Wie Athanagor schon im Post ganz vorne erwähnte:
Das Fahrzeug war ein Mercedes W116 450 SEL mit der fetten 6,9er Maschine aus dem Mercedes 600. Da gibt es im Netz sogar rekonstruierte Schnitttabellen mit den gefahrenen Geschwindigkeiten in den verschiedenen Streckenabschnitten bzw. Kreuzungspunkten.
Ein bisschen Citroen steckt in dem W116 6,9 ja auch:
Wikipedia:
Statt mit der Luftfederung des 300 SEL 6.3 war der 450 SEL 6.9 ähnlich wie die großen Citroën-Modelle serienmäßig mit einer Hydropneumatik ausgestattet, einem mit Gas und Drucköl arbeitenden System. Dabei wurde die Fahrzeugmasse von vier Gasfederelementen getragen, die über Hydraulikzylinder, die gleichzeitig als Stoßdämpfer wirkten, mit den Radaufhängungen gekoppelt waren. Die Speicher waren untereinander und mit zwei Steuereinheiten durch ein Leitungssystem verbunden. Der Hauptvorteil der „Öl-Gas“-Federung war die automatische Niveauregulierung, die unabhängig von der Belastung des Fahrzeugs eine konstante Horizontallage des Karosserieaufbaus sowie konstante Federwege ermöglichte. Dadurch konnte die Federung sehr weich sein, ohne die Fahrstabilität zu beeinträchtigen. Zuvor hatte man bei Mercedes nur eine auf die Hinterachse beschränkte Ausführung in Serie gebracht, so bei den Typen 600 und 300 SE. Für das Befahren schlechter Wegstrecken konnte die Bodenfreiheit im 6.9 per Zugschalter an der Armaturentafel um vier Zentimeter erhöht werden, allerdings unter Komforteinbußen.[1][6][7][8]
Interessant auch, dass der Fahrer nach der Fahrt festgenommen wurde und ihm der Führerschein entzogen wurde.
Aber nur für wenige Stunden, wohl um die Form zu wahren....
LG, Bert