Hey Leute,
da bin ich- „dummerweise“ sind wir grad in Island…
Also- einen lange nicht gelaufenen SM würde ich nicht fahren. Mir wäre das Risiko zu stranden zu groß. Ferner gibt es das Problem der brechenden Auslassventile nach langer Standzeit, das ein gewisses Mysterium bleibt, das aber immer wieder vorkommt. Die Fälle, die ich kenne, waren so, dass es ein paar hundert km ging, dann ist eins gebrochen, und das wird dann seriös teuer.
Wenn man wirklich Ruhe haben will, hilft daher bei lange gestandenen oder unklaren Autos nur, Motor raus, komplett durchsehen, und die neuralgischen Dinge beheben (Ketten neu, alle drei, Spanner prüfen ggf. neu, Anschlagsbegrenzer neu, Ölpumpenstift neu, Auslassventile neu, und bei der Gelegenheit schauen, ob Ringe / Bohrungen etc. noch passen, Wasserpumpendichtung neu, Turbinenrad prüfen. Leider alles recht teuer, nützt aber irgendwie nix. Kupplung dann auch gleich neu mit Kleinkram drumherum, Bremsen evtl auch (alte Beläge sind teils asbesthaltig).
Alternativ - wenn das hier ein regelmäßig bewegtes Fahrzeug ist - sollte es gehen, dann würde ich aber klare Nachweise (Fotos, Rechnungen…) der Arbeiten am Motor verlangen. Ich hab schon Autos gesehen, da waren „Ketten neu“ - ja, aber nur 2 von 3…
Der Rest ist wie eine etwas modernisierte DS, da ist beim SM kaum Böses zu erwarten, einiges ist da leider auch schon recht teuer (alle Teile für die Nase , Gläser, Leuchten, hydraulische Steuerleitungen, originales Radio, gutes Lenkrad, Lenkung etc.).
Rost ist meistens kein Thema, kaputtes Interieur ist schwer zu retten, weil Stoff meistens morsch und Leder oft hart ist. Und komplett neu ist aufwändig und … auch teuer.
Fazit - wenn man alles selber macht, wird es nicht ganz günstig. Wenn man machen lassen muss, wird es sehr teuer. Dann ist das bessere Auto stets der billigere Kauf.
Wieviel wird denn aufgerufen ?
Carsten