Kerzen messen, wenn man dran kommt, ist bei den parallel geschalteten Kerzen ja nicht schwer. Digitalmultimeter ist nötig, dann von Kerze zu Kerze den Spannungsabfall messen. Meist wird ja auf einer Seite eingespeist. Ich kann also zuerst mal den Spannungsabfall am Kabel vom Vorglührelais zu Kerze 1 messen. Können schon einige 100mV sein. Fällt gar nix ab, sind alle Kerzen hin.
Beispiel mit fiktiven Werten
Relais zu Kerze 1 200mV, also fließt Strom, es funktioniert mindestens 1 Kerze.
Kerze 1 zu 2 30mv, also geht Kerze 2, sonst wäre da ein geringerer Wert, Kerze 1 läßt sich so leider nicht prüfen.
Kerze 2 zu 3 5mV, das ist zu wenig, dann ist die Kerze 3 wohl hin.
Kerze 3 zu 4 30mV, also geht Kerze 4.
Will ich Kerze 1 prüfen, muß ich bei 4 einspeisen. Werte werden nicht so aussehen, nur als Beispiel.
Und sobald ich lose Kabel habe, Verfärbungen an den Kabelenden, einverbrannten Anschluß am Vorglührelais, dann ist das alles zu beheben.
Wäre nicht das erste alte Dieselauto mit funktionierenden Kerzen und rottiger Elektrik. Die Kabelquerschnitte sollten da Minimum 4mm² betragen, besser 6mm² oder mehr. Es fließt halt ein ordentlicher Strom und es werden in Europa keine kalifornischen Schnellstartglühkerzen verbaut.
Jens