Besten Dank für die Grüße!
Was die Laufgeräusche angeht: Wir hatten ja auf Deinen Rat hin alles, was mit den Seilen in Berührung ist, gut eingefettet (wir haben das Beko-Haftfett dazu genommen), sowie ein gebrauchtes, aber gutes Ritzel ohne Einlaufspuren statt wie zuvor ein brandneues. Damit höre ich beim Dachbetrieb nun keine Geräusche mehr, die die Originalseile nicht auch machen; vor allem das "Rasseln", das wir an dem Dach von dem weißen Plu auf dem Seminar gut rausgehört haben, ist damit praktisch weg - und auch beim Antrieb mit dem Labornetzteil habe ich über die gesamte Laufstrecke keine großen Leistungsspitzen gesehen (wie gesagt - wir haben das Dach erst mal nur sehr moderat und langsam mit 8V gefahren, auch um da ein Gefühl für das Material zu bekommen).
Die Zusatzbleche haben wir übrigens nicht eingesetzt, weil das Cit-Blech in der Ritzelkammer bei unserer Scheibe so schon recht stramm sitzt.
Es wird sicher eine interessante Langzeiterfahrung, wieviel Dreck man sich beim Alltagsbetrieb sich nun durch die Seile in den Antrieb reinzieht - auch die beflockten Seile nehmen ja nun reichlich Staub mit, Du hast ja nun auch schon sicher Ritzelkammern gesehen, die vollständig zu waren mit dem ganzen Driet, der im Laufe der Jahre gesammelt hat; und bei diesen Seilen ist der Bonus, dass an dem Fett über die Zeit sicher auch einiges anhaften wird. Das ist dann eine Sache für Langzeittests, aber was wir bisher gesehen und gespürt haben, ist sehr vielversprechend, und ich kann Dich da auch nur ermutigen, dann und wann mal neue Seile zu bauen und den ein oder anderen Pluriel damit zu retten. Ein paar Dinge muß man beim Verbauen der Seile halt im Auge haben, z.B. das Einfetten, was man sonst ja eher nicht machen würde, und ggf. muß man das dann im Alltag auch ein wenig im Auge behalten, dass die Seile nicht zu trocken oder zu dreckig werden.