Danke, robi, besser hätte ich es auch nicht sagen können.
Zum Thema "lohnt es sich" hätte ich auch noch ein paar ganz persönliche Sätze anzumerken.
Ich habe erst seit 4 Jahren, 7 Monaten und 4 Tagen einen Pluriel. Da es sich bald herauskristallisierte, daß es unbedingt ein Charleston sein sollte, bin ich etliche 100 km durch die Gegend gefahren, um angebotene Pluris zu besichtigen. 99% waren Gurken. 1000 x probiert und 1000 x ist nix passiert. 1001 Besichtigung und plötzlich stand sie da: Pluri-Belle.
Ob ihr es glaubt oder nicht. Ich habe das Auto ohne Probefahrt einfach so vom Fleck weg gekauft. Ich wußte, "die oder keine". Ich habe es nur manchmal bereut, aber nicht oft und nicht so, wie ihr es jetzt denkt.
Die Begeisterung für und mit "Belle" hat nämlich dafür gesorgt, daß ihr noch 11 weitere Pluris folgten. Insgesamt sind es 2 Charlestons (1,4er), 2 silberne (1 D&G Sensodrive + 1 HDi in Exklusiv-Ausstattung), 2 lucia-blaue (1 Senso, ein 1,4er), 2 sand-beige (ein 1,4er + 1 HDi), 1 ardent-roter 1,4er, 1 fulminator-grauer Senso, 1 aerien-orangener 1,4er und ein schwarzer 1,4er mit Exklusiv-Ausstattung. Wenn ihr jetzt mal Kaufpreise + Fahrtkosten für die Besichtigungen +Transportkosten rechnet, kommt ihr locker auf einen 5-stelligen Betrag.
Die blöden Gerüchte, daß man bloß nieeee das Dach öffnen soll, weil man es dann nie wieder richtig dicht bekommt, haben mich tatsächlich 2 Jahr lang davon abgehalten, das Dach aufzumachen, geschweige denn Belle als Spider zu fahren.
ABER: Es hat mich gefuchst, einen Cabrio zu haben und nicht so wirklich nutzen zu können. Ich hatte für mich immer schon den Anspruch, meine Autos technisch "verstehen" zu wollen, also galt das auch für das Dach.
So, damit ging es los. Dankenswerterweise hat mir in der Anfangsphase robi viele Antworten auf meine unzähligen Fragen gegeben und kurz danach hat Reinhard uns (meinen Mann und mich) als Fernschüler "angenommen". Ohne die beiden hätten wir uns vermutlich nicht getraut, den silbernen D&G-Sensodrive zu kaufen. "Zenzi" kam nämlich Anfang Dezember 2019 ohne Dach zu uns. Das gab es völlig zerrissen und verbogen "auf die Hand". Der Verkäufer brachte es nicht einmal mehr auf's Auto, so ramponiert war es. Ja, da war es dann. Ein Meisterstück für Lehrlinge. So fing es dann an, "ernst" zu werden. Inzwischen haben wir das Dachabitur abgelegt und ich fahre bei halbwegs gutem Wetter offen. Ohne Angst, daß dem Dach etwas passiert.
Das Ende von der Geschichte kennt ihr ja. Als die Oberverrückte organisiere ich jetzt Seminare für die anderen Pluriel-Verrückten. Gleich zu gleich gesellt sich gern 😉