In einer Übergangszeit nach der VW Pleite würde das Volk erstmal lernen, daß Autos, die nicht von VW kommen, ganz ausgezeichnet fahren. Dann würde das Werk Wolfsburg nach der Übernahme erstmal weitgehend abgerissen und neu aufgebaut, so daß eine moderne Autofertigung ohne Zusatzaufwand betrieben werden kann. Durch eine logische Anordnung von Presswerk, Rohbau, Lackierung, Montage und Endabnahme würde man massiv Geld sparen und die Hallenböden wären endlich so bemessen, daß man aktuelle Fertigungseinrichtungen einfach andübeln kann. Die Umkleiden/Pausenräume für die Mitarbeiter wären hell, freundlich und sauber und die Werkskantine wäre berühmt im ganzen Land für mindestens zehn Vollwertgerichte.
Das ganze Werk liefe dann unter einem Joint-Venture von PSA, Ford und Tesla unter der Bezeichnung WWW (Wolfsburger Wagen Werk). Das erste dort gebaute Modell "Webster" wäre ein praktischer Wagen der unteren Mittelklasse mit Frontantrieb, Scheibenbremsen rundum, Wärmepume in Serie, fünf Sitzplätzen, 450 l Kofferraum, 400 km Reichweite, 20 Farbtönen des gesamten Farbspektrums von rot bis blau, lebenslange Garantie auf Antrieb und Fahrwerk bei Preisen ab € 20.000,- inkl. der Batterie.
Ein entscheidendes Merkmal von Webster wäre ein Multimediasystem, welches automatisch anzeigt, wo das Auto gerade ist, wie das Wetter da ist, welche Verkehrslage auf der geplanten Route herrscht inkl. der berechneten Ankunftszeit und wie der Fahrer gelaunt ist. Letzteres wird aus der Fahrweise abgeleitet. Standardmäßig steht "Bring noch etwas für das Abendessen mit" auf dem Bildschirm.
Durch dieses System werden 95 % der Anrufe und SMS während der Fahrt überflüssig. Ein Durchbruch für die Verkehrssicherheit.
Gernot