Ja, wenn's denn so wäre.
Das Model 3 SR+ kostet in den USA 46.490,- USD + Steuer + Auslieferung (1.200,- USD)
Das sind netto: 47.690,- USD
In Deutschland kostet das gleiche Auto 48.670,- EUR inkl. Steuer + Auslieferung (980,- EUR) - Herstelleranteil Förderung (3000,- EUR).
Das sind netto ohne Förderung: 41.722,59 EUR
Wenn man jetzt USD in Euro umrechnet, kostet das Auto in den USA: 42.027,05 EUR
Die Differenz von (42.027,05 - 41.722,59) entspricht ungefähr den Transportkosten = 304,46 EUR
Passt doch!
Da müsste man jetzt mal den Tavares fragen. Real bekommt man heute LiFePo4-Batterien für 160,- pro kWh ohne BMS. Ich habe selbst erst 32,7 kWh für 4.700,- EUR aus China importiert (inzwischen sind die Preise wieder leicht gestiegen). 45 kWh kosten also im EK 7.200,- EUR plus das BMS für ca. 1.500,-. Abzgl. Rabatt für Großabnehmer. Alles ohne Gewährleistung. Für die kommt der Autohersteller auf und kalkuliert sie, wie er will.
Hersteller, wie CATL haben derzeit wenig Grund, große Rabatte zu geben. Jeder Hersteller ist froh, wenn er überhaupt Batterien bekommt. Lass es 20% sein. Das ist dann ungefähr die Marge der europäischen Hersteller für die Komplettbatterien.
Das ist das große Dilemma in Europa.
Dein Artikel ist von 2013. Die Transportkosten auf dem Seeweg sind seit 2 Jahren um das 6fache gestiegen:
https://orf.at/stories/3197147/
Aber sei's drum.
Martin