Der Umbau ist nahezu zwingend Gebastel, zwei völlig verschiedene Steckergenerationen müssen "verheiratet " werden.
Es passen zig Dinge nicht. Da auch noch das frühe Armatrenbrett drin sein wird, falls wirklich 1977, nochmal unpassender. vermutlich dazu schmale spur.
Dazu haben diese frühen autos die dünnen Stabilisatoren, dass heisst mit der Leistungsentfaltung des Turbo kommt da keine Fahrfreude auf, sondern seekrankheit, spätestens oberhalb von 200kmh eher lebensgefährlich für sich und andere.
Es kommt also darauf an, was und wie vom Spenderfahrzeug, sofern ein originaler Turbo ab ende 1984, tatsächlich übernommen und mit Sachverstand und am besten mit genauer Dokumentation umgebaut wurde.
Eigentlich muss der 77er von vorne bis zur B-Säule auf Rohkarosse ausgeräumt werden und dann alles vom Turbo rein, nach hinten die elektrik komplett und an der Hinterachse der richtige Stabi rein.
Nur den Einbau einer Antriebseinheit wird nur ein absolut unwissender TÜV-Mann hier abnehmen. Und das ist auch gut so.
H-Kennzeichen wird vermutlich über das Argument der Baureihe hinbiegbar sein. Allerdings hat der77er NICHT die gleich ABE-basis wie alle Fahrzeuge ab 10/81, somit könnte auch das mit dem H nix werden. Bliebe noch die Option belastbarer Beweise, dass der Umbau schon vor sehr langer Zeit vorgenommen wurde.
Alternative: Wenn der 77er sonst richtig gut ist bzw. der Preis günstig bei guter Substanz: Motor rausschmeißen und auf original-Zustand zrückrüsten, sofern das noch möglich ist, bzw. der Aufwand, das Gebastel ungeschehen und unsichtbar zu machen, nicht zu groß ist.
Fazit: alles SEHR gut vor kauf recherchieren und abwägen. Viel Erfolg.