Das sind Gedanken, die man sich als blosser Teiletauscher macht. Wenn man einen Akku repariert, das heisst, defekte Zellen austauscht, dann hat man die Zellen erstens einzeln durchgemessen, zweitens defekte gegen gute (neue, oder allenfalls getestete gebrauchte) getauscht, und drittens bleiben Chips und Stecker und Software, wie sie waren.
ändert der Hersteller an der umgebenden Elektronik was, so wird er selber auch den Überblick behalten müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dann ein Stecker anders aussieht, messbar anders belegt ist oder das Ding eine andere Teilenummer hat, ist dann also überwiegend.
All das ist schon mal mehr, als man testen, prüfen und nachvollziehen kann, wenn man sich z.B. einen gebrauchten Motor kauft. Die kommen dann halt immer aus einem Spender, der 40'000km drauf hatte. Das steht dann mit dem Baujahr und Modell zusammen auf einem Etikett vom Autoverwerter. Kann man dann glauben oder nicht, aber nicht überprüfen, und man weiss dann immer noch nicht, wie der Motor gefahren, unterhalten wurde, ob mal ein Zahnriehmen getauscht wurde, oder ob er mal zu heiss wurde oder mit zu wenig Öl gefahren wurde, und dennoch gehen solche Teile, mit einer blossen Tauschgarantie auf das Teil für ein paar wenige Monate, für einen Drittel bis die Hälfte des Neupreises übern Ladentisch, Austauschkosten kommen dann noch obendrauf, und sind von der Garantie nie abgedeckt.
Da ist so ein Akku doch recht gut prüfbar, und man kauft im Vergleich nicht so sehr die Katze im Sack.