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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation für 14.04.2022 in allen Bereichen

  1. -martin-
    Eine interessante Betrachtung von Marina Weisband zum Thema Desinformation in Russland:
  2. -martin-
    Erstens war das in dem Beitrag oben nicht die Frage und zweitens rechtfertigt die Medienlandschaft der Ukraine keinen Angriffskrieg. Dass es überall Medien gibt, die man kritisieren kann, steht auf einem anderen Blatt (ich hätte da auch ein paar Kritikpunkte am A.Springer-Verlag o.ä.). Martin
  3. bluedog
    Was zu beweisen wäre. Selenskyj hat sich nicht an die Macht geputscht, und er ist auch nicht per Verfassungsänderung und pseudo-rechtsstaatlicher Trickserei an der Macht geblieben. Er hat den Krieg, mit dem er nun zu tun hat, auch nicht gewollt oder auch nur Provoziert. Angegriffen hat Putin. Mit einer an den Haaren herbeigezogenen Begründung, die einer Blut-und-Boden Ideologie der Nazis näher ist, als die, welche er in der Ukraine als Nazis fehlbezeichnet. Zudem hat Putin damit klar gemacht, dass ihm Staatsgrenzen genauso wenig bedeuten, wie den Sowjets und den Nazis, was nichts anderes heisst, als dass man nicht bei der Ukraine aufhören darf zu denken. Es geht eben nicht um die Ukraine, sondern es geht um völlig ungehemmt ausgelebte russische Interessen, die zudem von einem einzigen Oberrussen frei definiert werden. Das betrifft ganz Europa, zumindest aber dessen Ostrand, etwa definiert durch Finnland, die baltischen Staaten und weitere Staaten des ehemaligen Ostblocks. Zu Argumentieren, es ginge nur um die Ukraine, heisst, nicht erkannt zu haben, wie Putin (pseudo)argumentiert und welche grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts er in Abrede stellt. Er negiert den Grundsatz staatlicher Souveränität und den Grunsatz territorialer Integrität grundsätzlich, nicht nur für die Ukraine. Er zieht die Grenzen dabei dort, wo russische Interessen enden, ohne die festzulegen. Man kann also eben nicht sicher sein, wo sein Wüten enden soll. Sicher ist aber, dass russische Interessen über die Ukraine hinaus reichen.
  4. SeppCx
    Ich lass mir auf den Grabstein ein "Atomkraft Nein Danke" meisseln, hoffentlich hilft das gegen die angemessene Reaktion der kommenden Generationen, die werden uns nämlich verfluchen und auf unsere Gräber scheissen spucken. Und das leider zu Recht... . https://de.wikipedia.org/wiki/Endlager_(Kerntechnik)
  5. Ebby Zutt
    Ich bin nicht der Lacher (Böll 1955): „Stierkämpfer lieben den Umgang mit Tauben, Boxer werden blass, wenn ihre Kinder Nasenbluten haben: ich verstehe das alles, denn ich lache nach Feierabend nie. Ich bin ein todernster Mensch, und die Leute halten mich — vielleicht mit Recht — für einen Pessimisten. In den ersten Jahren unserer Ehe sagte meine Frau oft zu mir: „Lach doch mal!“, aber inzwischen ist ihr klargewor­den, dass ich diesen Wunsch nicht erfüllen kann. Ich bin glücklich, wenn ich meine angestrengten Gesichtsmuskeln, wenn ich mein strapaziertes Gemüt durch tiefen Ernst entspannen darf. Ja, auch das Lachen anderer macht mich nervös, weil es mich zu sehr an meinen Beruf erinnert. So führen wir eine stille, eine friedliche Ehe, weil auch meine Frau das Lachen verlernt hat : hin und wieder ertappe ich sie bei einem Lächeln, und dann lächele auch ich. Wir sprechen leise miteinander, denn ich hasse den Lärm der Varietés, hasse den Lärm, der in den Aufnahmeräumen herrschen kann. Menschen, die mich nicht kennen, halten mich für verschlossen…“
  6. Kirunavaara
    Die Studie selbst ist ein wichtiger Debattenbeitrag, auch oder gerade weil sie nicht unbedingt eine Mehrheitsmeinung der Wissenschaftler darstellt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Sie legt den Finger auf ein paar krasse Wunden und Fehler, die gemacht wurden, beschränkt sich aber leider auf das Jahr 2020 und gibt sogar selbst zu, daß es sich nicht um eine rein faktenbasierte Evaluierung handelt: "In this report, we try to understand why, using a narrative approach to evaluate the Swedish COVID-19 policy and the role of scientific evidence and integrity." Das ist eine akademische Umschreibung für qualifiziertes Kaffeesatzlesen 🙂 Nicht verwerflich, aber man sollte die Schlußfolgerungen daraus nicht überbewerten, oder zumindest nicht als einzig mögliche Deutung akzeptieren. Der Spiegel nimmt die Studie natürlich freudig auf, weil sie die in der Redaktion vorherrschende Meinung über den schwedischen Umgang mit Corona teilt, und bereitet den Inhalt noch etwas bedrohlicher auf für die eigene Leserschaft, auf daß diese sich ebenso bestätigt fühle. Leider waren es nicht nur unglückliche Zufälle, sondern vor allem die Folgen von Kosteneinsparungen (zu wenig Personal und Ausrüstung) und geballter Inkompetenz (Personal auch mit Symptompen arbeiten lassen). Mit den Konsequenzen hast Du allerdings Recht: Die große Übersterblichkeit fand in Schweden fast ausschließlich in den ersten Wochen der Pandemie statt, und im Bereich der Altenpflege. Dank dieser genialen Karte in der Mopo https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/ kann man nun sogar sehen, daß die große Übersterblichkeit räumlich so ziemlich auf die Region Stockholm begrenzt ist, die auch als erste von Covid-19 getroffen wurde, als die Fehler in der Versorgung noch nicht korrigiert waren. Wenn man sich die Zahlen der Todesopfer in den anderen Regionen anschaut, dann liegen sie - auch in dicht besiedelten Bereichen - durchweg auf ähnlichem Niveau wie im deutschen Gesamtdurchschnitt, und niedriger als in einigen deutschen Bundesländern, die durch besonders strenge Maßnahmen geglänzt haben. Daher fühle ich mich in meinem eigenen "narrative approach" bekräftigt, daß der Maßnahmenzirkus in Deutschland und vielen anderen Ländern arg übertrieben wurde, während in Schweden nach anfänglicher Irrlichterei größtenteils an den richtigen Stellen angesetzt wurde. Bei Long Covid leider nicht. Ich weiß nicht, wie es bei Euch damit aussieht, aber hier ist das ein ernstes Problem. Zahlen sind leider nicht so leicht verfügbar und vergleichbar wie bei den Inzidenzen und Todesfällen. Die für Gesundheit verantwortlichen Regionalverwaltungen bauen gerade eigens Kapazitäten für Long-Covid-Behandlung auf. Der Bedarf ist scheinbar so groß, daß die Regionen auch angekündigt haben, in den nächsten Jahren den öffentlichen Nahverkehr kürzen zu müssen, weil sie dafür aufgrund der Long-Covid-Investitionen erstmal kein Geld mehr haben. Könnte allerdings auch eine politische Nebelkerze sein 🙂
  7. NonesensE
    Das musst du näher erläutern. Ich dachte bisher, ein plug in hybrid ist genau dafür gedacht: Elektrisch die regelmäßigen Kurzstrecken absolvieren und mit dem Verbrenner in den Urlaub fahren.
  8. AndreasRS
    Es ist eine Grundsatzfrage, ob man Gefährder oder Gefährdete maßregeln soll. Warum soll ich vor dem Kindergarten nur 30 km/h fahren? Die Eltern sind doch selbst schuld, wenn sie ihre Kinder auf die Straße rennen lassen! Warum soll ich mit Tuberkolose zu Hause bleiben? Ist doch normales Lebensrisiko, sich an der Aldi-Kasse eine Lungenentzündung einzufangen. Es wird ja keiner gezwungen, Lebensmittel zu kaufen. Grüße Andreas
  9. MatthiasM
    Es scheint irgendwie gute Nazis und schlechte Nazis zu geben. Als man es noch relativiert hat, dass bei Anti-Masken-Demos nicht nur Nazis mitgelaufen sind, sondern diese auch von Rechtpopulisten organisiert wurden, hiess es: Es geht doch um die Sache, was kann ich dafuer, wenn die mitlaufen. Ja, ich weiss, bei uns gibt es auch Nazis und einige scheinen sich schon wie Irre darauf zu freuen, dass Putin uns befreit. Zumindestens die Kumpels der Nazis! Ja, hoert sich absurd an, aber bei einem Krieg in denen sich Ukrainer gegenseitig erschiessen, nachdem sie sich gefesselt haben, und ein russisches Kriegsschiff von alleine anfaengt zu brennen...
  10. SeppCx
    Natürlich immer da wo ich gerade bin. Google Maps, in der Liste mit Tankstellen, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. Ach komm, das rechnet sich doch nicht. Das Zeugs lässt sich doch bestimmt auch lokal an einer dunklen Stelle versenken. 🙂
  11. ACCM Martin Klinger
    Sooooo.... Der Blauwal ist gesund und wohlbehalten zu Hause angekommen. Alles in allem war der C6 fast genau ein halbes Jahr in Melle. Zum Härteregler kam im Lauf der Zeit noch das eine oder andere dazu (Stichwort Ölwanne...) und die bekannt heikle Ersatzteilsituation verschlimmerte die Lage zwischenzeitlich, aber es ist nun gut ausgegangen. Mein ausdrücklicher Dank an Jens Behn und sein Team! Wo andere Werkstätten aufgeben, hängt ihr euch richtig rein! Super!! 👍👍😀
  12. kuchanganyikiwa
    https://www.zeit.de/news/2022-04/14/agentur-russischer-raketenkreuzer-moskwa-gesunken?fbclid=IwAR3fJA_uv7ZUGjKYH-0Y0o5p0K83q43lBTW-c49CqePdnoxCymo5w7--V80
  13. bluedog
    Pass auf. Das ist Rassistisch. Wenn nicht noch schlimmer. Damit sind Deine Ansichten dann auch zur genüge eingeordnet. Einfachster, gemeinster Art, ohne jede Differenzierung, und damit so falsch wie unbedeutend. p.s.: Man kann Selenskyj kritisieren. Allerdings fände ich etwas Nachsicht angebracht. Zudem kommt man auf dem Weg auch nicht um Waffenlieferungen herum, denn wenn Putin die Ukraine kriegt, dann will er spätestens ein paar wenige Monate oder Jahre später mehr. Was man jetzt der Ukraine vorenthält, liefert man dann eben dreifach an Polen, Ungarn oder in baltische Staaten, wenns soweit ist. Sofern sich die Kritik auf Steinmeiers Ausladung bezieht: Es wurde noch nicht öffentlich, was genau da passiert ist. Gestern hiess es, es habe gar nie eine offizielle Anfrage für einen Besuch Steinmeiers gegeben. Wenn das so war, was wunder, dass man ihn dort nicht haben wollte. Die Ukraine ist immerhin Kriegsgebiet, und ein Besuch stellt entsprechende Anforderungen an Personenschutz etc. Auch wenn man sowas wohl auch kurzfristig machen kann, ganz ohne Anmeldung wird man vermutlich nicht auskommen. Einen Angriffskrieg rechtfertigt zudem keine Kritik an der Ukraine oder Selenskyj. Auch am Recht auf Verteidigung der Ukraine ändert sich nichts.
  14. AndreasRS
    Hallo, ganz genau. So sind wir aufgewachsen. Dann kam 2002 die SARS-Pandemie. SARS-CoV ist nicht nur nur gefährlich, sondern verbreitet sich auch leicht. Einer der ersten Patienten hat 21 andere Menschen angesteckt. Und das im Krankenhaus, wo Hygiene größer geschrieben wird als an der Netto-Kasse. Und auch Menschen ohne Symptome können hochansteckend sein. Damit stimmt das, was Du geschrieben hast, leider nicht mehr. Das Risiko, dass wir unbemerkt Viren einatmen und an andere weitergeben, die daran sterben, ist viel größer als in unserer unbeschwerten Jugend. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Natürlich kann man sagen: "wer stirbt, hat Pech gehabt." Apropos "schon immer:" Was es früher nicht gab: Dass sich Menschen im Laufe ihres Lebens mehr als 25 km von ihrem Geburtsort entfernen. Und 7 Milliarden Menschen auf der Welt – mit daraus resultierender hoher Bevölkerungsdichte. Und die Domestizierung von Tieren auch nicht. Das alles trägt zur Verbreitung von Viren und Bakterien bei. Grüße Andreas
  15. NonesensE
    So what? Das sind typischerweise Pendelstrecken mit Standzeit zu Hause und beim Arbeitgeber, da ist genug Zeit zum Vollladen. Für die drei Verrückten, die mit einem Plug-in-Hybrid Langstrecken rein elektrisch fahren wollen lohnt sich keine DC-Ladung und kein starkes Ladegerät.
  16. AndreasRS
    Gilt das auch, wenn man anderen Leuten gegen ihren Willen ein paar Viren oder Bakterien gibt? Grüße Andreas
  17. mhs
    80ies chic. Nicht hyperventilieren ... ich habe noch Ersatz in original und verchromt. 😉 Und die Deckenleuchte ist auch vom Dreck der letzten 38 Jahre befreit.
  18. Entenholgi
    Beruflich bedingt sehe ich da zunächst nur Brandlast im Rettungs- und Fluchtweg … 😎 Es handelt sich um die Phobie, für einen Versandvorgang nicht den richtigen Karton finden zu können, ich kenne mich da gut aus. Das ist ein Krankheitsbild, dass Fakten wie Brandlast, Platznot etc. erfolgreich ausblendet. Gruß Holgi
  19. MatthiasM
    Ah ja, lieber freie Marktwirtschaft, in der sich die Allgemeinheit und besonders deren Nachfahren um die Hinterlassenschaften der gewinntraechtigen KKWs kuemmern durfen. Wenn der erste Atommuell endgelagert wird, ist kaum noch einer der heutigen Foristen am Leben.
  20. AndreasRS
    Aha. Eben. Der traue ich kein bisschen mehr als P. oder Hitler. Die erzählt alles, um gewählt zu werden. Und hinterher heißt es, konnte doch keiner wissen, dass sie Muslime und "Pieds-Noirs" in die Gaskammer stecken würde. Man sollte nicht vergessen, dass Frankreich - im Gegensatz zur BRD - die Notverordnungen (Art. 16) nicht abgeschafft hat. Der Präsident hat damit so viel Macht wie Adolf. Dann man gute Nacht Mari(n)e. Grüße Andreas
  21. Juergen_
  22. M. Ferchaud
    Ooooh, wie einfühlsam und klug… Ich könnt kotzen!
  23. zudroehn
    Muss es nicht lauten: Doofmenschen gehen wegen einem Birkenast vor Gericht?
  24. CX Fahrer
    Nach diesem Satz bin ich ziemlich sicher dass du gar nicht weißt was dorfmenschen sind. Dorfmenschen haben damit entweder gar kein Problem oder reden mit dem Nachbarn damit er die Äste entfernt oder gehen in die Scheune und holen ihren Problemlöser und regeln das Problem pragmatisch. Grosstädter glauben das was du geschrieben hast. Deutsche Kleinstädter gehen aufs Gericht und klagen ihr Recht ein. In anderen Ländern reden sie mit dem Nachbarn so wie es die dorfmenschen auch machen und finden eine Lösung.
  25. Nitsrekds
    Ich drück die Daumen!! Anfänglich (auch noch zu Beginn 2021) waren die Rehakliniken völlig überfordert mit dem komplexen Krankheitsbild. Meine Mum hat "nur" Laufen lernen sollen innerhalb der 5 Wochen Reha nach 2,5 Monaten liegen. Klar, war wichtig, aber der Rest wie Psyche, Müdigkeit, Atemwege, Herz- u Kreislauf war fast ohne Behandlung. Alles Gute u viel Erfolg an Deinen Schwiegersohn.
  26. Juergen_
    Das war vor Corona so. Jetzt sterben täglich ca 300 Menschen, das ist jeden Tag der Absturz eines Großraum-Flugzeugs, alleine in D. Und jetzt fange mir bitte keiner die Diskussion an, dass diese Menschen ja ohnehin in Bälde gestorben wären. Ihr behauptet ja ansonsten, dass die Vulnerablen längst weggestorben seien.
  27. schwinge
    So ist das. Die Leute wohnen zu grossen Teilen in Staedten, und die werden immer groesser. Jeder in seiner Wohnung. Wenn einer hustet, fallen ein paar andere um. Auf der anderen Seite 10.000 Huehner in einem Stall, immer schoen ordentlich eine Handvoll davon in ihrem Kaefig. Wenn eins hustet, fallen ein paar andere um. Gehoert nicht hierher, ich kanns aber nicht lassen : Interessanterweise haben gerade die Leute in Massenhaltung mit den Tieren in Massenhaltung ein Problem. Sie sehen sich selbst wohl nicht.
  28. MatthiasM
    Immer noch aktuell, selbst die Farben stimmen: Some folks are born made to wave the flag They're red, white and blue And when the band plays "Hail to the Chief" They point the cannon at you, Lord…
  29. Nitsrekds
    Ja, stimmt schon. alle gegenseitig auf "ignorieren" ist eine Alternative. (Natürlich ohne permanent zu spicken, wie speziell ein Kollege hier 😁😉)
  30. Ronald
    Ich habe mein Abo 1990 (?) gekündigt.
  31. Nitsrekds
    Lass mal gut sein, brauchst Dir ja den Schuh nicht anziehen, wenn es Dir "nur um den Decknamen" ging und nicht darum, dass sich "Entführung nicht gehört" 🙄. Was verharmlosend für eine geplante, schwere Straftat ist. Und "lustig" ist dem Zusammenhang die Bratwurstsache im Vergleich zur Schwere des möglichen Attentats (es geht auch um Aufruhr u Anschläge auf die Infrastruktur in D) auch nicht wirklich. Aber gut, dass Du es relativiert hast.
  32. Nitsrekds
    Man kann über ihn denken, was man will, aber ist es lustig, wenn in unserem Land Regierungsmitglieder entführt werden sollen, mit Waffengewalt, wofür Geld gesammelt wurde, also viele quasi Mittäter waren?
  33. JK_aus_DU
    hat da jemand Jehova gesagt? 😉
  34. SeppCx
    Nein, ich lass mich virtuell im Internet als Kunstwerk mit Zertifikat bestatten. Das irdische Zeugs können die Geier haben. 🙂
  35. bluedog
    Das tat Le Pen in der Vergangenheit auch. Sonst käme man gar nicht auf solche Spekulationen. Dass Le Pen in der EU bleiben will, erzählt die seit diesem Wahlkampf, weil sie weiss, dass sie sonst chancenlos wäre und beim nächsten nicht mehr antritt. Das kann man ihr glauben oder nicht. Ich gehe davon aus, das hängt dann von der Gelegenheit ab. Wenn die günstig ist, wird sie wohl nicht in der EU bleiben, und wenn doch, dann erreicht die EU nichts mehr in der Zeit, in der sie Präsidentin wäre. Da kann man nun wählen, was von beidem man für schlimmer hält. Ein EU-Austritt Frankreichs wäre vor allem für F ein Problem, ähnlich, wie die EU auch keine grösseren Probleme hat, seit GB fehlt. Bei einem Nichtaustritt unter Le Pen hätte hingegen die EU ein grosses Problem. Auch ohne, dass Le Pen Gaskammern bauen müsste. Ich hoffe auf eine Wiederwahl des aktuellen Präsidenten, und mag mir gar nicht vorstellen, welche feuchten Träume eine Aussicht auf Le Pen im Elisée-Palast Putin bereiten würde.
  36. joho
    Klar fehlen uns leider die Unterlagen, aber ein einfacher¹ Funktionstest ist jetzt nicht so kompliziert: 😉 +Oszi +Verbraucher (nehme der Einfachheit halber meist Leistungswiderstände*) *Denen fehlt natürlich die Induktivität der Spulen, aber wenn Dioden im Steuergerät sind oder rein kommen, ist der Unterschied für mich nicht mehr so entscheidend. ¹Reicht nach meinem derzeitigen Kenntnisstand für alle mir bekannten Fehler (die es wert sind zu beheben) aus. Nachtrag: Das Testen der AFS-Funktion (Activa) ist damit so nicht möglich, das wäre zwar machbar aber spürbar mehr Aufwand und ist mir diesen bisher nicht wert.
  37. Steinkult
    Der Bezug liegt für dieses Forum schon weit zurück. Der Umfang und die Quelle rechtfertigen das jedoch. Das wirst du dir kaum alles durchgelesen haben, sondern nur quer. Von der fast gleichen Lesart, nur geschickter, also diagonal, erblicke ich dort fast nur die Jahreszahl 2020 und die 2021 bezieht sich mit Sicherheit nicht mehr auf die Zeit nach dem September, denn da stand Schweden schon besser da als die anderen europäischen Staaten. In den Anfangsmonaten der Pandemie 2020 lief es durch einen unglückliche Zufallskette in den Altersheimen in Bezug auf die Mortalität (und nur auf diese) katastrophal ab. Jetzt zählen die Schweden aber zu den eher raren Subjekten in Europa. Wir könnten Sachsen, Belgier oder Tschechen zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Pandemie herauspicken und sie zu den Totalversagern der Pandemie machen. Die ín dem Artikel ausgeteilten Seitenhiebe auf die schwedische Lebensart (kurios und bemüht wirkt, den sozialpsychologisch verankerten Drang nach Freiheit damit zu verknüpfen). Schweden steht in jeder Hinsicht (Inzidenz, long covid, Mortalität) glänzend da. Vergessen wir nicht wie gut sie seit über zwei Jahren im Vergleich zu uns gelebt haben, wobei sich das "Gute" durch die Abwesenheit "struktureller Gewalt" definiert. Wir wollen zu später Stunde niemanden überfordern, also sage ich es einfach und griffig: die Kinder in Schweden kennen keine Leseschwäche durch Corona.
  38. baustromverteiler
    Schlecht. Geht aber ohne Bühne. Linkes Vorderrad muss runter, wenn du dann der Stabistannge am Hilfsrahmen entlang folgst kannst du einen Blick davon erhaschen. Ich habe mir beholfen in dem ich auf eine große Einwegspritze ein Stück Vakuumschlauch gesteckt habe, um den Schlauch ein bisschen starres Strom Verlegekabel gewickelt damit man den Vakuumschlauch so ausrichten kann wie man ihn braucht um an die beiden Enden des Knochens zu kommen und so das ganze großzügig mit Fluid Film Liquid A zu versorgen. Nicht vorm Pickerl machen sonst behauptet der ÖAMTCler die HP wäre undicht
  39. MatthiasM
    Keine Ahnung ob er mich fuer so doof haelt, dass ich nicht weiss in welchem Kontext das Lied seht. Das die russische Fahne die gleichen Farben hat, scheint der Tunnelblick zu verbergen. Wohl auch, dass es trotz repressiver Stimmung und der boesen Mainstreampresse in den USA eine Protestbewegung gegeben hat, die den eigenen Krieg thematisiert hat, wie es in Russland nicht andeutungsweise moeglich ist. An die Verehrung von Putin kommt noch nicht mal DT heran, "Heil Biden" hoert man wohl auch kaum. Mal sehen ob sie das Kent-State-Massaker kennen.
  40. AndreasRS
    Genau das meine ich. Bei Naturgewalten sollte man sich schützen. Die Gewalt hat man nicht im Griff. Also zum Beispiel bei Lawinengefahr auf eine Bergwanderung verzichten. Bei Gefahren, die von Menschen ausgehen, sollte man dafür sorgen, dass die Gefährdung minimiert wird. Also zum Beispiel ein Tempolimit durchsetzen. Oder durch Masken das Ausatmen von Viren reduzieren. Grüße Andreas
  41. AndreasRS
    Das heißt, das versprühen biologischer Waffen ist in Ordnung, wenn man die Leute nicht zwingt, sich in ihrer Stadt aufzuhalten? Hm.
  42. Nitsrekds
    Ach egal, wenn ihr nicht mal kapiert, dass es hier im eine schwerwiegende Geschichte geht, mit Entführung, Waffen u Aufrufen zur Unterstützung der schweren Gewalt u Straftat.... Es ist völlig verachtenswert, dass sowas möglich ist u gut, dass es verhindert wurde. Was daran lustig oder zu verharmlosen ist, erschließt sich hoffentlich nur wenigen.
  43. Nitsrekds
    Entführung ist eine Straftat u hat nichts mit "nicht anständig" zu tun.
  44. schwinge
    Ich finde, anderen Leuten gegen ihren Willen etwas aufzuzwingen, nunmal nicht anstaendig. Oder wollten die ihn mit Bratwurst locken? Ich kenn die Details nicht.
  45. Nitsrekds
    Entführen "gehört sich nicht"... 🤔
  46. bx-basis
    1 Punkt
    Das wäre wirklich das allerletzte was ich mir aufs Auto packen würde...
  47. SeppCx
    Am schlimmsten sind so verantwortungslose Einstellungen wie die deinige. Geh in dich, verkauf deine Kernkraftaktien und wechsle auf die gute Seite. Sonst wirst du du auf ewig im Endlagerfegefeuer schmoren. Und beschwer dich dann nicht das dich keiner gewarnt hat. 🙂
  48. Super Mario
    Du hattest einen Simca Rancho? Mmmh 🤔 Ich hatte mal einen Renault Scenic RX4. Anscheinend sind wir ähnlich p****rs veranlagt. Wir sollten damit mal zum Arzt 🤪
  49. Gernot
    Dafür, daß in dem Beitrag "shooting brake" und "Passat Variant" vorkommen, ist der Bericht noch vergleichsweise fair. Gut, wer will Infos zu Fahrleistungen oder Verbrauch? Es reicht doch, daß der Motor angestrengt klingt, wenn man das Gaspedal voll durchdrückt. Platz hat er vorne hinten und im Kofferraum. Und die Räder muß man zuhalten, damit man die nicht sieht. Wozu braucht ein Auto auch Räder? Gernot
  50. mhs
    Wie geschrieben ist Lackieren für mich Neuland gewesen. Mit dem Ergebnis meiner Lackierarbeit bin ich zufrieden; auf dem Weg dahin war eine Menge trial and error, die ein oder andere Arbeit habe ich doppelt und dreifach und vierfach durchgeführt … Übung -> Meister Nachfolgend meine Vorgehensweise, meine Erfahrungen und meine Einschätzungen, was das Lackieren angeht. Die Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Generell: Der gesamte Arbeitsprozess ist sehr (!) zeitaufwendig. Das eigentliche Lackieren geht dabei relativ fix; Zeitfresser ist vor allem die Vorbereitung (Schleifen, Grundieren/Füllern und Schleifen in mehreren Wiederholungen; dann das Abkleben); bei mir war das Verhältnis mindestens 30:1; vermutlich sogar eher 40 und mehr:1. · Eine durchdachte Planung vereinfacht die Arbeitsabläufe. Ich habe das nicht durchgeplant, sondern mich eher etwas treiben lassen. Im Ergebnis hatte ich nicht immer auf Anhieb optimale Arbeitsergebnisse, weil ich mit den vorhandenen Materialien versucht habe, klar zu kommen … und dann immer mal wieder Zwangspausen nötig waren, weil ich dann doch einige passende Materialien nachgekauft habe, und das hat dann inkl. Versand seine Zeit gedauert. · Baumärkte habe ich nach Möglichkeiten gemieden; das Angebot war nicht passend – und was es gab, war teuer. · Ich habe einzelne Lackbereiche ausgebessert – eine Delle, einen Kratzer, oder eine angerostete Fläche. Wenn man also nur „Spot Repairs“ durchführt ist es hilfreich darauf zu achten, dass die zu lackierenden Bereiche nicht durch die Vorbehandlung überproportional groß werden; man also nicht einen Rostfleck in Größe einer Daumenkuppe ausbessern möchte und plötzlich eine esstellergroße Fläche zu lackieren hat. · Ich habe folgenden Aufbau umgesetzt: Im Kern ist die Schadstelle. Etwas größer als die Schadstelle ist der Bereich, in dem ich erst gespachtelt und dann – wieder etwas größer werdend, gefüllert/grundiert habe. Wiederum etwas größer als der grundierte Bereich ist die Fläche, auf die ich Lack aufgetragen habe. Um die lackierte Fläche kommt ein Bereich für die Beispritzverdünnung; das ist auch die Fläche, bis zu der ich angeschliffen habe. Dann kommt der Altlack. · Zu Beginn habe ich nass geschliffen, dann aber überwiegend auf trocken umgestellt. Weiger Sauerei, und man sieht besser, was man schleift. · Es gab immer mal wieder Momente, in denen ich keinen Spachtel und kein Schleifpapier mehr sehen konnte. Da war es dann eine Wonne, zum Beispiel Teile der Stoßstange zu polieren … wenig Aufwand und ein sofort sichtbarer, beeindruckender und dauerhafter Effekt, der nicht zigmal nachgearbeitet werden muss. 😊 Material und Geräte: · Druckluftkompressor: Ölfrei arbeitend mit Luftsieb und Wasserabscheider. Ein Druckminderer ist hilfreich. 30l Tank und 150l Abgabeleistung haben für das Lackieren allemal gereicht; für den Betrieb eines Exzenter-Schleifers ist die Leistung etwas knapp. · Druckluftschlauch: Den Spiralschlauch habe ich verflucht … er ist mir beim Lackieren mehrmals an die gerade frisch lackierte Stelle gewippt. Ein Schlauchabroller mit einem 20m langen Schlauch, Innendurchmesser 9mm, war die deutlich bessere Wahl, da dann der Generator auch irgendwo Abseits stehen kann, man nicht darüber stolpert (ja, ist mir auch passiert), und der Generator beim Lackieren nicht einnebelt. Dem Vernehmen nach soll ein Gewebe- oder Gummischlauch zum Lackieren besser geeignet sein als die billigeren Kunststoff-Schläuche. · Lackierpistole: Ich habe mit einer HVLP-No-Name-Mini-Jet gearbeitet. Düse 1,0 mm. Preis gut 50 €. Eine SATA o.ä. ist sicherlich besser, wenn man täglich damit arbeitet … für meine sporadischen Einsätze reicht die preiswertere Variante. Wichtig ist das penible Säubern direkt nach dem Lackieren. Dabei keinesfalls die ganze Pistole in Verdünnung legen und dort liegen lassen, das zerstört die Teflon-Dichtungen im Inneren. Zum Säubern sind verschieden dicke (bzw. dünne) Bürsten sehr hilfreich. Von SATA gibt es ein anschauliches Video zum Lackierpistole-Säubern auf YT. · Lackierbecher mit einem Feinsieb zum Mischen/Anrühren; war bei mir bei der Pistole dabei. Hilfreich waren für mich auch Farbmischbecher. · Exzenter-Schleifer: Die kleine Variante des Dino Kraftpaket mit 650W und 9mm Hub hat gereicht. Wichtig für mich war ein 75mm-Stützteller, da die 150mm- und 125mm-Stützteller für die Beilackierung deutlich zu groß waren. Eine Softauflage war ebenso hilfreich, um beim Schleifen etwas nuancierter Arbeiten zu können. · Mini-Druckluft-Exzenter-Schleifer: Mit 3, 2 und 1 Zoll-Stützteller und auch wieder Softauflagen. Nicht zwingend erforderlich, aber gerade für das Polieren von schwer zugänglichen Bereichen sehr schick. · Infrarot-Strahler – sehr hilfreich, fast schon ein Muss, bei der Trocknung von Spachtel, Grundierung/Füller und Lack. Ein Gerät für 65 € inkl. Stativ reicht aus. Darauf achten, dass sich der Kopf weit genug nach unten neigen lässt. · Schleifpapier/-scheiben/-vlies: Ich habe hauptsächlich mit den Körnungen 240, 400, 600, 800, 1000, 1500 und 2000 gearbeitet. Für den Grobschliff vom Spachtel auch mit 180; für den Ultrafeinschliff mit 2500 und 3000. · Abklebepapier und Klebeband: 30 und 50cm-Breite waren ausreichend. Beim Klebeband auch zwei Breiten (ca. 3 und knapp 5 cm). Sehr hilfreich war ein aufklappbares, dann 20 cm breites Abklebepapier auf Rolle, an dem schon ein Streifen Klebeband befestigt war. · Polierpads: Ungefähr wie Motoröl – fünf Personen, sechs Meinungen. Ich bin da ein klein wenig in einen Kaufrausch verfallen und habe für alle Stützteller-Größen alle möglichen Stärken von sehr abbressiv bis ultra-fein angeschafft. Sicherlich nicht zwingend nötig; es macht allerdings auch Spaß zu sehen, wie sich ein stumpfer Altlack und Übergänge von Alt- zu Neulack aufpolieren lassen. · Essentiell: Eine ordentliche Atemschutzmaske. Für das Lackieren Lackierhandschuhe. Mit einer Schutzbrille habe ich mich ziemlich schwer getan; aber auch die war am Mann. Chemikalien: · Silikon-Entferner – das A und O als Grundreinigung, Reinigungszwischenschritt beim Schleifen und, ganz wichtig, vor dem Lackieren. · Phosphat – zur Vorbehandlung bis auf das Metall gereinigter Roststellen. · Brandt Korrux Nitrofest – Grundierung für vom Rost relativ deutlich befallene Stellen, nachdem ich sie bis auf das (dann porige) Metall abgeschliffen habe. · Presto NC-Kombi-Glättspachtel – war mir deutlich lieber, als ein noch mit Härter zu mischender Spachtel und hat auch ausgereicht für meine Zwecke. Mit dem Spatel stand ich etwas auf Kriegsfuß – für größere Flächen ist er hilfreich und erforderlich; für kleinere Spots habe ich den Glättspachtel mit dem Finger aufgetragen, das ging deutlich einfacher und zielgenauer. Der Glättspachtel kann mit Infrarot oder dem Heißluftfön vorsichtig getrocknet werden; ist ansonsten nach ca. 3 bis 4 Stunden schleifbar. · 2K-Epoxy-Füller/Grundierung - wirkt als Grundierung und Füller, glättet also eventuell noch vorhandene Schleifspuren, Poren etc. Tolle Wirkung, aber nicht ganz einfach in der Anwendung: Wirft unschöne Blasen, wenn zu dick/in zu vielen Schichten aufgetragen, ohne dass die einzelnen Schichten durchgetrocknet sind. Hat an einer Stelle mit dem Untergrund reagiert; Ergebnis war eine Blätterteigstruktur. Zusätzliche Trocknung nur mit Infrarot; bei Einsatz eines Heißluftföns wirft er sofort Blasen. Braucht sehr lange (an einer Stelle haben 24 Stunden nicht gereicht), bis er ohne Zusatztrocknung durchgetrocknet ist … wenn er dann zu früh geschliffen wird, sieht das Ergebnis aus wie gezwirbelte Knetmasse. Aber – wenn alles passt, ist die Oberfläche perfekt! · 2K-Unilack – muss vor dem Lackieren mit Härter und evtl. etwas Verdünnung angemischt werden und lässt sich je nach Härter nur 2 bis 4 Stunden verarbeiten; ist also angemischt nichts für die Vorratshaltung zum Beispiel für Lackausbesserungen mit einem Feinpinsel ein oder zwei Tage nach dem Lackieren. Dafür entspricht es dem Originallack und muss auch nicht noch mit einer Klarlack-Schicht überlackiert werden. Mein Lack wurde bei 123lack.de angemischt und passte relativ perfekt zum Altlack des Prestige. In der Lackmenge habe ich mich ziemlich vertan, da nicht nachgedacht … mit 250ml bin ich nicht so richtig weit gekommen. Die zweite Order von 1l Lack war dann mit ausreichend Reserve. · Beispritzverdünnung – sorgt für einen guten Übergang von neuem zu altem Lack, ist jedoch nicht ganz ungefährlich, da es sich – wie der Name schon sagt – um eine Verdünnung handelt, die den Altlack anlöst. Weniger ist mehr! Muss sofort nach der Lackierung aufgespritzt werden; für mich war eine Spraydose das Mittel der Wahl. · Schleifpasten von 3M – auch die Politur ist eine Glaubensfrage; ich habe vier unterschiedliche Pasten von 3m zum Aufpolieren eingesetzt und bin damit sehr zufrieden. · Nitro-Verdünnung – zum säubern einzelner Bestandteile der Lackierpistole. Vorbereitung der zu lackierenden Teile: · Die zu lackierende Fläche muss nahezu perfekt vorbereitet sein; beim Lackieren werden Unebenheiten, Grate, Poren etc. nur minimal ausgeglichen. · Die meisten Stellen habe ich bei der Vorbereitung von Hand geschliffen; mit dem Maschinenschliff habe ich zu schnell wieder Material abgetragen, welches ich gerade erst aufgetragen hatte. · Beim Schleifen immer wieder den Schleifstaub entfernen, da sich der sonst in den umgebenden Lack einschleift. Und den gerade im Schliff befindlichen Bereich regelmäßig mit Silikonentferner abwischen. · Zu Beginn der Arbeit an einem Spot habe ich den Bereich um und inklusive der Schadstelle poliert, um ihn sauber zu bekommen. · Danach gründlich mit Silikonentferner gereinigt. · Dann den Bereich mit einem 600er-Papier und dem Exzenterschleifer geschliffen, bis zu dem ich maximal arbeiten möchte (also die Grenze der Beispritzverdünnung). · Dann die Schadstelle von Hand geschliffen. Je nach Schadensbild bis auf das blanke Metall (Rost) oder bis auf die Grundierung (Kratzer) oder auch nur angeschliffen (Dellen). · Stellen mit Rostbefall habe ich nach dem Schliff mit Phosphat behandelt und dann mit Brandt Korrux Nitrofest gestrichen. Nach dem Trocknen mit einem 240er oder 400er-Papier von Hand geschliffen. · Daraufhin mit dem Glättspachtel gespachtelt, getrocknet, von Hand geschliffen (von 180 bis 1000), geprüft, ggf. wieder gespachtelt, getrocknet, geschliffen, geprüft … und so weiter, bis die Stelle zum einen Glatt war und zum anderen die Form gestimmt hat. · Zum Prüfen, ob die gespachtelte Form stimmt und glatt ist, habe ich ein Mikrofasertuch genutzt und mich allein auf das Gefühl in den Fingerspitzen verlassen. Der optische Unterschied von Altlack zu Spachtel hat mich sonst eine Verformung/Unebenheit spüren lassen, die da gar nicht mehr war. · Als nächsten Schritt den 2K-Epoxy-Füller aufsprühen. Dazu muss der definierte Bereich abgeklebt sein. · Nach dem Trocknen (!) mit einem 1000er-Papier den Übergang von Füller zum Altlack von Hand geschliffen. Abkleben: · Puh! Eine wirklich zeitaufwendige Arbeit. · Auf keinen Fall harte Kanten an den Rändern der zu lackierenden Bereiche kleben … also Klebeband anbringen und dann bis zum Klebeband hin lackieren. Das gibt eine Kante, die, wenn überhaupt, nur ziemlich aufwendig wieder heraus zuschleifen ist. Alternative 1: Das Klebeband aufstellen, also nur zur Hälfte der Breite des Bandes ankleben, die andere Hälfte nach oben biegen, in der Luft stehen lassen und so einen Winkel mit abgerundeter Ecke schaffen. Perfekt für Karosseriekanten; war für mich auf Flächen nur oK, da es dennoch stellenweise einen ziemlich harten Übergang von Neulack zu Altlack gab. Alternative 2: Das Abdeckpapier der Breite nach drei oder vier Mal ca. 4 bis 5 cm breit umfalten; Dieses Abdeckpapier mit verstärkter Papierkante dann so anbringen, dass es leicht über die Grenze des Altlacks zum angeschliffenen Bereich hinausragt und zugleich ca. 1 bis 2 cm Luft zum Metall hat. Beim Lackieren nebelt der Neulack ein wenig unter das Abdeckpapier; direkt nach dem Lackieren das Abdeckpapier mit der verstärkten Kante abnehmen und den Grenzbereich vorsichtig mit Beispritzverdünnung aussprühen. Das gibt meiner Erfahrung nach die am wenigsten sichtbaren und am besten zu polierenden Übergänge von Neu- zu Altlack. · Ich habe einige Bereiche zwei Mal lackiert – und festgestellt, dass eine genaue Überprüfung der abgeklebten dadurch erforderlich wurde: Durch den Lackauftrag des ersten Lackiergangs härtet das Klebeband aus und löst sich stellenweise ab. Gerade bei den Fensterrahmen-Dichtungen ist das nahezu ganzflächig passiert. Lackieren: · Lerne Deine Lackierpistole kennen! Ich habe mehrere Bahnen Abdeckpapier an ein Garagentor gehängt und darauf geübt und geprüft, wie sich das Spritzbild verändert, wenn ich diese und jene Schraube an der Pistole drehe und/oder den Druck des Kompressors verändere. Das war sehr hilfreich! · Ich musste im Freien lackieren. Zum einen sind daher Staubeinschlüsse nicht zu vermeiden; zum anderen sind die Trocknungsmöglichkeiten eingeschränkt. Die Staubeinschlüsse bekommt man gut herausgeschliffen und wegpoliert; bei der nicht vorhandenen Trocknung auf die empfohlenen 60 Grad hilft nur eins … Geduld und warten, bis der Lack durchgetrocknet ist, bevor man poliert. Das kann je nach Lack schon mal eine Woche dauern. · Die Lackierergebnisse waren beim ersten wie auch beim zweiten Mal Lackieren nicht perfekt … es gab einige Läufer und die Oberflächenstruktur war zuweilen etwas uneben („Orangenhaut“). Die Orangenhaut bekommt man gut herausgeschliffen; die Lackläufer mit viel Vorsicht, einem Lackhobel und passendem Schleifpapier auch. Das Problem ist – wenn man mal auf der Grundierung angelangt ist beim Nachbessern, hat es sich gehabt mit dem Polieren der ausgebesserten Stelle – dann hilft nur eine erneute Lackierung. · Der Lackhersteller gibt an, wieviel Härter und wieviel Verdünnung zu nutzen ist. Das sollte penibel genau eingehalten werden. Ebenso vorgegeben ist der zu verwendende Druck, die Ablüftzeit (Zeit zwischen dem einen und dem nächsten Lackiergang) und die Anzahl der Lackiergänge. · Ich habe versucht, einen Abstand von ca. 30 cm einzuhalten, damit bin ich gut klar gekommen. · Zunächst Kanten, Winkel etc. mit einem fokussierten Strahl lackieren, dann größere Flächen mit einem fächerförmigen Strahl. · In einem Lackiergang die Lackierpistole gleichmäßig mit dem gesamten Arm von links nach rechts oder oben nach unten oder umgekehrt führen. Als Überlappung hat ca. 1/8 gut funktioniert. · Kurze Hin- und Herbewegungen aus dem Handgelenk sorgen für einen ungleichmäßigen Lackauftrag und vor allem für zu viel Lack im mittleren Bereich dieser kurzen Bewegungen. Ergebnis sind Lackläufer oder ganze Hänger. · Langsam arbeiten und auch mal eine kurze Pause machen zwischen den einzelnen zu lackierenden Bereichen. Ich hatte mich da etwas zu sehr in Hektik versetzen lassen; das war unnötig und hat Nacharbeiten erforderlich gemacht. Gerade nach dem ersten Lackiergang die Pistole aus der Hand legen und sich anschauen, was man gerade lackiert hat, wo es noch verstärkt an Lackauftrag mangelt etc. · Flott gehen hingegen sollte es beim Einsatz der Beispritzverdünnung; die wirkt am besten, wenn der Neulack noch nicht abgelüftet ist. · Tja, und dann sollte man den ein oder anderen Fehler nicht machen: Zum Beispiel nicht mit dem Rücken gegen eine gerade lackierte Türinnenkante stoßen, oder - ganz besonders ärgerlich - das zum Aufragen der Beispritzverdünnung entfernte Abdeckpapier nicht einfach herunterbaumeln lassen ... der nächste Windstoß weht es nach oben in die gerade frisch lackierte Stelle; das bedeutet an der Stelle: Alles wieder von vorne Nacharbeiten und Polieren: · Nach der Trocknung des Lacks bekommt man erstaunlich viel an Staubeinschlüssen, Lackläufern und Übergängen herausgeschliffen. Aber wie zuvor schon geschrieben: Ist die Grundierung erreicht, hilft nur ein erneutes Lackieren dieser Stelle. · Die Korrekturen von Staubeinschlüssen und Lackläufer habe ich von Hand mit einem 600er- oder 800er Papier geschliffen. · Die Übergänge zum Altlack und die Orangenhaut habe ich mit einem 1000er-Papier und dem kleinen Exzenter (75mm-Stützteller) mit Softauflage geschliffen. Vorsicht an den Kanten; die sind sehr schnell bis auf die Grundierung durch! · Das Ganze dann nochmal mit einem 1500er- und 2000er-Papier und dem kleinen Exzenter für die Politur geschliffen. · Die Politur kommt erst noch; hier will ich noch warten, bis der Lack wirklich komplett durchgetrocknet ist. Ein kleines Stück habe ich als Test bereits poliert; das sah im Ergebnis ziemlich gut aus! Fazit: · Lackieren bedeutet sehr viel Arbeit und ist sehr zeitaufwendig! · Der Materialeinsatz ist relativ hoch. · Mängel in der Lackierung lassen sich in gewissen Grenzen herausschleifen; Mängel an den Vorarbeiten sind nicht mehr zu korrigieren. Ich hätte nicht gedacht, dass bei sehr genauem Hinsehen zum Beispiel kaum zu spürende Wellen in der Grundierung trotz des Lacks noch sichtbar sind (bzw. wahrscheinlich durch den Lack überhaupt erst sichtbar werden). · Zumindest als Laie bzw. ungeübter Anfänger ist Perfektion vermutlich nicht oder nur sehr schwer zu erreichen. Wer den Concours d’Elegance gewinnen will, muss es entweder können, viel üben, oder die Arbeit professionell ausführen lassen. Wer, wie ich, die (durch eine Ganzlackierung ansonsten zerstörte) Patina des Fahrzeugs erhalten will und Zeit, Geduld und Muße mitbringt, hat hinterher in jedem Fall ein besseres Ergebnis als vorher. · Ich bin froh, bis auf das Polieren fertig zu sein … aber ich würde es wieder machen!
Bestenliste gesetzt auf Berlin/GMT+02:00

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