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Inhalte mit guter Reputation für 07.08.2020 in allen Bereichen

  1. chrissodha
    hab' ich heute vormittag auch gelesen, wusste aber nicht, ob es zulässig ist so'n Artikel hier zu verlinken. Insgeheim freut es mich ein wenig, hab ich doch bislang als Antwort auf meine Kritik an dieser Art der Bedienung meist zu hören bekommen ich sei ein technikfeindlicher alter Sack. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, daß das nichts taugt. Meine Frau fährt Cactus; fast alles über'n touchscreen zu steuern, aber insgesamt gibt es da ja relativ wenig zu steuern und die Menüs sind recht einfach, die Symbole leicht durchschaubar. Und trotzdem fühle ich mich höchst unwohl dabei, wenn ich da mal an der Klimatisierung oder so was einstellen will. Ich will Schalter haben ! (oder eine wirklich gute Sprachsteuerung wie sie angeblich Polestar hat)
  2. RolandPiccolo
    Salut, also ich würde als erstes die Position der Schaltgabeln überprüfen und gegebenenfalls neu justieren. Das geht in eingebautem Zustand nach Entfernen des oberen Getriebedeckels. Angaben dazu in den Werkstatthandbüchern. Das ist wirklich eine relativ leicht durchzuführende Tätigkeit. Als Lehre kann man provisorisch auch Fühlerlehren nehmen, ist aber etwas Gefummel. An den Synchronringen wird es kaum liegen, denn die sind, wie der Name schon sagt, zum synchronisieren da. Es kann aber an einem verschlissenem Synchronsperrring liegen. Im Getriebe sind drei davon vorhanden. Das sind so Drahtringe geringer Kosten, welche nach Citroen bei jeder Getriebeüberholung generell ausgetauscht werden sollten. Normalerweise sollten die Hinterschneidungen der Klauen an den Zahnräder bei Kraftschluß die Zahnräder zusammenhalten, bei Schiebebetrieb, bzw. Lastwechsel kann ich mir gut vorstellen daß verschlissene Synchronsperringe dann nicht mehr genügend das Zahnrad in Position halten. Aber als erstes mal die Schaltgabelstellung kontrollieren. Das komplette Zerlegen und der Austausch der Synchronsperrringe ist nicht so ganz ohne, aber machbar. Wichtig beim Zerlegen ist daß man nichts ändert was die Ausdistanzierung des Differential tangiert und alle Distanzscheiben wieder an ihrem vorherigen Platz und Seite plaziert. deudeuchement Roland
  3. didomat
    3 Punkte
    Manno, wenn im Frühjahr nicht die Reißleine in Form des Lockdown gezogen worden wäre hätte das ganz anders ausgesehen, dann hättest du Bergamo in Aurich besichtigen können. Exponentielle Verbreitung eben, das verflixte Virus - wenn man es läßt. Niemand sehnt sich nach nem erneuten Lockdown - also sollten wir uns entsprechend verhalten.
  4. schwinge
    2 Punkte
    Früher gab es noch gutes Gift... Mäuseplage gibts nicht erst seit diesem Jahr. Das war die letzten beiden Jahre schon nicht viel besser. Wenn man ein oder zwei hungrige Hunde hat und einen 1000l ICB Container mit Wasser und ein Stück Schlauch, kriegt man die Mäuse auch ohne Gift los. Falken hatte ich dieses Jahr auch, vier Junge hatten die. Vor ein paar Wochen ausgeflogen. Jedes Jahr kommt ein Pärchen gucken, aber nicht jedesmal entscheiden sie sich, bei mir zu brüten. Wir haben damals beim Verputzen das Loch in der Wand gelassen als Nistplatz für das Viecherzeug.
  5. FuchurXM
    2 Punkte
    Stimmt, die Vögel werden ja präventiv vergiftet damit sie nicht durch Windräder zu schaden kommen. Aber das der Klimawandel erst so gewaltig ist seit es massenhaft Ökostrom gibt wird ja wohl hoffentlich keiner bestreiten wollen.
  6. Frank M
    2 Punkte
    Wohl eher ans Mausern
  7. Frank M
    2 Punkte
    Bitteschön !
  8. badscooter
    "Er kommt, wenn auch mit einiger Verspätung: VWs bisher ernsthaftester Beitrag zur E-Mobilität. Ist der ID.3 nach Käfer und Golf der nächste Hit von Volkswagen?" >> https://www.diepresse.com/5849483/volkswagen-id3-die-dritte-macht "Das Potenzial zum Gewinner ist dem ID.3 aber zweifellos in die Wiege gelegt." "Bis auf die farblich abgesetzte Armaturenbrettauflage ist alles in Hartplastik mit Billiganmutung und unerfreulichem Klangbild beim Draufklopfen eingekleidet. Auch bei den Assistenzsystemen knausert der Elektro-Wolfsburger..." "...alle Funktionen sind einfach und logisch in den Bildschirmmenüs auf dem zentralen Zehn-Zoll-Display sortiert..." "Dass die Kraft auf die Hinterachse wirkt, bleibt aber selbst bei mutwilligen Manövern eine Kataloginformation – der ID.3 ist beinahe enervierend stoisch und neutral im Handling." "...bei den ersten Testfahrten hielt der Stromer sein Verbrauchsversprechen exakt ein." "Compliance-Hinweis: Die Reisen zu Produktpräsentationen wurden von den Herstellern unterstützt. Testfahrzeuge wurden kostenfrei zur Verfügung gestellt."
  9. JK_aus_DU
    Genau so gehört sowas meiner Meinung nach auch. Simpel und gut.
  10. Frank (F)
    Der laufende Motor ist nur bei absolut platten Speichern nötig, also wenn der Regler fast im Sekundentakt klackert. Da wären dann erst mal neue Speicher viel sinnvoller. Bei neuwertigen bis noch brauchbaren Speichern reicht der gespeicherte Druck bei abgestelltem Motor allemal aus, um die vordere Bremse zu entlüften. Bei intaktem Bremsspeicher funktioniert dass sogar, wenn man am Hauptspeicher den Druck abgelassen hat. ( was, wie ich schon schrieb, bei dieser Arbeit nicht nötig ist). Intakt definiere ich als mindestens noch 50% ig vom Neudruck, ergo um 30 bar. Nebenbei zur Erinnerung: Intakte Speicher sind die Lebensversicherung, wenn mal der Hydraulikdruck-Nachschub ausfällt. Und bei den Arbeiten am Sattel darauf achten , dass Scheibe und Beläge ggfs. von ausgetretenem LHM gereinigt werden (Bremsenreiniger)
  11. Ebby Zutt
    2 Punkte
    Terry Pratchets „rollende Steine“ waren auch leichter zu entschlüsseln, als das, was gern kul(t) wäre . 😇
  12. Frank (F)
    Sorry, das stimmt nicht. Wenn man die Entlüftungsschraube öffnet, spritzt nichts, es quillt langsam eine Weile heraus. Am Druckregler muss man gar nichts machen. Wer mag, kann eben den Druck am Regler ablassen, aber nötig ist es nicht. Auch nicht, wenn man den Bremsschlauch wechselt. Nur eben nicht die Bremse treten. Desweitern ist die Verschraubung Bremsschlauch an Leitung regelmäßig ein Problem, Bremsleitungschlüssel ist ein Muss, oft geht es nicht ohne geduldiges Spiel mit Rostlöser und Erwärmen, sonst ist schnell die Leitung abgedreht. Bei Schlauch an Sattel neue passende Kupferdichtungen verwenden. Dann : Probleme sind fest gegammelte Nippel, da Stahl in Aluguss geschraubt. Da kommt schnell "ab". Ggfs erwärmen. Und immer wieder vor und zurück bewegen im Gewinde, sobald starker Widerstand kommt, Das zermalt den Gammel im Gewindegang. Geduld wird belohnt. Es gibt aber auch Fälle, da geht nichts mehr und es reisst bündig ab. Da muss dann ein halber äußerer Bremssattel her. Wichtig ist ein stramm auf dem Nippel sitzender Entlüftungsschlauch der in eine Flasche führt. Ein Helfer drückt langsam die Bremse, wenn das Ventil geöffnet wurde. Kann man recht gut dosieren. Kommen keine Blasen mehr- schließen - Bremse loslassen -fertig. Erst rechts, dann links entlüften.
  13. Xanbibti
    2 Punkte
    Soviel ich mitbekommen habe ist die Luftverschmutzung in Bergamo sehr hoch, sodaß viele eine vorgeschädigte Lunge haben. Desweiteren ist die Krankenhausversorgung dort nicht die gleiche wie bei uns. Nosokomiale Infektionen , Überforderung des Krankenhauses, Schutzausrüstung war ungenügend. Dann noch viele ältere über 80 Jahren. Privates Pflegepersonal aus dem Ausland, reiste nach Hause wegen den Grenzschließungen, usw..... https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/03/tag-Arzt-Bergamo-Christian-Salarioli-Zustaende-Krankenhaus-Entscheidung-Bhandlung-ja-nein-Tod-3dc38bc1-8b89-406d-aa19-805d03a95cfa.html
  14. bx-basis
    Kopf ist runter, am 2. Zylinder hat es das Einlassventil wohl minimal erwischt, die Ventile der 3 anderen halten dicht. Warum nur auf einem Zylinder wird wohl ein Rätsel bleiben, vielleicht war das etwas strammer eingestellt und hat daher weiter geöffnet. Ist auch minimal, im eingebauten Zustand ist nichts zu sehen. Nur das reingekippte Benzin verschwindet dort recht zügig, bei den anderen nicht.
  15. XMechaniker
    1 Punkt
    Trockenheit Milder Winter Alle Paar Jahre gibts eine Massenvermehrung. Das alles und mehr kommt zusammen. Die Zahl der Füchse dürfte es nicht sein. Ich hab einen Fuchsbau und diverse Falken (bin ich froh drum) auf der Plantage und dennoch Mäuse. Ich hab aber auch Benjeshecken drumherum, in der Plantage Zwischenfrüchte und mähe die Streuobstwiese erst ab Ende Mai/juni (bei den Kirschen) oder Juli (alles andere)vor der Obsternte bzw. Zwischenfrucht vor Ende Blüte/Anfang Samenbildung. Zwischendurch Beweidung mit Schafen durch den Nachbarn. Da finden die Viecher prima Schutz und auch Nahrung. Mein Opa hatte in den 70ern alles Kahl gehalten mit Grammoxone und Reglone (die waren nicht bei degustierung evtl. krebserregend wie Glyphosat oder Mettwurst, sondern mit Totenschädel auf der Verpackung). Da war kein Platz für Mäuse... Später hat er mit "Umwelt" angefangen, heute ist das Bioland zertifiziert. Ich krieg aber immer Tips von informierten Ökos. Meine Fegeschäden dieses Jahr lagen wohl auch daran, dass es nicht genug Wölfe gibt. Muss ich mal meinem Nachbarn mit den Schafen sagen, dass der bei mir nen wolfssicheren zaun baut. Und dem Jäger, dass der nicht mehr Schießen braucht. hm... macht keinen spaß mehr. Aber ich muss wenigstens nicht von leben:)
  16. MatthiasM
  17. Juergen_
    1 Punkt
    Jetzt sind wir hier schon bei der Mäuseplage. Kam man da nicht was mit Katzenbildern tun?
  18. Ebby Zutt
    1 Punkt
    Interessant! Stützt die These, dass die Beutepopulation die Fortpflanzungsrate der Jäger stark beeinflusst.
  19. Frank M
    1 Punkt
    Auch lustig. Grad gelesen. Es gibt immer mehr "Jäger" in D. Die Fuchsjagd steht hoch im Kurs. Es wurden dieses Jahr schon hunderte abgeschossen. Jetzt jammern einige Bauern , wir haben eine Mäuseplage die ganze Felder ruinieren. Was steht bei den Füchsen auf dem Speiseplan ? Upsi !
  20. thomasmu
  21. sukicx
    Hallo, der Preis ist nicht fair, sondern aus einer Apotheke ! Außerdem wird der Mittelschalldämpfer bei der CX-Basis ohne Verbindungsrohr zum Endschalldämpfer hin, geliefert zum Preis von 156,-€ und ca. 10,-€ Fracht, also über 166,-€ frei Haus. Inzwischen habe ich einen Mittelschalldämpfer mit dem o.a. langen Endrohr gekauft, bei BKautomitive/Marpingen. Dort ist die Abwicklung sehr korrekt. Der Gesamtpreis für den Mittelschalldämpfer mit dem langen Endrohr beträgt. 80,35€ frei Haus ! Inzwischen ist alles auch eingebaut. Gruß Hans
  22. bx-basis
    Auch am Bremsventil findet sich eine Entlüftungsschraube, beim CX vermutlich bis zuletzt, beim BX fiel sie irgendwann 1989 weg.
  23. HDI JUNKIE
  24. Icksemm
    oha, da war doch noch was. Ich sollte mal langsam damit anfangen. ich kann dir da zwar theoretisch nicht folgen hätte aber dafür die praktischen Druckwerte in den jeweiligen Stufen parat. Erhöhte Fahrstellung laß ich mal weg. Die da wären: ganz oben: vorne 156bar, hinten 118bar Fahrstellung: vorne 130bar, hinten 89bar ganz unten: vorne 102bar, hinten 75bar Wie wären jetzt die Kugelwerte vorne für genauso weich wie hinten?
  25. lll
  26. Rocknroli
    Meine Ente fährt wieder, habe heute die erste Ausfahrt über 20km gemacht. Es war schwarzer Dreck im Tank, schwarzer Dreck in der Benzienleitung, in der Benzienpumpe und vor allem im Vergaser. Links vorne war ein AXO Plastikblinker verbaut, der blinkte manchmal und manchmal nicht. Da rechts ein Meatllblinker drin ist hab ich für links auch einen Meatllblinker besorgt und siehe da der blinkt ohne Unterbrechung. Um die Tankanzeige hab ich mich noch nicht gekümmert und die Vordersitze wackeln, aber damit werde ich auch noch fertig. Danke noch einmal für Eure Hilfe!
  27. Ebby Zutt
    1 Punkt
    Still mit entsprechendem Abstand wartend an der Kasse, dachte ich so in meine Maske hinein: Was braucht’s hier Demos gegen Maskenpflicht und angebliche Einschränkungen, wenn an anderen Enden dieser Welt Hunderttausende ( Beirut) alles verlieren, Frauen noch nicht mal Auto fahren dürfen, demokratiefordernde Bürger reihenweise ( mindestens) verhaftet werden ( Hongkong, Moskau, Petersburg, ...) Aluhutträger haben offensichtlich keine anderen Sorgen. Bleibt nur die Frage, was anziehen, falls man doch im Fernsehen auftaucht. Was braucht’s diese Diskussion hier, wo es doch eigentlich um das Tagesgeschehen gehen sollte. Also, was ist sonst los auf dem Planeten??
  28. NonesensE
    Es geht eigentlich um die Stoffmenge (proportional zum Produkt aus Druck und Volumen). Gleichzeitig darf aber im Betrieb (Druck im Gleichgewicht vorn um die 100 Bar, hinten abhängig von der Beladung, leer wahrscheinlich um 50 Bar) bei komplettem Ausfedern der Druck der Kugeln nicht unterschritten werden. Deshalb kann man die Kugeln nicht weiter aufblasen als das Maximum, das Citroen anbietet.
  29. Ronald
    Mein C5 und sicher auch der Tesla haben einen Regensensor. Da muss man weder am Hebel noch am Touchscreen fummeln, wenn es regnet. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
  30. schwinge
    dito. Mit einem Tastentelefon konnte man noch "blind" stundenlang SMS während dem Autofahren schreiben. Touchscreens sind zwar vielseitig, erfordern dafür zusätzlich die optische Kontrolle beim Bedienen. Tesla hat angeblich auch Sprachsteuerung für das Wischerintervall. Ist aber alles Murks, meiner Ansicht nach. Mein Smartphone erkennt, wenn ich in einem Fahrzeug unterwegs bin. Dann sagt es einem wer anruft, wenns klingelt. Man kann per Sprachbefehl annehmen oder abweisen und sprachgesteuert per Nachricht antworten. Fragt bei eingehenden Nachrichten, ob sie vorgelesen werden sollen. Antwort hier auch wieder per Sprache möglich. Navigation usw per Sprache bedienbar. Viele Möglichkeiten, aber umständlich, da es oft nicht ganz so wie gewünscht funktioniert und man einen großen Teil seiner Konzentration für Bedienung und "Kontrolle" der Sprachsteuerung aufwenden muss. Dieses Technologie ist jetzt für Konsumenten seit ~2 Jahrzehnten verfügbar und ist noch lange nicht perfektioniert.
  31. cit-rotti
    .....das Problem an Vorderachse liegt wahrscheinlich weniger am Tarrierdruck, sondern am Volumen. Hinten stehen trotz geringerem Fahrzeuggewicht 4 Kugeln a`380 ccm = 1520 ccm Volumen zur Verfügung. An der Vorderachse sind es trotz höherem Gewicht nur 3 x 380 = 1140. Der Königsweg wäre Vorne ein größeres Volumen bei entsprechendem Tarrierdruck. Fehlt Volumen bleibt als "Hilfsmaßnahme" die Erhöhung des Tarrierdruckes. Ich erinnere an SM und DS Zeiten - ursprünglich gab es 750 ccm geschraubte Kugeln mit entsprechendem Tarrierdruck, welche dann von 500 ccm Kugeln abgelöst wurden - der Tarrierdruck wurde dann erhöht.
  32. Ronald
    So ist es, und somit werden " Inhalte zur Aktivitätsverfolgung" immer geblockt. Entweder wurde die Blacklist des Filters von Disconnect aktualisiert oder mobile.de hat die "Verfolgung" angepasst/ verstärkt.
  33. Frank M
    1 Punkt
    Wacht auf ! https://m.facebook.com/groups/mademyday.gruppe/permalink/1522840387908841/
  34. fraunie
    Ich habe auch auf original 70bar Kugeln gewechselt und kann die Maßnahme nur empfehlen! Der C6 federt schöner und harmonischer, die Sport-Taste brauche ich interessanterweise gar nicht mehr.
  35. bluedog
    1 Punkt
    Danke für die Präzisierung. So kann ich mir viel Tipperei sparen. Weitpissen geht aber auch besser, wenn keine Gardinen im Wege sind... Ein bisschen Spass muss sein. Man siehts auch an den Infektionszahlen. Letztens eine eindringliche Warnmeldung in der dt. Tagesschau bei 730 oder so Neuinfektionen an einem Tag. Die Schweiz hat übern Daumen gepeilt einen Zehntel der Einwohner deutschlands, und am gleichen Tag über 110 Neuinfektionen. Das sind fast doppelt so viele wie in D, wenn man das in Relation zur Bevölkerungszahl sieht. Und das war auch schon zu Anfang der Pandemie ähnlich. Das hat an sich nichts damit zu tun, dass man in CH weniger überreagiert hätte. Man hat z.B. unvernünftig lange aus purer Not behauptet, Schutzmasken brächten kaum was. Hätte man zugegeben, dass es anders ist, wäre man vor dem Problem gestanden, dass man hätte empfehlen müssen, was mangels Verfügbarkeit von Masken nicht umsetzbar gewesen wäre. Ein brauchbares Krisenmanagement gabs in CH erst, als der Bundesrat die "ausserordentliche Lage" ausrief und damit - ähnlich wie im Kriegsfall - die nötigen Kompetenzen vorübergehend den Kantonen entriss und beim Bundesrat zentralisierte. So bliebs dann während und auch noch nach dem Lockdown. Man kann vom Föderalismus in der Schweiz jedes Hohelied singen, das man möchte - muss aber unumwunden zugeben, dass er in dieser Pandemie kaum noch kläglicher hätte versagen können. An sich wäre das Gesundheitswesen, und damit auch die Pandemievorsorge, Sache der Kantone. Und die haben auch eine Jahrelange Vorwarnzeit (seit SARS gabs entsprechende Studien) schlicht untätig verstreichen lassen, und waren noch nicht einmal in der Lage, in Eigenregie für eine genügende Versorgung mit Schutzausrüstung und den gängigsten Medikamenten zu sorgen. Aspirin und Panadol (hat noch nicht mal was mit dem Pandemiebedarf zu tun!) waren in den Apotheken der Schweiz während und nach dem Lockdown teils gar nicht verfügbar, und wenn, dann wurde pro Kunde nur eine Packung aufs Mal abgegeben. Für viele andere Standardmedikamente galt dasselbe, und man hatte Glück, wenn noch Generika bestellbar waren. Einfach den Bedarf mitnehmen war eher weniger realistisch... Die verschiedenen Landesteile waren höchst unterschiedlich von Civid-19 betroffen. Am ärgsten das Tessin. Da gings soweit, dass man über Ostern am Gotthard Autos mit Deutschschweizer Kennzeichen anhielt, und zur Umkehr zu bewegen suchte, bloss, damit nicht noch mehr Last auf die Krankenhäuser im Tessin käme, durch Verkehrs- oder Sportunfälle oder verreiste Corona-Infizierte. Einige westschweizer Kantone fast ebenso schlimm. Ich erinnere die Waadt und Genf. Um zu verstehen, warum man die Last in den Krankenhäusern nicht besser ausglich, muss man wissen, wie das schweizer Gesundheitswesen organisiert ist. Spitäler sind Sache der Kantone. Sie decken auch die Defizite. Es kann schon in "Friedenszeiten" schwierig sein, sich ausserkantonal behandeln lassen zu wollen, etwa weil ein bestimmter Eingriff einfach nur woanders öfter und daher in der Tendenz besser gemacht wird. Wer nur die obligatorische Grundversicherung hat - und das sind viele - braucht in solchen Fällen öfter mal vorgängig eine Kostengutsprache der Krankenkasse. Bei entsprechender Diagnose kriegt man die in der Regel recht problemlos. Ohne sowas ist Landesweit lediglich die Notfallversorgung versicherungsmässig garantiert. Bis so ein schwerfälliger Molloch von Gesundheitswesen in die Gänge kommt, hängt man als Covid-Patient im Zweifel am Beatmungsgerät und ist eben nur noch mit viel Aufwand und Risiko transportfähig. Hintergrund auch hier: Kantönligeist in Reinform. Der Bund hat im Gesundheitswesen eben nur in der Krise ernstlich was zu sagen, und genau so erklärt sich auch der diletantische, durch wegsehen und ignorieren geprägte Umgang mit solchen Krisenszenarien... Bei den Kantonen hat das etwa den Stellenwert der Luftschutzbunker und Kriegsspitäler, von denen man im Voraus schon immer wusste, dass sie im Ernstfall nie ausreichen würden, und immer hoffnungslos veraltet und unterausgestattet wären. Es richtig zu machen hätte zu viel gekostet. Und der Bund, der mit Armee und Zivilschutz etwas mehr Mittel und Übersicht hätte, hat nichts zu melden, solange nicht die Kacke wirklich am dampfen ist. Kurz: Man hatte einfach nur Glück, und kann das Eingreifen des Bundesrates in der Schweiz gar nicht hoch genug schätzen. Die Normale Kompetenzordnung, die die Kantone als verantwortlich definiert, ist, das wurde deutlich, in solchen Lagen nicht annähernd adäquat. Auch, weil die entsprechenden Stellen selten genügend Gewicht haben in der Kantonalen Behörden- und Finanzstruktur.
  36. bx-basis
    1 Punkt
    Kam das wehleidig rüber? Sollte es nicht. Hätte ich kein Problem mit...
  37. MatthiasM
    1 Punkt
    Mir kommen die Traenen! Du gehst doch auf viele Argumente gar nicht ein. Du scheinst sonst nur mit konformen Meinungen konfrontiert zu sein. Anders kann ich mir deine Wehleidigkeit nicht erklaeren. Ich kann mich auch an keinen einzigen Beitrag erinnern, in dem du schriebst: "Toll Matthias, dein Argument kannte ich ja noch gar nicht." Aber umgekehrt erwartest du das? Ja, wir haben eine unterschiedliche Lebenshaltung! ich respektiere an deiner, dass sie, entgegen deiner Ironie, ohne Verschwoerung und rechtsradikale Beschoenigung auskommt, obwohl mich deine "likes" manchmal irritieren. Zudem scheinst Du auch eine gewisse Bodenhaftung zu haben und denkst dir keine "Fakten" aus. Ein Bier waere nicht ausgeschlossen !
  38. bx-basis
    1 Punkt
    Vielleicht nicht direkt und nicht immer auf mich als Person gemünzt aber ich konnte es schon deutlich herauslesen. Aber Mitleidstränen braucht deshalb niemand verschütten denn derartige Attribute prallen eher ab als dass ich mir sie zu Herzen nehme. Brauche ich nicht, ÖPNV ist hier quasi inexistent. Es ist nicht nur die Maskenpflicht die ich angesichts der Zahlen weiterhin für übertrieben halte sondern z.B. auch der Wegfall so vieler Veranstaltungen kultureller Art (wenn man z.B. Musik-/Tanzveranstaltungen so nennen mag) an denen ja auch nicht wenige Existenzen hängen. Ich kann aus den aktuellen Zahlen nunmal nicht die Aufrechterhaltung dieser ganzen Restriktionen ableiten und bin damit sicher auch nicht allein. Aber wenn man das äußert erhält man als Reaktion wahlweise Spott, Verachtung oder Anfeindungen. Kritik an den Maßnahmen ist offenbar nicht erwünscht, da werden dann auch gerne andere Staaten als Vergleich rausgeholt um zu zeigen wie toll und richtig hier alles läuft, egal wie sehr diese Vergleiche dann hinken...
  39. jozzo_
    Wie Daniel schon schrieb hat es meist simple mechanische Gründe. Reserverad, kaputte oder zu weiche Motor-/Getriebelager, Heizschläuche oder der Schalthebel hat die Biegung nicht zur Seite sondern eher nach hinten. Falls Du da nicht fündig wirst hast Du die Alternative damit zu leben und den Schalthebel festhalten oder das Getriebe ausbauen und komplett zerlegen.
  40. didomat
    1 Punkt
    Darfst du. Denn hier führt die Meinungsfreiheit das Zepter. Möglicherweise wird dir widersprochen. Das ist dann aber alles andere als Meinungsdiktatur.
  41. Thomas Hirtes
  42. didomat
    1 Punkt
    Ist mir eh unverständlich, daß hier von manchen einzig auf die Letalitätsrate gestarrt wird. Einzwei Wochen am Beatmungsgerät sind vermutlich auch kein Spaß, die lange Rekonvaleszenz und noch nicht absehbare Spätfolgen ebenfalls nicht. Und Krankenhäuser werden nunmal nicht durch die Toten oder die Genesenen überlastet, sondern einzig durch die schiere Masse der gleichzeitig Erkrankten.
  43. JörgTe
    1 Punkt
    Unsere Medienverweigerer trainieren weiter für den IQ-Test, indem sie ihre dreieckigen Klötzchen in das rechteckige Loch zu drücken versuchen? Im Ernst, lest mal ne Zeitung: Die Zahlen gehen rauf!
  44. magoo
    1 Punkt
    Mit der Maske schütze ich andere, nicht mich. Bin nicht fremdgesteuert artig (Maskenpflicht) sondern selbstbestimmt rücksichtsvoll (Maskenfreund). Det is Liebe.
  45. Trompetentöter
    Weils Spaß macht Gruß Hartmut der sich um die Sicherheit bei alten Fahrzeugen wenig Gedanken macht, weil er Motorrad fäht.
  46. JK_aus_DU
    Es gab und gibt immer Menschen, die den 2CV nicht verstanden haben bzw. nicht verstehen. Das Fahrzeug polarisiert eben. Ich wüsste nicht, warum ich mit einem Deiner genannten Langweiler- Youngtimer rumfahren sollte. Geschmäcker sind eben verschieden.
  47. JK_aus_DU
    Über passive Sicherheit muss man beim 2CV nicht ernsthaft diskutieren. Wie sagte doch Fritz B. Busch einmal: Wenn die schweren Unfälle passieren, ist die Ente in der Regel noch gar nicht da. Zum konkreten Fall: Das wäre auch bei einem modernen Kleinwagen wahrscheinlich nicht sehr viel besser gelaufen mit diesem ungleichen Unfallgegner.
  48. schwinge
  49. FrankB
  50. FrankB
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