Die Antwort kann man knapp halten und mit Ja beantworten. Aber das reicht letztlich nicht.
Zunächst muss man gewährleisten, das Federzylinder, Hohenkorrektoren und alle Schwing- und Achslager der Vorder- und Hinterachse perfekt funktionieren, damit der CX schonmal so fährt wie ab Werk, bevor man mit der Umbauereri beginnt, bzw. all das während des Umbaus geprüft und instandgesetzt wird.
Hier gilt, dass nur wenige CX überhaupt erstmal so fahren, wie sie in ihrem jeweiligen Serienzustand fahren könnten.
Die dünnen Stabis passen auch bei breiter Spur vorne.
Sie wurden zudem bis zum Schluß in den 2.0 ,2.2 CX Berline mit dem Alumotor verbaut.
Frühe und noch befüllfähige Kugeln zu bekommen, dürfte recht schwer sein.
Ergo Comfortkugeln oder Experimente mit andern Kugeln.
185/80 14-er Reifen bekommt man nur in H bis 210 kmh.
Früher schon der Sparbrötchen-Trick: T- oder H-reifen fahren mit M&S Kennung und Winterreifen-Kleber auf dem Tacho
( 1000x gehört: Ich fahr ja nie über 190 kmh und Sommerreifen sind überbewertet)
Ergebnis des Umbaus ist definitiv ein CX Turbo GTI der keine ABE mehr hat, ohne wenn und aber.
Fahrten über 200 km/h und Situationen wie langezogene Autobahnkurven mit Bodenwellen werden dann zur Herausforderung, auch für Geübte.
Aber auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten können die Turboschubinduzierten Lastwechsel in Zusammenarbeit mit den Ballon-Schallplatten-Reifen brenzlig werden.
Es stellt sich mir aber die Frage, ob du überhaupt jemals einen GTI Turbo gefahren bist????
Die Art der Leistungsentfaltung ist einfach nichts für auf DS-Niveau hingefriemelte CX-Schaukelfahrwerke.
Wenn du allein nur Comfortkugeln im Turbo fährst und bei der Auffahrt auf die Autobahn im 2. oder 3. gang Vollgas gibst, haut es dir die hinteren Schwingen
gegen die Anschläge und nachts leuchtest du für Sekunden mit deinen Scheinwerfern in den Himmel .
Zudem fahren Passagiere im Fond bei jeder Beschleunigung mit Turboeinsatz unfreiwillig Aufzug.
Kotztüten statt Strassenkarten in den Kartentaschen der Vordersitze sind da eine sinnvolle Prävention.
Vielleicht kann man dem Nachwuchs bis 10 Jahren noch ein Kirmes-jauchzen entlocken, immerhin.
Der Weiterverkauf eines solchen Umbaus dürfte schwierig sein, zumal klar und deutlich darauf hingewiesen werden muss, dass der Wagen
nicht zulässig umgebaut ist und NUR auf der Nordschleife des Nürburdrings oder ähnlichen Rennstrecken betrieben werden darf .