Da jeder Motor ein Individuum ist, das Kennfeld im Steuergerät hingegen immer gleich, bringt eine Apassung auf dem Leistungsprüfstand durchaus etwas. Im Falle des Xantia meines Sohnes waren es ursprünglich 191 PS und hinterher 207 PS. Dabei wurde der Drehahlbegrenzer von 6520 u/min auf 6750 heraufgesetzt.
Kosten dafür um 600 Euro.
Beim XFZ im Xantia und Xm lohnt es, die Passungen der Bauteile des Ansaugtraktes mal genauer anzusehen. Es gibt dort relativ heftige Ungenauigkeiten. Bei meinem Motor habe ich das begradigt, das Ergebnis ist nicht gemessen worden, aber deutlich spürbar. Zusammen mit der aus der Drosselklappe entfernten Wulst, die wohl einen sanfteren Übergang beim Beschleunigen ergeben soll, ergibt sich eine Vmax von über 240 (was aber kaum relevant ist, da zumindest ich diese Geschwindigkeit seltener als einmal im Jahr fahren kann).
Kostenpunkt ein paar Euro für geeignetes Werkzeug plus einige Stunden Arbeit.
Dei Firma Catcams bietet überarbeitete Nockenwellen an. Der Ventilhub ist etwas vergrößert, die Steuerzeiten leicht verändert. Genaue Leistungdaten kenne ich nicht und es gibt sie wohl auch nicht, ich vermute 20-25 PS. Kosten um 1500,- Euro, dazu wäre eine Steuergeräteanpassung meiner Meinung nach Pflicht, also um 600,- Euro nochmal.
Das sind die mir bekannten preisgünstigen Möglichkeiten. Wenn man es wirklich ernst meint, wird es teuer.