kannst du das erklären?
Ich mach das mal kurz:
DiraVi ist keine Servolenkung im herkömmlichen Sinne, sondern eine hydraulisch übersetzte und geschwindigkeitsabhängig gesteuerte Lenkung mit mechanischer Notfall-Kopplung.
Im weitesten Sinne handelt es sich um ein Drive-By-Wire-System.
Der hohe hydraulische Druck sorgt neben der Kraftübertragung für eine sehr effiziente Unterstützung, wodurch eine intakte Lenkung im Stand mit einem Finger betätigt werden kann.
Um Fahrstabilität bei hoher Geschwindigkeit zu erzeugen, wirkt eine geschwindigkeitsabhängige Rückstellkraft gegen die „Servo“-Charakteristik und tendiert umso stärker in Geradeausposition, je schneller man fährt. Dadurch ist der CX mit DiraVi das wohl einzige Auto, das bei einseitig glattem Untergrund auch ohne ABS bei Vollbremsung nicht aus der Spur gerät.
In der Praxis ist die Lenkung sehr direkt übersetzt und gefühllos, vermittelt also keinerlei Fahrbahnkontakt. Dafür lässt sie sich in keinster Weise vom Untergrund beeindrucken. Unebenheiten werden vollständig absorbiert.
Auch im Stand stellen sich die Räder in Geradeausposition, was beim Parken praktisch sein kann, allerdings beim Auslenken aus Kurven Übung erfordert, da man das Lenkrad nicht einfach durch die Finger gleiten lassen kann, sondern führen muss. Ansonsten beginnt der CX zu „schlenkern“.
Anfänger fahren meist sehr eckig um Kurven, bis sie sich an diese Eigenheit (nur 2,5 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag) gewöhnt haben.
Dafür kann der CX insbesondere auf schnell gefahrenen Autobahnpassagen problemlos und absolut relaxed mit zwei Fingern am Lenkrad pilotiert werden. Was cooleres gibt es meines Erachtens nicht im Automobilsektor.