Genau um das geht's - bin letztens mit einem Kollegen im ID4 mitgefahren, wir waren Mittagessen am Schnelllader. Nach 10 Minuten hat uns das Smartphone benachrichtigt, dass der Ladevorgang abgebrochen wurde. Also kurz raus, Ladung neu gestartet und gut war's. Hätten wir die Info nicht aufs Smartphone bekommen, hätten wir mindestens eine halbe Stunde "verloren", bevor wir draufgekommen wären. Und deshalb bezeichne ich es als integralen Bestandteil bei einem E-Auto. Wenn das nicht funktioniert, funktionieren wesentliche Teile des Fahrzeugs nicht.
Aber dazu ein kurzes, überraschendes Update zu meinem Problem: Es konnte tatsächlich nach einem Anruf bei der Service-Hotline behoben werden. Der freundliche und bemühte Herr mit bundesdeutschem Akzent ließ mich eine Supportanfrage via App einmelden und ich dachte eigentlich, damit wird mein Problem auf direktem Weg in den Papierkorb verschoben. Weit gefehlt und falsch unterstellt: Nach zwei Tagen funktionierte die Synchronisation mit dem Fahrzeug wieder - ein paar Tage später rief mit der Hotline-Mann wieder an, berichtete, dass es tatsächlich an einem Fehler ihrerseits lag, den sie beheben konnten. Ich bin ehrlich gesagt wirklich sehr positiv überrascht gewesen über diese Nachricht und Vorgehensweise. Damit hatte ich nicht gerechnet. Also an dieser Stelle nach meinem Gemaule auch gerne mal Lob für die Leute, die im Hintergrund hackeln. Als jemand, der selbst in der IT-Branche gearbeitet hat, weiß ich, wie sehr man oft gebremst wird, wenn man innovative Vorschläge an die Führungsebene übermittelt - und ich bin mir sehr sicher, dass auch die Software-Entwicklungsabteilung bei PSA/Stellantis mehr drauf hätte, als ihnen von den Controllern, Buchhaltern und Managern zugestanden wird.
@Megane E-Tech: Ja, auch für mich eine Probefahrt, auf die ich mich schon freue. Wird auch Zeit, dass Renault bei der E-Mobilität wieder in die Gänge kommt nach der langen Durststrecke, wo nach dem Zoe jahrelang Pause mit Entwicklung war.
Persönlich würde ich derzeit wohl den Kia EV6 nehmen. Aus meiner Sicht eines der technologisch fortschrittlichsten E-Autos derzeit am Markt. Und hat dazu Designanlehnungen an die Göttin.
Oder aber den Polestar 2. Bin den letztens Probe gefahren und der kann alles, was ich will, außer komfortabel federn. Ein wirklich tolles Auto. Und hat ein abgewandeltes Cit-Logo
Trotz dem ich grundsätzlich mit dem e-C4 sehr zufrieden bin, würde auch ich vor einer Neuanschaffung wirklich ganz genau überlegen, ob da Citroen wirklich aktuell noch was Zukunftsorientiertes bieten kann. Und da gehört für mich Software und Konnektivität beim E-Auto jedenfalls dazu. Angeblich ist für Herbst ein größeres App-Update geplant, aber vorerst hat mir die Citroen Update-Anwendung am PC nach mehrfachem mühsamen Herunterladen von 20 Gigabytes an Navi und Softwareupdates den nagelneuen USB-Stick unwiederbringlich zerstört. Darauf kann ich im Jahr 2022 verzichten, während alle anderen bereits mit OTA-Updates arbeiten.
Aber naja, der nächste Vollstromer von Citroen, der mich interessieren könnte, wird wohl der e-C5X werden und der kommt sicher nicht vor 2024/25. Aber wenn ich heute lese, dass in e-308 und e-408 offensichtlich noch immer mit dem gleichen (etwas aufgerüsteten) Akkupack gearbeitet wird, dann weiß ich wirklich nicht, ob ich das für zukunftstauglich halten soll.
lg
grojoh