Mir nicht.
Man konnte von Anfang an lesen, dass J&J den schlechtesten Impfschutz mit der kürzesten Wirkungsdauer bietet, schon vor Omikron und schon von Beginn weg war das so. Etwa auf dem Niveau, wie es wohl auch die anderen Impfstoffe mit nur einer Dosis geschafft hätten.
Man wusste also von Anfang an, dass J&J eine Schnellbleiche für die war, die gern halbe Sachen mögen.
Die verarschten waren so gesehen bisher alle anderen, denn die Zertifikate mit J&J dauerten ja nicht etwa kürzer. Das war besser als nichts, aber immer schon eine halbe Sache, und jeder, der es wissen wollte, wusste das.
Nun zu kommen, und zu meinen, man sei verarscht worden mit J&J, als einer, der sich das hat spritzen lassen, ist dann eben auch wieder so ne halbe Sache. Das glaubt eben auch nur, wer es vorher explizit nicht hat besser wissen wollen.
Nein, das ist keine staatliche Verarsche. Da haben sich ein paar Schlaumeier selber verarscht und wollen es nun nicht gewesen sein.
J&J wäre der einzige Impfstoff von den zugelassenen gegen covid gewesen, mit dem ich kein gutes Gefühl gehabt hätte, und den ich daher vermutlich abgelehnt hätte. Eben weil er schon immer nur einen reduzierten Impfschutz bot.
Die, die meinten, sich damit eine Impfung ersparen zu können, sind damit immerhin ein Jahr durchgekommen. Nicht nichts, und eigentlich doch nicht gar so schlecht, vom Schlaumeierstandpunkt her gesehen. Hätte ja immerhin sein können, sich so durchzumogeln.
Ein guter Freund, noch immer ungeimpft, weil er den mRNA-Impfstoffen nicht traut, hatte sich schon vor zwei Monaten über einen seiner Bekannten aufgeregt, weil der sich aus Praktikabilitätsgründen dann letztlich doch impfen liess, aber extra mit J&J. Kommentar: Das ist das dümmste, was man machen kann. Wenn schon impfen, dann besser gleich mit was anderem, was dann nicht fürs blosse Zertifikat gut ist, sondern auch einigermassen schützt!