Meine Erfahrungen aus vielen defekten Kopfdichtungen: Immer den Zylinderkopf planen lassen, egal, was das Haarlineal etc sagt. Und ist auch wurscht, ob Guß oder Alukopf.
Gibt es auf der Quetschfläche des Kopfes, aufdem die Ölkohle/ruß sich sammelt, blanke Stellen, auf denen man das Alu sieht, der Kopf als geputzt aussieht, dann hatte der klopfende Verbrennung.
Ablagerungen dürfen sich nur direkt im angeströmten Bereich des Einlaßkanales abwaschen, ansonsten muß da Ruß im Brennraum sein.
Vetnilschaftabdichtungen wechseln, danach ist der Ölverbrauch der eines Neumotors, Einlaßventile und Kanäle entkoken, und wenn man will, die Kante am Ventilsitz zum Teller schaftseitig abrunden, das verbessert die Umströmung des Ventils und damit die Zylinderfüllung. Neue Dehnschrauben verwenden, verhalten die sich seltsam, also sind sie zu hart, das merkt man schon beim Voranzug, dann zurück damit. Hatte mal neue von einem nahmhaften Hersteller, die waren Murks, der Winkelanzug ging dann nicht mit dem Drehmomentschlüssel wie üblich, sonder nur mit 1,5m Rohr. Gab dann auch in Kürze erneut eine neue Kopfdichtung. Ist aber eher selten.
Alle anderen Dichtungen am Kopf ebenso wechseln, auch irgendwelche versteckten O-Ringe von Anbauteilen. Sind alle fast 25 Jahre alt. Kühlwasser wechseln. Öl etc. ebenso, da läuft immer etwas Wasser ins Öl. Außerdem kann man dann von Vorne mit den Wechselintervallen anfangen.
Jens