Dietmar Schumann, Journalist im DDR Fernsehen, dann im ZDF (!) kannte Putin noch als einfachen Hauptmann in der DDR. Er hat Gerhart Schröder und Joschka Fischer und dann die Merkel vergeblich vor diesem "Giftzwerg" und Karrieristen gewarnt. Noch 2015, ein Jahr vor seiner Pensionierung hat er mit anderen Kollegen eine große Putinreportage gedreht. Als der Kriegsverbrecher, wie in Grosny in dem Jahr in Syrien auf Aleppo, Raketen direkt auf die Zivilbevökerung schoss, meinte das ZDF, eine Ausstrahlung störe die guten Geschäfte mit Russland und ließ die Reportage in den Archiven verstauben.
Die FAZ hat heute den gleichen Artikel übernommen.
https://www.berliner-zeitung.de/open-source/ex-moskau-korrespondent-wie-ich-putin-traf-und-er-mich-das-fuerchten-lehrte-li.216966(
Bei meiner regelmäßigen Coronarecherge in Dänemark (nie hätte ich gedacht, der mir so fern liegenden FDP derartig dankbar zu sein, Kopenhagen, zwei Monate mit einer 5000 Inzidenz ohne das irgendetwas Schlimmes passiert wäre, seit Wochen nachhaltig kuriert, Inzidenz von 70) dort las ich zufällig, was die USA an Drohnen und anderen Waffen der Ukraine bereitstellt.
Bislang galt als ausgemacht, dass Russland den Krieg zunächst "gewinnt".
Von dieser Maxime müssen wir uns verabschieden. Russland wird verlieren. Wir als neutrale Champions des Dabeiseins, Weltmeister des am billigsten Durchkommens, Triumphatoren des unschuldigen Beobachtens, sollten uns darüber nicht zu früh freuen.
Wie wird ein Spieler wie Putin, der "immer wieder gewinnen will" (Schumann) darauf reagieren? Das sanftere Trockenlegen der Putinschen Großreichsfantasien durch den Importstop von Gas und Erdöl wäre die sicherere Kampfmethode gewesen.