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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation für 25.12.2020 in allen Bereichen

  1. bx-basis
    Ich möchte im Allgemeinen am liebsten gar nicht im Krankenhaus behandelt werden. Aber wenn man Covid übersteht und dafür wegen lausiger Hygiene an irgendeinen Keimen zu Grunde geht ist das ja auch doof...
  2. XMechaniker
    Er hat sicherlich die Karosse getauscht! Da bleibt dann eben keine Zeit für Standlicht, Schalthebel und Ölpeilstab... und die Verriegelung vom Handschuhfach ist jetzt auch kaputt...
  3. bx-basis
    2 Punkte
    Dann finde erstmal einen für den BX... 😁
  4. joho
    Danke fürs Nachschauen. Ich hatte vor einiger Zeit mal nach Ersatztypen gesucht, es gibt ein paar die von der Funktion entsprechend sind, aber leider eine andere Bauform (SMD) haben. Wenn es soweit sein sollte, kann man eine kleine Adapterplatine entwerfen, welche man dann an Stelle der VN05N auflötet. Der Aufwand und auch die Beschaffung der Teile lohnt sich natürlich mehr, wenn man gleich eine größere Menge macht.
  5. Petruschka
    Wenn man nicht zyklisch, also ein- oder zweijährig nach Herstellerempfehlung wechselt, sondern nur testet, muss in jedem Fall eine Bremsflüsigkeitsprobe direkt am Bremsattel entnommen werden und nicht im Vorratsbehälter. Und wenn ich diesen Aufwand betreibe, kann ich auch gleich wechseln.... Viele Grüße und schöne Feiertage !
  6. bx-basis
    Niederlande wären auch okay, da holt man sich wenigstens nicht so leicht Krankenhauskeine wie hierzulande...
  7. Gernot
    Es gibt ja keinen Autowettbewerb, bei dem Mercedes Fahrer nicht ganz vorne liegen wollen. Dieser hier legt sich mit einem Fendt Schlepper an, was in etwa so schlau ist, wie der Versuch, einen der Bäume da im Wald mit dem Kopf umhauen zu wollen. Gernot
  8. XMvsGolf
    Die Symptome passen 1:1 zu dem was ich mal bei der Citrone (2.1TD Break, Y3) meiner Eltern erlebt habe. Ladekontrolllampe geht korrekt oder glimmt, Lima läuft, Spannung wird aber nicht weit genug angehoben (hängt auf ca. 11-12V) - Lima-Tausch ohne erfolgt. Ende vom Lied war die defekte Kurbelwellenriemenscheibe. Da zerlegt es gerne irgendwann mal den Gummi (die Scheibe ist 2-Teilig um Vibrationen zu dämpfen). Einfacher Test: Kreidestrich dran, starten, ausmachen und schauen ob aus einem Strich zwei geworden sind, weil die andere Hälfte der Scheibe durchrutscht. Ist ein wirklich gemeiner Fehler. Habe auch neue Erregerleitungen gezogen, Spannungsregler getauscht usw...und dann sowas. Bin erst auf die Idee gekommen mir den Antrieb anzuschauen, nachdem ich die 3. Lima in den Schraubstock gespannt habe und mit der dicken Bohrmaschine mal getestet habe, ob ich wirklich so viel Pech hatte, dass 3 Stück kaputt sind. 😅 Grüße Theo
  9. bx-basis
    Ist nicht grundsätzlich besorgniserregend. Es gibt durchaus LiMas die erst leicht oberhalb der Leerlaufdrehzahl laden wollen. Beim Kaltstart fällt das vermutlich nicht auf weil dann die Leerlaufdrehzahl automatisch angehoben wird.
  10. fnoise
    Es gibt auf Willhaben einen Y3 in Lassee um 800 Euro. Ich hab kurz mit dem älteren Herrn telefoniert, aber viel konnte ich da nicht erfahren. Den müsste man sich einfach mal anschauen. Vielleicht mach ich das nach dem Lockdown und berichte, falls er dann noch da ist.
  11. AndreasRS
  12. TurboC.T.
    Eigentlich würden diese Geräte ob ihrer Sinnlosigkeit perfekt in das Sortiment von Etel-Tuning passen.
  13. Carsten
    1 Punkt
    Kalt ? Nein, Remko Bauheizung, 30 kw Ölbrenner :-). Ich muss den mal wieder in Gang bringen, noch gehts gut ohne. Vermutlich hab ich irgendwann Rheuma... Schöne Weihnachten auch für euch ! Carsten
  14. accm stefan csm
    1 Punkt
    Moin, ich habe mir gerade mal das Inserat auf willhaben. angeschaut. Oje, oje, das war vor vielen, vielen Jahren ein sicherlich sehr schöner Wagen. Ein symbolischer € wäre wohl passender als der aufgerufene Kurs, jedenfalls sofern das Stehzeug wirklich weg soll. Der Hinweis "nicht fahrbereit" ist bei Sichtung der Bilder allerdings nicht wirklich erforderlich. Na dann, viel Erfolg Stefan
  15. Gernot
    Wenn, dann auf DOT 5.1 auf Glycolbasis. DOT 5 auf Silikonbasis geht auf keinen Fall in einem DOT 4 Bremssystem. Der Tester mißt nur die Leitfähigkeit und nicht wirklich den Siedepunkt. Ich würde mir den sparen und zyklisch wechseln. https://www.all-electronics.de/wp-content/uploads/migrated/article-pdf/115724/ael07-02-046.pdf Gernot
  16. Doxiemommy
    Auch das Dackeltaxi ist zu Weihnachten unterwegs. Hier hatte Frauchen den CX kurz verlassen...
  17. Pic4
    In welchem Land außer in Deutschland möchtest du als Schwerkranker behandelt werden? Schweiz, Oestereich, Belgien, Schweden usw.
  18. ubogaart
  19. BX-Falkland
    Hallo BX-Freunde, vor einiger Zeit war ich im Forum auf der Suche nach einer Mittelkonsole mit intakten Gummilippen. Klar, ist zwar kein großer Mangel, aber irgendwie hat es mich immer gestört. Da ihr mir wenig bis gar keine Hoffnung gemacht habt, jemals eine solche zu finden, bin ich auf die Suche nach einer Selbstbaulösung gegangen. Wie der Zufall es will, hat ein Cabriobesitzer, der sein Auto mit in meiner Halle stehen hat, mich auf einen Gedanken gebracht. Dort sind nämlich die Verdeckgestänge mit Bürstendichtungen verdeckt. Und tatsächlich kann man diese Bürstendichtungen als Meterware kaufen. Jetzt werden einige sagen, ist nicht original, aber im Innenraum fällt es ja weniger auf. Als erstes habe ich die wärmegeschrumpften Befestigungsnippel mit einen Lötkolben entfernt und glatt geschliffen. Man benötigt die Bürstendichtungen mit 3 verschiedenen Bürstenlängen: 10mm, 15mm und 20 mm. Diese werden den Aussparungen entsprechen in der Länge und teilweise in der Breite angepasst. Das geht ganz leicht mit einem Cuttermesser. Die vorbereiteten Stücken habe ich dann mit doppelseitigem Klebeband in die Aussparungen geklebt. Ob das ewig hält, weiß ich noch nicht. Eventuell muss man es doch mit Klebstoff einkleben. Ich habe die Mittelkonsole jetzt mal eingebaut. Wie gesagt, Erfahrung, ob das mit dem Klebeband ewig hält, habe ich noch nicht. Ich finde, eingebaut sieht es gar nicht so übel aus.
  20. bx-basis
    Das Schildchen fand ich irgendwie passend...
  21. ACCM xplan2
    Season‘s Greetings to all! Auf ein besseres 2021 mit schönen Treffen. Bonne route, Chris
  22. mhs
    Das Projekt "Beseitigung eines kleinen Wartungsstaus" ist abgeschlossen; der BX fährt wieder - und wie! Der Motor läuft leise und rund, er hängt gut am Gas, ist sehr agil und federt toll. Das Auto macht sehr viel Spaß! Der Weg dahin war allerdings auch recht arbeitsintensiv; folgendes haben wir erneuert / getauscht / instandgesetzt: Zylinderkopfdichtung, Zylinderkopfschrauben, Ventile und Dichtungen neu Zylinderkopf geplant, Ventile eingeschliffen, auf Dichtigkeit geprüft Ventilspiel eingestellt Zahnriemen, Keilriemen, Rippenriemen neu Wasserpumpe, Spannrolle neu Thermostat neu Abgaskrümmer geplant Hosenrohr und Auspuffrohr neu Auspuffdichtungssatz erneuert Anlasser neu NOS-Antriebswelle rechts neu Lenkmanschette am Servoteil rechts erneuert Zündspule, Zündkerzen, Zündkabel, Zündmodul neu Verteilerkappe, Rotor neu Vergaser gereinigt und mechanisch instandgesetzt Kaltstartvorrichtung eingestellt Zündung eingestellt, Vergaser eingestellt Benzinschläuche im Motorraum erneuert; Benzinfilter neu Bremsbelege und Scheiben hinten neu, Bremsen entlüftet alle zu den Bauteilen gehörenden Simmeringe, Dichtungen etc. erneuert Metallteile gelbverzinkt, Gussteile Glasperlen-gestrahlt Federbeine vorne gangbarer gemacht Höhenkorrektor und Gestänge vorne eingestellt; falsche Höhe korrigiert Federkugeln mit Ventilen ausgestattet und befüllt 16V-Innenausstattung (Sitze, Bank, Rückenlehne) getauscht Schiebedachmotor getauscht Schiebedach gangbar gemacht Zentralverriegelung Fahrertür instandgesetzt Motoröl, Getriebeöl, LHM, Ölfilter, Kühlflüssigkeit neu Luftfilter und Wärmeschläuche neu drei Felgen neu eine Felge sandgestrahlt und pulverbeschichtet Rostansatz Türunterkanten Beifarhrerseite beseitigt, nachlackiert NOS-Außenspiegel links und rechts neu Vielen Dank an Hendrik für seine Schrauber-Tipps und sein enzyklopädisches Wissen, was den BX und vor allem die Ersatzteilnummern angeht; an Christian für die 16V-Ausstattung und die "Erste Hilfe" direkt nach dem Kauf; an Stephan für den unerlässlichen Kasten mit Shims. An Dich, Sebastian, geht ein besonderer Dank - ohne Deine aktive Mitarbeit und Unterstützung hätte ich das Projekt vermutlich nicht angefangen und mit Sicherheit nicht zu Ende gebracht.
  23. schwarzsurfer
    So, heute erstmal einer gründlichen Reinigung unterzogen. Sieht doch schon gar nicht mehr so übel aus. Ich denke der Innenraum geht für ein 24 Jahre altes Auto in Ordnung. Grüße Marian
  24. Kugelblitz
    Ich könnte dir ein aktuelles Bild posten...
  25. sylvester
    Eifersüchteleien und Aufmerksamkeitsdezifit seitens des Break , kommt bei meinen dreien auch oft vor. Widme ich mich der 1er Turbo macht die Pallas dann plötzlich Zicken. 😀
  26. mhs
    Wie geschrieben ist Lackieren für mich Neuland gewesen. Mit dem Ergebnis meiner Lackierarbeit bin ich zufrieden; auf dem Weg dahin war eine Menge trial and error, die ein oder andere Arbeit habe ich doppelt und dreifach und vierfach durchgeführt … Übung -> Meister Nachfolgend meine Vorgehensweise, meine Erfahrungen und meine Einschätzungen, was das Lackieren angeht. Die Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Generell: Der gesamte Arbeitsprozess ist sehr (!) zeitaufwendig. Das eigentliche Lackieren geht dabei relativ fix; Zeitfresser ist vor allem die Vorbereitung (Schleifen, Grundieren/Füllern und Schleifen in mehreren Wiederholungen; dann das Abkleben); bei mir war das Verhältnis mindestens 30:1; vermutlich sogar eher 40 und mehr:1. · Eine durchdachte Planung vereinfacht die Arbeitsabläufe. Ich habe das nicht durchgeplant, sondern mich eher etwas treiben lassen. Im Ergebnis hatte ich nicht immer auf Anhieb optimale Arbeitsergebnisse, weil ich mit den vorhandenen Materialien versucht habe, klar zu kommen … und dann immer mal wieder Zwangspausen nötig waren, weil ich dann doch einige passende Materialien nachgekauft habe, und das hat dann inkl. Versand seine Zeit gedauert. · Baumärkte habe ich nach Möglichkeiten gemieden; das Angebot war nicht passend – und was es gab, war teuer. · Ich habe einzelne Lackbereiche ausgebessert – eine Delle, einen Kratzer, oder eine angerostete Fläche. Wenn man also nur „Spot Repairs“ durchführt ist es hilfreich darauf zu achten, dass die zu lackierenden Bereiche nicht durch die Vorbehandlung überproportional groß werden; man also nicht einen Rostfleck in Größe einer Daumenkuppe ausbessern möchte und plötzlich eine esstellergroße Fläche zu lackieren hat. · Ich habe folgenden Aufbau umgesetzt: Im Kern ist die Schadstelle. Etwas größer als die Schadstelle ist der Bereich, in dem ich erst gespachtelt und dann – wieder etwas größer werdend, gefüllert/grundiert habe. Wiederum etwas größer als der grundierte Bereich ist die Fläche, auf die ich Lack aufgetragen habe. Um die lackierte Fläche kommt ein Bereich für die Beispritzverdünnung; das ist auch die Fläche, bis zu der ich angeschliffen habe. Dann kommt der Altlack. · Zu Beginn habe ich nass geschliffen, dann aber überwiegend auf trocken umgestellt. Weiger Sauerei, und man sieht besser, was man schleift. · Es gab immer mal wieder Momente, in denen ich keinen Spachtel und kein Schleifpapier mehr sehen konnte. Da war es dann eine Wonne, zum Beispiel Teile der Stoßstange zu polieren … wenig Aufwand und ein sofort sichtbarer, beeindruckender und dauerhafter Effekt, der nicht zigmal nachgearbeitet werden muss. 😊 Material und Geräte: · Druckluftkompressor: Ölfrei arbeitend mit Luftsieb und Wasserabscheider. Ein Druckminderer ist hilfreich. 30l Tank und 150l Abgabeleistung haben für das Lackieren allemal gereicht; für den Betrieb eines Exzenter-Schleifers ist die Leistung etwas knapp. · Druckluftschlauch: Den Spiralschlauch habe ich verflucht … er ist mir beim Lackieren mehrmals an die gerade frisch lackierte Stelle gewippt. Ein Schlauchabroller mit einem 20m langen Schlauch, Innendurchmesser 9mm, war die deutlich bessere Wahl, da dann der Generator auch irgendwo Abseits stehen kann, man nicht darüber stolpert (ja, ist mir auch passiert), und der Generator beim Lackieren nicht einnebelt. Dem Vernehmen nach soll ein Gewebe- oder Gummischlauch zum Lackieren besser geeignet sein als die billigeren Kunststoff-Schläuche. · Lackierpistole: Ich habe mit einer HVLP-No-Name-Mini-Jet gearbeitet. Düse 1,0 mm. Preis gut 50 €. Eine SATA o.ä. ist sicherlich besser, wenn man täglich damit arbeitet … für meine sporadischen Einsätze reicht die preiswertere Variante. Wichtig ist das penible Säubern direkt nach dem Lackieren. Dabei keinesfalls die ganze Pistole in Verdünnung legen und dort liegen lassen, das zerstört die Teflon-Dichtungen im Inneren. Zum Säubern sind verschieden dicke (bzw. dünne) Bürsten sehr hilfreich. Von SATA gibt es ein anschauliches Video zum Lackierpistole-Säubern auf YT. · Lackierbecher mit einem Feinsieb zum Mischen/Anrühren; war bei mir bei der Pistole dabei. Hilfreich waren für mich auch Farbmischbecher. · Exzenter-Schleifer: Die kleine Variante des Dino Kraftpaket mit 650W und 9mm Hub hat gereicht. Wichtig für mich war ein 75mm-Stützteller, da die 150mm- und 125mm-Stützteller für die Beilackierung deutlich zu groß waren. Eine Softauflage war ebenso hilfreich, um beim Schleifen etwas nuancierter Arbeiten zu können. · Mini-Druckluft-Exzenter-Schleifer: Mit 3, 2 und 1 Zoll-Stützteller und auch wieder Softauflagen. Nicht zwingend erforderlich, aber gerade für das Polieren von schwer zugänglichen Bereichen sehr schick. · Infrarot-Strahler – sehr hilfreich, fast schon ein Muss, bei der Trocknung von Spachtel, Grundierung/Füller und Lack. Ein Gerät für 65 € inkl. Stativ reicht aus. Darauf achten, dass sich der Kopf weit genug nach unten neigen lässt. · Schleifpapier/-scheiben/-vlies: Ich habe hauptsächlich mit den Körnungen 240, 400, 600, 800, 1000, 1500 und 2000 gearbeitet. Für den Grobschliff vom Spachtel auch mit 180; für den Ultrafeinschliff mit 2500 und 3000. · Abklebepapier und Klebeband: 30 und 50cm-Breite waren ausreichend. Beim Klebeband auch zwei Breiten (ca. 3 und knapp 5 cm). Sehr hilfreich war ein aufklappbares, dann 20 cm breites Abklebepapier auf Rolle, an dem schon ein Streifen Klebeband befestigt war. · Polierpads: Ungefähr wie Motoröl – fünf Personen, sechs Meinungen. Ich bin da ein klein wenig in einen Kaufrausch verfallen und habe für alle Stützteller-Größen alle möglichen Stärken von sehr abbressiv bis ultra-fein angeschafft. Sicherlich nicht zwingend nötig; es macht allerdings auch Spaß zu sehen, wie sich ein stumpfer Altlack und Übergänge von Alt- zu Neulack aufpolieren lassen. · Essentiell: Eine ordentliche Atemschutzmaske. Für das Lackieren Lackierhandschuhe. Mit einer Schutzbrille habe ich mich ziemlich schwer getan; aber auch die war am Mann. Chemikalien: · Silikon-Entferner – das A und O als Grundreinigung, Reinigungszwischenschritt beim Schleifen und, ganz wichtig, vor dem Lackieren. · Phosphat – zur Vorbehandlung bis auf das Metall gereinigter Roststellen. · Brandt Korrux Nitrofest – Grundierung für vom Rost relativ deutlich befallene Stellen, nachdem ich sie bis auf das (dann porige) Metall abgeschliffen habe. · Presto NC-Kombi-Glättspachtel – war mir deutlich lieber, als ein noch mit Härter zu mischender Spachtel und hat auch ausgereicht für meine Zwecke. Mit dem Spatel stand ich etwas auf Kriegsfuß – für größere Flächen ist er hilfreich und erforderlich; für kleinere Spots habe ich den Glättspachtel mit dem Finger aufgetragen, das ging deutlich einfacher und zielgenauer. Der Glättspachtel kann mit Infrarot oder dem Heißluftfön vorsichtig getrocknet werden; ist ansonsten nach ca. 3 bis 4 Stunden schleifbar. · 2K-Epoxy-Füller/Grundierung - wirkt als Grundierung und Füller, glättet also eventuell noch vorhandene Schleifspuren, Poren etc. Tolle Wirkung, aber nicht ganz einfach in der Anwendung: Wirft unschöne Blasen, wenn zu dick/in zu vielen Schichten aufgetragen, ohne dass die einzelnen Schichten durchgetrocknet sind. Hat an einer Stelle mit dem Untergrund reagiert; Ergebnis war eine Blätterteigstruktur. Zusätzliche Trocknung nur mit Infrarot; bei Einsatz eines Heißluftföns wirft er sofort Blasen. Braucht sehr lange (an einer Stelle haben 24 Stunden nicht gereicht), bis er ohne Zusatztrocknung durchgetrocknet ist … wenn er dann zu früh geschliffen wird, sieht das Ergebnis aus wie gezwirbelte Knetmasse. Aber – wenn alles passt, ist die Oberfläche perfekt! · 2K-Unilack – muss vor dem Lackieren mit Härter und evtl. etwas Verdünnung angemischt werden und lässt sich je nach Härter nur 2 bis 4 Stunden verarbeiten; ist also angemischt nichts für die Vorratshaltung zum Beispiel für Lackausbesserungen mit einem Feinpinsel ein oder zwei Tage nach dem Lackieren. Dafür entspricht es dem Originallack und muss auch nicht noch mit einer Klarlack-Schicht überlackiert werden. Mein Lack wurde bei 123lack.de angemischt und passte relativ perfekt zum Altlack des Prestige. In der Lackmenge habe ich mich ziemlich vertan, da nicht nachgedacht … mit 250ml bin ich nicht so richtig weit gekommen. Die zweite Order von 1l Lack war dann mit ausreichend Reserve. · Beispritzverdünnung – sorgt für einen guten Übergang von neuem zu altem Lack, ist jedoch nicht ganz ungefährlich, da es sich – wie der Name schon sagt – um eine Verdünnung handelt, die den Altlack anlöst. Weniger ist mehr! Muss sofort nach der Lackierung aufgespritzt werden; für mich war eine Spraydose das Mittel der Wahl. · Schleifpasten von 3M – auch die Politur ist eine Glaubensfrage; ich habe vier unterschiedliche Pasten von 3m zum Aufpolieren eingesetzt und bin damit sehr zufrieden. · Nitro-Verdünnung – zum säubern einzelner Bestandteile der Lackierpistole. Vorbereitung der zu lackierenden Teile: · Die zu lackierende Fläche muss nahezu perfekt vorbereitet sein; beim Lackieren werden Unebenheiten, Grate, Poren etc. nur minimal ausgeglichen. · Die meisten Stellen habe ich bei der Vorbereitung von Hand geschliffen; mit dem Maschinenschliff habe ich zu schnell wieder Material abgetragen, welches ich gerade erst aufgetragen hatte. · Beim Schleifen immer wieder den Schleifstaub entfernen, da sich der sonst in den umgebenden Lack einschleift. Und den gerade im Schliff befindlichen Bereich regelmäßig mit Silikonentferner abwischen. · Zu Beginn der Arbeit an einem Spot habe ich den Bereich um und inklusive der Schadstelle poliert, um ihn sauber zu bekommen. · Danach gründlich mit Silikonentferner gereinigt. · Dann den Bereich mit einem 600er-Papier und dem Exzenterschleifer geschliffen, bis zu dem ich maximal arbeiten möchte (also die Grenze der Beispritzverdünnung). · Dann die Schadstelle von Hand geschliffen. Je nach Schadensbild bis auf das blanke Metall (Rost) oder bis auf die Grundierung (Kratzer) oder auch nur angeschliffen (Dellen). · Stellen mit Rostbefall habe ich nach dem Schliff mit Phosphat behandelt und dann mit Brandt Korrux Nitrofest gestrichen. Nach dem Trocknen mit einem 240er oder 400er-Papier von Hand geschliffen. · Daraufhin mit dem Glättspachtel gespachtelt, getrocknet, von Hand geschliffen (von 180 bis 1000), geprüft, ggf. wieder gespachtelt, getrocknet, geschliffen, geprüft … und so weiter, bis die Stelle zum einen Glatt war und zum anderen die Form gestimmt hat. · Zum Prüfen, ob die gespachtelte Form stimmt und glatt ist, habe ich ein Mikrofasertuch genutzt und mich allein auf das Gefühl in den Fingerspitzen verlassen. Der optische Unterschied von Altlack zu Spachtel hat mich sonst eine Verformung/Unebenheit spüren lassen, die da gar nicht mehr war. · Als nächsten Schritt den 2K-Epoxy-Füller aufsprühen. Dazu muss der definierte Bereich abgeklebt sein. · Nach dem Trocknen (!) mit einem 1000er-Papier den Übergang von Füller zum Altlack von Hand geschliffen. Abkleben: · Puh! Eine wirklich zeitaufwendige Arbeit. · Auf keinen Fall harte Kanten an den Rändern der zu lackierenden Bereiche kleben … also Klebeband anbringen und dann bis zum Klebeband hin lackieren. Das gibt eine Kante, die, wenn überhaupt, nur ziemlich aufwendig wieder heraus zuschleifen ist. Alternative 1: Das Klebeband aufstellen, also nur zur Hälfte der Breite des Bandes ankleben, die andere Hälfte nach oben biegen, in der Luft stehen lassen und so einen Winkel mit abgerundeter Ecke schaffen. Perfekt für Karosseriekanten; war für mich auf Flächen nur oK, da es dennoch stellenweise einen ziemlich harten Übergang von Neulack zu Altlack gab. Alternative 2: Das Abdeckpapier der Breite nach drei oder vier Mal ca. 4 bis 5 cm breit umfalten; Dieses Abdeckpapier mit verstärkter Papierkante dann so anbringen, dass es leicht über die Grenze des Altlacks zum angeschliffenen Bereich hinausragt und zugleich ca. 1 bis 2 cm Luft zum Metall hat. Beim Lackieren nebelt der Neulack ein wenig unter das Abdeckpapier; direkt nach dem Lackieren das Abdeckpapier mit der verstärkten Kante abnehmen und den Grenzbereich vorsichtig mit Beispritzverdünnung aussprühen. Das gibt meiner Erfahrung nach die am wenigsten sichtbaren und am besten zu polierenden Übergänge von Neu- zu Altlack. · Ich habe einige Bereiche zwei Mal lackiert – und festgestellt, dass eine genaue Überprüfung der abgeklebten dadurch erforderlich wurde: Durch den Lackauftrag des ersten Lackiergangs härtet das Klebeband aus und löst sich stellenweise ab. Gerade bei den Fensterrahmen-Dichtungen ist das nahezu ganzflächig passiert. Lackieren: · Lerne Deine Lackierpistole kennen! Ich habe mehrere Bahnen Abdeckpapier an ein Garagentor gehängt und darauf geübt und geprüft, wie sich das Spritzbild verändert, wenn ich diese und jene Schraube an der Pistole drehe und/oder den Druck des Kompressors verändere. Das war sehr hilfreich! · Ich musste im Freien lackieren. Zum einen sind daher Staubeinschlüsse nicht zu vermeiden; zum anderen sind die Trocknungsmöglichkeiten eingeschränkt. Die Staubeinschlüsse bekommt man gut herausgeschliffen und wegpoliert; bei der nicht vorhandenen Trocknung auf die empfohlenen 60 Grad hilft nur eins … Geduld und warten, bis der Lack durchgetrocknet ist, bevor man poliert. Das kann je nach Lack schon mal eine Woche dauern. · Die Lackierergebnisse waren beim ersten wie auch beim zweiten Mal Lackieren nicht perfekt … es gab einige Läufer und die Oberflächenstruktur war zuweilen etwas uneben („Orangenhaut“). Die Orangenhaut bekommt man gut herausgeschliffen; die Lackläufer mit viel Vorsicht, einem Lackhobel und passendem Schleifpapier auch. Das Problem ist – wenn man mal auf der Grundierung angelangt ist beim Nachbessern, hat es sich gehabt mit dem Polieren der ausgebesserten Stelle – dann hilft nur eine erneute Lackierung. · Der Lackhersteller gibt an, wieviel Härter und wieviel Verdünnung zu nutzen ist. Das sollte penibel genau eingehalten werden. Ebenso vorgegeben ist der zu verwendende Druck, die Ablüftzeit (Zeit zwischen dem einen und dem nächsten Lackiergang) und die Anzahl der Lackiergänge. · Ich habe versucht, einen Abstand von ca. 30 cm einzuhalten, damit bin ich gut klar gekommen. · Zunächst Kanten, Winkel etc. mit einem fokussierten Strahl lackieren, dann größere Flächen mit einem fächerförmigen Strahl. · In einem Lackiergang die Lackierpistole gleichmäßig mit dem gesamten Arm von links nach rechts oder oben nach unten oder umgekehrt führen. Als Überlappung hat ca. 1/8 gut funktioniert. · Kurze Hin- und Herbewegungen aus dem Handgelenk sorgen für einen ungleichmäßigen Lackauftrag und vor allem für zu viel Lack im mittleren Bereich dieser kurzen Bewegungen. Ergebnis sind Lackläufer oder ganze Hänger. · Langsam arbeiten und auch mal eine kurze Pause machen zwischen den einzelnen zu lackierenden Bereichen. Ich hatte mich da etwas zu sehr in Hektik versetzen lassen; das war unnötig und hat Nacharbeiten erforderlich gemacht. Gerade nach dem ersten Lackiergang die Pistole aus der Hand legen und sich anschauen, was man gerade lackiert hat, wo es noch verstärkt an Lackauftrag mangelt etc. · Flott gehen hingegen sollte es beim Einsatz der Beispritzverdünnung; die wirkt am besten, wenn der Neulack noch nicht abgelüftet ist. · Tja, und dann sollte man den ein oder anderen Fehler nicht machen: Zum Beispiel nicht mit dem Rücken gegen eine gerade lackierte Türinnenkante stoßen, oder - ganz besonders ärgerlich - das zum Aufragen der Beispritzverdünnung entfernte Abdeckpapier nicht einfach herunterbaumeln lassen ... der nächste Windstoß weht es nach oben in die gerade frisch lackierte Stelle; das bedeutet an der Stelle: Alles wieder von vorne Nacharbeiten und Polieren: · Nach der Trocknung des Lacks bekommt man erstaunlich viel an Staubeinschlüssen, Lackläufern und Übergängen herausgeschliffen. Aber wie zuvor schon geschrieben: Ist die Grundierung erreicht, hilft nur ein erneutes Lackieren dieser Stelle. · Die Korrekturen von Staubeinschlüssen und Lackläufer habe ich von Hand mit einem 600er- oder 800er Papier geschliffen. · Die Übergänge zum Altlack und die Orangenhaut habe ich mit einem 1000er-Papier und dem kleinen Exzenter (75mm-Stützteller) mit Softauflage geschliffen. Vorsicht an den Kanten; die sind sehr schnell bis auf die Grundierung durch! · Das Ganze dann nochmal mit einem 1500er- und 2000er-Papier und dem kleinen Exzenter für die Politur geschliffen. · Die Politur kommt erst noch; hier will ich noch warten, bis der Lack wirklich komplett durchgetrocknet ist. Ein kleines Stück habe ich als Test bereits poliert; das sah im Ergebnis ziemlich gut aus! Fazit: · Lackieren bedeutet sehr viel Arbeit und ist sehr zeitaufwendig! · Der Materialeinsatz ist relativ hoch. · Mängel in der Lackierung lassen sich in gewissen Grenzen herausschleifen; Mängel an den Vorarbeiten sind nicht mehr zu korrigieren. Ich hätte nicht gedacht, dass bei sehr genauem Hinsehen zum Beispiel kaum zu spürende Wellen in der Grundierung trotz des Lacks noch sichtbar sind (bzw. wahrscheinlich durch den Lack überhaupt erst sichtbar werden). · Zumindest als Laie bzw. ungeübter Anfänger ist Perfektion vermutlich nicht oder nur sehr schwer zu erreichen. Wer den Concours d’Elegance gewinnen will, muss es entweder können, viel üben, oder die Arbeit professionell ausführen lassen. Wer, wie ich, die (durch eine Ganzlackierung ansonsten zerstörte) Patina des Fahrzeugs erhalten will und Zeit, Geduld und Muße mitbringt, hat hinterher in jedem Fall ein besseres Ergebnis als vorher. · Ich bin froh, bis auf das Polieren fertig zu sein … aber ich würde es wieder machen!
  27. raoul
    1 Punkt
    Mich erinnert die AMI-Ästhetik an die SNCF-Baureihe BB 22200:
  28. AHdi
    viel ist noch nicht gegangen (Job, Gartengestaltung, Familie,...) ... ich check grad die Lima und den Regler der kleinen gefällt sie jedenfalls
  29. jozzo_
  30. fantaweather
    0 Punkte
    Ihr habt zuviel Respekt vor dem Ding. Wer BX warten kann, kann auch SM warten. Die Teile sind eben ein bisschen teurer. Aber über den Club halt alles lieferbar. Grüße Holger
  31. badscooter
    Um die Geschichte zu beenden! Ich habe den XM verkauft (um den Schrottpreis von 180 Euro) an jemanden, der ihn für sich selber wieder herrichten wollte. Er mag diese Autos einfach... Die Abholung war mühsam, da Hänger ohne Seilwinde und der XM nach wochenlangem Stillstand nicht mehr so wollte bzw. der Diesel ausging (warum auch immer, ich vermute Dieselklau)... letztendlich haben wir es aber geschafft! Jedenfalls schien er dann nach nur wenigen Tagen auf willhaben.at wieder auf und war dort bis heute gelistet (jetzt ist er weg). Sauber geputzt, das Standlicht fehlte immer noch, der Heckspoiler war auf der einen Seite noch immer abgerissen, C-Säule unten sah man noch immer Rost, der Schweller erschien verdächtig schwarz. Ganghebel und Ölmessstab noch immer nicht ersetzt - sprich: zerbröselt. Der Text wies lediglich Rost am Unterboden auf und verlor kein Wort, was genau gemacht wurde, bzw. ob auch der fällige Zahnriemen getauscht wurde. Der Preis: 2.500 Euro! Ich möchte niemanden etwas unterstellen, aber auch nicht der Käufer dieses XM sein, der vielleicht 2000-2500 dafür bezahlt. Wenn sich den XM jemand selber zusammenschweißt und dann selber im Sommer ein paar Runden dreht, ok! Aber trotz Sanierung bleibt bei dieser Gammelkiste irgendwo Rost, der dann weiternagt und wieder hervorbricht. Da hat ein möglicher unbedarfter Käufer wohl nicht lange Freude daran... Wie auch immer! lg Thomas PS: Sowas ist es auch, was mich eigentlich immer weiter weg von einem XM-Kauf bringt. Ich möchte nicht auf eine geschönte Leiche um mehrere tausend Euro hereinfallen. Die Chance dazu scheint immer mehr zu steigen.
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