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Inhalte mit guter Reputation für 03.08.2021 in allen Bereichen

  1. bx-basis
    Über kurz oder lang wird sich jeder mit diesem Virus infizieren, merken werden es die meisten wohl gar nicht, viele werden die Krankheit einfach durchmachen, einige werden noch sterben. Der Mensch ist seit eh und je Krankheitserregern ausgesetzt und das ist auch gut so, denn sonst wird das Immunsystem nicht trainiert und kommt im Extremfall auf ganz doofe Gedanken wie z.B. körpereigene Zellen zu bekämpfen. Dass Kinder die täglich von ihren Hubschraubereltern in Sagrotan gebadet werden anfälliger sind als die die auf dem Land "im Dreck" aufwachsen ist ja auch kein Geheimnis. Dieses Virus auszulöschen ist möglicherweise der feuchte Traum irgendwelcher irrer Virologen, hat aber mit der Realität wohl wenig zu tun. Solche Viren kommen und gehen, die Überlebensstrategie ist die Mutation. Funktioniert schon deutlich länger als die Menschheit existiert und wird auch den Menschen überleben. Gelegentlich kommt mal wieder ein besonders erfolgreiches Virus o.ä. um die Ecke und es sterben ungewöhnlich viele Menschen. Ist im Tierreich nicht anders und tritt gerne auch bei Überpopulation auf um diese zu eliminieren. Der Mensch wehrt sich nach Kräften dagegen, aber am Ende sollte man mal einsehen dass man Teil der Natur ist und ihr am Ende auch ausgeliefert ist. Passt natürlich nicht in unsere Vollkaskomentalität rein dass plötzlich Menschen sterben von denen man es noch nicht erwartet hat, ist aber leider so. Und ab einem gewissen Punkt muss das ganze Theater der Infektionsverhinderung mal ein Ende haben weil es mit unserer Vorstellung vom Leben nicht vereinbar ist. Es gibt reichlich Impfstoff, wer ihn will kann ihn bekommen und ist damit bestmöglich geschützt. Man kann sich dann ja noch Masken aufsetzen oder täglich in Isopropanol baden um alles abzutöten, aber das sollte nun wirklich die Entscheidung eines jeden Einzelnen sein. Das ewige runterbeten der 7d-Inzidenz und vor allem die Bewertung dieser Zahl ist inzwischen doch wahnhaft. In unseren Nachbarländern ist man deutlich dreistellig und dort geht es trotzdem deutlich entspannter zu. NL kag kürzlich bei gut 400, jetzt glaube ich bei 200. Da sieht man aber keine Masken und man wird auch nicht beschimpft wenn man sich auf weniger als 3m nähert. Man trifft auf freundliche und entspannte Menschen die sich überwiegend vollkommen normal verhalten - eine wahre Freunde wenn man es mit der häufig agressiven Stimmung vor und in Geschäften hierzulande vergleicht wo eine Inzidenz um 20 schon zum Katastrophenfall erklärt wird. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was genau dahinter steckt dass jetzt diejenigen die der Impfung skeptisch gegenüber stehen oder für sich persönlich einfach nicht für notwendig halten zum Feind der Gesellschaft gemacht werden. Ich kann nicht beurteilen wie es in anderen Ländern aussieht, aber hierzulande mutiert es langsam zur Hexenjagd mit echten Anfeindungen. Traurig...
  2. uwe.v11
    4 Punkte
    warum bist Du dann noch im Citroen Forum? Gibt es keines von Volvo? 🙂
  3. drophead
    Auf wenn einem das schlichte Design des Xantia nicht gefällt, manche nennen es sogar langweilig, so erkennt man, wenn man dann einen besitzt, das wirkliche gute Design. Jede Linie, wo sie sitzen soll und keine Linie zuviel, perfekte Proportionen. Gerade zu dem verquollenen Design heutiger Fahrzeuge. Es ist ein perfekter und schnittiger Entwurf und auch der Break von makelloser Eleganz....
  4. Steinkult
    Eine fast tagesaktuelle Untersuchung aus Singapur vom 1. 8. 21 von mehr als 1000 Patienten, die sich mit Covid infiziert haben. Ungeimpfte 94,0 % leichter Verlauf, Sauerstoffzufuhr 4,7 %, Intensivstation 1,3 % Teilgeimpfte 97,6 % 2,0 % 0,4 % Vollgeimpfte 99,6 % 0,3 % 0,1 % Es käme darauf an, sich nicht an den 94 % zu sonnen - um zu entwirren, habe ich bewusst eine Leerstelle zum Prozentzeichen gesetzt - sondern auszurechnen wie oft 0,1 (die Prozente lassen wir weg, doch das geht!) in 1,3 passen (dankbare Aufgabe) und 0,3 in 4,7. An diesen gewaltigen Multiplikatoren hängt es, ob Schulen offen bleiben, Gastronome ihre Existenzen retten können und so fort.
  5. bx-basis
    Die Impfbereitschaft geht drastisch zurück, damit sollte klar sein dass die, die sich mit einer Impfung schützen wollen dies weitestgehend erledigt haben. Das Risiko als Geimpfter schwer zu erkranken ist äußerst gering, die reine Infektion kann einem Geimpften also völlig egal sein. Wer nicht geimpft ist hat dieses erhöhte Risiko somit wohl größtenteils selbst gewählt, aus welchen Beweggründen auch immer. Bei mir ist es einerseits die Skepsis gegenpber den sehr eilig entwickelten Impfstoffen, andererseits die m.E. geringe Wahrscheinlichkeit sich überhaupt zu infizieren und die Überzeugung dass ich eine Infektion schadlos überstehen würde. Warum also muss ich jetzt die ohne Impfung einschränken, ausgrenzen oder gar beschimpfen? Als Angehöriger der großen Gruppe der Geimpften kann es mir egal sein, denn das Risiko schwer zu erkranken ist wirklich vernachlässigbar gering. Und die Ungeimpften werden bei weitem nicht alle erkranken, schon gar nicht alle schwer und alle gleichzeitig. So braucht sich auch niemand um das Gesundheitswesen sorgen. Aber so lange die Mediem im Auftrag von Politik und RKI mit der täglichen Inzidenzmeldung Panik und Angst schüren und bei Auftreten mehrerer Infektionen in einem kleinen Personenkreis von "Ausbrüchen" sprechen ohne zu beleuchten wie viele Erkrankungen hier eigentlich zu beklagen waren wird sich wenig ändern. Offenbar ist das ja auch gewollt, warum sonst lehnt das RKI die Einbeziehung anderer Parameter als der 7d-Inzidenz in die Bewertung der Lage vehement ab? Ich bleibe bei meiner Einschätzung, wir haben in D jegliche Verhältnismäßigkeit aus den Augen verloren und versuchen etwas unmögliches zu erreichen - die schnelle Eliminierung dieses Virus. Und da es nicht gelingen kann benennt man vorsichtshalber schon einmal die Schuldigen - die "Impfverweigerer"...
  6. bx-basis
    Es ist offenbsr jegliches Gefühl für die Verhältnismäßigkeit gewisser Maßnahmen abhanden gekommen, anders kann ich mir vieles was derzeit so passiert nicht erklären. Die Berichterstattung zu Corona hat daran aber einen sehr großen Anteil vermute ich, da wird Angst gemacht und Panik geschürt...
  7. fnoise
    Ich find den BX Break geil. Hab ja auch zwei...
  8. magoo
    Bei langweiligen Grundlinienduellen hilft nur Stehvermögen. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, dass der Gegner auch die Bälle als Treffer feiert, die tief im Netz hängenbleiben. Ist aber logisch: Genau die kann man nämlich nicht retournieren. Unterschätze sie nicht, die sind clever ...
  9. drophead
  10. Betty White
    Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden! Denn ich finde das Y3 Cockpit mit dem Einspeichenlenkrad einfach geil! 🤪
  11. TurboC.T.
    Als Kunde juckt mich deren Rendite doch nicht die Spur. Tolle Rendite riecht für mich allzu oft nach Sparmaßnahmen, Plattformeinheitsbrei, ausgedünnte Modellpaletten und nachlassender Qualität. Ihr könnt euch aussuchen, was davon für den VAG-Konzern, den man hier gerade "übertrumpft", schon seit ein paar Jahren gilt...
  12. Quaxxx
    Wir haben gestern einen Tag lang geschraubt, mein Vertrauensmechaniker und ich (also ehrlicherweie: hauptsächlich er, ich war Hilfskraft) und er hat den Fehler gefunden und behoben. Es war das hintere Lager der oberen Welle (untern grün eingekastelt). Es hatte merklich Spiel. Die zwei Muttern waren noch da, wo sie hingehöhren (und noch original gesichert). Aber durch das Lagerspiel haben wohl die Zahnräder im 3. Gang nicht ganz so ineinandergegriffen wir sie sollen und dadurch (vor allem unter Last) dieses schleifend-singende Geräusch produziert. Nach dem Lagertausch ist jetzt Ruhe. Juhu! P.S.: War ganz gut, das Ganze mal auseinander genommen zu haben, da fielen noch ein paar andere Kleinigkeiten auf, die wir gleich mitmachen konnten. So zum Beispiel eine leicht rissige Benzinleitung unterhalb der Benzinpumpe und noch ein paar winzige Kleinigkeiten.
  13. bx-basis
    Insbesondere beim BX ist das kein Wunder, denn der war ursprünglich gar nicht als Break vorgesehen und wurde erst im 2. Halbjahr 1985 - also nach 3 Jahren - nachgeschoben. Der sieht nicht nur nachträglich aufgesetzt aus, er ist es im Prinzip auch. Das verlängerte Heck ist an das normale Limousinenheck angesetzt, die Türen wurden unverändert übernommen, ebenso die hinteren Sitze. Man sieht überall dass diese Entwicklung nicht viel Geld kosten durfte. So hat er dann auch das Facelift das ganze 9 Monate nach seinem Erscheinen erfolgte nur bis zur B-Säule mitgemacht, das Heck behielt bis zuletzt die schmalen Radkästen und die eckige Stoßstange der Serie 1 während die Front wie bei der Limousine verbreitert und verrundet wurde.
  14. magoo
    Tautologo, im Durchschnitt erreicht jeder das Durchschnittsalter. Im Durchschnitt fährt jeder das Autobahndurchschnittstempo von 124,7 km/h, da wird auch keine Sekunde verloren oder gewonnen. Stellt sich da etwa die Frage, warum sich Gegner von Tempolimit 130 km/h so anstellen, wenn sie "in Wahrheit" 5 km/h langsamer fahren? Nö ... Die statistische Lebenserwartung 2020 (wie alt wird ein Neugeborenes theoretisch, wenn weiterhin so gestorben wird wie im Bezugsjahr) ist in den meisten europäischen Ländern übrigens gesunken, "Spitzenreiter" Spanien minus 1,6 Jahre: Life expectancy decreased in 2020 across the EU Covid wirkt sich demnach schon jetzt statistisch aus.
  15. schwinge
    2 Punkte
    Ich hab das YT-Video über das Batteriefeuer verlinkt, um auf die Nachricht hinzuweisen. Ohne Wertung. Zu diesem Satz spare ich mir jeglichen Kommentar und verweise auf die Datenlage: https://www.tesla.com/VehicleSafetyReport Was mich immer ein wenig anstinkt, ist das schwarz-weiß-Denken. Batterieauto gut. Verbrenner böse. Das gleiche mit der Seuche. Und bei vielen anderen Punkten. Ich hab keine Ahnung, was mit der Einstellung vieler Menschen heutzutage los ist. Einige Sätze, die mir so begegnen: "Warum soll ich einen Baum pflanzen, wenn ich selber nix davon habe." "Warum verschwendest du so viel Zeit damit, altes Zeug zu reparieren." ... Wenn ich die Kohle hätte, stände schon lange ein Model S hier. Aber nicht, weil es so "grün" (oder wenigstens ein wenig "grüner" als ein Verbrenner) ist. Sondern weil ich finde, dass das eine geile Kiste ist. Was nebenbei genau der Grund ist, warum der gebaut wurde.
  16. bx-basis
    Aluhut aufsetzen, dann erkennst Du sogar den 5G-Chip in der Spritze...
  17. CX Fahrer
    Ach jetzt versteh das doch endlich richtig. Du musst dich jetzt impfen lassen, ein Elektroauto kaufen und erwarten dass du 120 Jahre alt wirst. Nebenbei noch auf alle anderen die das nicht so machen schimpfen und vielleicht noch einen Prozess gegen Frau Merkel machen weil die Statistik sagt dass du eben obwohl du alles richtig machst deine Lebenserwartung nicht erreichen wirst.
  18. Kroack
    Klebeband auf den Lack als Schutz und mit einer Spachtel von unten mittig unterhebeln. Dem optischen Anschein nach passt die lange Leiste auch gekürzt...
  19. bx-basis
    Nein, aber das Risiko zu sterben steigt mit zunehmendem Alter unweigerlich. Mein Schwiegervater ist dieses Jahr mit 86 verstorben. Sein körperlicher Zustand war altersbedingt so, dass es nur noch einen Auslöser brauchte um das Kartenhaus zum Einsturz zu bringen. In seinem Fall war es zwar kein COVID, theoretisch hätte es aber passieren können dass er sich infiziert und er wäre vermutlich auch dran verstorben. Ich denke dass es durchaus zahlreiche Fälle gab die ganz ähnlich gelagert waren. Von daher finde ich es einfach nur realistisch zu sagen, dass ein nicht unerheblicher Teil der sehr alten Menschen die an COVID verstorben sind auch ohne COVID heute nicht mehr unter uns wären.
  20. AndreasRS
    und das Leben alter Menschen ist weniger wert? Grüße Andreas
  21. bx-basis
    Du stimmst also zu, dass die Entscheidung für oder gegen eine Impfung nur für den Betroffenen relevant ist und keine Auswirkungen auf andere hat? So sehe ich das ja auch. Nur sehe ich nicht warum man mich deswegen anders behandeln muss, und zwar mit dem Vorwand dass ich für andere gefährlich sei. Ich entscheide mich gegen die Impfung und damit für ein erhöhtes Risiko an COVID zu erkranken, denn zumindest in meinem Fall ist das Risiko einer schweren Erkrankung so verschwindend gering dass ich es für nicht relevant halte. Ob ich ein solches Risiko eingehe oder nicht sollte doch meine eigene freie Entscheidung sein, und da diese Entscheidung nur Konsequenzen für mich selbst hat möchte ich deswegen auch nicht anders behandelt werden, denn das ist eine Diskriminierung. Wenn es wirklich so wäre, dass man ohne diese Impfung unweigerlich oder zumindest mit sehr großer Wahrscheinlichkeit schwer erkrankt und mit einiger Sicherheit eine (intensiv)medizinische Behandlung erforderlich wird - vielleicht sogar ein Leben lang - dann wäre das noch eine ganz andere Geschichte, denn dann würde man ja unweigerlich die Gemeinschaft in Form des Gesundheitssystems über Gebühr belasten. Aber die Statistik spricht da eine ganz andere Sprache, sonst wäre das Gesundheitssystem im letzten Jahr nämlich tatsächlich zusammengebrochen und wir hätten mit Sicherheit sehr sehr viel mehr Todesfälle gehabt, vor allem auch in den Altersklassen in denen die meisten "Impfverweigerer" zu finden sein dürften.
  22. Marc-XM
    Bin gerade etwas abgeschweift, dafür bitte ich um Entschuldigung... Ein Thema für die Entscheidungsfindung kann vielleicht auch ein Blick auf die aktive und passive Sicherheit sein. Da ist der Xantia deutlich besser aufgestellt als der BX. Rein optisch ist der BX aber natürlich der Besonderere, vor allem in der Serie 1!
  23. ACCM Oliver Weiß
    Der Umbau auf DAB+ ist wirklich einfach. Ich hatte mich für das Kienzle MCR 1118 DAB (deutlich günstiger als das Blaupunkt Bremen) und einen aktiven (wichtig bei passiver Antenne) Splitter von ATTB entschieden. Da vorher schon ein anderes Kienzle in meinem CX Serie II verbaut war, war der Einbau sehr einfach: Splitter zwischen Antenne und Radio angeschlossen. Strom bekommt der vom Schaltausgang am Radio (Anschluß Nr 5). Dei restlichen Kabel wie vorher anschließen, Radio einsetzen, fertig. Vorteil des Antennensplitters: zumindest in meinem CX ist das Antennenkabel recht kurz und passt nur so gerade eben ins Radio. Mit dem Splitter steht mehr Kabel zur Verfügung und der Einbau ist entspannter. Empfang von UKW und DAB problemlos mit deutlichem Klangvorteil für DAB (etwas bessere Lautsprecher, Hersteller weiß ich gerade nicht). Musik vom Smartphone per AUX geht auch, USB-Stick sowieso. Der sehr kleine Sandisk Cruzer Fit fällt kaum auf und stört nicht. Bedienung des Kienzle ist nicht besonders intuitiv. Viel mehr als lauter - leiser und mal den Sender wechseln geht nicht "mal eben". Für mich ist das OK. Der aktive Splitter (aktive wenn Antenne passiv wie beim CX, passiv wenn Antenne aktiv): Eingang Antenne, Ausgang Antenne und Antenne DAB, Eingang für Strom Das Kienzle in der Mittelkonsole beim CX Serie II. Was man nicht sieht: das Kienzle hat eine geringe Einbautiefe von 95 mm. Daher ist da drunter mehr als genug Platz für die Kabel und den Splitter. Ich bin zufrieden und würde es wieder machen.
  24. Naturgeist
  25. bx-basis
    Du solltest echt mal in einem BX mit intaktem Fahrwerk mitfahren. Unglaublich was Du Dir so zurechtschreibst...
  26. AndreasRS
    Hallo, Vor gut einem Jahr, im März 2020, habe ich diesen recht frühen, polarweißen (EWP) 2.0i VSX in Düsseldorf gekauft. Orga 6094, also Juli 1993, Erstzulassung aber erst im April 1995, Mit 176.500 km. Mich reizte ein hydractiver Ur-Xantia. Der Wagen hat wenig Rost, nur der übliche am hinteren Achsschemel. Die Heuliez-Ecken sind äußerlich einwandfrei, der Blick in den linken Schweller zeigte kein bisschen Rost. Die erste Bestandsaufnahme auf der Hebebühne ergab nicht nur den üblichen Wartungsstau, sondern auch einige erfreulich gute Verschleißteile. Die vorderen Bremsen fast neu, die hinteren Bremsbeläge auch, das Motoröl hatte erst 250 km hinter sich und sah noch frisch aus. Der Auspuff hatte äußerlich keinen Rost. Klang aber trotzdem blechern und undicht. Wie zu erwarten war die Federung fast ohne Funktion. Eine hintere Felge hatte am inneren Rand eine deutliche Delle, da ist wohl mal jemand zu schnell über einen Bordstein gefahren. Wenn man den Motor ein paar Minuten laufen ließ, zeigte sich eine Undichtigkeit am Kühler. Eine Leitung am Mengenteiler hatte Ölspuren und unter der Pumpe hingen natürlich auch ein paar Tropfen LHM. Die Fernbedienung fehlte, der Schaltknüppel auch, und wie bei allen gebrauchten Xantias waren die Kordeln der Hutablage ausgeleiert, wobei die Ablage selbst stark ausgeblichen war und hellblau schimmerte. Selbstverständlich war der Griff des Ölpeilstabs abgebrochen. Dazu noch eine defekte Lenkmanschette (rechts innen), natürlich komplett verschlissene Scheibenwischer (hinten aber der korrekte, seitlich versetzte Wischerarm), kein Wischwasser vorne und hinten (Pumpe brummte aber). Das Alter des Zahnriemens war nicht festzustellen. Die ABS-Warnlampe leuchtete, ein vorderer Sensor war defekt. Rissige Domlagergummis gehören bei jedem alten Xantia zum guten Ton, das ist fast nicht erwähnenswert. Die hinteren Querlenkerlager waren natürlich auch durch, die vorderen scheinen mir noch brauchbar zu sein. Ein Rücklicht hatte die falsche Farbe. Und das Handschuhfach hing traurig herunter. Die Reifen zwar mit Profil, aber alt; zwei ganz alte entsorgt, zwei m.E. noch brauchbare werden verschenkt. Im Grunde alles Kleinigkeiten, aber sie summieren sich natürlich. Die undicht klingende Auspuff stellte sich als komplett (!) leerer Katalysator heraus, ich habe als zweitgünstigste Lösung einen neuen von Walker für 180 € gekauft. Es gibt auch welche für rund 100 €, die sind kleiner, so einen habe ich an einem 1.8 16V gesehen, scheint mir auch lauter zu sein. Der undichte Kühler war eine Herausforderung, denn er wird nicht mehr produziert (Ausführung bis März 1995) und NOS-Angebote sind selten. Ich hatte einen gebrauchten gefunden, der sich aber als leicht undicht herausstellte. Mit der Taschenlampe sieht man Nebelschwaden. Ich habe das erst einige Monate nach dem Kauf bemerkt und wollte dann auch nicht reklamieren. Letztlich habe einen neuen (Valeo) aus Spanien gekauft, für etwas über 100 €. Außerdem habe ich ein Relais eingebaut, um den Thermoschalter im Kühler zu entlasten. Die Federung bereitete mehr Arbeit als gedacht. Ich hatte gehofft, dass sie mit neuem Öl, neuen Kugeln und natürlich mit Dioden im Steuergerät wieder arbeitet. Aber die Hebelmechanik des hinteren Korrektors war komplett festgerostet, der Bügel der Schelle abgerissen. Einen hinteren Korrektor mit leichtgängiger Mechanik hatte ich noch aus einer früheren Schlachtung, das Hydraulikteil habe ich zerlegt und gereinigt. Über dieses Forum gab es eine neue (!) Schelle. Das Hydractiv-Steuergerät hatte einen durchgebrannten Schalttransistor, was ich auch erstmal herausfinden musste. Und was erklärt, warum nicht-hydractive Federkugeln an den Rädern waren. Apropos Kugeln, die Hydractivkugeln waren vermutlich noch die ersten von 1993, sehr rostig und vorne die alte Ausführung mit 0,5 Litern. Jetzt ist ein H5-Steuergerät drin, was den Bremsdruck nicht auswertet, sondern über die Verzögerung berechnet. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht. Eine komplette Inspektion mit Ölspülung, Luftfilter, Zündkerzen, Zahnriemensatz, Kurbelwellensimmerring, Flachrippenriemen mit Rollen ist selbstverständlich bei jedem Gebrauchtkauf. Selbstverständlich hat der Xantia eine umfassende Antirost-Behandlung bekommen. Die Hohlräume und die Hinterachse zunächst mit dem sehr kriechfähigen Fluid Film Liquid A. In ein paar Monaten kommt der dickflüssige Langzeit-Schutz Liquid AR drüber. Den Unterboden mit dem halbdurchsichtigen Bernstein-Unterbodenschutz aus dem Korrosionsschutzdepot. Nachgerüstet habe ich eine Anhängerkupplung (Original Citroën), mit neuer Steckdose und neuen Kabeln. Und ein Originalradio. Ich finde, das wertet den Innenraum deutlich auf. Weil ich den Wagen selbst nutze, habe ich daraus eine Bastelbude gemacht: • Weiße Seitenblinker vom X2. Ich finde, das sieht an einem weißen Xantia besser aus. • X2-Spiegelglas im linken Außenspiegel • Tacho mit LED-Kontrolllampen. Sah auf dem Schreibtisch super aus, deutlich sattere Farben. Aber trotz hochwertiger LEDs mit weitem Abstrahlwinkel ist die Ausleuchtung ungleichmäßig und es sind nicht alle Lampen gleich hell. Die Motorkontrolle schimmert schwach, weil sie offenbar bei "aus" 1-2 Volt bekommt. Diese Veränderungen würde (und werde) ich nicht noch einmal machen. In die Tachoeinheit gehören ausschließlich Glühlampen. • Zusätzliche Ladekontrolle: Bei weniger als 12,7 Volt leuchtet die Ladekontrolle gelb. Ich hatte bei einem anderen Xantia den Fall, dass die Lichtmaschine nicht lud, die Lampe aber aus blieb. Die normale, rote Lampe ist weiterhin aktiv. • Aktivierung der (bereits vorhandenen) Hydractiv-Lampe im Tacho, wie es sie nur bei den allerersten Xantias gegeben haben soll. Wenn ich die Hydractiv-Taste drücke, leuchtet nicht nur der Schalter, sondern auch die Lampe im Tacho. • Nachrüstung eines Fahrer-Airbags, zwangsläufig mit dem späteren Lenkrad. Bei der Gelegenheit habe eine Lenkradfernbedienung eingebaut. Außerdem Relais für den braunen Zündschlosskontakt und für das Standlicht. • Schaltknauf mit roter Schrift (Original Citroën für X1, gehört natürlich trotzdem nicht in dieses Auto). Gar nicht so leicht war es, den Wagen äußerlich zu reinigen. Er sah nämlich nicht schmutzig aus, keine Flecken oder Schlamm-Ränder. Als ich einen stark alkalischen Reiniger (Labocosmetica #Primus) aufgesprüht und vorsichtig mit dem Schwamm verrieben habe, kam trotzdem richtig viel Dreck runter. Mein Hobby-Hochdruckreiniger hat selbst nach Einweichen mit Reinigungsmittel überhaupt keinen Schmutz wegbekommen. Eigentlich soll man Schmutzpartikel nicht auf dem Lack reiben, aber anders ging es nicht. Man kann sich den Dreck wie eine hellgraue Gardine vorstellen, die sauber aussieht, aber eigentlich weiß ist. Inzwischen spiegelt sich der Himmel wieder in den Blechen, von Glanz kann trotzdem keine Rede sein. Wenn man es richtig machen will, sind noch ein paar Reinigungsdurchgänge nötig und dann eine vorsichtige Politur. Der Innenraum war hingegen erstaunlich sauber. Keine Flecken, eigentlich habe ich nur Staub gewischt. Aus den Sitzen, die ich mit dem Nasssauger gereinigt habe, kam nicht viel Schmutz. Ja, die Fahrer-Fußmatte ist zu lang. Ein neuer Satz Original-Fußmatten liegt bereit. Schön auf dem Foto zu sehen, wie gut es aussieht, wenn man die Innenseiten der Türbleche sauber macht. Mit den "neuen" Reifen habe ich anscheinend Glück gehabt. Da habe ich für kleines Geld einen NOS-Satz Toyo Proxes T1 (vermutlich T1-S) bekommen, sechs Jahre alt. Damit rollt der Xantia unglaublich leise und ruhig. Wenn ich bei Tempo 50 den Gang herausnehme, habe ich kaum das Gefühl, in einem fahrenden Auto zu sitzen. Es ist alles leise und ohne Vibrationen, dazu die hervorragende Federung. Traumhaft. Mit daran "Schuld" ist sicher der Tipp, das Fett der hinteren Radlager zu ersetzen. Das ist der vierte Xantia, den ich fahre, und mit großem Abstand das angenehmste Fahrgefühl. Stahlfelgen hatte ich noch liegen und im Februar dieses Jahres hatte ATU ziemlich neue Winterreifen Fulda Kristall Montero 3 für 10 € pro Stück verschleudert, sodass ich mich schon fast auf Schnee freue. Passende Radkappen Barcelone habe ich gekauft, optisch ähnlich den Belfast-Alufelgen. Der Motor: Das ist mein erster Xantia mit dem 2.0i 8V. Ich finde den wie alle XU-Motoren angenehm zu fahren, er ist deutlich spritziger als der 1.8i 8V. Etwas Drehzahl braucht er natürlich. Nervig wie bei allem Benzin-Xantias das viel zu kurz übersetzte Getriebe. Bei 130 km/h dreht der Motor mit etwa 4000 U/Min. Vielleicht gucke ich mal nach dem Zahnradpaar des 1.9 D oder TD, diese Motoren haben ja auch das ME3-Getriebe. Die Kosten: Wie erwähnt, es summiert sich. Zum Kaufpreis von 300 € kamen etwas mehr als 2000 € nur an Teilen. Danke: Für die vielen Tipps und Hilfen hier im Forum! Die Zukunft: Genau jetzt, wo wirklich alles durchrepariert ist, kommt der Himmel runter. Auch keine große Sache, muss aber gemacht werden. Nachrüsten werde ich auf jeden Fall einen Tempomat. Der verbessert mein Fahrgefühl ungemein. Gerade bei diesem Xantia. der so schön schwebt. Die weitere Zukunft: Hoffentlich erkennt in zwei Jahren der Prüfer das Herstellungsdatum an und gibt dem kleinen ein "H". Grüße Andreas
  27. uwe.v11
    Preisliste runterladen.. geben Sie bitte ihre Kontaktdaten .......ja gut,dann eben nicht
  28. jens-thomas
    Suche hier die Ersatzteilnummer raus. Dann wird das Finden einfacher. Gruß Jens
  29. NonesensE
    1 Punkt
    Ich würde ja Elektroautos auch von der von ihnen ausgehenden Gefahr her eher mit Verbrennern als mit Kernkraftwerken vergleichen, aber was weiß ich schon...
  30. bx-basis
    Die Impfung verhindert weder eine Infektion noch die Weiterverbreitung der Viren.
  31. soleil
    Vielleicht sehen nur andere das als Blödsinn an,unter dem Aluhut wirkt es intelligent.
  32. BXBreak4Life
    Danke Rüdiger, ich hoffe ich komme in den nächsten Wochen mal dazu den Tausch zu versuchen.
  33. JörgTe
  34. Naturgeist
    Wer Bernd seinen Kanal verfolgt und weiß, wie er bei den meisten Fahrzeugen im Fond kauert wird hier die formidablen Platzverhältnisse bemerken. Auch die Anmerkung "mehr Platz als im DS9" hat mich positiv überrascht. Mit 1,92m noch derart luftig hinter sich selbst sitzen zu können spricht für sich.
  35. Jensg
    Die Getriebeglocke zur Kupplung könnte anders sein, und die Hauptübersetzung des Diesels ist wesentlich länger als die der Benziner. Diesel ist meist bei 4000 U/min Ende und höchstgeschwindigkeit, Benziner bei ca. 5.500U/min. Teilweise ist bei PSA das Innenleben der Getriebe identisch, Abweichungen nur Gehäuse und Hauptübersetzung. Sowmit kann man oft aus zweien wieder ein funktionstüchtiges machen. Jens
  36. ACCM Martin Klinger
    2016 aufm ICCCR in den Niederlanden. Leider hab ich ihn nicht selbst gesehen.
  37. magoo
    Reiner Abnutzungskampf. Egal wie oft es erklärt wird, das gleiche krumme "Argument" wird wieder und wieder kommen (ein like von Pic4 ist immer drin). Geduld ist eine Art zurückzunerven. 😉
  38. thomasmu
    1 Punkt
    nein der C5 ist der geschrumpfte Kumpel des C6 😁
  39. GuenniTCT
    Der Motorraum ist schon mal mit dem Eisstrahler gereinigt. Macht sich ganz gut.
  40. AndreasRS
    Hallo, ein Grund mehr für ein Wertgutachten. Grüße Andreas
  41. FuchurXM
    Naja Nutzungsausfall für ein eh schon kaputtes Auto ist ja auch nicht unbedingt realistisch. Es ist halt einfach schade und auch unverständlich wo ansonsten um Ladungssicherung ein ziemliches Theater gemacht wird.
  42. Auto nom
  43. schwinge
    Zwei Kommentare meinerseits dazu. Es betrifft ja nicht nur die PKW-Industrie. Bei den Traktoren ists ja auch nicht anders, und dort gibts genau die gleichen Probleme. Die modernen Triebwerke haben zwar die gleiche Leistung auf dem Zettel wie ein größeres älteres Triebwerk. Fordert man über eine längere Zeit hohe Leistung, nehmen sie es einem schneller übel. Generell muss man penibel darauf achten, dass sämtliche Systeme (Ansaugung/Aufladung, Kühlsystem, Schmiersystem, Abgassystem) tiptop in Schuss sind. Und immer schön warmfahren, genauso wieder kaltfahren vor dem Abstellen. Sonst ist schnell der Motor hinüber. Generell scheint der Rotstift immer mehr gespitzt zu werden. Hat jetzt nix mit Downsizing zu tun. Oder mit Verbrennungsmotoren. Das wird heutzutage überall praktiziert, bei allem was man kaufen kann. Das betrifft vor allem die Herstellung, also Qualität und Haltbarkeit der Komponenten. Und auf der anderen Seite die Wartungsempfehlungen. Wenn man möchte dass das Zeug halbwegs lange hält, darf man die Wartung nicht nach Herstellervorgaben machen. Is an Early Oil Change Excessive? Is There Such a thing? Myth Vs Facts Vs Opinions Vs Vehicle Value Servicing Ford Escape PTU - Why I don't Like Manufacturer Recomendations For Fluid Changes - How To
  44. Manson
    Genau, denn der Harzer mit Stil fährt XM
  45. klette
    Vierganggetriebe ist übrigends nicht gleich Vierganggetriebe! Komisch, dass das hier noch niemand erwähnt hat. Meine 68er ID19 hat noch das original, im vierten Gang lang übersetzte Getriebe mit dem original DV-Motor. Meiner Meinung nach eine Traumkombination. Ich möchte nicht gegen ein Fünfganggetriebe tauschen. Im Anhang die Getriebenummer. Gruß Michael
  46. bx-basis
    So, Donnerstag ist TÜV-Termin...
  47. TorstenX1
    ...und schauen, daß die Schachtleiste oben in der dafür vorgesehenen Blechlasche sitzt, das wird gern mal übersehen und dann wackelt alles. Außerdem hat die Leiste eine Aufnahme für das Kabel des Außenspiegels, wird es nicht richtig verlegt kann es zu Scheuern bis hin zum Defekt des Fensterhebers kommen.
  48. mhs
    Moin! Ich nutze aktive(!) Antennensplitter in Verbindung mit den regulären, also originalen Dach-Antennen im XM, Xantia und BX, für drei CXe liegen die Sachen bereit. Das klappt prima und auch weitestgehend störungsfrei; ich möchte das DAB+-Radio im Auto nicht mehr missen! Die Lösung mit der Scheibenantenne zum Ankleben habe ich erst gar nicht ausprobiert, nachdem die Besprechungen dazu unterirdisch waren - mal ganz abgesehen davon, dass es bescheiden aussieht. Ich habe beide verbaut. Das Kienzle ist insgesamt weniger komplex und simpler ... eine Ebene an Speichertasten, einmal Sendersuche - fertig. Das Blaupunkt hat vielfältigere Einstellmöglichkeiten, speichert auf drei Ebenen und durchsucht DAB+ nach den unterschiedlichen Multiplexen (was ich nach wie vor etwas umständlich finde); es ist zudem sehr hilfreich, die aktuellste Software aufgespielt zu haben, dadurch verschwindet der ein oder andere Bug. Den Kienzle-Support habe ich als absolut unmöglich erlebt, bei Blaupunkt lief das aus meiner Sicht deutlich besser. Klanglich kann ich keine Einschätzung treffen - beide Radios liefern bereits mit den Original-Boxen einen deutlich besseren Sound als die Original-Radios. Der Vergleich hinkt allerdings ein wenig, da der BX einen Mono-Tief/Mitteltöner sowie zwei Hochtöner hat - im XM hingegen schon serienmäßig deutlich bessere Systemboxen arbeiten arbeitet. Das Blaupunkt kostet schließlich rund das doppelte im Vergleich zum Kienzle. Ein Punkt erscheint zwar nebensächlich, aber ich nutze ihn am Blaupunkt fast bei jeder Autofahrt: Man kann die Höhen und Tiefen per Drehregler verstellen und muss sich nicht erst umständlich in das Systemmenü klicken. Wenn man den Preis mal außen vor lässt, hinge für mich die Entscheidung vom Auto ab: Im BX I sowie im CX I späterer Baujahre geht mE das Blaupunkt, im CX II kann ich mir beide vorstellen, im Xantia und im XM sieht das Kienzle mMn gut und passend aus; hier wirkte das Blaupunkt etwas deplatziert.
  49. Vulcan
    Hast Du Dich im Forum vertan?! Woher willst Du das wissen? Fakt ist, dass sich zu wenig Käufer für den Hydroaktiv gelagerten Flunder C6 fanden und zuletzt auch für den C5. Soll also Citroën nochmals in die selbe Kerbe hauen? Und bitte: ändere Deinen Avatar Bild, ich muss 🤮
  50. mhs
    Zündung / Vergaser Beim Fahren sind oft, aber nicht immer, folgende Symptome aufgetreten: die (ansonsten nicht funktionierende) Ölstandsanzeige hat wild ausgeschlagen der Wagen ist im Leerlauf ausgegangen ... ... und hat sich nur noch bei 2000 und mehr UPM am Laufen halten lassen massive und sehr laute Fehlzündungen unrunder Motorlauf ist noch untertrieben der Motor ist sehr heiß geworden; der Kühlventilor lief dauerhaft das Ganze meist nach 4 bis 5 Kilometern Fahrstrecke; allerdings manchmal auch erst nach 40 oder 80 km Andere Verkehrsteilnehmer haben vor allem an Ampeln sehr respektvoll Abstand gehalten und mir mitleidig nachgesehen ... Der Vorbesitzer hat einen NOS-Vergaser verbaut, nachdem der BX so gut wie gar nicht gelaufen ist, als er ihn gekauft hat. Den verbauten Kaltstartregler hat er nicht eingestellt. Also zwei Denkrichtungen bei der Ursachen-Suche: Zündung und Vergaser, hier speziell die Kaltstartvorrichtung. Mit der Zündung angefangen: die Zündkerzen passen nicht zum Fahrzeug die Zündkabel waren massiv korrodiert und steckten zudem nicht richtig auf den Kerzen, sondern lagen nur obenauf der Zündverteiler war relativ alt; der Rotorfinger schon ziemlich abgelaufen Fehler gefunden, dachte ich, und Zündkerzen, Zündkabel, Verteilerkappe und Rotorfinger getauscht. Denkste. Irgendwie war das Fehlerbild schon anders, aber eben nur anders und nicht besser. Also weitergesucht ... das Zündmodul und seine Steckverbindungen. Im Stecker zum Zündmodul war eine Steckerverbindung gebrochen und lag nur noch lose an. Gab also mal Kontakt, mal nicht. Damit hat ein Zylinder zweitweise keinen Zündfunken erhalten. Tadaa - Stecker getauscht und Fehler gefunden! Denkste. Es gab durchaus eine Veränderung in den Symptomen ... die Fehlzündungen waren weg, dito das Ausschlagen der Ölstandsanzeige. Aber der Lauf war nach den ersten paar Kilometern immer noch meist katastrophal. Nach ein paar Kilometern hat sich der Motor aufgewärmt, also in Richtung thermisches Problem gedacht, das vom Zündmodul oder der Zündspule kommt. Beides getauscht; keine Besserung. Also die zweite Denkrichtung ... der Vergaser. Da ich von einer thermisch induzierten Ursache ausgegangen bin, habe ich mich intensiv mit dem Kaltstartregler befasst, der ja auch beim NOS-Vergaser nicht justiert wurde. Das Ding stellt man am besten um Mitternacht bei Vollmond auf dem Friedhof ein, nachdem man es mit Weihwasser beträufelt hat: 3 Einstellgrößen, die jeweils bei unterschiedlichen Temperaturen in Abhängigkeit voneinander feinzujustieren sind. Wie schön! Keine Besserung. Also Vergaser runter, auseinanderbauen, reinigen, wieder zusammenbauen und einsetzten. Keine Besserung. Als nächstes habe ich den alten Vergaser eingebaut. Keine Besserung. Den Kaltlaufregler des alten Vergasers justiert. Keine Besserung. Zur Sicherheit den Zündzeitpunkt gemessen ... total daneben. Justiert; hätte für einen besseren Motorlauf noch weiter verschoben werden müssen; ging aber nicht. Da stimmt also auch etwas nicht. Dafür lief der BX jetzt bei nicht mehr justierbaren 2.500 UPM im Standgas. Wenn er so hoch dreht und sich über die Standgasschraube nicht einstellen lässt, kommt das Gemisch von einer anderen Stelle im Vergaser. Dem war auch so ... die zweite Drosselklappenstufe war permanent einen Millimeter geöffnet, wie sich an der Stellung dieser Justierschraube der zweiten Stufe feststellen ließ: Nur ... warum schließt sich das Teil nicht? Wenn ich es mit ziemlichem Druck nach unten gepresst habe, ging das Standgas auch sofort runter. Von alleine bzw. über die Federungs-Mimik des Vergasers? Keine Chance! Der entscheidende Hinweis kam von @bx-basis, als ich ihm dieses Bild geschickt habe: Das ist eine mechanische Sperre, die wirkt, solange die Kaltstart-Vorrichtung aktiv ist. Darüber soll verhindert werden, dass man während der Kaltstartphase in den Bereich der zweiten Drosselklappenstufe kommt. Warum auch immer das so erdacht wurde, erschließt sich mir nicht ... schließlich kann man ja auch bei Autos mit Choke das Gaspedal soweit durchtreten, dass der Vergaser in der zweiten Stufe läuft. Aber so sei es. bx-basis hat erkannt, dass der senkrechte Mittelteil dieser Sperre leicht in sich verdreht ist. Dieser Umstand hat zu zwei Dingen geführt: Zum einen hat die zweite Drosselklappe nicht mehr ganz geschlossen, und zum zweiten ist die Mimik meist hängen geblieben, wenn ich so viel Gas gegeben habe, dass die zweite Stufe des Vergasers aktiviert wurde. Die Drosselklappe der zweiten Stufe blieb also offen, trotzdem ich das Gas zurückgenommen habe. Zu wenig Sprit, zu viel Luft ... der Motor stirbt ab. Der Umstand, dass das meist nach 4 bis 5 Kilometern passiert ist, lag auch nicht an der Aufwärmung des Motors, sondern an der Lage der beiden Ausgangsstraßen aus meinem Wohnort - beide Male geht es nach einer Kurve bzw. einem Kreisel leicht bergan. Also mehr Gas gegeben, in die zweite Stufe gekommen ... und schon war es passiert. Die mechanische Sperre war bei beiden Vergasern in sich verdreht: Die lose Steckverbindung im Stecker zum Zündmodul hat dazu geführt, dass der BX zeitweise nur auf 3 Zylindern gelaufen ist und vor allem im kalten Zustand ständig am Ausgehen war. Das hat man versucht auszugleichen, indem man ordenlich auf das Gaspedal getreten ist - und damit über den Gasseilzug immer wieder an der mechanischen Sperre zerrte, die sich schließlich verbogen hat. Nachdem das alles behoben und korrigiert war, ließ sich der BX auch auf einen ordenlichen Motorlauf mit passendem Zündzeitpunkt und Co-Wert sowie passender Drehzahl einstellen. Die Fehlerbehebung hat wirklich Nerven gekostet, weil es nicht ein oder zwei Ursachen waren, sondern sich verschiedene Fehler übereinander gelegt und gegenseitig bedingt haben.
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