Bringt nichts. Das Problem ist das Personal. Wenn Du heute anfängst, hast Du in drei, vier oder noch mehr Jahren mehr Personal. Wenn Du jetzt genug Bewerber hättest.
Wo nimmst Du die her, jetzt?
Der Beruf macht gerade nur Negativschlagzeilen, genau wegen Leuten wie Dir und Manson, die sich für unverwundbar halten und dann doch irgendwann krank werden, und mit einer Chance von etwa 1:10 oder so (je nach dem, wo man nachguckt) im Krankenhaus landen.
Was machst Du bis da hin? Bis die Ausbildung so ein paar mehr Jahrgänge durch hat und sich die Situation entspannt.
Wie willst Du denn die Pandemie managen? Offensichtlich bist Du doch der Ansicht, den Durchblick zu haben. Dann werde doch bitte mal konkret. Wie macht man das besser?
Wie stellst Du Dir das vor?
Dein ganzes Auftreten hier lässt bestenfalls auf einen Taxifahrer schliessen, ders nötig hat, dick aufzutragen. Willst Du anders rüberkommen? Wenn Du wirklich studiert hast, kannst Du das.
Ich kann hier nur beurteilen, was Du ablieferst, und das ist ausser kochendem Wutbürgertum ganz genau gar nichts.
Solche Beweise tritt man kostenlos an. Traurig genug, wenn mans muss. Das Diplom hast Du doch längst, und lebst gut davon, hoffe ich mal. Wie viel kostets, das Diplom zu sehen, wenn Du dich bewirbst? - Was zahlst Du der HR-Lady, damit die Dich nicht auslacht, wenn Du dein Diplom nur gegen Bares vorzeigen magst?
Gezahlt wird für die Tätigkeit, also den Einsatz des Fachwissens. Davon lässt Du hier nicht die Spur erkennen. Muss auch nicht, hat Dich ja keiner beauftragt. - Würde auch keiner tun, danach, was man hier von Dir lesen kann. Ist auch ok. Ist ja Freizeitbeschäftigung.
Du willst doch aber, dass man Dir abnimmt, Du hättst studiert. Ich mache nur auf eine inkonsistenz von Behauptung und Beobachtung aufmerksam. Offenbar hab ich damit ins Schwarze getroffen, sonst würdest Du so nicht reagieren.
Argumentiere nachvollziehbar. Wenn Du das nicht kannst, bist Du kein Wissenschaftler. Wenn Du es kannst, aber nicht willst, dann muss es einen Grund dafür geben, dass Du lieber nicht so transparent bist mit Argumenten. Dann musst Du damit leben, dass ich Dir nicht alles glaube.
Wenn einer, von dem man annehmen muss, er wüsste, wie mans machen müsste, das genaue Gegenteil tut, dann sollte man zweifeln. Wer hält sich schon bewusst und ohne Not nicht an Berufsübliche Standesregeln, und poltert dann auch noch los, wenn man ihn drauf aufmerksam macht?
Keiner mit auch nur ein wenig Berufsstolz handelt so, wenn er nicht ein vorrangiges Ziel hat. In dem Fall vermute ich Propaganda. Es geht Dir darum, Dampf abzulassen, Recht zu behalten.
Brauchbare Lösungsansätze willst Du gar nicht liefern. Musst Du auch nicht. Ist nicht dein Fachgebiet. Politologie ist nicht Politik. Nur: Man lernt doch, logisch und nachvollziehbar zu denken, als Wissenschaftler?
Man lernt doch, dass Nachvollziebarkeit die eigene Position glaubwürdiger, fundierter macht im Diskurs... und macht sich das doch ein Stück weit zur Gewohnheit, jedenfalls, wenn man überzeugen möchte.