Die Pflege beschränkt sich beim Ottonormalverbraucher ja nur auf
Reinigung und schmieren der Gleiter. Mehr kann man da ja kaum machen.
Am Antrieb geht da ja nicht viel. Dh man fährt und Pflegt, bis es dann irgendwann
kaputt geht. Und wenn nun keine Teile mehr zu bekommen sind macht man ein
langes Gesicht. Es war bisher ja schon schwer genug jemanden zu finden, der
es repariert. Ich habe kein wirtschaftliches Interesse, wenn es danach geht
würde es so teuer, wie bei der französischen Lösung werden. Die Dachhaut ist
denke ich kein Problem, mit einem guten Sattler kommt man da schon weiter.
Die Gleiter sollten in Zukunft im 3D-Druck zu machen sein, die Technik schreitet
da immens voran. Evtl eine Kombination aus Druck und Metall-Frästeilen.
Der Antrieb ist der Knackpunkt, wo man eine Lösung finden muß, die besser
ist als das Original, sonst kommt man da nicht weiter. Es ist bisher nur eine
Vermutung, dass die Spannung auf die Mechanik mit der Zeit abnimmt oder
durch den beschriebenen "Abrieb" an diesem Kunststoffblock. Außerdem scheint
die Zugkraft des Motors, bzw die Abschaltung am Endanschlag mit der Zeit
zu stark, das kann man aber bei der Reparatur in gewissem Rahmen beeinflussen.
Das Interesse an solch einer Lösung scheint sich aber in Grenzen zu halten,
es ist fraglich, ob sich der ganze Aufwand lohnt. Ich will wie gesagt nicht daran
verdienen aber die ganze Arbeit investieren, ohne das es jemand braucht ist auch
nicht mein Ziel. Bisher sehe ich es als Tüftelei für unseren eingenen Plü aber ob
wir den Ewigkeiten behalten ist ja auch die Frage. Zumal unserer ein funktionierendes
Dach hat und die Versuche an einem Ersatzdach statt finden. Wenn man möchte, dass
die Plü's noch einmal in den Oldtimer-Status kommen, sollten wir eine brauchbare
und machbare Lösung finden. Im idealfall so, dass es bezahlbar bleibt und auch von
nicht-Spezialisten einbaubar ist.
Ich warte noch etwas das vorliegende Interesse, Gedanken und Ideen der Plü-Fahrer ab.
LG