Wahrlich traurig, dass man heute in den öffentlichen Diskussionen aufgrund des permanenten niederträchtigen absichtilichen Missverstehens genötigt wird, solche Selbstverständlichkeiten nach Möglichkeiten jedem seiner Sätze als Präambel voranzustellen. Aufgrund meines Alters erlaube ich mir darauf zu verzichten. Entweder vermag der Rezipient einen Kontext, einen Satz und die Bedeutung eines Wortes auf ein Gesamtbild zu verstehen, oder er schere sich zum Teufel. In meinem Fall wäre es ein linker, katholischer Hedonismus, der sich in Landschaften auslebt, wo keine Berge die freie Sicht stören. Wenn dann jemand kommt und mir beichtet, er könne nicht alle meine Kategorien für eine friedliche Koexistenz erfüllen, dann sage ich in altersgerecher Weise: die Frage ist nicht, ob ich mit dir auskomme, sondern einzig, ob du es mit mir aushälst. Ich halte und hielt es mit anderen immer aus und verlange das gleiche von denen.
Nichts als Freiheit und Humanismus prägen die Beiträge von surlaplage. Wer das nicht erkennt, kann nicht lesen oder hat böse Absichten. Die Methode einen Gedanken assoziativ an einem Wort aufzugreifen (siehe die "Staatenlosigkeit"), es wird auf diesen Begriff im Original gedanklich und sprachlich schlüssig hingearbeitet, ja, Denken verpflichtet zur Anstrengung, um dann mit irgendeiner nächstbesten Wolkenkuckucksheimfrage, die einem flugs daherkommt - ich habe es hier schon oft gesagt, aber anscheinend verlangt es nach einem täglichen Morgengebet: das gehört verboten, weil es nichts mit der Aussage zu tun hat, auf die sie heuchlerisch vorgibt sich zu beziehen.
Leute versuchen aufgrund von einzelnen Worten etwas zu unterstellen, ist infam und erinnert an stalinistische Methoden. Ich empfehle dringend, sich über das Thema "Linksfaschismus" zu informieren.