Dieser "Zwang" ergibt sich automatisch aus der praktikablen Anwendung eines E-Autos. Wenn ich zum öffentlichen Schnelllader fahre und mich ins Kaffee daneben setze, Einkaufen oder Essen gehe, möchte ich am Handy sehen können, wie weit die Ladung ist. Ich möchte auch von Zuhause für meine Reiseplanung den Ladestand checken können und ich möchte darüber informiert werden, wenn aus welchen Gründen auch immer, die Ladung abbricht.
Ja, es geht auch so analog, wie es Stellantis derzeit praktiziert und damit die eigenen Kunden frustriert. Aber komfortabel oder am Stand der aktuellen Technik und Möglichkeiten ist das nicht. Auch nicht die altvaterische Ansage, dass Zukunftstechnologien, wie Over-the-air-Updates, Vehicle-to-X-Ladungen oder Autocharge/Plug&Charge-Funktionen erst mit neuen Modellen kommen werden, obwohl es technisch jederzeit mit simplen Softwareupgrades möglich wäre, das auch in der aktuellen Modellpalette nachzurüsten.
Wenn man noch nichts anderes kennt, mag das Softwareangebot von Stellantis traditionell funktionell wirken, aber nicht, wenn man die aktuellen Lösungen der meisten anderen Elektroauto-Hersteller kennt. Aber wie gesagt, ich wäre schon zufrieden, wenn zumindest das funktionieren würde, was beim Kauf angepriesen wurde.