Ich hab das Gutachten noch nicht bekommen, aber aus Neugier hab ich den Schaden mal selbst kalkuliert, mit einem für mich doch recht krassen Ergebnis. Mit ortsüblichen Verrechnungssätzen bin ich auf eine Schadenhöhe von 8277,64€ brutto gekommen. Das hat mich doch ein wenig überrascht. Die Teile sind ja schweineteuer, die Heckklappe kostet inkl. MwSt. neu und unlackiert 1851,07€ und die hintere Stoßstange 846,16€. Ich denke, ich habe mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Totalschaden, zumal der WBW bei diesem Auto eine echte Denkaufgabe ist/wird für den Kollegen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass niemand an so einem Fahrzeug Interesse hat, dass der Restwert möglichst niedrig bleibt. Ein "Verkauf" kommt für mich nicht in Frage, aber das habe ich ja schon beschrieben.
Mein Kollege, der mit im Auto saß, hat ein Attest für ein Schleudertrauma beim Anwalt angemeldet. Damit könnte man auch noch ein paar Taler erzielen. Wobei ich sagen muss, dass ich anfangs auch eine leichte Verspannung im Nacken gefühlt habe. Aber ich denke, das hab ich mir nur eingebildet, mit dem Wissen, dass es meist erst nach zwei Tagen schmerzhaft wird. Aber es war nichts.
Es werden ja nach einem Unfallereignis bei der Besichtigung durch den Halter auch oft noch Schäden entdeckt, die vor dem Unfall "ganz sicher" nicht da waren, und somit dem Unfallereignis zugeordnet werden. Das ist oft nicht mal böse Absicht, aber nach einem Schaden am Auto, egal ob Haftpflicht oder Kasko, schaut sich jeder sein Auto ganz genau an. Da entdeckt man dann Beschädigungen, die man vorher nicht gesehen hatte.