Das geht doch alles am Kern vorbei.
Aber ok, wenn ihr jedes mal beim Bremse kontrollieren oder nachstellen die Trommel abnehmt und auch an den Zentriernocken herumstellt, soll es Recht sein. Eine maschinenbautechnische Notwendigkeit konnte mir noch keiner auch nur ansatzweise erklären.
Vielleicht kann ja noch jemand meine Frage von oben verständlich und nachvollziehbar erklären? Hier die Frage nochmal:
In welchem Wartungsheft steht es denn wie genau?
Was ich in den verschiedenen Büchern (Werkstatthandbuch, Reparaturhandbuch, Hayes, Losch, ...) finde, deckt das nicht. Eher im Gegenteil:
"Der Belagverschleiß ist [bei vergrößertem Pedalweg] so weit fortgeschritten, dass die Bremsbacken einen immer größeren Weg brauchen, bis sich ihr Belag an die Trommel anlegen kann. Dann muss die Bremse am Rad nachgestellt werden.
...
Eingestellt wird am Sechskantkopf, der etwa auf halber Höhe ... an der Bremsträgerplatte sitzt. Bei Bremsen mit Aluminiumtragplatten ist mit einem Schraubenzieher ein Stopfen aus der Bremstrommel abzusprengen, der die Einstellnocken freigibt {siehe Jozzos Bild}. Durch Drehen wird innerhalb der Bremse ein Exzenter verstellt, der die Bremsbacken jeweils stärker spreizt. Wichtig: Für jede Bremsbacke jedes Rades ist jeweils eine Einstellschraube zu betätigen, also zwei pro Rad."
In jeglicher Literatur die ich habe wird die Zentriernocke ausschließlich zum Zentrieren der Bremsenteile verwendet, und anschließend gesichert. Also immer nur zum aufeinander einstellen von Bremsenteilen, die zuvor noch nicht aufeinander eingestellt waren. Aber niemals zum Nachstellen. Wenn es andere Literatur gibt, interessiert mich das.
Genauso die Logik, wie bei einer ursprünglich sauber zentrierten Bremse durch Belagsverschleiß die Zentrierung verloren gehen sollte, so dass man am Zentriernocken nachstellen müsste.