Ich muss zugeben, dass ich mit dem C6 leider nicht besonders vertraut bin, aber bekanntermaßen hat er vorne eine Doppelquerlenker und hinten eine Mehrlenkerachse, bei welchen nach meinem Kenntnisstand der Großteil der Lagerstelle als Elastomerlager (Silentlager) ausgeführt sind. Bei diesen handelt es sich letztendlich um Teiltragende Feder-Dämpferelemente, dies sollte jedem bekannt sein der schon mal Fahrwerksteile erneuert hat und Lenker aus deren Ruhelage drücken musste.
Bei der Höhenverstellung muss man zwischen Höhen unterscheiden, bei denen das Fahrzeug an den oberen oder unteren Anschlägen anliegt und diese zumindest einen Teil der Gewichtskraft des Fahrzeuges tragen bzw. auf der anderen Seite die Federzylinder gegen die Anschläge drücken.
Bei den klassischen Hydropneumaten (vor Hydractiv 3) ist dies mindestens in der Tief- und Höchststellung der Fall. Da Höchst- und Tiefstellung Wartungszwecken dienen, ist dies auch so sinnvoll und sollte daher auch bei Hydractiv 3 noch so sein.
Die erhöhte Fahrstellung ist bei den klassischen Hydropneumaten nicht so einfach zu bewerten und zumindest der Xantia fährt da auch in die Anschläge. Aufgrund der Möglichkeiten der elektronischen Höhenregelung von Hydractiv 3 gehe ich nicht davon aus, dass das Fahrzeug in die Federungsanschläge fährt. Daher sollten hier tatsächlich die Geometrie und die Elastomerlager die einzigen Einflussgrößen sein. Ob die von dir gezeigten Druckänderungen von vorne 13,2 bar und hinten 14,3 bar dafür plausibel sind, darfst du selber entscheiden.
Die von dir genannten 50 bar sind jedenfalls durch die Endanschläge zu erklären. Wobei ich tatsächlich zugeben muss, das ich mit geringeren Drücken in Tiefstellung gerechnet hätte und damit hier einer deutlich höheren Druckdifferenz. Edit: bx-basis hat dies in der Zwischenzeit erläutert.
Insgesamt ist es doch erstaunlich, wie lange sich dieses Thema hält, wenn ihr es schafft dies bis in den März aktiv zu halten, werde ich dann mal ein paar Messwerte an der rollengelagerten Hinterachse beim Xantia aufnehmen. Vorher werde ich wohl leider nicht dazu kommen.