@ Die 0,83 mA sind für Sensor und OP? Dann würde mich interessieren, welche Komponenten Du verwendet hast.
Bei den Bauteilen habe ich mich noch nicht festgelegt, aktuell habe ich für eine schnelle Funktion ohne Rücksicht auf die Kosten genommen was bei mir im Regal liegt…
Sensor ist eine kompensierte resistive Brücke ohne Verstärker. Die haben so zwischen 5 und 10k. Versorgt mit 2V5 sind das grob 300µA. Nimmt man einen INA, braucht es lediglich einen externen Widerstand und zwar für den Verstärkungsfaktor. Gute INAs brauchen bei 5V grob 400-500µA. INAs von BB (TI) sind zudem in beide Richtungen ‚über‘-spannungsfest, man kann sich sogar die Schutzschaltung sparen…
@ Fan von THT
Jede Menge Bausteine bekommt man nur noch in SMD, viele nette nur mehr als BGA, und manch wirklich ‚scharfe‘ Teile sogar nur mehr als MBGA oder gar VFBGA. Die Ansprüche an Leiterplatten (Lötstopplack) und Bestückung sind da schon heftig, auf gute Qualität wartet man da Monate. Bei einer Prototyp-Kleinserie eines EKG-Verstärkers in einer Armbanduhr haben wir kürzlich zur Absicherung die PCBs röntgen lassen.
@ Wie kommst Du auf 30 kPa? Die Kennlinie sagt ab 240 mBar - konstant 15° früh.
Die Kennlinie läuft in einer Maske mit Knick bei 24kPa, da hast du recht. Mit einer Begrenzung mittels ‚Dioden-Kennlinie‘ taste ich mich innerhalb der Maske asymptotisch ran bis bei ca. 30kPa die Abflachung (innerhalb der 'erlaubten' Maske) erreicht wird… ist aber noch nicht eingegossen, Testfahrten gibt es erst im späten Frühling.
@ laut Werkstattdatenbuch von 1988 darf der auch Super unverbleit (also 95 Oktan) fahren.
Hab‘ ich auch ‚immer‘ gemacht, hab unter ‚Extrembedingungen‘ aber andere Erfahrungen gemacht. Ich hab‘ jetzt aus Interesse etliche Unterlagen durchwühlt: Betriebsanleitung, die oben zitierte TI, Werkstattbuch, … überall sehe ich 98ROZ 'mini'.
Hilf mir bitte, wo steht das mit den 95 Oktan?
@ Gute Frage zu den restlichen Teilen. Vielleicht gar nicht bestückt um die Eleganz des Fotomodells nicht zu stören ?
Ist nicht viel, aber ‚klebt‘ auf der Unterseite, ist meinem vordergründigen SMD-Lager geschuldet.
@ Ob deswegen auch die IC-Beschriftung abgeschmirgelt wurde ? Darf ich raten ? - irgendwas a la LM346 ?
Das Teil hab‘ ich leider schon von über 20 Jahren gekratzt, ‚musste‘ ich damals, heute tut es mir um den edlen Aufdruck leid, es war ein proprietär auf Russisch umgemarktes Bauteil, darunter steckte ein INA von BB. Seine Geschwister und Freunde sind in den 90ern über 30.000 mal auf der Raumstation MIR um die Erde gesegelt.
Ich erinnere mich an umbenannte Bausteine wo Zeug von RCA, BB, etc. drinnen steckte. Irgendwo hab‘ ich die Datenbücher und ‚Vergleichslisten‘ noch aufbehalten. Ev. gibt es hier Ossi-Elektroniker die sich da auskennen? Wie kam die ‚böse‘ West-Technik so elegant in den Osten?
@ Der spezifizierte Bereich von 0° bis 50° ist für eine Anwendung unter der Motorhaube etwas sehr knapp.
Mein Teil war selbstredend bereits in der Klima-Kammer. Die Kompensation solcher Bausteine ist für typische Anwendungen z.B. gemäß EN60601-x gedacht, für ‚unseren‘ Fall sind die paar ppm selbst bei 85 Grad ganze Universen!
Ich hab‘ aus meinen CXen mal 5 Dosen ausgebaut und vermessen, eine lag tatsächlich im Bereich, 4 deutlich darüber, zwei mit bis zu 20% .
Übertrieben gesagt, wenn man das Ding einer Kuh füttert und wenn’s hinten wieder raus kommt man noch mit dem Traktor drüber fährt, ist’s immer noch genauer als die originale Dose 😉
@ GSA Econoscopen
Stimmt, solch Dosen müsste ich auch noch rumliegen haben… ev. ein Suchauftrag für den nächsten Lockdown… 😉