Es ist eine Frage der Kultur. Lies nochmal den Witz mit dem Rabbi. (Es ist eigentlich kein Witz, sondern die kürzestmögliche Umschreibung von "Dialektik", die in der jüdischen Kultur einen wichtigen Stellenwert hat.)
Im Orient geht das: "du hast recht, und du hast auch recht." Aber bei den Griechen, die die Renaissance (und damit das "westliche" Denken bis heute) prägten, heisst es: "wenn zwei unterschiedlicher Meinung sind, dann muss eine Meinung falsch sein." - go figure...
Anders gesagt:
Ich sehe, zu welchen Resultaten du bei deiner Quellenforschung gekommen bist. Nun - in der Quantentheorie sagt man, "die Beobachtung beeinflusst die Wirklichkeit". Es geht aber auch mit Alltagslogik; wir sagen: "wer misst, misst Mist".
Will sagen: Wer um Himmels willen garantiert dir (oder uns allen), dass jemand anders nicht zu anderen Schlüssen kommen kann?
Und wenn ich ehrlich bin, dann haben mich die letzten drei Jahre nicht an Wissenschaft erinnert, sondern an eine postmoderne Gesundheitsreligion, die ziemlich fanatisch verkündet wurde. Andersdenkende wurden als Ketzer exkommuniziert (d.h. aus der Gemeinschaft ausgeschlossen).
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Ja, Covid war im 2020 eine ernst zu nehmende Krankheit.
Nein, es war weder mit Pest noch mit Cholera vergleichbar.
Ja, medizinische Masken halten Tröpfchen auf.
Nein, Gesunde sollten keine medizinischen Masken tragen.
Ja, die Impfung hat viele Leben gerettet.
Nein, ein Impfobligatorium war zu keinem Zeitpunkt sinnvoll, für die unter-65-Jährigen ganz bestimmt nicht.
Ja, es ist sinnvoll, dass kranke Personen zuhause bleiben, um andere nicht anzustecken.
Nein, das Covid-Zertifikat war zu diesem Zweck untauglich.
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Deutschland - dieses wunderbare Land, das grosse Denker, Dichter und Ingenieure hervorgebracht hat - hat Schaden genommen in den Pandemie-Jahren.