Egal ob BX oder Xantia, beide rosten gerne und meist sehr lange im Verborgenen. Das was da rostet ist oft nur schwer vernünftig instand zu setzen weil es in der Regel komplexe Strukturen nachhaltig zerbröselt. Ich rede da von Radhäusern inkl. Domen beim BX, Hechbereich des Xantia etc.
Beim Xantia ist die Hydraulik tendenziell anfälliger und teurer zu reparieren. Die Leitungen zu ersetzen ist meist sehr viel mehr Arbeit als am BX und speziell am X2 gammeln die schlimmer als am BX.
Motoren sind durch die Bank unauffällig und haltbar, ebenso die Getriebe.
Sowohl BX als auch Xantia sind alte Autos, das sollte man bei der Budgetplanung berücksichtigen. Mit dem Kauf ist es meist nicht getan, ein hoher Kaufpreis ist leider auch selten ein Garant für ein problemloses Auto. Ich lege die Priorität immer auf eine möglichst einwandfreie Karosseriesubstanz, gute Hydraulikleitungen sind auch wichtig. Alles andere ist eher gut kalkulierbar, so dass man sich ausrechnen kann was die Kiste kosten wird bis sie dann mal fährt. Beim BX sollte man minimum 2500-3000€ einplanen für was ordentliches, wobei ein Kaufpreis von 2000€ nicht unbedingt heißt dass der Wagen mit weiteren 500-1000€ fertig ist. Ein 30 Jahre altes Auto kann einen immer wieder überraschen, ein gewisses Notbudget ist unbedingt notwendig, ebenso ein Plan B was Mobilität angeht. Wir fahren 2 BX im Alltag, Plan B gibt es nur im Sommer (2CV und Motorrad), das funktioniert zu 99% gut, erfordert aber gelegentlich auch einen gewissen Einsatz um die alten Dinger zuverlässig am Laufen zu halten.