Erst sind die Schläuche zu schwer, dann sind sie zu teuer. Das sind alles nur Ausreden.
Ich fürchte, die Funktion eines Unterdruckbremskraftverstärkers ist mir durchaus geläufig. Da gibt es ein Rückschlagventil im Unterdruckschlauch zum Motor. Kommt der Unterdruck aus einer Pumpe, gibt es das Rückschlagventil u.U. nicht bzw. die Pumpe enthält dieses Ventil. Wenn der Schlauch insgesamt abbrennt, ist der Unterdruck weg. Sollte der Schlauch zwischen Motor und Rückschlagventil abbrennen, bleibt eine gewisse Reserve Unterdruck erhalten. Die geht aber verloren, wenn man mehrmals in Panik bremst. Auf der Autobahn bremst man halt nicht so oft, um zu gucken, ob die Bremse "abbaut". Manson hat das Szenario mit Öl aus dem Turbolader beschrieben, welches den Motor hochdrehen läßt. Man könnte da fest auf der Bremse bleiben und auskuppeln, aber das müßte man so gelernt und immer wieder geübt haben. Dreimal fest gebremst und die Unterstützung ist weg.
Wir sind alle nicht die Testpiloten mit der eiskalten Hundeschnauze.
Mit 7 Kindern im Auto, das war vielleicht eine Gruppe aus mehreren Familien, denkt man ja auch an allerlei Dinge abseits der Bremse und des Feuers. Kind 1 wollte schon vor 50 km auf das Klo, Kind 2 hat sein Handy irgendwo verloren, Kind 3 streitet mit Kind 4 ständig, Kind 5 hat kein Geld mehr, um nach Ankunft mit dem Bus nach Hause zu fahren, Kind 6 hat vorhin nichts gegessen und hat jetzt soooo einen Hunger und Kind 7 hat so viel Durst, will aber nur Wasser mit Kohlensäure, was schon aus ist. Dann zieht der Wagen nicht richtig und was das wieder kostet und der Verbrauch ist auch höher als sonst und meine Güte, schon wieder eine Péage Stelle mit Riesenstau.
Gernot