Ich muehe mich ja auch darum, Foristen nicht vorschnell in eine Schublade zu stecken. Aber wenn sie die richtigen Knoepfe druecken, greift auch wieder die Oekonomie des Disputes .
Geschlagene Schlachten noch mal zu schlagen oder darueber zu debatieren, warum man, als es brannte, nicht ausreichend ueber den Wassermangel debattiert hat, statt zu loeschen, ist mir ehrlich gesagt zu oede.
Gerade die Behauptung, man koenne nicht alles sagen oder Meinungen werden systematisch unterdrueckt, sind fuer mich der Masterknopf fuer > Schwurbler. Denn gerade die die sich ueber diejenigen belustigen, die eine sehr wertschaetzende Kommunikation betreiben, sind da am empfindlichsten und fuehlen sich schon durch kontraere Ansichten, besonders ethische, bedroht.
Klar ist es nicht immer leicht, eine Position gegen einen moralischen Anspruch zu vertreten, deshalb aber eine Cancelkultur zu postulieren, halte ich fuer daneben. Ich habe mich ja frueher oft mit Dirk gefetzt, dessen Ansprueche ja mit seiner Meinungsstaerke korrelieren , da gab es fuer keinen einen Grund zu jammern. Kroenchen richten, weiterfetzen!