Ja, ist so.
Ich glaube das die Schnelligkeit der Veränderungen in der Welt viele Menschen schlicht überfordert.
Aber auch weil unsere Politik nicht richtig erklärt.
Ganz aktuell wie die Klimaziele bis 2030 erreichen.
Schellenhuber hat in einem Papier festgestellt das wir ein persönliches CO2-Buget von 3 Tonnen erreichen müssen, um dieses Ziel zu erreichen.
Nur diese Aussage herausgepickt , wird es zum Aufreger und von den üblichen Verdächtigen als Ökosklaverei bezeichnet.
Der Witz, die wichtigsten Passagen fehlen dabei.
Die meisten Menschen in Deutschland sind schon recht nah dran am 3 Tonnen Ziel.
Die, die am meisten verbrauchen , sind die Gutverdiener und Reichen.
Durch ihren Konsum und angelegten Geldern z.B.
Eine Alleinerziehende mit zwei Kindern in einer 2 Zimmerwohnung muss eigentlich keine Angst haben sich einzuschränken.
Es geht also klar um Klimagerechtigkeit.
Und die ist meilenweit nicht zu sehen.
Aber auch Aktivisten, wie die "letzte Generationen", checken es ( noch) nicht .
Mit ihren Klebeaktionen nehmen sie genau die Menschen in "Geiselhaft" die idR eher einen kleinen ökologischen Fußabdruck haben und schüren Wut und Ängste.
Wir als Dreiköpfige Familie haben mit 2 Autos einen CO2-Verbrauch von etwa 7,5 T.
Liegen also voll im Plan und eigentlich haben wir jetzt nicht das Gefühl von schmerzhaften Verzicht.
Verzicht und Einschränken soll sich aber genau wieder der Teil der Bevölkerung, der schon jetzt kaum weiß wo noch.
Während sich der Reiche lachend den fünften Wagen kauft und sich nen beheizten Außenpool bauen läßt.