Seit einer Woche ist meine Idee bei mir in Gebrauch. Noch läuft sie nicht optimal, Motor ruckelt wenn warm gefahren bei wenig Last, so dass ich vom reinen Fahrerlebnis noch ein wenig abgelenkt bin. Die Faszination geht für mich natürlich von der subjektiv sehr weichen Federung mit sehr langen Federwegen und Karosseriebewegungen um diverse Achsen aus. Es macht daher einen Riesen Spaß, mit ihr über Landstraßen zu cruisen. Allerdings gibt auch sie kurze harte Stöße an die Passagiere weiter. Es mag sein, dass die schon etwas betagten Michelins (> 10 Jahre) ihren Anteil daran haben und ich den Reifendruck etwas reduzieren könnte. Der Vergleich mit dem C6 fällt aktuell schwer, weil ich den Ende November letztmalig bewegt habe. Ich würde unterschreiben, dass die Federung der Idee noch etwas sensibler anspricht und definitiv mehr und größere Karosseriebewegungen zulässt. Auf der anderen Seite behaupte ich, dass der C6 vom Federungsverhalten näher am D-Modell als an zeitgenössischen Fahrzeugen dran ist. Der Komfort insgesamt (Federung, Sitze, Geräusch) ist unerreicht. Das gilt m.E. auch für den Vierzylinder, der auf ganz ähnlichem Niveau federt wie der Sechszylinder. Die Stunde von AMVAR schlägt, wenn es in die erste Kurve geht. Wäre für mich kein Muss beim C6 (der Vierzylinder Automatik täte es für mich auch), ist aber wirklich großartig.
Wenn der C6 wieder aufgeweckt wurde, was angesichts der Corona bedingt ausfallenden Maitour nach Frankreich wohl noch länger dauern wird, werde ich beide gegeneinander antreten lassen. Ich bin selbst gespannt.
Für mich stellen D-Modell und C6 das erste und das letzte Kapitel derselben großartigen Geschichte dar. Was für ein Privileg, beide fahren zu können!