Immerhin rege ich begnadeter Motivator auch dich zu schriftlichen Höchstleistungen an.
Ich stehe morgens um 6.45 Uhr auf, meine Frau um 7.00 Uhr und mein(e) Teenie um 7.15 Uhr. Keine wagt es das Zimmer des Patriarchen zu betreten, während er frühstückt und WDR 3 Radio mit der Sendung "Mosaik" lauscht (die Tür steht halb offen nur ein hineinäugeln und ein kurzes respektvolles wie ängstliches "Guten Morgen" wird gestattet (nur erlaubt während Musik spielt, sie wissen, aus Musik und Geld mache ich mir nichts, was Worte angeht, sieht es ganz anders aus) - im Grunde läuft es wie bei Thomas Mann, nur das ich nicht "bi" bin).
Jedes Jahr im Herbst um 7.20 Uhr gibt es einen taufrischen Wortbeitrag zum Thema "Jugendwort des Jahres" und jedesmal klärte mich meine Tochter noch wesentliche detailgetreuer von der Bedeutung und Anwendung auf als der Kommentar, den ich kurz davor gehört hatte. Sie hat ein i-phone seit ihrem 10. Lebensjahr und ist 13 und genau seit der Zeit tut sie das.
Ihr Lieblingswort lautet in diesem Jahr lautete "slay" auch die Bedeutung kenne ich, kam nicht unter die ersten Drei - sie neigt zum Exclusiven. Von wem sie das wohl (haha, magoo liest du mit?) hat?
Ebby, erzähl mir nichts von Worten, nicht mir.
PS: schwinge, du schobst dich dazwischen - astrein!* (nur weil wir gerade noch zusammen beim Holz für den Kamin uns trafen).
*Jugendwort des Jahres 1966