stickstoff also stärker zusammengedrückt. Dadurch drückt der Stickstoff auch stärker als vorher auf die Membran. Dadurch bewegt sie sich noch ein kleines Stück nach unten, bis der Stickstoff genau so fest auf die Membran drückt wie ursprünglich. Und zwar deswegen genau so fest, weil der Druck auf die Kolbenstange auch so ist wie früher. Der Abstand zwischen Kolben und Membran ist jetzt größer. Aber der Druck auf die Membran von unten bleibt gleich. Würde Dein XM mit dem Dach die Garagendecke berühren, wäre es so, wie Du es sagst: Es wird mehr Öl reingepumpt. Die Kolbenstange kann sich nicht nach unten bewegen, also bewegt sich die Membran nach oben. Grüße Andreas
  39. Auto nom
    1 Punkt
    https://www.tagesschau.de/ausland/klimakipppunkte-101.html
  40. AX furio
    1 Punkt
    ...das ist also das HP-Männchen. Zuviel Stichstoff in der Birne und stets eine ausgefahrene Kolbenstange....
  41. bx-basis
    1 Punkt
    Die Membran bewegt sich wenn ich ein inkompressibles Medium (LHM) in die Kugel ein- oder ausströmen lasse indem ich den Federzylinder bei geschlossenem Höhenkorrektor ein- oder ausfahre. Das passiert beim ein- und ausfedern... Wie das mit dem Anheben funktioniert hatten wir auch schon mal an anderer Stelle versucht zu erklären. Damit LHM in den Federzylinder strömen kann ist ein höherer Druck am Eingang des Höhenkorrektors erforderlich als im Federzylinder, das ist bei 140-170 bar Systemdruck i.d.R. gegeben. Wenn das LHM eingeströmt ist dann schließt der Höhenkorrektor und der Druck im Federzylinder und in der Kugel wird wieder von Fahrzeugmasse und ggf. zusätzlichen Kräften (Achslager, Gummianschläge) bestimmt. Zum Absenken braucht man auch ein Druckgefälle, und zwar vom Federzylinder zum Behälter. Da der Behäter drucklos ist klappt auch diese Strömungsrichtung wunderbar...
  42. schwinge
  43. AndreasRS
    Hallo, Monopoel liefert nur Aluringe, so verkehrt können die nicht sein. Das Nonplusultra sollen "gefüllte Kupferringe" mit weichem Kern sein, nach DIN 7603 C. Grüße Andreas
  44. 96er
    Hallo liebe Forengemeinde, ich traue mich jetzt auch mal, meinen Xantia vorzustellen - auch wenn er aufgrund des kleinen Motors und der geringen Ausstattung für die meisten hier vermutlich nicht so richtig spannend ist. Aber zum einen ist geteilte Freude am neuen alten Auto doppelte Freude und zum anderen ist mein Auto der reale Beweis dafür, daß es diese vergessenen Garagenschätzchen in sehr gutem Zustand tatsächlich noch gibt - und daß man in diese dann trotzdem noch sehr viel Geld investieren kann, bis er dann tatsächlich wieder auf der Straße ist. Ich hatte ihn ja schon nach dem Kauf Ende April diesen Jahres als „Garagenfund“ kurz vorgestellt. Leider konnte man danach für eine Weile hier keine Bilder posten, so daß ich erst jetzt einen ausführlichen Bericht mit Bildern und epischer Breite poste. Also seid gewarnt - es folgt ein langer Roman. Achtung, Spoiler: Es ist keine "Rettung eines Wracks", es kommt keine Flex vor und es geht nicht um ein günstiges Winterauto, sondern eher um eine langfristig angelegte Dauerbeziehung. Kurz zum Hintergrund: Mein erstes neu gekauftes Auto im Jahr 1995 war ein schwarzer Xantia 1.6i SX mit Klima und EFH. Er lief bis 280 Tkm super zuverlässig, sparsam und komfortabel, und wir haben das Auto geliebt! Leider mußten wir uns im Jahr 2003 von ihm trennen und er wurde dann von den Nachbesitzern nach weiteren 2 Jahren mit ca. 350 Tkm nach Afrika verkauft. Einen zweiten neuen vegagrünen Xantia X2 2.0 HDI hatten wir später auch noch, aber den haben wir aufgrund eines Drehers auf der Autobahn nicht in guter Erinnerung. Ich wollte schon länger einen Youngtimer mit dem ich etwas persönlich verbinde und den ich dann als zukünftigen Oldtimer fahren kann. Es sollte ein Xantia X1 1.6i mit Klima, Velourspolsterung und EFH sowie idealerweise ein SX in Schwarz sein - also genau wie mein erster. Ich habe seit einigen Jahren nach sowas vergeblich gesucht - wenn auch nicht sonderlich intensiv. Anfang 2019 habe ich dann festgestellt, daß die Xantias plötzlich wirklich rar wurden und man sie kaum noch sieht. Also war handeln angesagt. Im Autoscout24 fiel mir dann Ende April ein roter 1.6i mit Standort Frankfurt auf, der längere Zeit inseriert war und den aufgrund des kleinen Motors anscheinend niemand haben wollte. Bei der Besichtigung stellte sich das Auto als überaus gepflegter Xantia 1.6i „Harmonie“ in Rouge Pivione, Erstzulassung 5/1996 heraus. Die „Harmonie“ war ein Sondermodell mit mausgrauem Velourpolstern, Klima, elektrischen Fensterhebern vorne und vier möglichen Perleffektlackierungen. Abweichend vom SX hat er graues Kunstleder an den Sitzrückseiten, die Hutablage hat kein Rollo und er hat keine Fächer in den hinteren Türen (damit auch keine serienmäßige Einbauposition für hintere Lautsprecher). Außerdem fehlen zu meinem damaligen SX die elektrisch einstellbaren Spiegel und die Nebelscheinwerfer. Weitere Extras konnten meines Wissens nicht dazugeordert werden. Also ein etwas abgespeckter SX mit Klima und EFH. Der Neupreis lag 1997 laut Prospekt bei 32.690, - DM. Die gepunkteten Polster gefielen mir im SX deutlich besser als das Mausgrau - aber die Außenfarbe Rouge Pivoine ist echt schön. Das Auto hat nur einen Vorbesitzer Jahrgang 1928 und hatte nach 23 Jahren nur 51Tkm gelaufen. Er war bis 2010 Scheckheft-gepflegt - stand aber die letzten 7 Jahre abgemeldet in einer Garage, wo er ab und zu mal angelassen wurde und sich ansonsten die Reifen platt stand. Nach dem Tod des Vorbesitzers Ende letzten Jahres wurde er nun von einem Freund der Familie verkauft. Die Besichtigung war sehr positiv. Der Motor lief, die Hydropreumatik funktionierte anscheinend und das Auto war fahrbereit. Ich konnte ihn nur auf einer Privatstrasse ein 50 Meter hin- und her fahren, was soweit OK war. Die Klimaanlage lief nicht. Der Zustand war rostfrei und sehr gepflegt. Der Lack war auf den ersten Blick okay ohne Sonnenbrand. Auf der Rückbank müssen nur Jacken gelegen haben und ich habe noch nie einen so sauberen und neuwertigen Kofferraum gesehen (außer bei Neuwagen bei der Abholung im Autohaus). Angesichts der ersichtlich sehr guten Substanz habe ich das Auto spontan vom Fleck weg ohne Expertenrat und Kontrolle auf einer Hebebühne für 1.800€ gekauft. No risk, no fun… Leider bin ich kein Schrauber, so daß ich Auto erstmal zu meinem Neffen in NRW für ein erstes großes Wartungsprogramm gebracht habe. Mein Neffe ist KFZ-Meister und hat früher in der Familie mehrere Xantias gewartet - unter anderem unsere eigenen. Nach der langen Standzeit und ohne Zulassung und ohne TÜV mussten wir das Auto Anfang Mai auf einem Hänger nach NRW fahren - hinter dem BMW Cabrio meiner Frau und ohne Erfahrung mit so einem Riesentrumm von Hänger - was ziemlich affig aussah, aber immerhin farblich "Ton in Ton". Die erste Besichtigung auf der Hebebühne offenbarte wie erhofft einen absolut rostfreien und guten Zustand (bis auf den ESD). Anscheinend hatte er all die Jahre nur in einer trockenen und beheizten Garage gestanden und wurde nur bei Sonnenschein gefahren. Das Auto sieht an vielen Stellen fast wie neu aus - eigentlich unglaublich für ein 23 Jahre altes Fahrzeug. Selbst verschiedene verzinkte Halter oder Leichtmetallteile im Motorraum und am Fahrwerk sind noch nicht mal angelaufen. Leitungen, Manschetten, Kugeln und die Heulecken sahen neuwertig aus. Auffälligkeiten nach dem ersten Check: Er hatte einige typische „Opakampfspuren“ an den Stoßfängern vorne und hinten. Beide hintere Radläufe waren oben leicht ausgedellt. Der linke Radlauf war am am Schweller lose (war mir nicht aufgefallen). Das könnte vielleicht ein leichter Auffahrunfall gewesen sein, wobei wir von unten keine Hinweise auf eine Unfallreparatur gefunden haben. Der Endtopf war durch Kondensat von innen durchgerostet. Das war bis jetzt der einzige erkennbare Rost! Das Auto roch merklich im Innenraum nach Benzin. An der ansonsten blanken Ölwanne war eine leichte Öl- oder Benzinspur, die von oben kam. Wir haben dann erstmal ein größeres „Rundumaustauschprogramm“ gemacht. Vielen Dank an alle Forenteilnehmer, die mir auf meine diversen Posts mit dummen Fragen intelligente Antworten und sehr gute Ratschläge gegeben haben. Erstes Arbeitspaket von meinem Neffen: Ursache Ölsträhne herausfinden und beheben => Es war scheinbar eine verdrückte Dichtung im Übergang vom Ansaugrohr. Zahnriemen mit Wasserpumpe ersetzen. Den ZR mussten wir leider zweimal machen, weil wir beim ersten mal zu straff gespannt hatten und er Geräusche machte. Das Risiko einer Schädigung war mir zu groß. Rippenriemen ersetzen Reifen und Reserverad ersetzen (Michelin 185er) Bremsscheiben vorne und rundum Bremsklötze ersetzen. Die Scheiben mussten wir nach der ersten Fahrt nach Zulassung tauschen, da sie zwar neuwertig aussahen, aber wellig waren. Motoröl und, Ölfilter austauschen Getriebeöl austauschen Endschalldämpfer erneuern Batterie ersetzen. Fehlenden Batteriehalter ersetzen (kein Orignalteil) Luftfilter und Benzinfilter erneuern Pollenfilter erneuern Zündkerzen erneuern Poröses Ende der Benzinleitung abschneiden und neubefestigen Scheibenwischer vorne und hinten erneuern (leider hat mein Neffe vorne neumodische Flachwischer montiert, die ich auf originale Gestellwischer rückbauen werde) Kühlmittel austauschen Feuchtes Rücklicht rechts trocknen und korrekt montieren (Kabel war eingeklemmt) Alle Leuchtmittel erneuern Klimaanlage prüfen und auffüllen (Druckschalter war defekt) LHM erstmal nur auffüllen, da ich die Hydropneumatik bei Torsten in Fußgönnheim machen lassen wollte So ist das Auto im Juni problemlos durch den TÜV und die AU gekommen. Der Prüfer meinte, so einen guten Xantia hötte er noch nie gesehen - wobei offen ist, wieviel er überhaupt gesehen hat. Ich habe das Auto im Juni dann angemeldet und noch in NRW die erste Probefahrt gemacht. Er sprang gut an - aber klingelte unter Last etwas. Das lag vermutlich am uralten Sprit. Auf dem Weg zur Tankstelle wurde prompt die Benzinleitung an der Einspritzanlage undicht, was einfach zu beheben war. Nach dem Tanken mit Aral Ultimate lief er vollkommen problemlos - und das hat sich auch nicht geändert. Nach der ersten Fahrt durch die Waschanlage fiel die Tankanzeige aus - und nach dem Rückwärtsfahren ging jedesmal die ABS-Leuchte an. Weiterhin wummerte er beim Bremsen, was durch neue Scheiben behoben wurde. Das wars - sonst keine weiteren Überraschungen. Die Lackarbeiten habe ich bei einer kleinen Lackiererei auch in NRW machen lassen: Beide hintere Kotflügel ausgebeult sowie den einen Kotflügel festgepunktet. Nach dem Spachteln beide hinteren Kotflügel bzw. Seitenwände hoch bis zum Dach neu lackiert. Der vordere und der hintere Stoßfänger wurden gespachtelt und lackiert. Das Ergebnis der Lackarbeiten war m.E. sehr gut - bis auf einen leichten, aber sehr hartnäckigen Sprühnebelschleier auf den Seitenscheiben, den ich zu spät entdeckt habe und noch entfernen muss (Grrrrrr). Die Dichtungen waren anscheinend alle gut abgeklebt, denn da ist nichts. Leider habe ich zwei vom Vorbesitzer sehr liederlich in falschem Farbton reparierte Macken an der Tür hinten links und der Beifahrertür ignoriert bzw. mir gespart. Hinterher habe ich mich mächtig geärgert, weil man das sehr auffällig sieht. So muss ich da nochmal ran und die beiden Türen oberhalb der Seitenleisten neu lackieren lassen. Ende Juli stand die erste Fahrt über 250km in die Pfalz zurück nach Speyer an, die der Xantia ohne Mucken mit Bravour meisterte. Er fuhr sich ganz normal, so wie sich früher auch mein alter Xantia fuhr. Da ich meinem Neffen die Hydropneumatik ersparen wollte, habe ich mit @TorstenX1 habe ich eine Grundüberholung der Hydropneumatik vereinbart. Fußgönheim ist ja nicht weit von Speyer. Arbeitspaket Torsten: Hydropneumatik komplett überholen (LHM erneuern, Filter reinigen, Kugeln prüfen, Leitungen Check, entlüften etc.) Es mußten 5 Kugeln erneuert werden. Die Druckleitungen sind alle OK und die Rücklaufleitungen nicht porös und alle geschmeidig. Torsten meint, das das alles so bleiben kann. Fernbedienungsschlüssel Gummi ersetzen - gab ein komplett neues Schlüsselgehäuse Fehlenden Batteriehalter montieren ABS prüfen / Fehlerspeicher auslesen => ABS Sensor hinten war nicht richtig angeschlossen, sonst keine Fehler im Speicher Tankanzeige prüfen (nichts gefunden, Fehler trat nicht mehr auf) Saugrohrdichtung erneuern - welche aber OK war. Torsten hat dann die ganze Kurbelgehäuseentlüftung ersetzt, weil die alte kollabiert war. Das gelbe Elastomer des Ölpeilstabs zerbröselte, so daß Torsten einen anderen längeren gekürzt und entsprechende Kerben reingeflext hat (Ha, erwischt! Entgegen meinem Spoiler oben ist sie hier doch, die Flex!) Heulietz-Ecken und Schweller konservieren Ursache des Benzingeruchs herausfinden. Torsten hat wirklich gründlich nachgeschaut - am Tankstutzen, unter dem Deckel unter der Rückbank. So richtig fündig wurde er (bis jetzt) noch nicht. Es wurde ein Schlauch vorne ersetzt. Es ist jetzt besser, aber nach längerer Standzeit riecht es immer noch. Vielleicht ist mein Anspruch an ein 23 Jahre altes Auto hier etwas zu hoch. Weiterhin habe ich mir folgende Schönheitsreparaturen bei Torsten zusätzlich geleistet: Originalradio 4030 mit Lenkradfernbedienung nachrüsten Bessere Lautsprecher. Original-Hochtöner von Torsten (Hertz Bass-Mitteltöner habe ich auf Torstens Empfehlung bei Ebay gekauft) Kofferraumabdeckung mit Rollo (die aber auch nicht schöner als meine alte ist) - ich lasse das Original Weiterhin fielen mehrere Kratzer und provisorische Reparaturen an der Mittelkonsole und am Rahmen um die Uhr auf. Vermutlich hat der Vorbesitzer einmal etwas langes unvorsichtig durchgeladen und die Teile dabei verkratzt. Die Mittekonsole wurde gegen eine bessere aus dem X2 mit Steckdose ausgetauscht. Der Rahmen wurde ersetzt. Jemand nicht so pingeliges hätte das gelassen… Torsten war glaube ich vom Zustand des Autos und der Substanz recht angetan. Allerdings fehlt die Isolierungsmatte zwischen Spritzwand und Motor. Das war vermutlich ein Marderschaden, nach dem die zerfetzte Matte rausgerissen wurde. Leider kann die Matte nur bei ausgebautem Motor montiert werden. Das spare ich mir jetzt mal… Die unlackierten Kunststoffteile (Spiegel, Türgriffe) sahen alle sehr verblichen aus - was bei einem Garagenwagen nicht zu erwarten wäre. Der geschulte Blick von Torsten offenbarte „das ist kein UV-Schaden - woher auch - sondern das ist Hartwachs aus der Waschanlage. Nimm Feinwaschmittellauge, damit geht es weg“. Und damit ging es auch weg und die Kunststoffteile sehen wieder wie neu aus. Sooooo - das war es bis jetzt... Eine sehr lange Geschichte eines eher unspektakulären Autos. Bisher sind keine weiteren Standschäden oder Überraschungen aufgetreten. Mein Ziel ist, ihn möglich dicht an den Originalzustand heranzubekommen. Trotz der guten Substanz habe ich daher einiges gemacht - was sicher nicht alles unbedingt notwendig gewesen wäre. Auf den Kaufpreis von 1.800€ kam bis jetzt nicht ganz das Doppelte drauf. Ich schätze, daß ich jetzt in Summe für Auto, Teile, Reparaturen, Lackieren sowie incl. TÜV-Gebühr insgesamt bei ziemlich genau bei 5.000 € liegen müsste. Das genaue Rechnen spare ich mir zukünftig aber wohl besser… Was jetzt noch ansteht ist folgendes: Die Beifahrertür und hintere linke Tür mit Rahmen nachlackieren. Mit dem Lack bin ich noch nicht zufrieden. Vermutlich gebe ihn für eine große Lackpflege mit Versiegelung zu einem professionellen Aufbereiter. Sprühnebel auf Seitenscheibe links entfernen - der ist leider sehr hartnäckig und ich will die Fensterdichtung nicht mit Verdünnung ruinieren. Vielleicht geht es mit einem Melaminschwamm weg. Den Motorraum würde ich gerne gründlich reinigen. Mit Kaltreiniger und Kärcher traue ich mich wegen der Steckverbindungen und möglichem Feuchtigkeitseintrag in die Elektrik nicht dran. Hat hier jemand eine gute Idee? Die Windschutzscheibe hat blöderweise einen tiefen Steinschlag mitten im Sichtfeld und muss möglichst bald ersetzt werden. Gibt es die bei Carglas noch? Der Kunststoffmantel des Handbremshebels hat auch Kratzer. Mich „Pingel“ stört das und vielleicht findet Torsten ja einen nicht verkratzten. Der Filz der Hutablage löst sich am Rand ab und muss neu angeklebt werden (siehe früheren Post, nehme Pattex) Scheibenwischer vorne durch Original mit Gestänge ersetzen und Wischergummi am Original-Heckwischer ersetzen. Weiter nach der Ursache des Benzingeruchs suchen und ggf. doch alle Benzinschläuche ersetzen. Wobei die Qualität neuer Schläuche anscheinend schlechter geworden ist. Die Isoliermatte der Spritzwand lasse ich bis auf weiteres besser mal sein. Falls ich eine neuwertige bekomme, lege ich mir die hin für den Fall, daß der Motor doch mal raus muss. Wenn ich den Lack gut poliert und versiegelt bekomme, dann sollte er recht nah am Originalzustand sein, in dem er in Rennes vom Band lief. Aber alles kriegt man einfach nicht mehr hin - damit muss man sich abfinden. Mein "Xantel" steht jetzt in einer trockenen Tiefgarage und wird jede Woche bewegt. Ein „Daily Driver“ ist es nicht und soll es auch nicht mehr sein. Wir werden jetzt hoffentlich gemeinsam alt. Meine Frau nennt es das „Plakafarbenauto“ - weil es bei Regen nicht gefahren wird. Sie zieht mich immer damit auf, daß es scheinbar mit abwaschbarer Plakafarbe lackiert ist und ich anscheinend befürchte, daß es nach einem Regenguss blank gewaschen in einer roten Pfütze stehen könnte… Auf den folgenden Bildern ein paar Impressionen vom jetzigen Zustand nach ca. 1500km. Ich hoffe, ihn bis nächste Frühjahr ganz fertig zu haben und würde mich freuen, mit ihm beim Xantia-Treffen 2020 in Xanten dabei zu sein (sogar bei Regen). Vielen Dank an meinen Neffen, den Lackierer und natürlich an Torsten, ohne die die das Auto jetzt nicht so dastehen würden. Und Danke an alle Mitforisten, die mir Tips gegeben haben und die meinen Roman tatsächlich bis hier gelesen haben. Liebe Grüße aus der Pfalz Ralf PS: In Fußgönheim wird gerade ein X1 V6 Automatik in gleicher Farbe hergerichtet. Da juckt es schon etwas...
  45. acc-intern
    Die FAZ kommentiert in ihrem Technikteil vom 17.09.19 zur diesjährigen IAA und der Elektroauto-Strategie der Politik:Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck nachfragen, versiegen die Marketingmaschinen. Während ihrer Rundgänge über die IAA in Frankfurt stellten sie immer wieder die Frage nach Reichweite und Kosten von Elektrofahrzeugen.Das ist kein Wunder, denn die europäische Politik, auch die deutsche mit Umweltministerin Svenja Schulze an der Spitze, hat der Autoindustrie ein CO2-Minderungsziel von 37,5 Prozent bis zum Jahr 2030 eingebrockt, und nun dünkt jedem, was die Branche von Anfang an sagte: Das schaffen wir nicht. Einziger Ausweg: Es müssen Elektroautos her, Millionen davon, obwohl weder die Konzerne noch der Kunde Lust darauf haben.Wenn Merkel oder Habeck also nachfragen, sprechen VW-Chef Diess, der Daimler-Vorsitzende Källenius oder BMW-Chef Zipse unangenehme Wahrheiten aus, die sonst gern überdeckt werden. Ein Elektroauto ist in der Anschaffung wegen der kostspieligen Batterie viel teurer als eines mit Verbrennungsmotor. Das wird, geschieht kein Wunder, auf Jahre so bleiben. Der Massenmarkt lässt sich mit Elektroautos ä la Golf für 30 000 Euro nicht ausreichend erschließen - und da reden wir von Basisversionen mit etwa 250 Kilometern Alltagsreichweite.Bei Stromkosten von 30 Cent je Kilowattstunde hakt auch die Rechnung für den laufenden Betrieb. Und stammen weiterhin 60 Prozent des Stroms aus fossilen Quellen, ist für das Klima nichts gewonnen.Dieser toxische Mix wird wahrscheinlich stärker sein als die Anziehungskraft des elektrischen Fahrens, das Elektroauto ist vermutlich noch lange Zeit nicht wettbewerbsfähig. Folglich müssen Subventionen her, die Wirtschaftsminister Peter Altmaier gern großzügig ausschütten will. Weil die Prämie für Neuwagen bislang nicht zieht, sollen noch Prämien für Gebrauchtwagen und kostenloses Laden her.Wer kürzlich mal im Krankenhaus war, hat das Gefühl, dort wären Investitionen in Personal und Gebäude womöglich dringlicher. Und in den Schulen fehlen scharenweise Lehrer. Aber die haben keine Generation Greta, denn die geht da ja nicht mehr hin.
  46. khs2212
    Vergiss den Tipp mit dem WD40 ganz schnell! Wenn das Kreuzgelenk schwergängig ist, liegt ein Defekt vor und muss umgehend ersetzt werden. Möglicherweise hast Du aber auch nur Luft im System. Dies kannst Du ganz einfach und schnell feststellen, indem man bei laufendem Motor die Lenkung von Anschlag zu Anschlag bewegt und dabei mit einer Taschenlampe in das LHM-Fass leuchtet, wenn es dort schäumt zieht das System Luft über den Ansaugschlauch. Dieser muss dann erneuert werden. Gruß, Karl-Heinz
  47. Juergen_
    Noch ein Vorschlag zur Diagnose: Ich würde, um sicherzugehen, die Lenkung mal mit frei hängenden Vorderrädern und ohne Servounterstützung testen. Wahlweise auch noch die Lenkung bewegen, indem man an den Rädern kräftig anpackt. Dann sollte man eigentlich spüren, ob da was mechanisches im Busch ist oder man auf der hydraulischen Seite suchen muss.
  48. Entenweich
    Moin... Insgesamt hab ich 2 Tage gebraucht. Aaaaaaber...das lag hauptsächlich daran, das ich erst noch das Ersatzteil besorgen musste und auch noch einige andere Sachen gemacht habe. Eigentlich wollte ich mich nur mal "umschauen", und plötzlich hatte ich schon das Kreuzgelenk in der Hand. Ausserdem hab ich ja noch das "neue" Gelenk ausbauen, und das alte dafür einbauen müssen. Ich hab also 2(!) Gelenkwechsel gemacht. Die reine Arbeitszeit an meinem X2 würde ich so auf 2-3 Stunden beziffern. Das wird nicht funktionieren, da unter dem Gelenk keine Möglichkeit ist die Manschette vernünftig zu befestigen, sodass es auch dicht ist. So sieht die Gelenkwelle komplett aus: Markus
  49. chrissodha
    Fortsetzung: ganz wichtig Markus Tip, den Wagen aufzubocken umdie Vorderräder leicht lenkbar zu haben; das braucht man nämlich vor allem, um nach dem Wechsel das Lenkrad gerade zu haben. Mein erster Denkansatz war, die Vorderräder 'stillzuhalten', Lankrad stillhalten und dann das neue Gelenk genauso einzubauen wie das alte Funktioniert aber nicht....denn in dem Moment, wo ich das Gelenk von der Verzahnung raus hatte fällt das Lenkrad schonmal automatisch ziemlcich exakt in Geradeausstellung. Also anders: Nach ausbau des alten Gelenks Räder exakt in Geradeausstellung, Lenkrad ebenso - wie gesagt, das macht es eh schon fast von selbst, aber eben noch exakt justieren. Dann das neue Gelenk wieder lenkradseitig einstecken, ganz nach oben schieben, und ab unters Auto. Der Platz ist - zumindest beim V6 - so knapp, daß man nur was sehen kann, wenn keine HAnd im Weg ist, d.h. erst per Auge anpeilen, dann mit der HAnd hochgehen und das Gelenk wieder über die Zahnwelle vom Lenkgetriebe schieben. Dabei aufpassen, das man's nicht verdreht, sonst ist nachher das Lenkrad grade nicht richtig rum. Wenn die Verbindung sitzt muss man eben nochmal an den Rädern so zurecht drehen, daß man wieder die richtige Lage hat um die Schraube einzufädeln und festzuziehen. Zuletzt noch ein Hinweis: Am Lenkgetriebe ist oben eine Kunststoffabdeckung; diese hat eine Nase, die in den Zwischenraum der Muffe (?) läuft. Dies suggerierte mir, das ich die Lenkradthematik gar nicht beachten muss, da man eh nur in einer Position montieren kann, denn diese Abdeckung, und somit auch die Nase, schien festzusitzen. Musste dann aber feststellen, daß die nur durch Dreckkrusten fest schien.....sie dreht sich aber leider doch ganz fröhlich. Gesamter Zeitaufwand incl. Arbeitsvorbereitung war bei mir jetz ca. 3 1/2 Stunden.....
  50. Entenweich
    Mahlzeit... Wie versprochen, versuche ich mich jetzt mal an einer bebilderten "Anleitung" zum Wechsel des Kreuzgelenks, bzw. versuche ich zu beschreiben, wie ich es gemacht habe. Ich werde mich auf den wesentlichen Teil (z.B. Bilder) beschränken, da zum Kreuzgelenkwechsel ansich ja schon einiges geschrieben wurde. Ebenso zum eventuellen Ausbau der Lenksäule, Lenkrad, Airbag, etc. Eins erstmal vorweg: Da mein V6 ein Automat ist, sieht es bei mir etwas "aufgeräumter" aus als in den Schaltern (z.B. kein Kupplungspedal;)), und es ist dementsprechend etwas mehr Platz. Trotzdem sollte es (hoffentlich) auch so beim Schalter funktionieren. Eine Bühne (oder Grube) braucht man nicht, und wenn das Wetter mitspielt, kann man es auf der Strasse machen. Lediglich vorne aufbocken empfiehlt sich, da man dann die Lenkung leichter in die entsprechende Position drehen kann. Wie schon erwähnt, hab ich mich von Innen und von Oben an das Kreuzgelenk rangekämpft. Das meiste kann man dabei vom Innenraum aus erledigen. Lediglich das an- und abschrauben des Gelenks, und das ab- und aufstecken des Hitzeschildes muss vom Motorraum aus erfolgen. Da man dazu auch mit der Hand am Auspuffkrümmer vorbei muss, sollte der Motor kalt sein. Auch lange, nicht zu "kräftige" Arme sind von vorteil, da zwischen Spritzwand und Motor nicht sehr viel Platz ist. Ich steckte (bei 178cm größe) teilweise bis weit über den Ellenbogen drin. U.a aus Platzgründen, habe ich bei mir die komplette Lenksäule ausgebaut. Das ist zwar mehr Arbeit, macht aber wahrscheinlich den Gelenkwechsel (beim V6) insgesamt deutlich einfacher. Eigentlich sollte es aber auch ohne Ausbau der Lenksäule gehen. Mein "neues" Gelenk habe ich so aus einem 2l/16V ausgebaut. Da ist aber auch deutlich mehr Platz im Motorraum. Nachdem die Lenksäule draußen war, sah das ganze schonmal so aus: Die Gummimanschette besteht aus zwei zusammengesteckten Teilen. Zuerst entfernt man die (hier sichtbare) große obere. Die Manschette darunter ist kleiner als sie im ersten Moment aussieht. Sie ist an drei Rastnasen an der Spritzwand befestigt. Auch diese wird in richtung Innenraum abgezogen. Auf dem Bild sieht man, oben an der Manschette, eine der drei "Rastnasen": Nachdem die Manschetten raus sind, hat man freien Blick auf das Kreuzgelenk (Anm.: Das Gelenk sieht deshalb so gut aus, weil es schon das neue ist. Auch der Hitzeschild ist auf dem Bild nicht zu sehen. - Die Fotos sind erst beim Einbau entstanden:)): Leider ist das Loch in der Spritzwand viel zu klein, als dass man da vernünftig mit Werkzeug durchkäme:( Deshalb muss die Schraube des Kreuzgelenks vom Motorraum aus gelöst werden. Und so sieht das von Oben aus (Das Kreuzgelenk befindet sich unter dem Hitzeschild): Das Teil ist nur auf das Lenkventil gesteckt und kann einfach abgezogen werden (Das draufstecken ist etwas komplizierter, weil man dafür sowohl Kraft, als auch Gefühl braucht, aber mit dem ganzen Arm im Motor steckt). Nach abziehen des Hitzeschilds sieht man dann das Kreuzgelenk: Die Lenkung wird so gedreht, dass die (6er) Innensechskantschraube zugänglich wird (Markierung). Diese Schraube muss komplett raus. Ich habe dazu insgesamt vier 1/2'' Verlängerungen (2 lange, 2 kurze) und ein Kreuzgelenk benutzt. Damit funktionierte es ohne Probleme. Auf der Rückseite sitzt eine selbtsichernde Mutter. Die ist aber in einem Käfig "gefangen", und kann sich nicht drehen und auch nicht rausfallen. Wenn die Schraube raus ist, sollte das Gelenk eigentlich ganz einfach vom Lenkventil abgezogen werden können. Eventuell muss man aber noch mal mit Rostlöser ran. Danach kann die Welle nach innen rausgezogen werden. Mit eingebauter Lenksäule wird es eventuell etwas "fummeliger". Und so sieht es ohne Gelenkwelle aus. Von Außen (Motorraum): Und von Innen: Jetzt folgt der komplizierte Teil. Der Einbau: Auf der Achse des Lenkventils gibt es, anders als an der oberen Gelenkwelle, keine feste Einbauposition für die Gelenkwelle (Die Plastikkappe ist drehbar). D.h.: Es ist nicht garantiert, dass das Kreuzgelenk wieder in der gleichen Position wie vorher sitzt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man nicht die Lenksäule ausgebaut hat, weil es passieren kann, dass das Lenkrad dann nicht mehr greadeaus steht. Also aufpassen! Bei eingebauter Lenksäule, muss die neue Gelenkwelle zuerst in die obere Welle gesteckt werden. Erst danach auf das Lenkventil. Bei ausgebauter Lenksäule (wie bei mir) kann man es andersrum machen. Dann die Schraube wieder "einfädeln" und festziehen, und den Hitzeschutz wieder auf das Lenkventil stecken. Jetzt kommen die Manschetten wieder drauf (Mit eingebauter Lenksäule, muss die Manschette vor dem Einbau der Gelenkwelle wieder drauf;)). Die beiden Einzelteile der Manschette sollten auch vor dem Einbau wieder zusammensteckt werden, weil es nachher sonst beinahe unmöglich ist, die Manschetten wieder richtig zu befestigen. Es kann auch nicht schaden, die Gleitflächen (für die Gelenkwelle) an den Manschetten zu fetten. So sehen die Manschetten als einzelteile aus: Von Oben: Von Unten: Und so sieht das ganze zusammengesteckt aus (Die beiden Teile müssen ganz ineinander gesteckt werden.): Damit sollte der wesentliche Teil abgeschlossen sein. Eventuell gibt es auch einen einfacheren Zugang zum Kreuzgelenk, als der Weg von oben. Einer, bei dem man den Hitzeschild nicht abbauen muss. Vom linken vorderen Radkasten aus, kann man das Kreuzgelenk zumindest sehen, und es sollte auch möglich sein, die Schraube mit einer (oder mehreren) Verlängerung(en) zu erreichen. Ausprobiert habe ich es aber nicht (bin ich erst hinterher drauf gekommen). Hier kann man die Schraube sehen: Das bei mir ausgebaute Gelenk, war übrigens völlig verrostet, und hatte schon erhebliches Spiel. Nachdem der gröbste Rost runter war, sah es dann noch so aus: Selbst die Dichtungen sind "verrostet":) Das wars erstmal. Ich hoffe, das ganze ist einigermaßen verständlich, und es nimmt einigen die "Angst" vor dem Gelenkwechsel beim V6. Im nachhinein betrachtet ist es eigentlich relativ einfach (wenn man weiß wie's geht), nur halt etwas enger als bei anderen Xantias (Der Ausbau bei einem 2l/16V war beinahe ein "Kinderspiel"). "Profischrauber" muss man dazu nicht sein, aber handwerklich geschickt sollte man auf jeden Fall sein. Und sorgfälltiges Arbeiten an der Lenkung(!) sollte selbstverständlich sein. Spezialwerkzeug hab ich keins gebraucht (außer vielleicht die vielen Verlängerungen). Wie schon erwähnt, braucht man für die Schraube am unteren Gelenk einen 6er Innensechkant, und für die am oberen Kreuzgelenk, eine(n) 13er Nuss (Schlüssel). Falls jemand dazu Ergänzungen oder Fragen hat - Nur zu... Markus
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