Huch, Roland, da bin ich ja nicht allein mit der Idee gewesen, den SCINTEX auf seine Schalterfunktion zu reduzieren und darin Vorteile zu sehen und die zu nutzen.
Der evidente Unterschied zwischen unseren beiden Lösungen ist die Platzierung des die empfindliche Bimetalltechnik ersetzenden Blinkgebers. Extern bei mir und intern bei dir.
Beide Lösungen haben ihren Reiz. Meine die große Freiheit bei der Auswahl des Gebers und deine die Freude, einen brauchbaren gefunden zu haben, der mit reinpasst ins Gehäuse.
Dieser erste von den vier aufgeführten Vorzügen des Kellermann R1 scheint mir der einzig relevante im Vergleich mit anderen Gebern.
An beiden Lösungen kann man kritisieren, dass die Blinkkontrolllampe nicht zwischen Warnblinken und Blinken unterscheidet. Und nicht zwischen links und rechts blinken.
Um dem abzuhelfen hatte ich meinen Umbau schon mal Richtung Luxusvariante erweitert: Indem ich die Soffite ersetzt habe durch 2 LEDs (parallel zu den Blinkleuchten geschaltet). Die eine ragte von links in den roten Plastikstutzen unter dem transparenten Griff, die andere von rechts. Dann leuchtet beim links blinken nur die linke Hälfte des roten Rings, beim rechts blinken nur die rechte Hälfte und beim Warnblinken der ganze Ring rot. Sehr schön, fand ich. Muss aber nicht unbedingt sein und ist „etwas“ Zusatzarbeit gewesen.
Chapeau Claque: Hut ab, Roland, vor deiner Idee mit dem Claqueur. Typisch Musiker :-).
Nebenbei:
- Auch wenn man vom Umbau nichts sieht- Ein Detektiv kann ihn dennoch eingrifflos checken: Beim original belassenen SCINTEX leuchtet die Kontrollleuchte in den Dunkelphasen der Blinkleuchten, beim umgebauten in den Hellphasen.
- Bei externer Lösung passt dein Claqueur noch innen rein. Und die Billig-Cartier-Dosen sind per se nicht lautlos... :-).
Uli