Ein sehr schönes Beispiel !!!
die/der Autor:in. 😂
Zielt wieder nur auf die beiden vorherrschenden Geschlechter und verhunzt dabei die Sprache. Nichts gewonnen, aber etwas negatives hinzugefügt.
Es gäbe gesellschaftlich / politisch jede Menge andere Möglichkeiten Gendergerechtigkeit herbeizuführen. Ich persönlich fühle mich bei : und * immer irgendwie wie mit der fremden Hand am Hinterkopf draufgestoßen. Akzeptanz erreicht man nicht mit Gewalt, schon gar nicht mit diesem sehr, sehr primitiven Mittel die Sprache zu ändern. Das ändert nämlich nichts an der traurigen Situation, sondern lässt die Verantwortlichen sagen "Wir haben doch jetzt etwas gemacht, daß die Minderheiten berücksichtigt werden. Reicht doch. Weiter so."
In diesem Fall ist halt das einfachste und billigste ( ! ) Mittel die Sprache etwas zu ändern. Anstatt das "Problem" an der Wurzel versuchen zu lösen.
Alles nur Kosmetik, die Ungerechtigkeit bleibt. Ob sich mit : und * die angesprochenen Minderheiten zufrieden geben ? Hoffentlich nicht !
Und wenn wir uns nur auf den einfachsten Fall beschränken, die Unterrepräsentation der weiblichen Form in der Sprache, wird es noch seltsamer.
ALLE Frauen, mit denen ich bisher darüber gesprochen habe, empfanden diese "Anpassungen" auch als unangenehm und unnötig. Alles keine ungebildeten oder unterwürfigen oder sonstwie zurückgebliebenen Frauen. Alle mit guter Ausbildung, Lebenserfahrung und im Leben stehend.
Wer meint mit Verändern der Sprache erreicht man was, ist auf dem Holzweg. Das kann ein kleines Bausteinchen auf dem Weg sein. Aber dann bitte richtig durchdacht und nicht mit dem Einfügen von Sonderzeichen und absurdem Schluckauf beim Sprechen.
Wie man hier und auch im "richtigen" Leben sieht erzeugt das nämlich eher Spaltung, als Akzeptanz.