Ich bezog das auch nicht auf die Elektromobilität. Die (Groß-) Industrie mauschelt da dermaßen viel mit Zertifikaten und das noch legal, daß man mit einem Kohlestrom-E-Auto auch nix mehr kaputt macht. Und wer immernoch glaubt, das Klima mache an der Landesgrenze oder an der Küste des Kontinents halt, hat den Schuß nicht gehört.
Ich bemühe mich in meinen beschränkten Möglichkeiten etwas für's Klima zu tun... Sicher auch mit dem Bestreben meine Komfortzone nicht allzuweit zu verlassen. Das ist mir bewußt. Fahrten, Besorgungen verbinden, um nicht wegen jedem Mist extra zu fahren, weniger Fleisch konsumieren. Das Auto habe ich "down gesized" vom 1,65 t Avensis mit 6,5 Liter Diesel Verbrauch zum 308 SW mit 1,5 t und 5,2 Liter Diesel Verbrauch. Klar, alles nur kleine Schritte. Weitere kleine Schritte mache ich über bewußt sparsamen Umgang mit Strom und Heizenergie mit den vorhandenen Anlagen. In Urlaub fliegen, bestenfalls alle 10 - 15 Jahre. Es gibt soviel spannende Ziele in Europa, an denen ich noch nicht war und die ich mit meinem Stinkediesel erreichen kann...
Ein E-Auto ist jetzt finanziell einfach nicht drin und auch vom Anforderungsprofil nicht wirklich sinnvoll möglich. Bei den Strompreisen auch wohl mittelfristig nicht darstellbar. Es muß über 4 - 8 Jahre Nutzungsdauer einem Verbrenner mindestens ebenbürtig sein, sonst bleibt die E-Mobilität etwas für Besserverdiener, denen 200€ / Monat mehr oder weniger egal sind, Firmenleasing, bei dem der Staat, bzw. wir alle, die Mehrkosten auffangen und Menschen, die aus ökologischen Gründen Mehrkosten gerne in Kauf nehmen wollen und können. Letztere fahren dann auch eher Zoe, 208 u.ä. und kein 2,5 t Monster SUV mit 400 - 700 PS.