Das empfinde ich als ziemlich frech und unfaire; eigentlich sogar unverschämt.
Auf eine lange Argumentation mit Verweisen und Quellen wird nur stereotyp mit Egokram und gefühlten Wahrheiten geantwortet. Kretin und ähnliches darf ich hier lesen - aber nicht ein Eingehen auf gebrachte Argumente. Es wird sich schlicht und einfach nicht auseinander gesetzt, es besteht dazu ziemlich offensichtlich keine Neigung und kein Wille. Als Beispiel kannst Du Dir gerne die letzten Seiten noch einmal anschauen: auf den inhaltlichen Blödsinn von Manson hat M.Ferchaud lange Texte mit Argumenten, Fakten und Quellen gebracht. Dazu kam mal wieder nichts.
Ich empfinde es als Frechheit, wenn jemand etwas behauptet oder fragt und dann mit keinem einzigen Wort auf die Argumente eingeht. Das hat auch nichts mehr mit Meinung zu tun, dazu gehört eine Einstellung, eine Vorstellung von etwas.
Noch einmal ganz deutlich: ich habe kein Problem damit, wenn mir jemand aufzeigt, das 2x2 fast 5 ist. Aber auf einen Beweis, das es doch 4 ist zu sagen, man sei ein Kretin und für einen sei es eben 5 und das hätte ich zu akzeptieren ist schlicht und einfach Dünnschiss.
Und falls Du Dir die Reaktionen mal genau anschaust, stellst Du fest, dass ich z.B. Schwinge mit sehr viel Respekt antworte. Und er hat bestimmt nicht immer die gleichen Ansichten, wie ich sie vertrete. Aber vertritt hier keine Egopositionen, droht niemandem zum Spaß mal mit seiner körperlichen Überlegenheit oder gibt menschenverachtende und unsoziale Thesen von sich. Auch steht das "ich, ich, ich" nicht so über alles, wie bei dem selbst erklärtem Schreck aller Eltern.
Es ist immer das gleiche: erst wird rumgekotz, schwadroniert und ignoriert - wird dann bemerkt, das man auf dem falschem Dampfer ist, wird geheult, geklagt und die anderen sind schuld. Warum nicht einfach mal innehalten, nachdenken, ein Entschuldigung von sich geben und beim nächsten Mal es besser machen und andere Fehler begehen?