Zunächst eine gute Nachricht. Ein 60-jähriger Bekannter mit dem ich mich öfter im Jahr treffe, lebt nur noch wegen Corona. Er hat Krebs an der Luftröhre und trotz zweifacher Chemo kam die Krankheit in kurzer Zeit wieder zurück. Durch die Erkenntnisse über die T-Zellen in der Covidforschung ist man seit gut einem halben Jahr in der Lage dieses Abwehrsystem direkt zu implantieren. Das muss jedoch von der Krankenkasse getragen werden. Die Behandlung kostet 150.000€. Bei ihm hat es Wunder bewirkt.
Jetzt zum "Nachboostern" - vergesst es, oder sagen wir es so, tut es, aber nicht zu früh. Das hängt mit dem obigen zusammen. Die Antikörper werden überbewertet, auf die T-Zellen, nicht nur auf die Anzahl auch auf ihre Qualität, kommt es an. Frühestens ein halbes Jahr nach einer Impfung, haben sich gute T-Zellen gebildet. Wartet man ein ganzes Jahr, besitzen diese Zellen, die sich in den Knochen ablagern eine noch höhere Wirksamkeit. Jeder kann diese Phänomene selbst nachrecherchieren. Vielleicht gebe ich hier später zwei Quellen an.
Der Grundfehler in der zitierten Untersuchung von schwinge liegt darin, dass das allgemein bekannte Nachlassen der Impfung (bei Alten deutlich schneller als bei Jungen) gemessen wird an den Antikörpern. Die Durchbrüche von Geimpften führen zwar auch zu steigenden Krankenhausaufnahmen, jedoch schleichen sich regelmäßig zwei Standardfehler bei der Beurteilung ein:
1. Es gibt Erfassungsysteme, die schon von einen Krankenhausaufenthalt registrieren, obwohl nur eine Notaufnahme erfolgte und die darüberhinaus auch noch n Coronafälle als solche erfasst obwohl der Grund der Einweisung ein anderer ist.
2. Die Aufnahmen werden nicht in Prozenten angegeben, sondern in Zahlen, wobei dann zwischen absoluten und relativ nicht unterschieden wird. Etwa von der Art: 100 Tote weniger bei den Geboosterten, während man die Bezugsgröße nicht nennt, die dann im siebenstellig Bereich liegt.