Ich fand die Frage nach der Lautsprecherform und den Break-Türverkleidungen so interessant, dass ich mir erlaubt habe, eine Bildersammlung zusammenzustellen. Korrekturen und Ergänzungen erwünscht:
1974er CX 2000 Confort: Folie ohne "Nähte", viereckiges Lochfeld für de Lautsprecher, keine Türablage vorn, Stopfen für Fensterkurbel, einfacher Chromhebel für Türöffner, keine Spiegelverstellung.
76er Pallas. Trotz Ledersitzen mit identischen Versionen wie beim Comfort. Fensterkurbeln hinten, wie beim Comfort.
79er Pallas mit runden Lautsprechern, Fake-Naht, schwarzer Fensterkurbel und Armauflage in Sitz-Trim mit schwarzem Kunstleder(?)-Band. Statt Hebel nun mit ringförmigem Türöffner (wann wurde dieser eingeführt?)
81er Athena. Ausführung wie beim 79er Pallas, aber ohne Armauflage-Band und mit Kurbel in Interieur-Trim-Farbe.
81er GTi, offenbar mit Lederausstatung, daher Armauflage in Leder. Türtaschen vorn ohne Kurbelstopfen, Manuelle Spiegelverstellung und Kontrolllampe für die Zentralverriegelung.
82er Athena. Identisch zum GTi, außer, dass es den Athena vermutlich nicht mit Lederausstattung gab (korrekt?).
82er GTi, hier mit elektrischen Fensterhebern hinten, aber trotzdem ohne große Türablage.
84er GTi. Ausführung unverändert.
85er GTi Turbo. Vermutlich die einzige Ausführung in schwarz. Ansonsten identische Ausführung wie in den Jahren davor.
79er Break, erkennbar u.a. am Kugelaschenbecher. Hier auf der Fahrerseite vermutlich noch ohne Spiegelverstellung. Vermutlich hatten Break immer die einfache Version ohne Fake-Naht, dafür mit Stopfen (bei elektrischen Fensterhebern) und Löchern statt runder Lautsprecher.
HIer an einem späteren Modell die hintere längere Ausführung, hier mit Fensterkurbel, dafür vorne mit Spiegelverstellung. Die hinteren Verkleidungen müssten identisch mir denen des Familiale sein, bei dem kürzere Armauflagen erforderlich war, da die mittleren Sitze weiter vorne stehen als die Bank im Break. Daher auch der relativ frühe Einzug hinter der Armauflage.
Hier 85er Break mit blauer Ausstattung. Gut zu erkennen ist hier der schlankere und kantigere Zuziehgriff, um das Vorklappen der Rückbank auch bei geschlossener Tür zu ermöglichen.
Ebenfalls ein 85er Break mit besserer Ausstattung: Hier finden sich elektrische Fensterheber hinten (daher mit Sropfen am Wellenausgang) sowie eine Armauflage.
Kommen wir zum Prestige, bei dem alles ein wenig anders ist: Die Türverkleidungen mit Velours-Ausstattung weisen keine Nähte auf, haben dafür spezifische Zuziehgriffe mit Riffelung auf der Oberseite und einem kürzeren Fuß mit Chromspange am unteren Abschluss. Im Gegensatz zum Break ist hier das gesamte "interface" nach hinten gerückt, um von der deutlich weiter hinten Patzierten Rückbank aus ergonomisch erreichbar zu sein. Auf der Brüstung befindet sich eine Einheit, bestehend aus Edelstahlblende, Fensterheberschalter und Zigarettenanzünder. Darüber hinaus gibt es hier auch hinten runde Lautsprecher sowie Türtaschen.
Die Variante mit Lederkleid übernimmt die Zuziegriff- Anbindung der Berline mit dem, wie ich finde, unschöneren Anschluss unten.
Einen Sonderfall stellen die langen Diesel-Limousinen dar. HIerzu Bildmaterial zu finden, ist überraschend schwierig. Auch nach längerer Suche konnte ich keine Innenraum-Fotos ausfindig machen. So griff ich auf das einzige mit zur Verfügung stehende Foto des Fonds eines 81er CX D Super L zurück - ich bitte, die schlechte Qualität zu entschuldigen.
Das Layout stimmt mit dem des Prestige überein: Nach hinten versetztes Interface, allerdings weder in Velour, noch in Leder, sondern wieder mit billiger Folie versehen. Ich gehe davon aus, dass hier Fake-Nähre vorhanden sind. Allerdings sind hier keine Türtaschen vorhanden, und nach mir vorliegenden Informationen hatten die langen Diesel auch keine Fensterheberschalter in den hinteren Türen. Vermutlich gab es sogar Versionen mit Fensterkurbeln. Trotzdem sieht man hier die Bedieninsel auf der Schuler, die mutmaßlich einen Zigarettenanzünder enthält. Drüber hinaus findet sich hier das von den Berlines bekannte Armauflage-Polster.