Strom fehlt nicht, er wird nur noch etwas länger konventionell erzeugt, bei gleichzeitig optimalerer Nutzung erneuerbarer Überschüsse, als ohne E-Autos. Die fossilen Anlagen sind ja nunmal in Betrieb und laufen in der Regel im Normalbetrieb weiter, komme wieviel Sonnen- und Windenergie wolle. Und auch wenn ich absolut kein Freund von fossilem Strom bin, aber es ist mir im Zweifelsfall lieber, es wird (heimische) Kohle und Gas zentralisiert in einem vergleichsweise optimierten Leistungsbereich und mit dem Potenzial zu großindustrieller Abgasreinigung und -abscheidung zu Strom verbrannt, als es fahren millionenfach Verbrennungsmaschinen in der Gegend herum, deren tatsächliche Effizienz maßgeblich von der Wartungsmotivation und dem Bleifuß ihrer Besitzer abhängen und deren Primärenergiebeschaffung für katastrophale Umweltschäden, zynische geopolitische Machtspielchen (gut das trifft auch aufs Gas zu) und hohe Transport- und Umwandlungsaufwände verantwortlich ist.