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Beliebte Inhalte

Inhalte mit guter Reputation für 30.05.2022 in allen Bereichen

  1. tomi_slovakia
    Typ: Citroën CX2000 Baujahr: 1974 Besitzer: Tomáš Michálek Art der Dokumentation: Reparatur Historie Einer meiner Freund hat ein Paar Autos von seines Sammlung verkaufen gewollt. Ich habe schon ein Paar Jahren seines golden CX2000 in meinem Kopf gehabt Nach ein Paar Geschprächen wurde alles bereit, und ich koennte nach Martin (ca. 150km von mich entfernt) fahren und das Auto nach Hause bringen. CX wurde aus Netherland importiert, aber original ist es aus Frankreich. Seit letzten 8 Jahren hat nicht gefahren. Generell, im gutem Zustand, aber so wie so musste ich 'was machen. ZB. Lackreparaturen, Original Spiegel, neues altes Radio, ein Paar Schweissarbeiten... CX wurde fuer historisch-technische Inspektion vorbereitet und die Ergebnisse bringe ich bald. Gruss tomi
  2. TorstenX1
    Der Zustand variiert unabhängig von der Laufleistung stark, ich vermute auch ergional bedingt. Ich habe ein paar sehr gute Exemplare aus Schlachtautos gerettet. Nachbauten sind mir nicht bekannt. Zu beachten wäre in jedem Fall, daß das Rohr doppelwandig ausgeführt ist und einen Reduziereinsatz enthält. Weglassen verursacht einen deutlich schlechteren Motorlauf.
  3. FouR16 et BX
    PSA hat Néoretro in Limoges übernommen und den Standort gewechselt, das könnte erklären das auch Renaultteile im Angebot sind.
  4. robi64
    Ja, Ritzel hab ich noch da. Seile dauert noch, wäre aber machbar .....
  5. Thomas Hirtes
    Ein paar sind aber noch übrig…
  6. XMvsGolf
    Der Bereich sieht generell sehr versifft aus. Am besten direkt einen ganzen Dichtsatz holen (gibt's bei BX parts), dann hat man alles was man braucht parat. Wurde beim Wechsel der Leitung der Dichtgummi ebenfalls erneuert? Falls nein, nachholen, dieser ist im Zweifelsfall auch im Dichtsatz enthalten. Beim Wechsel des O-rings am Deckel des Rücklaufs obacht, da ist eine Stahlfeder drunter - gleichmäßig die Schrauben lösen und aufpassen dass nix wegfliegt. Beim Zusammenbau penibel auf die Einbaureihenfolge achten und die Shims nicht vergessen, sonst stimmt der Abschaltdruck des Reglers nicht mehr! Grüße Theo
  7. M. Ferchaud
    Hallo mal wieder, unlängst fielen mir Fotos von meinem '81er CX Prestige "in die Hand". Wie einige von Euch wissen, hatte ich dessen Restaurierung zugunsten meiner DS 19 abgebrochen. Seitdem stagniert der Fortgang der Arbeiten, wenngleich das Gröbste geschafft ist. Dieser Thread soll dazu dienen, den Faden wieder aufzunehmen und dieses phantastische Fahrzeug fertigzustellen und endlich wieder langradständisch DiraVi-schweben zu können. Es handelt sich nicht um eine (mehr oder weniger) abgeschlossene Geschichte, wie bei der DS-Restaurierung. Und es liegt keine so umfassende Dokumentation vor. Vorgeschichte Das dritte Semester meines Pforzheimer Studiums lag hinter mir, und wie so oft, verbrachte ich die Semesterferien des Jahres 1996 im heimatlichen Hannover. Ich fuhr damals eine 1965er ID19 (mein erstes Auto - auch heute noch in meinem Besitz) und hatte einen 83er GSA X1 als Winterauto. Die Ferien bestanden unter anderem in häufigen Besuchen der befreundeten Werkstatt "Bohmeyer GmbH" in Ronnenberg. Auf dem dortigen "Schlacht"-Platz fand ich neben anderen alten DS, GSA, CX und BX ein großes grünes Schiff vor: Einen CX Prestige Automatic in Tamarin-Grün mit braunem Leder. Herzklopfen Auf die Frage, was mit dem Auto sei, bekam ich von Gaba, der Teilhaberin von Dieter Bohmeyer, die lapidare Antwort: "Kannste haben, 300 Mark - allein das Leder ist schon mehr wert!". Wie sich herausstellte, hatte ihr der CX vor Jahren gehört, und sie hatte mehrere Urlaubsfahrten damit absolviert. Zuletzt war der CX in Frankfurt gelaufen, bis die optischen Mängel an der Karosserie so gravierend wurden, dass er abgestoßen und stillgelegt wurde. So fand ich den beeindruckenden Wagen in Ronnenberg vor: Sonnengegerbter und abblätternder Klarlack, ein freigelegtes, durch Klebereste die ehemalige Anwesenheit einer Vinylhaut dokumentierendes Dach, eine eingedrückte Ecke hinten rechts und dilettantisch mit Alufolie kaschierte "Wegrostungen" der Türen. Die Entscheidung Ich bat mir eine Probefahrt aus, bekam die roten Werkstattnummern und drehte mit meinen damals 24 Jahren eine Runde mit dem Schiff. Die hinteren Federkugeln waren völlig platt, aber der seidig laufende Einspritz-Motor, die sanft schaltende 3-Gang-Automatik und der sehr gut erhaltene Innenraum (abgesehen vom hängenden Himmelstoff)nebst funktionierender Klimaanlage (!) ließen mein Herz sogleich höher schlagen! Herzklopfen erzeugte im Nachhinein auch der Umstand, dass ich wahnsinniges Glück gehabt hatte, zwei der Räder, die nur mit jeweils zwei (!) handfest angezogenen Schrauben befestigt waren, nicht zu verlieren - bei 180 km/h auf der A2 wäre das wohl nicht so lustig gewesen. Ich fragte, ob ich die an den Türen erforderlichen Reparaturen vor Ort durchführen dürfe. Nach einer entsprechenden Erlaubnis kaufte ich den CX. Erste Instandsetzung Drei der vier Türen erhielten unten herum neue Außenhäute (selbst gekantet und stumpf eingeschweißt), und eine ebenfalls durchgerostete Ecke an der Motorhaube sowie das Bodenblech des vorderen linken Fußraums wurden repariert. Nach ca. anderthalb Wochen war das Werk vollbracht, und ich konnte den CX in einer Halle von Wolfgang Kentner - damals SM-Spezialist in Hannover - unterstellen und mich der Vorbereitung für die Lackierung widmen. Das hieß, einen Sommer lang spachteln, schleifen, füllern und mit mehreren Sprühdosen beilackieren - auch die Motorhaube! Erstaunlicher Weise waren die übrige Karosserie sowie der Hilfsrahmen mit seinen Längsträgern in erstaunlich gutem Zustand und erforderten keine akuten Maßnahmen. Auch technisch wies der CX (bis auf die herunterradierte TRX-Bereifung) keine Mängel auf, sieht man vom Ölverlust des Motors ab. Die 390er Alu-Räder wurden durch Stahlfelgen mit Inox-Radkappen und guten gebrauchten Reifen ersetzt, die hinteren Federkugeln erhielt ich von meinem Freund Martin, der seine DSuper5 jüngst mit geteilten Kugeln an der Hinterachse bestückt hatte, und der die noch nahezu neuwertigen Vorgänger übrig hatte. So ging es zum TÜV - der CX bestand, mit Ausnahme des "ölfeuchten Motors" (damals wurde das noch nicht ganz so gravierend eingestuft wie heute) mängelfrei. Hier eines der wenigen Fotos aus dieser Phase: EInige Wochen später wurde der CX zugelassen, und ich machte mich auf den Weg Richtung Pforzheim. Dort begleitete mich der Prestige absolut zuverlässig bis ins Jahr 2000.
  8. WolfA
    1 Punkt
    Hallo, trinke gerade einen ganz leckeren Franzosen 😋😁...
  9. silver696
    Danke für die Anregungen! Das Reduzierstück sitzt direkt hinter der Schelle? Wenn man das Rohr aufbereiten lässt ist es sicher kaum möglich es doppelwandig ausführen zu lassen? Ansonsten Pflege dein Rohr solange es noch dicht ist.😎
  10. Nihonnezumi
    Option: Edelstahl aus Schweden ? Vielleicht haben die das Rohr im Sortiment. https://rakaror.o.se/avgassystem/citroen.html
  11. Dirk hy
    Wir hatten ein schönes Treffen in NL mit ca. 110 HY´s. 4 Tage mit viel gutem Wetter, einer entspannten Atmosphäre und fast ausschließlich netten Begegnungen.
  12. WolfA
    Hallo Hans, ich hatte das gleiche Problem. Den Code habe ich bei einem Citroen Händler mit langer Erfahrung gegen 10€ und die persönliche Vorlage meines Persos + Fahrzeugschein bekommen. Zwei zuvor gefragte PSA-Händler wussten nicht genau wie sie an den Code rankommen konnten. Einer meinte, dazu müsse man die Steuergeräte auslesen. Das würde geschätzt um die 100€ kosten. Eine Drittmeinung einzuholen lohnt sich also manchmal Anlernen geht mit Lexia, egal, ob der Schlüssel schon mal im Einsatz wahr. Die Schlüsselplatine ist dumm. Da kann nichts nachträglich hinterlegt werden. Aber, seit ich den reparierten Schlüssel mit Lexia neu angelernt habe, überwindet mein Schlüssel ohne Funk die Wegfahrsperre nicht mehr. Daraus folgere ich, dass man immer alle seine Schlüssel komplett in einem Durchgang mit Lexia neu anlernen muss. Wahrscheinlich fragt Lexia genau deshalb zu Beginn auch nach der Anzahl der anzulernenden Schlüssel.
  13. AndreasRS
  14. Hans A. Pils
    Hallo, erst einmal Dank für die Hinweise und besonderen Dank für das "Lötspezialisten-Angebot" und das "potenzielle Organisieren der Schlüssel-Nr." Angebot ! Soweit also erst einmal alles klar. Tolles Forum ! Grüße Hans
  15. Ronald
    Renault hat´s drauf https://www.heise.de/tests/Elektroauto-Renault-Megane-E-Tech-im-Test-Gelungene-ID-3-Alternative-7124313.html?seite=all
  16. schwinge
    Möglich ist alles. Ich würde eine Teilreparatur machen (lassen). Oder ein Gebrauchtteil besorgen. Entrosten (richtig + ordentlich), und Keramik-beschichten (Foto XTL-Keramiklack, hält recht gut). Kompletter Nachbau dürfte auf Grund der 38 Biegungen nicht ganz einfach und günstig werden.
  17. Jan He
    Hatte das gleiche Problem - erst ISO, dann Mini-Iso. Brauchte einen neuen Interface-Adapter. Ich kann Dir die Firma Niq uneingeschränkt empfehlen. Funktioniert bei mir super (mit Pioneer) und der Service ist ebenfalls sehr verlässlich. Ob sie was für Blaupunkt haben weiß ich nicht.
  18. mhs
    1 Punkt
    Nach DS und CX eine dritte Stil-Ikone ... und ein Auto mit SEHR wenig Elektronik und Kabeln. Auch toll! Baujahr 1989, Erstzulassung an meinem 20. Geburtstag, 118.000 km, 1. Hand, 8V, 110 PS-Einspritzer mit K-Jetronic, komplette Historie vom Kaufvertrag bis heute, scheckheftgepflegt ... und ganz wichtig - die motorisierte Radio-Antenne! 😁
  19. ACCM Claude-Michel
    Kann man anlernen, muß nicht jungfräulich/mänlich sein
  20. Higgins*
    Hallo Hans Ich kann dir die Taster einlöten. Ich bin mir nicht sicher, ob man eine an einem anderen Wagen angelernte Fernbedienung nochmal woanders anlernen kann. Ich glaube sie muss jungfräulich sein. Es gibt bei Aliexpress nagelneue Schlüssel in guter Qualität, die incl. Platine, Bart fräsen und Versand so um die 20 Euro kosten. Wäre das nichts für dich? Dein Händler kann mit der Fahrgestellnummer deinen Schlüsselcode abfragen.
  21. HDI JUNKIE
    Du willst ihn Auswildern.
  22. MatthiasM
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-05/pazifismus-friedensbewegung-ukraine-deutschland-geschichte/komplettansicht (Paywall droht )
  23. magoo
    Ja, da ist der Aggressor klar im Vorteil. Da es eben nicht seine Heimat ist, hat er keine Hemmungen alles plattzumachen und Tod vom Himmel regnen zu lassen. Entgegen Ronalds Aussage auch und sogar insbesondere in den "befreundeten" Gebieten, denen man "zur Hilfe" eilt. Nicht nur Amnesty ermittelt wegen dieser Verbrechen an zivilen Opfern. Beim Rückerobern kann man nicht so vorgehen, da kann man Selenskyj nur zustimmen.
  24. TorstenX1
    Lustigerweise betrifft das fast ausschließlich X2. Entweder wurde da gespart, oder ein Weichmacher oder sonstiger Bestandteil verboten.
  25. Ronald
    Erster Ford Probe und Mitsubishi Eclipse sind dann auch ähnlich, also auch rot.
  26. Jan He
    Du liegst vollkommen richtig. Wenn man innen die Verkleidung, die Gurtrolle und den Schaumstoff demontiert, dann den Kabelbaum in der Säule löst, gibt es genug Spiel für die Reparatur. Übrigens erschreckend, wie knüppelhart die Kabel sind.
  27. TurboC.T.
    Es gibt keinerlei Vorschrift, nach der man sich Plastikmüll in Form von hässlichen Kennzeichenhaltern ans Auto dübeln muss.
  28. xantiboy
    Mein Grauer V6 mit 181000 km , seit April beim Naturalisieren.
  29. AndreasRS
    Sieht nach Xantia X1 aus. Wenn da drei größere Sockel (W2.1x9.5d, auch T10 genannt) bei sind, ist das für Sagem-Tachos passend, sonst für Jaeger. Außerdem dürfte es noch einen Unterschied machen, ob man einen mechanischen oder einen elektronischen Tacho hat. https://www.citdocs.de/index.php?title=Tachoeinheit_(Xantia_X1)#Verwendete_Gl.C3.BChlampen Grüße Andreas
  30. fantaweather
    In Hildesheim laufen noch mehrere... Ich allein habe schon vier😳
  31. Nitsrekds
    Ungarn... Haha... Ungarn.... Veruntreuung von EU Geldern u Korruption der Regierung... Die sind sicher nen Superbeispiel, wie man's macht...😜
  32. schwinge
    Ich würd jeden Tag einen Activa V6 einer DS gegenüber bevorzugen. Abergut, es gibt Leute mit Geld, da kann es gern auch eine DS als Ausflugsfahrzeug sein. Und generell: Je weniger, je besser. Die Leute freuen sich mehr drüber mal wieder einen zu sehen, der Wert steigt. Keine Ahnung, wann ich das letzte mal einen XM auf der Straße gesehen habe. Ein Xantia auf 1100 km durch Deutschland am Dienstag war immerhin zu sehen (ich war Mitfahrer bei einem ZPJ4-605-Transport). Inwieweit die Zahl der angemeldeten Fahrzeuge mit dem tatsächlichen Bestand korreliert, würde mich auch mal interessieren. Bei mir sinds beim XM 2 von 11.
  33. 96er
    Eben im Rohrmoser Tal bei Oberstdorf: X2 Break 1.8i 16v
  34. Henry K
    Hallo werde am Freitag anreisen, alleine. Entweder mit Wohnwagen oder Zelt das weiß ich noch nicht genau. Mfg
  35. Quaxxx
    1 Punkt
    Soweit ich das verstanden habe, darf man mit Führerscheinklasse A1 ein Dereirad mit max. 15 kW (20 PS) der Klasse Le5 fahren. https://de.m.wikipedia.org/wiki/EG-Fahrzeugklasse Keine Ahnung, ob es ein zulassungsfähigen Lomax 223 mit 20 PS gibt. wenn, dann verschweig ich das meinem Sohn jetzt lieber mal, ist nicht mehr so lange bis zu seinem 16.
  36. Der Schwedenkönig
    Letzten Sonntag war ich auch dort und sehr beeindruckt. Die Besonderheit dieser Privatsammlung aus geschätzt 150 Nachkriegs-Citroëns liegt darin, daß sie ausschliesslich Originalzustände mit sehr niedrigen Laufleistungen beinhaltet - keine restaurierten Autos (mit Ausnahme der beiden DS-Cabrios). Alle Austellungsobjekte sind technisch instandgesetzt und werden regelmässig gefahren - vom Besitzer in den Wintermonaten, wenn das Museum geschlossen ist. Den zahlenmässig grössten Anteil an den ausgestellten Fahrzeugen hat die Ente, gefolgt von der DS und an dritter Stelle bereits GS und GSA, noch vor dem CX. In der Ausstellung habe ich 21 GS/GSA gezählt und einen Blick auf den jüngsten Neuzugang erhaschen dürfen - ein blauer (!) Birotor, der gerade in der Werkstatt instandgesetzt wird. Neben zwei weiteren Birotor sind auch alle vier, jemals aufgelegten Sondermodelle zu bewundern: GSA Tuner, GSA Chic, GS Basalte und GSA Cottage. Was (mir) fehlt, ist eigentlich nur ein GS/A Service - wohl am schwierigsten in neuwertigem Originalzustand aufzutreiben. Zu jedem Fahrzeug gibt es eine dreisprachige (F/E/D) Infotafel, die neben einer kurzen Beschreibung des Autos auch einen Überblick über die jeweilige Historie gibt und - besonders nett - den Weg beschreibt, auf dem das jeweilige Auto in die Sammlung gefunden hat. Als ich im Gespräch mit dem sehr freundlichen Besitzer, Henri Fradet, meine Freude über die grosse Zahl an G-Modellen zum Ausdruck bringe, sagt er mir, daß er sich oft dafür rechtfertigen müsse, diesem Underdog so viel Platz einzuräumen. Er mag den GS allerdings sehr und hält ihn für einen würdigen Vertreter der Familie der klassischen Citroën - gleichrangig mit den populären Klassikern 2CV, DS, CX... Ganz meine Meinung!
  37. Tim Schröder
    Wie man sieht, steht hinter der Überschrift ein Ausrufezeichen, kein Fragezeichen. Ich will hier mal kurz () meine Erfahrungen mit der galvanischen Entrostung von Eisenteilen kundtun. Chemikern erzähle ich nichts neues, lesen kann man dazu auch einiges im www aber ich habe das selbst mal ausprobiert. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen. Und wenn nicht ist auch egal. Ich habe gerade etwas Zeit zu verplempern. Ich habe es beruflich häufig mir stark korrodierten Eisenteilen (z.B. Bremssätteln, Zylinderrohren etc.) zu tun. Lange Zeit bin ich dem Problem mit der Flex (Drahtbürstenaufsätze), Nadelentroster, Strahlkabine, also mechanisch zu Leibe gerückt. All diese Methoden funktionieren aber sie haben doch Nachteile. Z.B. Zeit. Wenn man bei einer Reparatur ein wenig die Uhr im Auge behalten muss (damit das ganze keine caritative Maßnahme für den Kunden wird), kann mechanische Entrostung zum Problem werden. Für einen durchschnittlich vergammelten Bremssattel brauche ich mit Einsatz des Nadelentrosters und der Strahlkabine min. 30 Minuten pro Stück bis er lackierfähig ist. Dabei läuft der Kompressor permanent. Stromkosten kommen also auch noch dazu. Lächerlich im Einzelfall, im Geschäft muss man das aber irgendwie auch kalkulieren. Schneller geht das mit der Flex. Kann man auch mal machen. Wenn aber nach zwei Bremssätteln die komplette Werkstatt in einen dichten Nebel aus Rost und Dreck gehüllt ist, der sich dann auch noch überall (wirklich überall) niederschlägt, man selbst aussieht wie ein Heizer einer alten Dampflok und dann noch von den kleinen Drahthärchen der Bürste perforiert ist, macht das nicht so großen Spaß. Also raus, vor die Tür. Bei entsprechender Witterung geht das auch. Nur, wenn der Wind ungünstig steht und die Frau unbemerkt Wäsche um die Ecke aufgehängt hat..... Nun ja. Ich habe einen Weg gesucht, mir das leichter zu machen und habe mir zwei Möglichkeiten geschaffen, Teile (Eisen) galvanisch zu entrosten. 1. Natronlauge. Ich habe eine Lauge angesetzt. Ich glaube (ist länger her) das Verhältnis Ätznatron zu Wasser war 1:2. Hört sich wüst an aber das Zeug löst sich ja auf. Betrieben (man braucht Gleichstrom für den Prozess) wird das mit einem analogen Old-Fashioned-Batterieladegerät, mit dicken Kabeln und Polklemmen- der Kram wird heiß!. Der Pluspol geht ins Bad, der Minuspol an die zu entrostenden Teile. Das ganze funktioniert sehr gut auch vergleichsweise schnell. Ich lege die Teile i.d.R. über Nacht ins Bad und am nächsten Tag kann ich sie weiter bearbeiten. Bearbeiten heißt: Mit Wasser abspülen, trocken pusten und ca. 5 Minuten Glasstrahlen. Dann können Sie lackiert werden. Das ist für mich eine ganz erhebliche Zeitersparnis, weil fast alles von allein geht und ich in der Zeit anderes machen - im günstigsten Fall schlafen - kann. Die Lauge entfernt auch Fett und Lack. Gummi wird nicht angegriffen. Und am Ende hält die Lauge sehr lange. Das ist wirklich eine gute Sache. Es gibt aber auch Nachteile. Fangen wir beim Ansetzen an: Wenn man das Natron mit Wasser mischt, wird es in Sekundenbruchteilen bis zu 95°C heiß - das sollte man auf dem Zettel haben und nicht unbedingt in einem Plastikeimer anrühren. Kontakt der Lauge mit Zink und Alu führen zu ganz (ganz, ganz, ganz) unangenehmen Reaktionen - das muss man unter allem Umständen vermeiden. Die Lauge ist zudem ziemlich ätzend auf der Haut und lässt sich schwer abwaschen (habe ich alles "ausprobiert", muss man nicht haben). Wenn ich damit arbeite, trage ich einen Gesichtsschutz und Chemikerhandschuhe. Und dann bildet sich noch Knallgas. Man sollte also keine Zigarette über dem Behälter anzünden - es könnte sein, dass man die dann schneller raucht, als man sich das vorgestellt hat. Der Raum sollte gut belüftet sein. Und zu guter letzt, das was mich angetrieben hat, nach einer Alternative zu suchen: Das wird auf Dauer eine ziemliche Pampe (mein Sohn sagt immer, dass das Walter-White-mäßig aussieht). Und das Zeug muss ja irgendwie koscher entsorgt werden. 2. Die Alternative: Mit Wasser verdünnbare Enzyme. Ich habe einen Kerl kennengelernt, der Oberflächen aller Art behandelt, strahlt, reinigt, Trockeneis usw. der brachte mich auf diese Enzyme (in meinem Fall Bio-Derosta L3) und das habe ich auch probiert, bzw. ich bin noch dabei, es zu probieren. Ich kann aber jetzt schon einiges sagen, vorwiegend was die Nachteile betrifft: Das Zeug ist deutlich langsamer als Natronlauge, zumindest wenn man kaltes Wasser verwendet- dazu gleich noch was. Weitere Nachteile: Das Zeug greift Gummi (auf jeden Fall auf Silikonbasis) an und es entfernt keinen Lack und Fett. Das ist für mich mitunter ungünstig. Gummiteile werden zwar im Rahmen der Reparaturen erneuert, deshalb ist das nicht so schlimm (man muss es nur wissen), aber Altlack entfernen wäre manchmal nicht schlecht. Das ist in meinen Augen ein echter Nachteil. Denn Rost unter dem Lack und auch unter Fett wird nicht entfernt. Das ist für meine Belange ein deutlicher Nachteil. Die Standzeit der Lösung ist auch nicht besonders lang. Man sagt, dass die Enzyme ca. eine Woche aktiv sind und dann absterben. Das kann von Nachteil sein -teurer ist es auf jeden Fall. Aber wo Nachteile, da auch Vorteile: Das Zeug ist biologisch abbaubar, kann über das Abwasser entsorgt werden und tut auch nicht weh wenn man damit in Berührung (zumindest an den Händen) kommt. Auge habe ich noch nicht probiert, habe ich auch nicht vor. Am Ende wirkt es auf unlackierten, entfetteten Teilen auch sehr gut. Das kann ich jetzt schon sehen. Es dauert eben nur länger. Für mich wird das in allen Fällen zur Anwendung kommen, wo es passt. Der Tippgeber verwendet das Zeug selbst auch wenn es geht. Er setzt das i.d.R. in einem Ultraschall- Reinigungsgerät ein, bei dem er nur die Heizung (und nicht den Schall) auf 50°C stellt. Das, so sagt er, würde den Prozess erheblich beschleunigen und das glaube ich auch. Ich habe vorhin eine Lösung mit 50° heißem Wasser angesetzt und der eingelegte Bremssattel zeigte schon nach wenigen Stunden deutlichen Rostverlust. Sein Ultraschallgerät werde ich mir auch noch anschaffen (zuerst ist aber ein Induktionswärmegerät dran - andere Baustelle). Wer z.B. ein Auto restauriert, oder Schrauben, andere kleinere Teile, auch Werkzeug, umweltfreundlich und mühelos entrosten will, für den kann das eine gute Lösung sein- wenn kein Zeitdruck herrscht.
  38. badscooter
    In Anbetracht der Domlager NEU Aktion des französischen Activa Clubs eher nicht mehr so interessant, die Info gebe ich euch trotzdem weiter: Es können nach wie vor Domlager in Ungarn renoviert werden. Der ursprüngliche Anbieter ist verstorben, es gibt aber einen Nachfolger: Zoltán Horváth Ungarn H-4090. Polgár, Taskó út 44. 230 Euro/PAAR zzgl. Versand. Edit: Mailadresse: zolibacsi71@gmail.com
  39. schwinge
    Seit vielen Jahren kann man seine Lager schon ueberholen lassen. PS: Aufkleber fuer den LHM-Tank kann man nachkaufen.
  40. schwinge
    Ich zum Beispiel. Mit einem handelsueblichen Stapler kann man zB. einen auf halber Palette verzurrten ES9J4 Motor in den Kofferraum eines XM Break hinter der Ruecksitzbank abstellen und auch wieder rausholen. Ohne Schieben und Siebdruckplatte. Musste ich notgedrungenerweise mal Sonntagvormittags erledigen, weil es mir 200km von daheim ein Radlager vom geliehenen Anhaenger zerlegt hatte und ich ohne weiter musste. Das Ausladen war dagegen interessanter, das wurde mit dem Frontlader eines Treckers erledigt. Und die restliche Fahrt war noch interessanter, der Break musste von vorn bis hinten bis unters Dach mit Sitzgarnitur, Schwellern, DIRAVI, Stossstange und weiterem Zeug beladen werden. Mein Beifahrer (ein Minion-Stoff"tierchen") musste dann ohne Sicherheitsgurt auf der Klappe der Mittelarmlehne mitfahren.
  41. Manson
    Also wenn du das wirklich im Kofferraum machen willst, dann nimm 2 Gurte durch die Kofferraumklappe an die hinteren Abschleppösen (die Stoßstange könnte etwas leiden) einer links, einer rechts, die Klappe schließt trotzdem, und vorne an die Gurtbefestigungen ....irgendwie. ...ich würde das nicht tun! ....und wenn du bedenkst was ich so alles mache, dann sollte dir das zu denken geben
  42. Rundauge
    Hallo Sandmann, wenn man kurz googelt, findet man z. B. solche Angebote wie dieses unten (habe 350kg mit Europalette eingegeben). Das ist bei den jetzigen Spritpreise wahrscheinlich die günstigste Option, vorausgesetzt vor Ort kann jemand den Motor verpacken/verzurren und Du hast keine anderweitigen Termine, wegen denen Du nach Stuttgart musst (?). Aber auch dann wäre es sicher eine Überlegung wert. Viel Erfolg! Gruß Tim
  43. schwinge
    Heckklappe ist kein Problem mit Stapler zum Beladen. Freilich darfst du da nicht bis zum Anschlag in die Palette fahren. Ausserdem gibts noch Gabelverlaengerungen, damit kannst du dann auch auf den Vordersitzen abladen. Ich behaupte, du hast noch nie einen XM mit Stapler beladen. Dazu braucht man Platz nach oben. Musst den Motor dazu evtl. erstmal nach hinten ziehen zum Anhaengen. Geht gut, wenn man zwei Lagen Wellpappe unter der Palette hat. Warum nicht? Mit nem 100er Anhaenger kannste Tempomat 120 einstellen, das ist noch billig genug (50 Euro bis +20km/h). Kleiner Anhaenger braucht kaum zusaetzlich Sprit. Die Schraube ist stabil, das wars auch schon. Die haengt durch Buechsenblech (Kofferraumboden) gefuehrt mit einem Blechhaken am laveden Rundstahl des Reserveradkorbes. Konstruiert, um jeweils das halbe Gewicht eines Ersatzrades, Korb ,Wagenheber zu tragen. Kannst du dir ausrechnen, ob du dort 300kg Stahl anhaengen willst. Da haette ich einen wesentlich stabileren Alternativvorschlag: Loch in Kofferraumboden schnitzen, geht notfalls mit einem Dosenoeffner oder der Schere aus dem Verbandskasten. Lastoese an Reserveradfelge anschrauben. Dort den Zurrgurt verankern. Dann muss es dir schon den ganzen Kofferraumboden mitnehmen, bevor sich die Ladung fortbewegen kann.
  44. silvester31
    Ich behaupten mal, 350 kg bekommt man nur mit Stapler o.ä. geladen. Da fällt dann ein Fahrzeug mit Heckklappe schon raus. Die ist nämlich massiv im Weg. Wie oben schon vorgeschlagen : Transporter, in den man das Ding auf Palette reinschieben kann, oder Anhänger. Dann ist man auch die Probleme mit den stabilen Verzurrpunkten los. Die sind im Transporter nämlich serienmäßig.
  45. magoo
    Quoi? Die Schulter hat in der DS freien Blick sofern man kein Sitzzwerg ist und ab Gürtellinie besteht die DS quasi nur aus Fenstern, darüber freischwebend das Dach (nur Kleingeister kommen hier mit der C-Säule). "La Déesse est visiblement exaltation de la vitre, et la tôle n'y est qu'une base." (La nouvelle Citroën, Roland Barthes)
  46. holza
    Die XM hatten bis 92 diese Seckverbindungen wo es gerne oxidierte. Dann war der XM ständig auf dauerhart und hoppelte etwas. Beim 2.5 meine ich das der Motor Probleme mit der Thermik und dann mit der ZKD hat.Ist hier bekannt.
  47. AndreasRS
    Hallo, ich habe den gelockerten Rost mit eine Drahtbürste entfernt und die Reserveradhaken nochmal ins Bad gelegt. Nach zwei Tagen keine optische Veränderungen, aber die Rostpickel lassen sich mit dem Schraubendreher abkratzen. Ansonsten gibt es aggressivere Säuren. Oxalsäure wäre die nächste Stufe und die wohl höchste sinnvolle Stufe ist Salzsäure, die aber gesundes Metall angreift. Man sollte seine Teil nicht über Nacht in Salzsäure lassen. Natronlauge mit Stromdurchfluss soll gut sein, ohne gesundes Metall (und Gummi) zu beschädigen. Weil man mit Natronlauge und Strom auch Rostschutz aufbringen kann, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Wenn man es richtig machen will, verzinkt man das Teil sofort nach dem Entrosten. Das bietet nicht nur Korrosionsschutz, sondern verbessert durch eine raue Oberfläche auch die Lackhaftung erheblich – und wenn man das Teil nicht lackieren will, Öle wie Fluid Film haften gut auf der Zinkschicht. Zum Verzinken benötigt man ein regelbares Netzteil, zur Not ein altes Autobatterieladegerät (ohne Ladeautomatik). Dann setzt man eine elektrisch leitende Flüssigkeit an, hängt den Pluspol ins Bad und den Minuspol an das zu verzinkende Teil, das zuvor gründlich gereinigt und entfettet wurde. Es gibt unterschiedliche Rezepte. Zum Beispiel auf einen Liter destilliertes Wasser: 100 g Natriumhydroxid (=Ätznatron), 10 g Zinkoxid-Pulver (=Zinkweiß), ggf. etwas Dextrin (Speisestärke) als Glanzbildner. Die Plus-Elektrode muss aus reinem Zink oder aus Graphit sein, um störende Reaktionen zu vermeiden. Den Strom auf 0,01 A pro cm² Oberfläche einstellen (Rückseiten mitrechnen). Es müssen sich Bläschen bilden. Durch den Stromfluss lagert sich Zink am Eisen an. Die Sache dauert rund 20 Minuten. Je länger, desto dicker die Schicht. Noch besser vor Korrosion geschützt wird ein verzinktes Teil, wenn man es passiviert. Früher enthielten die wirkungsvollsten Mittel sechswertiges Chrom. Das ist aber krebserrend und deswegen verboten. Die industrielle Alternative ist das Dickschichtpassivieren. Ich habe noch keine Anleitung gefunden, wie das funktioniert. Für Heimanwender findet man bei unterschiedlichen Anbietern unterschiedliche Lösungen ohne Chrom(VI). Teilweise wird das vergleichsweise harmlose Chrom(III) verwendet. Die Teile müssen einfach kurz darin getaucht werden. Danach mit destilliertem Wasser abspülen und trocknen, wie nach jedem chemischen Bad. Eine anderer Korrosionsschutz ist das Phosphatieren, von dem es drei Arten gibt: • Die Eisenphosphatierung bietet nur wenig Korrosionsschutz, verbessert aber die Lackhaftung erheblich. Vermutlich ist sie für lackierte Teile im Innenraum sinnvoll. Anleitung: Entfettetes Teil kurz in 20%ige Phosphorsäure tunken. Da man nur 85%ige Säure kaufen kann, muss man verdünnen. Umrechnung hier. Grundsätzlicher Sicherheitshinweis: Beim Verdünnen immer die Säure (oder Lauge) ins Wasser schütten, niemals umgekehrt! • Die Zinkphosphatierung bietet Korrosionsschutz. Ich habe bisher nicht herausgefunden, ob es eine zusätzliche Behandlung (zum Verzinken+Passivieren) ist oder eine kostengünstige (und schlechtere) Alternative zum Verzinken. • Die Manganphosphatierung bietet einen mittleren Rostschutz und ist reibungsreduzierend. Es bilden sich außerdem feinste Poren, in denen sich Öle gut halten. Gleitlager und Buchsen werden damit behandelt. Zinkphosphatierung und Manganphosphatierung sind relativ aufwändig. Grüße Andreas
  48. Tim Schröder
    Eigentlich habe ich nicht nach praktischen Erfahrungen gefragt sondern meine praktischen Erfahrungen geteilt ;-) Es ist nur gut wenn andere mit ihrem Wissen und Erfahrungen (in Worten: Wissen und Erfahrungen) etwas beitragen. Nicht wirklich sinnvoll finde ich gesammeltes Halbwissen und Bedenkenträger aus Prinzip, die sich damit auch nicht mal ansatzweise auseinandergesetzt haben. Bevor ich damit angefangen habe (vor mehr als einem Jahr) habe ich mich selbstverständlich intensiver mit der Natronlauge beschäftigt. Und: Ich habe nicht ohne Grund im Eingangsposting auf gewisse Risiken im Umgang mit der Natronlauge hingewiesen. Wenn man weiß, dass sie ätzt, geht man damit sehr wahrscheinlich vorsichtig um. Man muss aber auch wissen, dass sie beim Anmischen sehr schnell sehr heiß werden kann - und auch darauf hatte ich hingewiesen, genau wie auf Gefahr bei Berührung der Lauge mit Zink und Aluminium. Auf Wasserstoffversprödung habe ich nicht hingewiesen, weil ich das Risiko in dem Zusammenhang gar nicht sehe. Kein Mensch wird ein Bauteil monatelang unter Strom in einem Bottich mit Natronlauge liegen lassen -auch weil ein paar Stunden schon reichen und es deshalb schlicht gar nicht nötig ist. Beim Biozeug (ich will keine Werbung dafür machen, aber es ist in meinen Augen eben eine sehr tolle Sache), sehe ich praktisch gar kein Risiko. Trinken würde ich es nicht, auch eine Augenspülung würde ich wohl zwei mal überdenken aber ansonsten halte ich den Umgang damit für ungefährlich und die Wirkung ist gut bis sehr gut, auch wenn es vielleicht etwas länger dauert. Wenn man das Bauteil aus dem Bad genommen, mit Wasser gespült und getrocknet hat, rostet es im Gegensatz zu Natronlauge nicht sofort wieder los. Und es ist lt. Hersteller auch zum Entrosten von Edelstahl geeignet. Das Mittel wäre jedenfalls meine klare Empfehlung, wenn man auf die Weise einfach und wirksam (eben auch in Ecken, die man mechanisch nicht erreicht) Eisen und Stahl entrosten will.
  49. Tim Schröder
    Wie schon gesagt: Bio Derosta L3 Noch eine Seite weiter und ich muss wegen mutwilliger Sauerstoffversprödung von GUSSsätteln mit Bio Derosta oder Natronlauge hinter Gitter. Man möge sich mal mit dem Thema Wasserstoffversprödung befassen. 1. Betrifft das vor allem hochfeste und Edelstähle und 2. müssen diese Werkstoffe lange / längere Zeit mit Wasserstoff (der sich bei Natronlauge tatsächlich bildet) in Berührung kommen und nicht nur ein paar Stunden. Bei den Enzymen rechne ich jedoch nicht mit der Bildung von Wasserstoff. Und noch mal: Ich habe eingangs und in der Folge von meinen eigenen, mit der Materie gemachten Erfahrungen, mit diesen zwei Methoden zur Entrostung geschrieben. Es ist schön, wenn jemand jemanden kennt, der das auch kann, besser kann, davon abrät oder was ich noch. Ich will auch gar nicht bestreiten, dass es andere und vielleicht bessere Methoden gibt. Ich schreibe über das, was ich (teilweise schon längere Zeit) selbst gemacht habe- eigene Erfahrung, nicht Hörensagen oder anders Expertenwissen. Es sollte eigentlich eine Anregung für diejenigen sein, die sich auch mit so etwas beschäftigen wollen oder müssen. Sonst nichts. Und ich nötige natürlich niemanden das Risiko auf, seine Teile mit Enzymen oder Natronlauge unbrauchbar zu machen.
  50. Tim Schröder
    Ich rede bei meinem Bedarf nicht von verrosteten Mopedtanks, Schutzblechen usw. sondern von Teilen, auf die man mitunter erst mal mit dem Hammer eindreschen muss, um identifizieren zu können, worum es sich handelt. Mein Nachbar war Chemielehrer am Gymnasium und der hatte mir damals auch gesagt, dass eine sehr dünne Lauge ausreichen würde. Das hat sich nicht bestätigt und so habe am Ende immer mehr Natron zugemischt, bis ich das gewünschte Ergebnis in akzeptabler Zeit erzielen konnte. Und die Lauge ist nun seit mehr als einem Jahr stabil und funktioniert gut. Nun aber noch mal zum Bioprodukt: Ich habe zwei Bremssättel in diesem Zustand in das Bad gelegt: Mit solchen Teilen habe ich es öfter zu tun und man mag mir nachsehen, dass ich nach einem müheloserem Weg der Entrostung gesucht habe. Ich habe zwei Sättel unterschiedlich eingelegt. Den einen 48 Std.in kaltes und den anderen 12 Stunden in warmes (ca. 50°) Wasser. Das Wasser wurde nicht nachgewärmt und nach zwei Stunden war ein sehr deutlich Effekt zu sehen. Der untere Sattel war im warmem Wasser. Das kann sich sehen lassen, finde ich. Ich musste nichts machen, einlegen, abspülen, fertig. Ganz perfekt ist es noch nicht und das habe ich dem Hersteller auch geschrieben. 48 Std. sind für mich eindeutig zu lange. Man mir dann gesagt, dass ich das Wasser warm halten und die Mischung auf 1:5 (ein Liter Enzyme auf 5Liter Wasser) ansetzen soll. Auf dem Kanister stand 1:6 und daran hatte ich mich gehalten. Man hat mir gerne bestätigt, dass das missverständlich ist. Aber egal: Im Grundsatz bin ich zufrieden. Wenn es schneller geht, um so besser. Und für eilige Fälle habe ich noch Natronlauge.
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