Hallo Lars!
Deine Beispielrechnung macht deutlich, in welcher Zwickmühle wir uns als Organisatoren Jahr für Jahr befinden. Wir müssen stets folgenden - sehr unterschiedliche - Faktoren unter einen Hut bringen:
Einen Campingplatz finden, der uns sechs bis acht Monate vor Veranstaltung eine entsprechende Fläche seine Platzes frei hält.
Einen Betreiber finden, der sich darauf einlässt, dass wir bis kurz vor Treffentermin nicht wissen, wie hoch der Umsatz sein wird.
Zudem mit eben diesem Betreiber möglichst günstige Konditionen für unsere Teilnehmer:innen verhandeln
Für das Treffen ein bestmögliches Rahmenprogramm auf die Beine stelle.
All das so zusammenstellen, dass es online noch einigermaßen darstell- und buchbar ist.
Kleines Beispiel gefällig? Bis heute gibt es gerade einmal 30 Anmeldungen für 50 Personen (incl. Organisatoren). Davon aber wiederum nur 17 Anmeldungen mit 28 Personen für den Campingplatz. Für mich persönlich ziemlich enttäuschend angesichts der Arbeit, die wir alle in dieses Treffen gesteckt haben. OK, vielleicht machen wir da ja auch etwas falsch oder befinden uns mit unseren Ideen auf dem Holzweg. Dann lasst es uns bitte wissen und darüber reden, damit wie wir uns verbessern können, denn letztendlich wollen wir vom Club, dass die ACC-Mitgliedschaft für alle als etwas Lohnendes gesehen wird.
Die Preisfindung war im Vorfeld bei uns allen ein riesiges Thema, nachdem wir im Vorjahr kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt waren und uns auch ein wenig über den Tisch gezogen gefühlt haben. Das sollte dieses Jahr unbedingt besser werden. Aber ausgerechnet während unseres Organisationstreffens in Northeim bestimmten Diskussionen um Lieferengpässe, Preiserhöhungen und Inflation die gesellschaftlichen Diskussionen – und das auch noch nach drei wirtschaftlich schweren Corona-Jahren.
@Lars Langenbach Ohne es im Einzelnen geprüft zu haben, gehe einmal davon aus, dass Deine Rechnung - bis auf ein kleines Detail - stimmt. Dieses Detail ist, dass auch die Orga inzwischen einiges an Geld kostet. Das will ich aber in dieser Diskussion jetzt nicht zu hoch hängen. Vielmehr möchte ich auf die allgemeine Problematik eingehen:
Wenn man im Leben Kompromisse finden muss, gibt es immer Menschen, für die sich diese Kompromisse besser anfühlen und solche für die sie persönlich Nachteile bringen. Und das ist übrigens in allen Teilen unsrer Gesellschaft so. In Deinem Fall mussten wir die Fahrzeuggröße und die durchschnittliche Gästeanzahl pauschalieren. Das passierte aus Gründen der Handhabbarkeit und hier war uns die Familienfreundlichkeit wichtig (siehe den Preis für Kinder). Glaube mir bitte, dass das keinesfalls bedeutet, dass wir "Single feindlich" wären. Auch dem Verdacht gedankenlos zu sein, möchte ich hier widerspechen. Wenn es trotz meines Versuches, das zu erklären, immer noch so rüber kommt, bitte ich um Entschuldigung.
Ich möchte Dich, lieber Lars, einladen, uns an Pfingsten trotz Deiner Vorbehalte zu besuchen. Vielleicht kannst Du Dich ja direkt auf dem Campingplatz anmelden. So gäbe es dann die Möglichkeit, dass ich/wir uns mit Dir - und allen anderen Interessierten - an einem Abend gemeinsam an einen Tisch setzen um darüber zu sprechen, wie wir es zukünftig besser hinbekommen, für alle Mitglieder ein attraktives Treffen auf die Beine zu stellen.
Liebe Grüße Jörg (Treffenbeauftragter)